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Autor Thema: Neue Sorgerechtsregelung - muß Frau sich jetzt Sorgen machen?  (Gelesen 12267 mal)
manurtb
Gast
« Antwort #75 am: 06.08.10, 23:28 »

interessanter Gedanke Manu, dass Kinderkriegen genauso angesehen wird, wie eine Krankheit auszukurieren.  Und das auch noch angekündigt.
Ist es denn anders? Wenn der Mann zu Hause bleiben würde, weil die Familie es sich so einrichtet, dann ist die Frau 6 + 8 Wochen maximal zu Hause...
Da ist mein Kollege, der sich das Rückgrat angebrochen hat, länger zu Hause.
Plus, der hat das ohne Ankündigung gemacht, was für eine Gemeinheit...

Natürlich ist auch der Verdienst lediglich eine Frage der Berufswahl. Warum bin ich da nicht schon eher drauf gekommen?
Vielleicht, weil Du das nicht wusstest?
Kennst Du die Entwicklungsgeschichte mit den Verdienstentwicklungen von Berufen? Immer dann, wenn viele Frauen in die Berufe drängen, dann fallen die Verdienste.
Sowas lernt man doch in Geschichte...  Wink

Das werde ich mal nächste Woche ins Team einbringen, dann wird meinen Kollegen bestimmt klarer, woran es hängt, dass so wenig alleinerziehende junge Mütter in Arbeit vermittelt werden.
Klar, Du kannst denen auch erzählen, dass es nachts dunkel wird. Hat dann auch soviel mit der Entwicklung von Löhnen zu tun.
So wenig alleinerziehende junge Mütter in Arbeit vermitteln hat doch einen anderen Hintergrund, meinst Du nicht?
 
Die Welt ist aber leider nicht voll von jungen Menschen, die wissen, wo es lang geht, wie sie ihre Fähigkeiten einsetzen können und was sie für Möglichkeiten in ihrem Leben haben. Sie hatten nämlich schon Eltern, denen es genauso ging.
Na klar, denn bei uns wird ja die Vermehrung der Unterschicht stark bezuschusst und die Vermehrung der Oberschicht eher bestraft, weil zu wenig Kinderbetreuung und zu wenig Unterstützung für Frauen, einen anderen Lebensentwurf zu leben, wie den, den man sich nach dem dritten Reich aufgebaut hat. Weil soweit will man es ja nie wieder kommen lassen, dass die deutschen Kinder von anderen, wie den deutschen Müttern erzogen werden. Da sprechen schon die christlich sozialen und die christlich demokratischen Werte in der konservativen Ecke heftig dagegen.

Ich bin alleinerziehend, obwohl ich einen Partner/ Vater habe, gehe 40 Stunden arbeiten und bekomme/ will keinen Unterhalt. Das alles schultere ich nur, weil ich ne Menge Glück hatte im Leben und ne Mama, die mir aushilft, zeitlich wie monetär. Das ist aber nicht die Regel und ich finde es zeugt von einem hohen Ross, was von skandinavischen Verhältnissen zu schreiben, die haben wir hier nicht, auch gesellschaftlich nicht, nicht nur vom Sozialstaat her gesehen. In Skandinavien sind Frauen, die ihre Kinder alleine erziehen angesehen, hier herrscht immer noch der Tenor vor, aha, da hat sie das also nicht geschafft mit Familie etc.. Du bist ja automatisch ein gesellschaftlicher Sozialfall, auch wenn du für dich sorgst. Für mich ist das vergleichbar mit der Neiddebatte. In anderen Ländern ist man stolz auf Menschen, die was hinbekommen, hier ist man einfach nur neidisch.
Die Aussage versteh ich nicht. Man ist auf einem hohen Roß, wenn man der Meinung ist, dass es in Skandinavien besser ist, wie hier? Kannst Du das genauer erklären?

Für dich ist die Welt so schwarzweiß, man muss nur geboren werden, sich die richtigen Prinzipien drauf schaffen und dann gehts los mit dem Leben. Aber die Welt der Niedrigverdienenden, der Behinderten, der Hartz IV Jugendlichen, der Alleinerziehenden, der Unausgebildeten, psychisch Kranken etc. ist es nicht, die ist so grau, das glaubst du nicht.
Doch das glaub ich, ich kenn die nämlich auch. Ich weiss auch nicht, woher Du das hast, dass meine Welt schwarzweiss ist. Ich glaub, Du kennst meine Welt garnicht, oder?

