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Autor Thema: BHV1/IBR: Ausbruch, Bekämpfung, Verordnungen  (Gelesen 5975 mal)
fanni
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« Antwort #60 am: 17.10.11, 14:36 »

klar aber es gibt die andere Seite auch und wenn die mal nicht mehr funktioniert hat deine Seite auch Probleme... schließlich waren auch vieler Mäster solidarisch als es den Milchbauern um ihren Preis ging zumindest bei uns. und der Artikel betrifft auch die Milchbauern.
Aber ich spar mir jetzt meinen Kommentar, wenns net interessiert, kann ich net helfen.
ich werde jetzt schauen das ich die iene Box noch voll bekomme und dann interessiert es mich nciht mehr bis nächsten Herbst.

ist nur traurig, dass nur jeder seinen Teller anschaut und nicht das was aussen rum geschieht.
aber wehe am Milchpreis würds was geben, dann wärs Geschrei rießen gross..
ich geh jetzt Apfelstrudel machen und mich lieber den wahren Leben widmen..
ist ja immer das selbe , wenn ich was sag kommt immer gleich die große "Keule"
und ja ich bin enttäuscht, den sooo stell ich mir den BT NICHT vor
kopfschüttelnde Grüße


...........öhm Petra...............ich denke immer du milkst selber auch  noch.. Cool..ich bin schon noch auf den Milchpreis angewiesen....und sonst nix...hüstel..Huh oder täusche ich mich.jetzt ganz und das hat mit dem Bt nix zu tun....wir sind doch alle bäuerinen, die vonder Hände Arbeit leben, ganz ohne Apfenstrudel Wink

« Letzte Änderung: 17.10.11, 14:43 von fanni » Gespeichert

Herzliche Grüße von Fanni
lucia
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« Antwort #61 am: 17.10.11, 15:12 »

@ petra:
es geht doch gar net um ein pro und contra oder einen zwei-fronten-'krieg'... ich wollt mit meinen worten nur deutlich machen, dass es meistens mehr und vielschichtigeres gibt als nur eine meinung.
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lieben gruß, lucia
fanni
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« Antwort #62 am: 17.10.11, 16:45 »

..........und wie ist es jezt wirklich?


ich als Mini--------------alle halbe-Jahr.........Bullenkalbverkäuferin weiß es wirlklcih net Cool
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Herzliche Grüße von Fanni
gina67
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Nach jedem Winter folgt ein Sommer


« Antwort #63 am: 17.10.11, 19:56 »

ne der verstößt net , wurde ja am Donnerstag irgendwie in der EU veröffentlicht und ist somit wirksam. nur weil ein Betrieb IBR frei ist, hilft das gar nix in BAyern, sondern das ganze Gebiet muss von der EU anerkannt IBR sein, somit Artikel 10!! das ist ja der Witz.
LG Petra

... das heisst doch dann auch das wir, die wir nicht im IBR-freien Gebiet wohnen, keine Tiere mehr nach Bayern verkaufen dürfen. Oder?
Das müsste ja jetzt der Ansporn für alle sein endlich IBR-frei zu werden, damit wieder bundesweit vermarktet werden kann. Wir verkaufen unsere männlichen Kälber privat und ich muss immer eine Bescheinigung mitgeben, dass wir IBR-frei sind.
Bin gespannt wie sich das weiterentwickelt.
@Bullenmafia
ich drück dir die Daumen, dass du deinen Stall noch voll bekommst. Kann mir euer Problem gut vorstellen, ist genauso als wenn wir unsere Quote nicht vollmelken könnten, weil wir zuwenig Tiere haben. Aber die Festkosten laufen weiter. Kann deinen Ärger gut nachvollziehen.
Gina
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Paula73
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« Antwort #64 am: 17.10.11, 20:09 »

Wir sind auch schon lange IBR frei - wie eigentlich alle Betriebe die ich hier kenne.
Ich sehe das Problem gar nicht so sehr in der fehleneden IBR - Freiheit der Betriebe/ Region - sondern eher darin das mal wieder jedes Bundesland (dabei Bayern wohl ganz vorn) sein eigenes Süppchen kocht.
Ich denke das es IBR freie Betriebe und Regionen genug in D gibt um eine ausreichende Vielfallt im Angebot zu gewährleisten, nur unterscheidet sich wohl die herangehens Weise der einzelnen BL, so das  obwohl IBR - frei , die Annerkennung fehlt.

