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Autor Thema: Hofübergabe- Gefühle der abgebenden Generation  (Gelesen 8893 mal)
maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #45 am: 23.07.10, 22:02 »



Wenn hier geschrieben wird, mit 45 sei man noch nicht bereit sich Gedanken über eine Übergabe zu machen, finde ich das kurzsichtig. Ich weiß nicht wie alt der potentielle Hofnachfolger ist. Theoretisch wäre ja 25 möglich, will ich dann wirklich erwarten das die Jungen 20 Jahre geduldig warten, ohne sich selbst etwas auf zu bauen ?

Es muss ja nicht immer eine entweder/oder Lösung sein, aber darüber nach denken kann man glaube ich nicht früh genug.


warum muss der hofnachfolger schon mit 25 übernehmen - damals war unser junior noch sehr viel auswärts am arbeiten - lu, lkw fahrer, mähdrescherfahrer, und, und... - und er hat es genossen, natürlich war er dann oft in spitzenzeiten auch nicht hier, aber irgendwie ging es dann immer wieder -
diesen sommer ist er nun das erste mal ganz zu hause - aber da ist er mehr auf dem bauplatz (hähnchenmaststall) und unser heu haben wir entweder nach feierabend oder am wochenende eingebracht (offen auf die belüftung)

zum glück wollte bei uns nicht der älteste landw. werden - der ist heute 35 und da wäre es schon länger zeit zum übergeben (muss sagen, da haben wir glück gehabt !!) - das zeichnete sich bereits in ganz jungen jahren ab - junior war schon immer mehr bei vater draussen als irgendwo anders,

vielleicht hätten wir uns eben schon länger nach einem zusätzlichen betriebszweig oder mehr arbeit ausserhalb des betriebes umgesehen 
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liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz
manurtb
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« Antwort #46 am: 24.07.10, 08:26 »

aber was mach ich dann sinnvolles.
Französischkurse oder Kunstmalerei........alles nicht mein Ding.
Also ich würde die selbstgestrickten Socken von Dir nehmen...  Grin
Ne aber mal im Ernst. Ich glaub, es ist verdammt wichtig, dass man sich auch Hobbies erschliesst, um eben dann nicht im Alter dazusitzen und zu denken: Die nehmen mir jetzt alles weg, ich hab nichts mehr...
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #47 am: 24.07.10, 09:30 »

Hallo Mathilde,
deinen Beitrag find ich super. Denn es ist nicht nur damit getan, den Hof zu übergeben, sondern auch das eigene Leben mit Leben zu füllen. Nur mal die Alte zu werden, die mit dem Besen alle Ecken und Winkel zusammenkehrt und wo es höchstens heisst, ach die "kreit" halt den ganzen Tag herum Grin.
Herzl. Grüsse
maria

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cliff
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Ich liebe dieses Forum!


« Antwort #48 am: 24.07.10, 10:10 »

Hallo Mathilde,

was Du schreibst, finde ich auch gut, weißt Du wie es mir geht, jetzt?

Wir haben den Hof aufgegeben, teils weil kein Nachfolger, teils wegen mir gesundheitlich. Ich hatte viele Pläne für meine "Freizeit", ich wollte gerne etwas mehr reisen, andere Hobbies mir anschaffen (mein Englisch verbessern, nähen lernen etc.) wo ich nie Zeit für hatte. Wir hatten einen Nebenerwerbsbetrieb, mein Mann ging 8 Std. arbeiten und nach Feierabend lief dann die "zweite" Schicht bis zum Dunkelwerden.
Ich hatte mich wirklich gefreut, daß ich keine Entscheidungen mehr treffen muß usw. Mir gehört der Hof zur Hälfte.

Weißt Du was jetzt ist? Mein Mann will nicht reisen und für die anderen Hobbies finde ich keine Zeit, weil ich meine Enkel versorgen muß, die Tochter ist alleinerziehend, sie muß arbeiten.
Also warte ich jetzt, bis sie größer sind, mal sehen, was dann ist.

Trotzdem habe ich mich sehr schwer getan, kein Vieh mehr zu haben, nicht mehr aufs Feld müssen ........

Cliff


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Paula73
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« Antwort #49 am: 24.07.10, 12:17 »





Interessant finde ich das du bei Hofnachfolger nur die männliche Form verwendest. Es könnte ja auch eine potentielle Hofnachfolgerin sein.  Wink Aber das ist wieder ein anderes Thema.


Ich sehe das einfach nicht so eng. Bin selbst "Betriebsinhaberin" , da liegt es mir fern die Nachfolge vom Geschlecht abhängig zu machen.
Hier im Osten ist man in dieser Hinsicht eh um einiges liberaler.
 