Im übrigen hast in einem Posting vorher über anerzogenen Strukturen geschrieben. Die gibts nun mal, denen können sich nun nicht alle entziehen.
Und weil es die gibt, darf man nicht darüber diskutieren? Und nicht sagen, dass es scheisse ist, wenn es die gibt?
Meinst Du nicht, dass das jetzt eine etwas zu starke Forderung ist?
Was es gibt, darf sich nicht verändern? Wieso glaubst Du das?
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Susanna
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« Antwort #76 am: 07.08.10, 20:52 »


Doch das glaub ich, ich kenn die nämlich auch. Ich weiss auch nicht, woher Du das hast, dass meine Welt schwarzweiss ist. Ich glaub, Du kennst meine Welt garnicht, oder?

Ich hatte beim Lesen Deines letzten Beitrages auch den Eindruck, Manu, dass Deine Welt schwarzweiß ist, aber das macht ja nichts, oder? Wir sind ja nicht alle gleich. Das muss ja nichts Schlimmes heißen Smiley
Wahrscheinlich würden sich einem Soziologen bei soviel Hobby-Sozialogie die Haare sträuben Smiley


Und dann frage ich mich immer wieder, worüber Du eigentlich im Konsens mit uns diskutieren willst...
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Viele Grüße
Susanna
Mirjam
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« Antwort #77 am: 08.08.10, 16:24 »

Ich bin alleinerziehend, obwohl ich einen Partner/ Vater habe, gehe 40 Stunden arbeiten und bekomme/ will keinen Unterhalt. Das alles schultere ich nur, weil ich ne Menge Glück hatte im Leben und ne Mama, die mir aushilft, zeitlich wie monetär. Das ist aber nicht die Regel und ich finde es zeugt von einem hohen Ross, was von skandinavischen Verhältnissen zu schreiben, die haben wir hier nicht, auch gesellschaftlich nicht, nicht nur vom Sozialstaat her gesehen. In Skandinavien sind Frauen, die ihre Kinder alleine erziehen angesehen, hier herrscht immer noch der Tenor vor, aha, da hat sie das also nicht geschafft mit Familie etc.. Du bist ja automatisch ein gesellschaftlicher Sozialfall, auch wenn du für dich sorgst. Für mich ist das vergleichbar mit der Neiddebatte. In anderen Ländern ist man stolz auf Menschen, die was hinbekommen, hier ist man einfach nur neidisch.

Hallo Melitta,

die Tage Gespräch mit einem Rumänen/gemeinsame Arbeit. Ob ich Kinder hätte. Ja. Dann hätte ich 2 Kinder. Ja. Deutsche Frauen haben immer 2 Kinder. Meine Antwort: Ja, und man kann es NIE richtig machen - bleibt man daheim. Faule Mutter. Geht man Arbeiten: Böse Mutter.

Der Neid auf erfolgreiche Menschen - es gibt einen schönen Spruch aus einem Buch über Frauen/Konflikte: Willst du die Freundschaft von Frauen zerstören - befördere die eine!

Gruß Mirjam
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« Antwort #78 am: 08.08.10, 16:27 »

@ Susanna/Manu

Warum werden Frauen schlechter bezahlt? Ich glaub das ist schon gut analysiert, natürlich spielt hier Kinder eine Rolle (Bereitschaft Karriere/Überstunden, Flexibilität, Messestanddienste, Auslandstätigkeiten etc.) und auch Mobilität (Bereitschaft Umziehen für neuen Job/besser bezahlten Job?)

Andersherum bin ich nicht bereit derart auf soviel wie mein Mann (oder ehm. Studienkolleginen)  zu verzichten um mir "sein Gehalt" zu verdienen, um langfristig hier beruflichen Ehrgeiz, Disziplin, Engagement und Leistung zu zeigen (in dem Niveau).

Eben - auch nicht nur besseres Gehalt einfordern sonder auch hier sehen, dass dieser "Karriere" einiges "geopfert" wird - wie z.B. auch (weiterer) Kinderwunsch.

