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manurtb
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« Antwort #60 am: 05.08.10, 22:23 » |
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Ich habe geschrieben: Gebär-Mütter (nicht Adoptiev- oder Stiefmütter). ..also die Frauen, die (selbst) geboren haben.
Wo ist der Unterschied zu Adoptivmüttern oder Stiefmüttern? Ich hab das irgendwie nicht so ganz verstanden, warum nur die Gebär-Mütter angesprochen werden bei der Priviligierung?
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passivM
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« Antwort #61 am: 06.08.10, 01:28 » |
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Manu, ich bin von folgender Konstellation ausgegangen: In der Regel kümmert sich die Gebär-Mutter in den ersten Jahren um das Kind. Das bedeutet in der Regel: Hausfrau und Mutter, Erziehungszeit, Karriereknick, Unterbrechung der beruflichen Laufbahn, es sei denn, die Mutter ist so privilligiert, dass sie eine Nanny bezahlen oder sich auf eine Oma verlassen kann, die die Nanny-Aufgabe übernimmt. Irgendwann ist das Kind aus dem Gröbsten heraus. Hier geht es ja um das Thema Trennung/Sorgerecht. Also: Wenn das Elternpaar sich irgendwann trennt, und wenn das Kind dann zum Vater zieht..... (das hatten wir hier schon. Wenn der Vater sich dann wieder liiert, wird das Kind, das jetzt aus dem Gröbsten heraus ist, also beim Vater und der Stiefmutter leben. Die Stiefmutter und der Vater können dann weiterhin berufstätig sein. Das ist bei einem - sagen wir mal: 10-jährigen Kind einfacher zu organisieren als beispielsweise bei einem einjährigen Kind. Deswegen bin ich bei der Privilligierung von der Gebär-Mutter ausgegangen. Denn bis die Stiefmutter das Kind "erhält", ist es in der Regel schon aus dem Gröbsten raus. ...in der Regel. Es gibt natürlich auch Ausnahmen. Manu: Stiefmütter sind mit dem leiblichen Vater verheiratet. Adoptivmütter haben ein Kind adoptiert, das nicht das leibliche Kind ihres Gatten sein muss. - Natürlich kann man auch ein Stiefkind adoptieren (falls der andere Elternteil damit einverstanden ist). Dann wird die Stiefmutter zur Adoptivmutter. Manu, es gibt auch noch Pflegemütter  Die können meines Wissens nach aber Pflegegeld vom Staat erhalten, weil sie ein fremdes Kind pflegen (nicht das leibliche Kind des Lebenspartners - sonst wären sie ja keine Pflegemütter sondern Stiefmütter). ....ääh... OK?  Was das "Etwas zu sagen haben" betrifft: Im Idealfall (!) verständigen beide Elternteile sich auch nach einer Trennung bezüglich der Belange des Kindes. Wenn das nicht der Fall ist, nutzt auch ein Gemeinsames Sorgerecht wenig. Ich kann das bezeugen: Meine beiden Großen haben wegen der Generationsprobleme auf dem Hof meiner jetzigen SE mal eine Zeitlang beim leiblichen Vater gelebt - Gemeinsames Sorgerecht. Das hat er frechweg ausgehebelt, indem er bei wichtigen Entscheidungen behauptet hat, ich hätte eh kein Interesse an meinen Kindern und außerdem sei ich psychisch krank. - Erst als es im Pubertätsalter Schwierigkeiten mit den bis da hin bei ihm lebenden Kindern gab, war ich plötzlich wieder gesund und gefragt.... Und gegen dieses "Umgehen" des Gemeinsamen Sorgerechts konnte ich nichts machen. Das Familiengericht verwies mich ans Jugendamt, und beim Jugendamt haben die mich auf Personalprobleme verwiesen, und dass das in der Hälfte der Fälle so sei, dass das Gemeinsame Sorgerecht so "gehandhabt" würde, und dass sie viel zu tun hätten, wenn sie sich da drum kümmern würden... Und wenn eine (Gebär-)Mutter, die immer für das Kind da war, bei einer Trennung befürchten muss, dass ER dann das Kind "bekommt", dann überlegt die sich doch dreimal, ob sie sich wirklich trennt, auch wenn sie in der Beziehung unglücklich ist. Sonst: Kein Job, sonundsoviel Jahre raus aus dem Beruf, Kind weg, alles futsch. --- Da kann so ein Typ sich viel erlauben.... Oder auch umgekehrt, es gibt ja auch wenige Fälle, in denen Sie den finanziellen Löwenanteil zum Familieneinkommen trägt und Er ist Hausmann. - Das soll hier kein Jammern über die "bösen Männer" sein. Es gibt sehr viele ganz tolle Lebenspartner und Väter , aber es gibt eben auch A.....löcher.