Zum Thema Transport - innerhalb der angestrebten 8 h Transportzeit kommt man eigentlich schon einmal quer durch Deutschland. Die Verantwortung der Transportunternehmen, liegt dann wohl eher darin den LKW nicht zu überladen, für Einstreu zu sorgen und wenn wegen der Temperaturen im Sommer nötig, Trasporte event. auf die Nacht zu legen.
Die Veratwortung des Verkäufers sehe ich darin die Auge offen zu halten - wie geht der Fahrer mit dem Vieh um, welche Eindruck macht der LKW o.ä.
Unsere (HF) Kälber gehen alle ins Ausland, der LKW /Hänger ist immer dick mit Sägespänen gestreut, ich weiß zwar nicht wie voll der LKW am Ende tatsächlich ist, aber die Tiere sind immerhin bezahlt wenn sie den Betrieb verlassen, so das es schon im Interesse des Händlers liegt die Tiere gesund an den Zielort zu bringen.
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gammi
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« Antwort #65 am: 17.10.11, 21:28 »

So gesehen bin ich nicht direkt betroffen....obwohl es hätte ja sein können, dass meine Kälber sonst nach Bayern gekommen wären. Dann hätten sie keinen so weiten Weg gehabt. (Welches Budnesland ist 03?).

Also ich kann Petra schon verstehen. Zu was habe ich denn nun extra eine BHV1-Bescheinigung bestellt. Zu was habe ich meine Kühe geblutet und mache seit die letzten Impftiere weg sind die jährliche Kontrolluntersucheung der Milch?
Ich finde es auch übertrieben, dass auch reine Mastbetriebe und Betriebe, die nicht auf Märkte gehen nicht da kaufen dürfen wo sie wollen.
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
mogli
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« Antwort #66 am: 17.10.11, 21:35 »

Sorry! Ich konnte es kaum erwarten, bis Mittelfranken frei war. August 2009 oder 2010.
Aber auch wir müßen zur Kontrolle alle 3 Monate Milchprobe nehmen und ein Zeugnis beiheften.
Weil z.B. Kaufintressenten aus Oberfranken und Oberpfalz hier nicht kaufen durften. Deshalb waren die Zuchtviehpreise hier merklich niedriger.
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gammi
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« Antwort #67 am: 17.10.11, 21:39 »

Das ganze kann ich ja vielleicht - aber nur vielleicht Wink - bei Zuchtviehbetrieben verstehen. Aber eben nicht, wenn es um Masttiere geht.

Ansonsten denke ich muss einfach die Bescheinigung reichen.
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
mogli
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« Antwort #68 am: 17.10.11, 21:43 »

Wenn ich mich nicht täusche, gibt es für reine Mastbetriebe eine Sonderegelung. Petra hat aber einen Mischbetrieb.
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Lisa
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« Antwort #69 am: 17.10.11, 22:25 »

In unserer Gegend gab es durch Zukauf mehrere Fälle von IBR.Drei Milchbetriebe mussten ihre gesamte
Herde schlachten,teils 30,40Jahre Züchtung waren umsonst.Das trifft einem hart ,ich möchte es nicht erleben.
Tiere die zur Mast gehalten werden können genau so übertragen.es war auch ein Fresserbetrieb dabei,derseinen
kompleten Stall infiziert hatte,man sprach von 800 Tieren die zum Teil eingeschläfert wurden.Bis zur nächsten
Belegung des Stalles vergehen Monate.Somit wird versucht die Krankheit auszurotten,hoffentlich gelingt es.
Die Tierseuchenkasse schätzt die Tiere und werden entschädigt,das bezahlen wir wieder alle selber.
Es wird keiner gezwungen Kühe zu melken oder Fresser zu produzieren,Schweine zu mästen oder einen anderen
Betriebszweig zu ergreifen.Als Unternehmer muss man halt dann durch.In Polen stehen die Ställe teils halb leer,
weil es sich zu wenig lohnt,viel Land wird nicht bestellt,diese Erfahrung konnten wir erst letzte Woche machen.
Nachdenkliche Grüsse Lisa
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mouhkouh
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« Antwort #70 am: 17.10.11, 22:43 »