Gruß Mirjam
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« Antwort #79 am: 08.08.10, 16:38 »

Zitat
Das bisserl rauswischen, Fensterputzen - ist doch gar nicht die Hauptarbeit.
Na da haben wir es doch wieder - das bisschen Haushalt ist ja keine Arbeit und erledigt sich fast von alleine und wird sowieso überhaupt nicht anerkannt !  Roll Eyes

Solli - das habe ich nicht geschrieben und nicht gemeint. Zum einen fällt mir auf, dass meine Zeilen als Abwertung genommen werden, aber hier ständig z.B. von Sominio von einem "Nanny-Job" gesprochen wird, ohne das das jemanden aufstößt? Ist eine Mutter tatsächlich ebs mal mit einer "unqualifizierten" Nanny zu ersetzen? Ist Muttersein vor/nachmittags a wengla Nanny-Job...?

Zum anderen wollte ich nur darauf aufmerksam machen, dass ich es als gefährlich betrachte zu glauben, wenn jemand a) Kinderbetreuung (= auch Kiga/Schule) für die Kinder hat - dass hier die Er-/Beziehungsarbeit mitgeleistet/der Familie/Frau abgenommen wird und b) wenn jemand eine Putzfrau hat "gar keine Arbeit" mehr im Haus anfällt.

Rauswischen, Fensterputzen (also die Job die man per Putzfrau i.d.R. auslagert) - wieviel % der gesamten hauswirtschaftlichen Arbeit macht das aus? Wieviel Minuten pro Woche? Ist deswegen schon Altglas weggebracht, die Sommerklamotten sortiert, eingekauft, die Schränke eingeräumt, Nachhilfestunden/Hausaufgabenbetreuung geleitstet..? Deswegen schrieb ich - das ist für mich echt das "wenigste" - im Gesamtkontext "Familienarbeit".
Und andersherum - ja für MICH ist es so: Mal in Ruhe daheim einen Putztag haben, bei Radio Fensterputzen - ist für mich eine Art "Luxus" im Vergleich zu sonstigen Arbeitstagen, wo das "nebenbei/zwischendurch" laufen muss wie für soooo viele hier auch....

Was finde ich richtig Arbeit ist - ist Erziehungsarbeit, die Sorgepflicht für Kinder, Kontakt zu Männern/Vätern, damit sie in unserer Gesellschaft "lebensfähig" sind. Heißt Kernkompetenzen wie Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Verantwortungsbewußtsein und handwerkliche Fähigkeiten vom Bohrer bis zum Kochen erlernen - was meist nicht in der Schule oder bei "Nannys" läuft.

Hier sehe ich die Trennung als durchaus problematisch - wenn kein Kontakt zum Vater da ist, "nur"" Oma und Mutter sich ums Kind kümmern - das nicht weiß wie man einen 10er Dübel in der Wand versenkt oder eben gar jeden männlichen Vorbilds dann aufwächst - dann brauchen wir uns nicht wundern was für "Nachwuchs" dann auf unsere Gesellschaft trifft. Nicht jeder der "kein Theoretiker" ist - ist gleich ein "Praktiker" - Kinder brauchen Vorbilder die vormachen, vorleben, täglich, jahrelang und heißt eben auch Väter/Rollenbilder.

Ich erlebe das - das dies auf Bauernhöfen soo selbstverständlich ist - Kinder lernen von Eltern täglich zusammen arbeiten, mit Tieren, mit Technik - das das die absolute Ausnahme ist bei "Angestellten" und dann wundert man sich ob der "Ausbildungsfähigkeit"  mancher Jugendlicher.

Gruß Mirjam
« Letzte Änderung: 08.08.10, 17:12 von Mirjam » Gespeichert

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Sasa
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« Antwort #80 am: 08.08.10, 17:18 »

Ich hab ja ursprünglich Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte gelernt. Auch, wenn ich schon lange nicht mehr in diesem Beruf arbeite, gehe ich mal davon aus, daß eine Sache sich bis heute nicht geändert hat: Bei Trennungen, egal oder Scheidung oder nach Trennung aus einen längeren Lebensgemeinschaft, sind mindestens auf einer Seite immer sehr verletzte Gefühle im Spiel. Und- vieles, was danach abläuft, hat mit Wut, Rache, etc. zu tun. Ich kann mich an Fälle erinnern, wo um jedes Teil aus dem gemeinsamen Haushalt erbittert gekämpft wurde, es gibt Verfahren, da ist die Scheidung längst gelaufen, aber man zankt sich noch um Hausrat...
Und- wenn Kinder im Spiel waren, hatte man beim Lesen der Akten- mein Vorteil war ja immer, ich kannte nicht nur die Schreiben unseres Chefs, sondern auch die des gegnerischen Anwalts- schnell das Gefühl, daß die Kinder zur Waffe werden können. Nicht immer, aber doch oft. Nach meiner Erfahrung gibt es Personen beiderlei Geschlechts, die sich aufführen können, wie die ersten Menschen Undecided