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Liebe Grüße aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern
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Mirjam
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« Antwort #62 am: 06.08.10, 09:12 » |
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Es gibt sehr viele ganz tolle Lebenspartner und Väter  , aber es gibt eben auch A.....löcher.[/size] Jupp - und bei Frauen auch  . Deswegen suchen ja so viele Frauen Partner die (noch) ein Kind wollen, wo er sagt - never again. Gruß Mirjam
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Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
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manurtb
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« Antwort #63 am: 06.08.10, 09:28 » |
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Manu, ich bin von folgender Konstellation ausgegangen: In der Regel kümmert sich die Gebär-Mutter in den ersten Jahren um das Kind. Das bedeutet in der Regel: Hausfrau und Mutter, Erziehungszeit, Karriereknick, Unterbrechung der beruflichen Laufbahn, es sei denn, die Mutter ist so privilligiert, dass sie eine Nanny bezahlen oder sich auf eine Oma verlassen kann, die die Nanny-Aufgabe übernimmt.
Das ist bei den Adoptivmüttern auch meist der Fall.
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Solli
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« Antwort #64 am: 06.08.10, 10:39 » |
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Solly - wenn du die Zeit mit deinen Kindern als "aufopfern" siehst - dann finde ich das sehr, sehr schade. Tu ich nicht, ich bin sehr froh, das ich die Beiden habe! Allerdings muß ich mir - ungewollt - auch jeden Tag (berechtigte) Sorgen um meine Existenz machen und das wollte ich so nicht! Aber das geht leider am Thema vorbei! Das bisserl rauswischen, Fensterputzen - ist doch gar nicht die Hauptarbeit. Na da haben wir es doch wieder - das bisschen Haushalt ist ja keine Arbeit und erledigt sich fast von alleine und wird sowieso überhaupt nicht anerkannt !  und dann komprimiert sich die Er- und Beziehungsarbeit ungemein, heißt, das kann man wie Arzttermine, Nachhilfe-Fahren, Elternabende, durchwachte Nächte, kranke Kinder ..... nicht "auslagern" Ganz ehrlich? SOWAS ist für mich "Erholung" - weil das mit der eigentlichen Er - und Beziehungsarbeit nichts zu tun hat, das fällt bei mir unter Versorgungs und Betreuungspflicht! mir gefällt übrigens der Boxentitel nicht........wieso geht es hier um die Frauen??`........sollte lieber heißen "neues Sorgerecht, ist das gut für die Kinder"? Mir ging es aber bei der Fragestellung explizit um die Frauen oder muß ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben, weil ich dabei erst mal nur an meine Sorgen gedacht habe und weniger an die Kinder? Denen geht es (zur Zeit) doch ganz gut, um die muß ich mir keine Sorgen machen! Daher passt der Titel schon!
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Uns hilft kein Gott, unsere Welt zu erhalten - das müssen wir schon selbst tun!
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manurtb
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« Antwort #65 am: 06.08.10, 10:59 » |
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und dann komprimiert sich die Er- und Beziehungsarbeit ungemein, heißt, das kann man wie Arzttermine, Nachhilfe-Fahren, Elternabende, durchwachte Nächte, kranke Kinder ..... nicht "auslagern" Ganz ehrlich? SOWAS ist für mich "Erholung" - weil das mit der eigentlichen Er - und Beziehungsarbeit nichts zu tun hat, das fällt bei mir unter Versorgungs und Betreuungspflicht! Ich denk, das ist der Unterschied zwischen den beiden Gruppen. Die Frauen im Beruf sind schon den ganzen Tag unterwegs und bräuchten dann die Fahrdienste und Hetzereien, um Termine einhalten zu können, nicht mehr. Die Hausfrauen sind eher weniger unterwegs und freuen sich, raus zu kommen... Zumindest erzählt das mein Mann so. Ich kenns ja selbst nicht. 
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Melitta
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« Antwort #66 am: 06.08.10, 11:05 » |
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Hallo,
@Solli natürlich musst du deswegen kein schlechtes Gewissen haben. Aber auch ich habe schon darauf hingewiesen, dass dies ein Gesetz "für die Kinder" ist und ich finde es schon beeindruckend, dass die Ansichten und Gefühle der "Eltern" in den Vordergrund gestellt werden. Man kann das Thema auch von einer anderen warte aus betrachten. Hier lese ich genau das, womit im Falle einer Trennung argumentiert wird. Aber darum geht es letztlich nicht, darum kümmern sich später die Familiengerichte. In dem Urteil wurde eine gesetzliche Korrektur vorgenommen, nicht mehr und nicht weniger.