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Mathilde
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« Antwort #50 am: 24.07.10, 12:23 »

aber was mach ich dann sinnvolles.
Französischkurse oder Kunstmalerei........alles nicht mein Ding.
Also ich würde die selbstgestrickten Socken von Dir nehmen...  Grin
Ne aber mal im Ernst. Ich glaub, es ist verdammt wichtig, dass man sich auch Hobbies erschliesst,

Hallo,

Schuhgröße?  ich stricke nämlich im Winter Socken  Grin
Mein Freude ist das Reiten. Daher auch die Frage mit dem Pferd. Das ist aber ein Betriebszweig von uns........
Wir müssten uns dort schon einigen und dann fangen vielleicht die Probleme an. Ich hatte damals kein Problem meinem Schwager mein eigenes Pferd zu geben oder die Betriebspferde (Zuchtstuten) von SV reiten zu lassen und zwar egal welches (hab nur mal gemeint er solle aufpassen die mache gerne Buckler im Gelände) Wie allerdings meine Schwägerinnen meinten sie könnten auf einmal die von mir ausgebildeten "Dressur"pferdchens für den Reitunterricht nehmen da habe ich gestreikt.
Reisen würde ich auch gerne mal durchs BT Land aber ob mein Mann da mitmacht?
Bin ja nicht nur ich die dann aufs Altenteil gehen "will-soll-muss"

LG Mathilde
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Paula73
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« Antwort #51 am: 24.07.10, 18:14 »



warum muss der hofnachfolger schon mit 25 übernehmen - damals war unser junior noch sehr viel auswärts am arbeiten - lu, lkw fahrer, mähdrescherfahrer, und, und... - und er hat es genossen, natürlich war er dann oft in spitzenzeiten auch nicht hier, aber irgendwie ging es dann immer wieder -
diesen sommer ist er nun das erste mal ganz zu hause - aber da ist er mehr auf dem bauplatz (hähnchenmaststall) und unser heu haben wir entweder nach feierabend oder am wochenende eingebracht (offen auf die belüftung)

zum glück wollte bei uns nicht der älteste landw. werden - der ist heute 35 und da wäre es schon länger zeit zum übergeben (muss sagen, da haben wir glück gehabt !!) - das zeichnete sich bereits in ganz jungen jahren ab - junior war schon immer mehr bei vater draussen als irgendwo anders,

vielleicht hätten wir uns eben schon länger nach einem zusätzlichen betriebszweig oder mehr arbeit ausserhalb des betriebes umgesehen 


Ich habe ja nie geschrieben das er übernehmen muss. Vielmehr das man sich zusammensetzten soll und gemeinsam planen. Sei es sich außerhalb Arbeit zu suchen oder neue Betriebszweig zu finden, wie z.B. der Hähnchenmaststall. Wichtig ist das man den/die Hofnachfolger/in  mit ein bezieht und sich nicht blind an die alleinige Herrschaft über den Hof klammert.


Für mich zeigt diese Diskussion das es viele Ängste gibt, nur sollte man in der Familie darüber reden um Lösungen und Kompromisse finden zu können.
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maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #52 am: 24.07.10, 22:03 »

liebe paula,
schreib bitte weiter "nur in der männlichen form" -

ich denke ich bin empanzipiert - aber diese doppelspurigkeit nervt mich ungemein - ich finde das eine verschandelung der sprache (wahrscheinlich berufsbedingt - buchhändlerin !!)


« Letzte Änderung: 24.07.10, 22:04 von maggie » Gespeichert

liebi grüess   und
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margrith  us der schwiiz
züsi
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« Antwort #53 am: 24.07.10, 22:58 »

hallo,

ich habe mich mal kurz durch die beiträge gelesen. mit 45 schon an die übergabe zu denken - naja, denken vielleicht, da war mein ältester 20, der jüngste 13.
die älteren söhne hatten mit LW nichts am hut, die jüngeren noch nicht mal die schule fertig. 10 jahre später sah es dann schon anders aus, da wusste man wenigstens wer was machen will.
wobei die übergabe eben wirklich erst mit 65 erfolgt.
andrerseits haben wir unseren jungen längst freie hand gelassen in allen betrieblichen dingen. man bespricht zwar manches, aber machen müssen es ja sie selber
also sollen sie es auch bestimmen.

ich freue mich auf der einen seite wenn die übergabe mal ganz vom tisch ist,  allerdings 'darf' ich weiterhin die buchhaltung machen,  leider!  auch als melk-aushilfe bin ich noch gefragt
und die kleinsten kälber füttern ist ebenso meine beschäftigung. aber ich hoffe immer noch, dass sich das in absehbarer zeit einmal ändert

im moment wohnen wir noch alle auf dem hof, platz ist ja genug da, aber ich würde gerne ausziehen solange es noch gesundheitlich machbar ist, nicht erst wenn ich altersheim-reif bin.
auch reisen wäre mein traum, all die jahre die man nie wegkonnte würde ich gerne nachholen - nur ob mein mann da noch mitmacht weiss ich nicht. er ist gesundheitlich nicht mehr so fit.
aber das wird ja die zukunft zeigen.

gruss susanne

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Meli
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« Antwort #54 am: 25.07.10, 08:31 »

Hallo
ich will mal über unsere Übergabe des Betriebes schreiben.
Ich bin jetzt 60 und ich habe den Betrieb vor 5 Jahre an meinem mittleren Sohn damals 32 übergeben.