Normal wäre doch: Eltern bleibt man sein Leben lang, ist einfach mal so. Ich kenne auch Mütter, die das Sorgerechts des Vaters gerne als Sorgepflicht sehen würden, denn die Herren zahlen zwar pünktlich, haben aber keinerlei Interesse am Kind. Man sollte- wenn die erste Wut nach einer Trennung verraucht ist- sich trotzdem noch an einen Tisch setzen können und miteinander besprechen können, was für die Kinder wichtig ist. Die Kinder können am wenigsten für das ganze Drama.

Ich denke mal, dieser Grundgedanke -Kinder brauchen beide Eltern, und diese mögen sich gefälligst am Riemen reißen und auch nach einer Beziehung zum Wohle der Kinder wenigstens das Nötigste miteinander besprechen können- steht hinter diesem Urteil. Wahrscheinlich wird es in der Folge noch mehr Verfahren an den Familiengerichten geben. Es nützt ja auch nichts, wenn eine Partei - ob männlich oder weiblich- sich bemüht, wenn der Andere nicht mitzieht, hat es keinen Sinn.
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passivM
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« Antwort #81 am: 08.08.10, 19:03 »

Zitat
Ist eine Mutter tatsächlich ebs mal mit einer "unqualifizierten" Nanny zu ersetzen? Ist Muttersein vor/nachmittags a wengla Nanny-Job...?

1.) Wiso muss eine Nanny unqualifiziert sein?
Ob ich zur Kindererziehung qualifiziert bin oder nicht, hat doch nichts damit zu tun, ob die selbst Mutter oder Oma bin, oder nicht  ....mal davon abgesehen, dass es leider auch Einzelfälle gibt, in denen die Mutter "unqualifiziert" ist (was natürlich auf keine zutrifft, die hier bislang gepostet hat).
2.) Ich rede von einer Nanny für die Zeit, in der die Mutter auf Arbeit ist.
Ja, was denn sonst? Logisch, kann keine Nanny der Welt eine Mutter ersetzen, aber trotzdem muss ein Kind ja betreut werden, wenn die Mutter außer Haus arbeiten geht... zum Beispiel von einer Nanny oder von einer Omi.

Ich habe schon etwas länger den Eindruck, dass es hier in dem Thema ab und zu etwas stutenbissig zugeht. Oder irre ich mich?  Wink


Du, Mirjam,
Mutter-sein is ned a Wengerl a Nanny-Job. Und deshalb reg I mi a soa auf, dass die Kinder jetz halt bei oaner Scheidung holt soa oafach emoi zum Papa zieh'n kenna - obwohl d Mama si in die erste Joahr imma fast aloa ums Kind kimmert hoat. Un nu wird 's nimmer braucht?  ICH qualifizier' doch hier das Mutter-sein ned herab...!  Shocked  Ausgerech'nd I...  Roll Eyes   Wink  Da hast mi falsch verstand'n...
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Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern
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« Antwort #82 am: 08.08.10, 19:21 »

Hallo

@ Somnio - so einfach ist das mit der "Nanny" für die Kinder nicht. Entweder das läuft schwarz - heißt dann auch unzuverlässig/schwankend wie bei "Leih-Oma" die dann halt auch mal krank wird oder fort fährt oder eben per Tagesmutter - was einem Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis gleichkommt (welche alleinerziehende Mutter traut sich als Arbeitgeberin mit allen! Verpflichtungen aufzutreten?). Und für die Tagesmütter gibt es Vereine und Qualifizierungsmaßnahmen. Andersherum - die Betreuerin ist selbstständig und "verkauft" die Kinderbetreuung als Dienstleisung wie Hausaufgabenbetreuung - dann wird das im Stundenlohn auch ganz fix durch Steuer - teuer.

I.d.R. Horte & Betreuungseinrichtungen: Müssen staatlich anerkannt/gemeldet sein, für die Betreuung gibt es dann schon eine Menge Auflagen incl. erweitertem Führungszeugnis etc. und wie in Kiga Qualitätssicherunsprogramme und pädagogische Inhalte (Bekannte arbeitet in einer solchen wo auch mein Sohn hingeht).