Viele Grüße
Melitta
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passivM
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« Antwort #67 am: 06.08.10, 12:23 » |
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Es ist doch nicht verwerflich, auch mal darüber zu diskutieren, was welches Gesetz für die Eltern bedeutet...
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Solli
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« Antwort #68 am: 06.08.10, 12:37 » |
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Aber auch ich habe schon darauf hingewiesen, dass dies ein Gesetz "für die Kinder" ist und ich finde es schon beeindruckend, dass die Ansichten und Gefühle der "Eltern" in den Vordergrund gestellt werden. Das dieses Gesetz zum Wohle der Kinder korrigiert wurde, steht außer Frage, aber mir ging und geht es eben genau um diese Frage, wie Mann/Frau damit umgehen wird! Gut, ich hätte es geschlechtsneutral schreiben müssen !? Sonst hätte ich ja die Frage anders gestellt, zB. "Neue Sorgerechtsregelung - brauchen unsere Kinder das?"Diese Frage würde ich dann allerdings eindeutig mit "Ja!" beantworten ... 
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Melitta
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« Antwort #69 am: 06.08.10, 13:02 » |
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Hallo,
@Somnio, natürlich ist es nicht verwerflich, davon habe ich auch nichts geschrieben, falls du mein Posting meinst.
Viele Grüße
Melitta
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Gitta
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tschau tschau
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« Antwort #70 am: 06.08.10, 13:22 » |
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hallo mirjam,
tolles posting!!
du sprichst mir aus der seele.
ich find die neue sorgerechtsregelung, welche den rücken der sorgewilligen väter stärkt, völlig o.k.
die zeit und die regeln haben sich geändert, auch das leben miteinander.
"hauptschlagader familieneinkommen" muß irgendwo herkommen, und somit es gerechtfertigt, dass beide verdienen und beide sich um die kinder und evt. um haushalt kümmern (auch in der Landwirtschaft, beide arbeiten auf dem hof/stall und beide sollten!! sich die betreuung der kinder teilen, was ja wiederum viele Landwirte als ein positives Argument für ihre Berufswahl angeben, und HH kann der Bauer auch mit eingebunden werden, wenn er will)
die klassische und apsoluten hausmütterchen und versorgerrollen sind passe.
gitta
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Wer das Ziel nicht kennt, kann den Weg nicht finden. Liebe Grüße Gitta
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ansabe
Münsterland/NRW
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Ich nehme mir die Zeit, die ich brauche!
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« Antwort #71 am: 06.08.10, 14:49 » |
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hallo mirjam,
die zeit und die regeln haben sich geändert, auch das leben miteinander.
"hauptschlagader familieneinkommen" muß irgendwo herkommen, und somit es gerechtfertigt, dass beide verdienen und beide sich um die kinder und evt. um haushalt kümmern (auch in der Landwirtschaft, beide arbeiten auf dem hof/stall und beide sollten!! sich die betreuung der kinder teilen, was ja wiederum viele Landwirte als ein positives Argument für ihre Berufswahl angeben, und HH kann der Bauer auch mit eingebunden werden, wenn er will)
die klassische und apsoluten hausmütterchen und versorgerrollen sind passe.
gitta
Schön wär es, wenn es so einfach wäre. Nur leider verdienen die meisten Frauen immer noch weniger als die Männer und die Frauen bekommen die Kinder und haben deshalb zu pausieren und das weiß jeder Arbeitgeber.
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Viele liebe Grüsse ansabe
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manurtb
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« Antwort #72 am: 06.08.10, 16:46 » |
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Na die 'Zwangspause' ist ja nicht schlimmer, wie wenn ein ganz normaler Mitarbeiter eine längere Krankheit auszukurieren hat. Und das noch angekündigt... Das Problem sind dann eher die Zeiten, die sie darüber hinaus noch zu Hause bleiben. Und da wären manchmal skandinavische Verhältnisse nicht schlecht.
Schlechter verdienen ist auch eine Frage der Berufswahl. Und solange viele Mädchen sich keinen Kopf darüber machen, ob sie mit ihrem Beruf eine Familie versorgen könnten, braucht man sich darüber auch keine Gedanken zu machen. Man kann ja niemanden zu seinem Glück zwingen.