Unser nachdenken über die Zeit nach der Übergabe begann 1994 nach einem Großbrand. Damal haben wir mit dem Bau des neuen Kuhstalles begonnen,aber mit dem Sohn geredet, da er den Rest der Kredite ja auch noch zurück bezahlen mußte.
1999 wurde dann das ausgerannte Wohnhaus aufgebaut und mit einer Ferienwohnung ausgestattet. So wurde 2001 die 2 Wohnung in dem Haus ausgebaut. Damals haben wir dies als Einkommensquelle für uns nach der Abgabe des Hofes gesehen.
2003 starb dann mein mann im Alter von 65 Jahre. Ich bin 13 jahre jünger und war damals auch Betriebsinhaberin. Der Hof kam von mir und mein Mann bekam schon 6 Jahre die Rente. 2005 habe ich dann alles an meinem Sohn überschrieben ,und das Ferienhaus von ihm zurück gemietet, da Betriebsvermögen.
Danach hasbe ich in dem Haus noch 3 Wohnungen und 2 Apertament ausgebaut. Immer wieder das Geld das übrig war hinein gesteckt.
Wenn ich gesund bleibe und die Arbeit noch machen kann möchte ich es noch 5 Jahre machen und dann an meinem Sohn zurück geben. Dann sind ist jüngsten Enkel aus dem Hof 7 und alle in der Schule so das ST auch die Arbeit schaffen kann.
Wenn ich abgebe möchte ich auch nichts mehr damit zu tun haben.
Ich bekomme dann eine Rente vom Betrieb ,schliesslich habe ich ein Wohnhaus aufgebaut mit 5 Ferienwohnungen und 2 Apertemants und sie bekommen es komplett abgezahlt.Zusätzlich meine Rente aus der Alterskasse.
Ich denke man soll sich schon zeitig über später Gedanken machen da sich vieles nicht so schnell ändern oder aufbauen lässt.
Ich überlasse die Planung und Arbeitseinteilung schon meinem Sohn doch bin froh das ich noch mit arbeiten darf. Nichts mehr vom Hof mitkriegen ,so könnte ich nicht leben. Es war ja mal mein Kind und das legt man auch nicht einfach achtlos zur Seite.
Liebe Grüße Meli
« Letzte Änderung: 25.07.10, 20:08 von Meli » Gespeichert

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Melli
Mirjam
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« Antwort #55 am: 29.07.10, 09:37 »

Hallo

@ Meli - deine Zeilen finde ich gut. Was ich anmerken möchte - weil mich eure Zeilen schon auch unterwegs begleitet haben ist:

Hofübergabe kann man ja auch davon getrennt sehen, dass der "Nachwuchs" am Betrieb "unternehmerisch" tätig werden kann. Oder andersherum, das der Übernnehmer nicht willens ist seinen Elternspäter  hier ihre Arbeitsfelder, Entscheidungsräume etc. zu lassen. Oder / und drauf angewiesen ist. Sie gar keinen "Ruhestand"  haben/Perspektive.

Bei manchen hilft da auch die Übergabe nicht, die Senioren trotzdem "unternehmerHERRisch" aktiv sind - bei manchen wird die Übergabe gar nicht sooo herbeigesehnt - da der Nachfolger eh schon sein "Betriebsfeld" oder "Geschäftsfeld"/Einkommen am Hof aufbauen konnte und nicht hibbelig darauf warten muss, endlich...?

@ "die Jungen". @ Swissbäuerin, meinst du nicht, das war ein wenig pauschal? Übrigens - was ist "jung"? Mir scheint bei Hofübergabe und "den Jungen" handelt es sich meist um Menschen um/über die 40!! (und die BRD hat mit den "ältesten Betriebsleiter/-altersdurchschnitt" Landwirtschaft in Europa).

Sorry für Einbringen "obwohl nicht direkt" betroffen, aber ich bekomm emotionale bei jedem Kontakt mit meiner Mutter/Übergeberin mit...