Ich finde - meine persönliche Einstellung - den Begriff "Nanny" abwertend, weil es - finde ich wiederum - gar nicht einfach ist "fremde" Kinder so zu betreuen/mögen/liebevoll zu betreuen wie man es für "eigen" leisten würde und ich habe vor den Betreuern meines Kindes großen Respekt.

@ Sasa - eben - wenn der Vater/Mann schon will: Soll er sich auch um das Kind kümmern "dürfen".

Gruß Mirjam
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Melitta
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« Antwort #83 am: 09.08.10, 20:04 »

Hallo Manu123,

Guido Westerwelle hätte nicht besser argumentieren können.

Viele Grüße

Melitta
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manurtb
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« Antwort #84 am: 09.08.10, 21:11 »

Wahrscheinlich würden sich einem Soziologen bei soviel Hobby-Sozialogie die Haare sträuben Smiley
Ich weiss es nicht, ich denke, dass kannst nur Du als Soziologin beurteilen.
Was ist Sozialogie?

Und dann frage ich mich immer wieder, worüber Du eigentlich im Konsens mit uns diskutieren willst...
*grins* Für wen sprichst Du? Du scheinst ja für eine bestimmte Gruppe hier zu sprechen, die nicht alle umfasst, denn ich bin ja nicht immer im Dissens. Nur dann, wenn ich abweichender Meinung zu Deiner imaginären 'Normgruppe', oder?

Guido Westerwelle hätte nicht besser argumentieren können.
Danke fürs Kompliment, Guido Westerwelle ist rethorisch schon super.
Ich hätte mich selbst nicht mit ihm vergleichen wollen. Aber Du darfst das...  Grin

Und kommen auch  Antworten von Dir oder hast Du das mit dem Westerwelle als Ablenker von meinen Fragen genommen?

Warum werden Frauen schlechter bezahlt? Ich glaub das ist schon gut analysiert, natürlich spielt hier Kinder eine Rolle (Bereitschaft Karriere/Überstunden, Flexibilität, Messestanddienste, Auslandstätigkeiten etc.) und auch Mobilität (Bereitschaft Umziehen für neuen Job/besser bezahlten Job?)
Ich denke, das Hauptargument ist, weil man es mit ihnen machen kann.

Andersherum bin ich nicht bereit derart auf soviel wie mein Mann (oder ehm. Studienkolleginen)  zu verzichten um mir "sein Gehalt" zu verdienen, um langfristig hier beruflichen Ehrgeiz, Disziplin, Engagement und Leistung zu zeigen (in dem Niveau).
Das ist ja auch was ganz anderes.
Nur ist es interessant, dass Frauen im Durchschnitt für die gleiche Arbeit 23 % weniger Geld bekommen.
Das kann es nicht sein meiner Meinung nach.

Eben - auch nicht nur besseres Gehalt einfordern sonder auch hier sehen, dass dieser "Karriere" einiges "geopfert" wird - wie z.B. auch (weiterer) Kinderwunsch.
Sprichst Du jetzt von Männern oder von Frauen?
Denn bei den Männern ist ja der Kinderwunsch unabhängig von der Karriere zu verwirklichen.
« Letzte Änderung: 09.08.10, 21:17 von Manu123 » Gespeichert
Susanna
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« Antwort #85 am: 10.08.10, 09:23 »

Wahrscheinlich würden sich einem Soziologen bei soviel Hobby-Sozialogie die Haare sträuben Smiley
Ich weiss es nicht, ich denke, dass kannst nur Du als Soziologin beurteilen.
Was ist Sozialogie?
[/quote]
Ich tausche ein a in ein o.

Manu, ich bin keine Soziologin, weiß aber, womit sie sich beschäftigen, daher mein wahrscheinlich, s.o.

Diese Diskussion hier würden Männer so nie führen, das ist auch ein Unterschied. Sie halten sich kurz und knapp...


Dass ein Mann seinen Kinderwunsch unabhängig von Karriere verwirklichen kann, liegt in der Natur der Sache. Trotzdem braucht er eine Frau, die das Kind für ihn austrägt. Und da wären wir wieder beim Ausgangspunkt der Diskussion.
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Viele Grüße
Susanna
manurtb
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« Antwort #86 am: 10.08.10, 10:36 »

Manu, ich bin keine Soziologin, weiß aber, womit sie sich beschäftigen, daher mein wahrscheinlich, s.o.