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Melitta
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« Antwort #73 am: 06.08.10, 18:35 » |
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Hallo, interessanter Gedanke Manu, dass Kinderkriegen genauso angesehen wird, wie eine Krankheit auszukurieren. Und das auch noch angekündigt. Natürlich ist auch der Verdienst lediglich eine Frage der Berufswahl. Warum bin ich da nicht schon eher drauf gekommen? Das werde ich mal nächste Woche ins Team einbringen, dann wird meinen Kollegen bestimmt klarer, woran es hängt, dass so wenig alleinerziehende junge Mütter in Arbeit vermittelt werden. Die Welt ist aber leider nicht voll von jungen Menschen, die wissen, wo es lang geht, wie sie ihre Fähigkeiten einsetzen können und was sie für Möglichkeiten in ihrem Leben haben. Sie hatten nämlich schon Eltern, denen es genauso ging.
Ich bin alleinerziehend, obwohl ich einen Partner/ Vater habe, gehe 40 Stunden arbeiten und bekomme/ will keinen Unterhalt. Das alles schultere ich nur, weil ich ne Menge Glück hatte im Leben und ne Mama, die mir aushilft, zeitlich wie monetär. Das ist aber nicht die Regel und ich finde es zeugt von einem hohen Ross, was von skandinavischen Verhältnissen zu schreiben, die haben wir hier nicht, auch gesellschaftlich nicht, nicht nur vom Sozialstaat her gesehen. In Skandinavien sind Frauen, die ihre Kinder alleine erziehen angesehen, hier herrscht immer noch der Tenor vor, aha, da hat sie das also nicht geschafft mit Familie etc.. Du bist ja automatisch ein gesellschaftlicher Sozialfall, auch wenn du für dich sorgst. Für mich ist das vergleichbar mit der Neiddebatte. In anderen Ländern ist man stolz auf Menschen, die was hinbekommen, hier ist man einfach nur neidisch.
Für dich ist die Welt so schwarzweiß, man muss nur geboren werden, sich die richtigen Prinzipien drauf schaffen und dann gehts los mit dem Leben. Aber die Welt der Niedrigverdienenden, der Behinderten, der Hartz IV Jugendlichen, der Alleinerziehenden, der Unausgebildeten, psychisch Kranken etc. ist es nicht, die ist so grau, das glaubst du nicht.
Das ist alles ziemlich OT, aber mich nerven diese Allgemeinplätze, die in einer Debatte, so etwas heilkles, wie das Sorgerecht betreffen. Was soll denn so eine Frau wie Solli sagen, wenn sie so was liest? Ey Mädel, da haste halt die falschen Prioritäten gesetzt. Pech!
Im übrigen hast in einem Posting vorher über anerzogenen Strukturen geschrieben. Die gibts nun mal, denen können sich nun nicht alle entziehen.
Viele Grüße
Melitta
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Clara
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Nichts-was sich zu haben lohnt-ist leicht zu haben
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« Antwort #74 am: 06.08.10, 20:14 » |
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Hallo,
da hier ja so viele Expertinen vertreten sind, vielleicht kann mir mal eine von euch sagen:
Was passiert, wenn die Eltern sich für geteiltes Sorgerecht entscheiden, allerdings Mama oder Papa, je nachdem von wem das Kind versorgt wird und wo es seinen Aufenthalt hat nach einer Trennung - das Kind nicht "rausrückt", wenn der gerichtlich vereinbarte Besuchszeit auf dem Terminplan steht?
Ich hoffe, dass solche Momente vielen Kindern erspart bleiben.
Fragende Grüße
Anja
was soll dann schon passieren.......dann geht es eben vor den Familienrichter  ........und der wird hofftentlich zum Wohle des Kindes entscheiden. Familienrichter... die Gerichte sind überlastet... Ich sage dazu nur, ich bin vor einiger Zeit Zeugin geworden, wo sich ein getrenntes Elternpaar auf dem Parkplatz aufeindertraf... Sie haben geteiltes Sorgerecht... laut Gerichtsbeschluss darf Papa seinen Sohn zu bestimmten Zeiten sehen... ABER Mama unterbindet es, TROTZ Gerichtsbeschluss, dass das Umgangsrecht klar und eindeutig zwischen Vater und Sohn regelt. Ganz ehrlich, ich fühlte mich als Aussenstehende schon ziemlich mies. Wie der Junge sich fühlt und welche Schäden es bei ihm anrichtet- darüber will ich gar nicht wirklich nachdenken. Nun meine Frage, welche Rechte hat denn so ein "angeschmierter" Vater jetzt nach dem neuen Recht??? Welches Gericht, welche Fürsorge springt denn da in die Bresche und schafft ZEITNAH Abhilfe? Fragende Grüße Anja
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... Ich bleibe auf dem Teppich meiner Möglichkeiten und hoffe, dass er fliegen lernt... (lach und zwinker)
Kruppa
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