Ich seh´das genauso wie Lisa. Keiner wird dazu gezwungen, zwei verschiedene Tierproduktionszweige zu haben, und wenn man das umbedingt möchte, muss man die Konsenzen dafür tragen.
Ich bin persönlich froh, das das BHV1-Virus hier ausgerottet ist, und hoffe auch darauf, das durch den Druck, der sich jetzt auf die anderen Bundesländer ergibt, ganz Deutschland/Europa möglichst schnell ebenso den Status erlangt.
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gammi
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« Antwort #71 am: 17.10.11, 23:14 »

In unserer Gegend gab es durch Zukauf mehrere Fälle von IBR.




ein Restrisiko ist sicher immer vorhanden. Aber ich denke das Risiko ist so gering, dass es verbreitet zu neuen Infektionen kommt und daher finde ich es übertrieben ein ganzes Bundesland "abzuschirmen".

Ich finde es übrigens gut verschieden Betriebszweige zu haben.
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
mouhkouh
Gast
« Antwort #72 am: 18.10.11, 06:03 »

In unserer Gegend gab es durch Zukauf mehrere Fälle von IBR.




ein Restrisiko ist sicher immer vorhanden. Aber ich denke das Risiko ist so gering, dass es verbreitet zu neuen Infektionen kommt und daher finde ich es übertrieben ein ganzes Bundesland "abzuschirmen".

Ich finde es übrigens gut verschieden Betriebszweige zu haben.

Ich denke, das es uns als medizinische Laien nicht zusteht, über Risiko und ähnliches bezüglich IBR zu diskutieren. Die wenigsten von uns hier haben wohl genug detailliertes Wissen über diese Krankheit, von daher finde ich es gefährlich, solche Aktionen als übertrieben darzustellen. Man wird sich wohl etwas dabei gedacht haben. Und nur, weil man „blutet“, impft, oder ungefähr weiß, was IBR ist, mutiert man nicht automatisch zum Experten.

Übrigens, mit meiner Aussage, Konsequenzen für mehrere Betriebszweige tragen zu müssen, ist mitnichten eine Einstufung in „gut“ oder „schlecht“ gemeint. Die Einstufung wäre: Ich finde es gut. Trotzdem sind Konsequenzen, die sich daraus ergeben, selber zu tragen.

Schönen guten Morgen noch Wink
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Bullenmafia
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Bäuerinnen find ich super


« Antwort #73 am: 18.10.11, 06:16 »

habe gesterm aus zuverlässiger Quelle erfahren das im Gemeindebereich positive IBR Tiere stehen und trotzdem Art.10..das  ist Augenwischerei und wer trotzdem meint man wär sicher wegen der Bescheinigung muss ich enttäuschen. weil die Betriebe damals woLisa erzählt hat mit Zettel frei!!!! eingekauft hat. das sollte zu denken geben. wenn man sicher sein will, darf niemand in den Stall auch keine Tiere (Ratten,Fliegen ect) und selbst da nicht.

LG
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Ganz liebe Grüße
Petra
Mathilde
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« Antwort #74 am: 18.10.11, 07:37 »

Hallo,

so etwas nennt man wohl dann wenn man in den Beständen nichts gemacht hätte "natürliche Selektion". D.H. nur die Stärksten überleben.

In der Wirtschaft heisst das dann Marktbereinigung wenn man abschlachten oder einschläfern muss.
*duckundweg*
LG Mathilde
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Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins

Marie von Ebner-Eschenbach
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