Ja, das kann schon Entsetzen auslösen, wenn man sich mal "reinzieht" in welchem Tempo so viele wichtige Entscheidungen getroffen und Beschlüsse gefasst werden, wie mit einer heißen Nadel gestrickt. Und hinterher gibt es kein Zurück.
Maria, mein Mann meinte auch, dass er wohl "die Kurve gekratzt" habe, angesichts dieser schwindelerregenden Staatsverschuldung. Und da waren die Sparmaßnahmen noch gar nicht beschlossen, à la kein Elterngeld für Hartz4-Leute und so weiter....
Es muss was ganz gravierendes vorgefallen sein- und hier traue ich dem Monalisalächeln unserer Bundeskanzlerin keinen Millimeter mehr über den Weg. Die Schnelle der Entscheidungen - das Jonglieren mit den Milliarden und jetzt die Einsparbemühungen- ist schon beachtlich. Die Gewinne schieben die Banken ein- und die Verluste tragen die Bürger...
Nein, Maria, sozial ist das wirklich nicht. Da sieht man mal, wer in Wirklichkeit "die Welt beherrscht".
Ich sehe da die eine oder andere "Verschwörungstheorie" bestätigt, und außerdem, und zwar nicht zuletzt auch das schon so oft zitierte alte Buch, in dem geschrieben steht, dass "die Schlage" (der Teufel) aus dem Himmel hinab geschleudert würde, in den Bereich der Erde, und ein Wehe gehe über die Erde... Das Jahr 1914 wird ja in der Regel (nicht nur von Religiösen, sondern auch von einigen Wissenschaftlern, bzw. Histrorikern) als ein Datum angesehen, von dem an die Uhren anders gingen.
In der Tat: Der Erste Weltkrieg unterschied sich grundsätzlich von den anderen Kriegen, dies ist vor allem auf die vielen technischen Veränderungen und Möglichkeiten zurückzuführen.
Danach kam so eine Art Liberalisierung, moralische und traditionelle Wert wurden nachhaltig in Frage gestellt, was ja ansich nicht falsch ist.
Aber Moral hat auch etwas Gutes, wenn sie nämlich Verantwortungsgefühle für Schwächere zur Folge hat. Früher sagte man: "Reichtum verpflichtet". Das gilt heute natürlich schon lange nicht mehr. Und diese Finanztransaktionen laufen ja erstmal (zumindest für die breite Masse) unsichtbar ab. Bis man - so wie jetzt geschehen, quasi öffentlich bemerkt, was da abgelaufen ist, ist es eh zu spät.
Und inzwischen haben die ihre Netzwerke so weitwürfig geknüpft, dass denen nicht mehr beizukommen ist. Die haben jetzt "die Fäden" in der Hand, und unsere Politiker sind im wahrsten Sinne des Wortes Marionetten.
Ich glaube, "Schlechte Politiker" sind jetzt nicht mehr unser Problem. Unser Problem ist eine neue, eine schicke, eine auf den ersten Blick sympatisch lächelnde Parodie des einst vom Volk gefürchteten "Tyrann".
Die tragen heute keine Gladiatorenkämpfe mehr aus, und sie vergewaltigen heute auch keine Jungfrauen oder Knaben mehr. Heute gilt es als "schick" sich smart und menschenfreundlich zu geben; Und wenn dann eventuell noch ein kirchlicher Würdenträger kommt, und seinen Segen gibt, ja, dann ist das Bild vom Wolf im Schafspelz perfekt.
Aber sie saugen das Volk genauso aus, wie früher. Und seit dem ersten Weltkrieg, so glauben ja viele, scheint es gar kein Halten (und kein Gewissen) mehr zu geben...
Und dann kommt noch so ein "Unhold" wie Köhler daher,
(Zynismus on:) und sagt das auchnoch, was die Anderen längst beschlossen und der breiten Masse schamvoll verschwiegen haben (weil es nicht ins smart-christliche Selbstbild passt).... Unbequem muss Herr Köhler wohl schon immer gewesen sein, so eine Art neuzeitlicher Volkstribun. Das war ja zu lesen. Aber DAS hätte er doch nicht sagen sollen. Wie soll Frau Merkel DAS denn weglächeln? Nee, das war zu viel....