Diese Diskussion hier würden Männer so nie führen, das ist auch ein Unterschied. Sie halten sich kurz und knapp...
Das stimmt. Von denen würde nichts über wahrscheinliche Soziologen kommen.
Warum ist Dir das wichtig, das so darzustellen? Was willst Du damit in der Diskussion hier aussagen? Ich verstehs einfach nicht, wahrscheinlich, weil ich nicht weiß, womit sich Soziologen beschäftigen...  Grin

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Clara
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Nichts-was sich zu haben lohnt-ist leicht zu haben


« Antwort #87 am: 10.08.10, 12:30 »

Hallo,
was meint Ihr zu diesem Thema?
Mir liegt ein ganz schöner Kloss im Magen - weil mein alleiniges Sorgerecht bisher (S)ein ganz besonderes Reizthema war (und noch ist), auf dem er gern rumgeritten ist! Bis zur Trennung war mein Argument immer: "Uns gibts nur im Gesamtpaket!"
Nun sieht die Sachlage genau andersherum aus, muß ich mir jetzt Sorgen machen, dass er mir die Kinder "wegnehmen" kann?

Nachdem ich in den letzten Wochen erlebt habe, dass man von sämtlichen Institutionen hier allein gelassen wird, mache ich mir da schon so meine Gedanken ...  Undecided

Hallo Solli,

ich schreibe dir jetzt mal kurz und knapp, was ich denke.

Hör auf zu jammern, mach was und such nicht immer und überall das Haar in der Suppe. Mein Eindruck ist, dass man(n) es dir nur schwer wirklich recht machen kann...
Die Welt und speziell deine Welt wird sich nicht ändern, wenn du dich, wenn du was nicht änderst.

Munteres Weiterplaudern

Anja

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... Ich bleibe auf dem Teppich
meiner Möglichkeiten
und hoffe, dass er fliegen lernt... (lach und zwinker)

Kruppa
Solli
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« Antwort #88 am: 10.08.10, 15:57 »


Hallo Solli,

ich schreibe dir jetzt mal kurz und knapp, was ich denke.

Hör auf zu jammern, mach was und such nicht immer und überall das Haar in der Suppe. Mein Eindruck ist, dass man(n) es dir nur schwer wirklich recht machen kann...
Die Welt und speziell deine Welt wird sich nicht ändern, wenn du dich, wenn du was nicht änderst.

Munteres Weiterplaudern

Anja
Hallo Anja,
gut zu wissen, das Du so genau weisst, was ich zu tun habe ... !
Deine Antwort hat so rein gar nix hier mit dem Thema incl. meiner Fragestellung zu tun und ich glaube auch nicht, dass Du Dir ein Urteil darüber erlauben kannst, wie ich mit meiner Situation hier vor Ort umgehe!

Reine, informative Frage: Hast Du eigene Kinder?

LG
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Uns hilft kein Gott, unsere Welt zu erhalten - das müssen wir schon selbst tun!
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« Antwort #89 am: 10.08.10, 16:09 »

Hallo Ihr Zwei!
Vertagt Euch! Wenn man sich persönlich gegenüber steht, kann man sich viel mehr an den Kopf werfen, und das auch in einem ganz anderen Ton. Da guckt man sich an, und die andere weiß: Die "schimpft" mich jetzt, aber das macht sie, weil sie mich gern hat, oder weil sie es zumindest gut meint. So einen Computer kann man weder an den Schultern packen und schütteln, noch kann man ihn mal an sich drücken.
Und manchmal kann es ja vorkommen, dass unsere Nerven so blank liegen, dass uns die berühmte Fliege an der Wand stört (bzw. das Haar in der Suppe)....  Es ist doch oft erst die Summe der vielen Kleinigkeiten, die uns die Nerven raubt; So wie eine Ameise im Haus nicht so schlimm ist, eine ganze Ameisenkollonie aber schon...  
(Das war jetzt nur ein Beispiel, ich will jetzt keine Debatte erzünden, über das Für und Wider von Ameisen und/oder die Bekämpfung derselbigen... Wink)
« Letzte Änderung: 10.08.10, 16:10 von somnio » Gespeichert

Liebe Grüße
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