Hallo em,
den Carnegie hab ich auch öfters gelesen,
es gibt inzwischen eine unübersehbare Lebenshilferatgeberliteratur.
Heuer war ich in einem Vortrag von Clemens Sedmak, Quellen des Glücks, hab inzwischen auch das Buch gelesen und ertappe mich immer wieder, dass ich über Sedmak lächeln muss- er gab den Rat, das Wohlfühlglück nur in kleinen Dosen zu geniessen, zuviel davon wäre gar nicht gut.

Und wenn ich mich wieder mal plagen muss, dann fällt mir sein Anstrengungsglück ein.

Mein Lebenshilfebuch hab ich vor kurzem gefunden- Christian Signol, Marie des Brebis, der reiche Klang des einfachen Lebens.
Das Leben dieser bewundernswerten Frau so in Worte zu fassen, das alleine empfinde ich schon als Geschenk.
Diese Frau hätte ich gerne persönlich kennengelernt.
Vielleicht müsste man es so wie mit den Kochrezepten machen, die ganzen Schachteln sortieren, 90 % der Rezepte in die Papiertonne,
die restlichen 10% in verschiedene Ordner geben, sie zu unterteilen und dann einen ganz speziellen Ordner mit den Rezepten zu machen, die man immer wieder verwendet.
Die Kochbücher zum Anschauen in einen schönen Schrank geben- sie immer wieder auch durchblättern und anschauen,
und den Lieblingsrezeptordner mit den handgeschriebenen Rezepten, mit eigenen dazugeschriebenen Erfahrungen als die Basis für die Kocherei verwenden.
Das wäre doch auch ein gutes Rezept für das eigene Lebenshilfebuch.
Herzl. Grüsse
maria