Gruß Mirjam
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Mirjam
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« Antwort #56 am: 29.07.10, 09:51 »

. Vor 3 Jahren haben wir die Biogasanlage gebaut, jetzt baue ich mir noch meine Herde auf. Ich habe einen Berufskollegen, mit dem ich jetzt vermehrt zusammenarbeite, der ist sogar noch etwas älter und er hat sich erst vor 4 Jahren einen Betrieb gekauft und jetzt eine gute Sache aus dem Boden gestampft.
Dann sprechen die Jungen hier drin von Abbau. Weisst du, ein Trost für diese Überheblichkeit, in einigen Jahren reden die dann auch anders.  Wink

Hallo Swissbäuerin,

diesen Satz meinte ich. Aber wenn ich eines begriffen habe - grad in der Landwirtschaft - dann das Leistung nicht projekthafte Höchstleistung ist sondern die Summe von Leistung x Zeit = Durchhaltevermögen in einer  7-Tage-Woche und das was man mit 20 ggf. an "Hochleistung" mehr hat - kann ganz schnell mit Konstanz wettmachen.

Siehe der Hase und der Igel - frage ist wer ans "Ziel" kommt...?

Gruß Mirjam
« Letzte Änderung: 29.07.10, 09:54 von Mirjam » Gespeichert

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« Antwort #57 am: 29.07.10, 13:12 »

Ich denke , es ist wichtig die nachfolgende Generation ,nach der Aussbildung auch mit entscheiden und mit überlegen zu lassen. Als meine Mann so krank wurde und ahnte wo es hinging hat er den Sohn immer erst mit, dann auch schon mal allein entscheiden lassen. Er sagte so lange ich noch da bin, kann ich, wenn mein Sohn Fehler macht ihm erklären, was er vorher auch bedenken muß. Wenn ich nicht mehr da bin, kann ich keine Ratschläge mehr geben. Nach dem Tod von Josef hat Matthias oft gesagt :Könnte ich Papa doch um seine Meinuing fragen ,oft nur um die Bestätigung zu haben,das er es richtig gemacht hat.Nun holt er sich auch schon mal bei mir Rat. Wenn ich bei einer Entscheidung denke es ist nicht richtig halte ich mich aber zurück. ich sage nur wie ich denke ,entscheiden und damit zurecht kommen muß er selbst. Diese nachkarten ,ich wußte es vorher oder das hätte ich dir vorher sagen können finde ich blöde. das hat mein Vater oft genug gesagt wenn mal bei uns etwas schief ging.
Ich bin froh das bei uns die Übergabe, wie auch die Abfindung der weichenden Erben, ohne Mißstimmung über die Bühne gegangen ist und die 3 Jungs sich immer noch gegenseitig helfen und unterstützen.
Streit in der Familie daran würde ich kaputt gehen.
Gruß
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« Antwort #58 am: 09.08.10, 09:07 »

Hallo

eine kleine Frage - die in unserer Familie immer wieder auftaucht: Die Angst vor der Abhängigkeit - ist das kein Thema? Ob Pflegebedürftigkeit oder Mobilität/Einkaufen.....? Mir dreut das - grad weil wir heute eine so große Mobilität (Stichwort JHV) gewöhnt sind - schon als Damoklesschwert, wenn man grad auf einem Bauernhof nicht ebs an einer Bushaltestelle wohnt - wie das wird, wenn das mit dem Auto / selbst fahren nix mehr ist...?

Gruß Mirjam
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« Antwort #59 am: 09.08.10, 09:31 »

Hallo Mirjam
da denk ich auch schon mit schrecken dran. Solange wie man noch einen Partner hat der fahren kann gehts ja noch.
Bei uns kommt morgens mittags und abend´s ein Bus,da ist man aufgeschmissen wenn man damit in den nächst größeren Ort fahren möchte. Bei meiner Schwster fährt ein Bürgerbus. das ist eine tolle einrichtung. Jede Stunde kommt ein Bus. Er wird von freiwilligen gefahren. meine Schwester fährt dort auch mit.
das fragen um kleine Huilfen damit tue ich mich sehr schwer. wenn ich schon die mimik sehe möchte ich schon garnicht fragen. mal schaun wie ich dieses dann löse wenn es auf mich zukommt. Vielleicht bekomme ich dann auch Zeit von meinen Enkeln geschenkt. Es wird auf jeden Fall eine Umstellung sein,da ich ja nicht erwarten kann das sie sofort springen und m,eine Wünsche erfüllen.
Taxi wäre ja auch noch eine Möglichkeit denn ich habe dann ja auch keine Kosten mehr fürs Auto. wenn ich den Betrag den Enkeln gebe wird sich vuielleicht schneller einer finden.
Umsonst würde ich das nicht voraussetzten.

Meli
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Melli
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