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Autor Thema: Wir ziehen zusammen und ICH MUSS ALLES ALLEINE MACHEN  (Gelesen 6832 mal)
passivM
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« Antwort #90 am: 24.04.10, 16:15 »

Ja, du hast recht, annama.

Weißst du, ich denke, gemeinsam würden Syrr und ihr Freund das schon schaffen. Die würden ihre Arbeitsteilung schon finden, mit der sie ihre Ziele erreichen. Die ergänzen sich doch gut  ...auch wenn Syrr beim Thema Einzug in die erste gemeinsame Wohnung enttäuscht ist, weil es für sie wahrscheinlich nebem dem "praktischen Wert" auch einen sehr hohen Symbolcharacter hat: Wir machen es gemeinsam. Wir tragen jeder unser Päckchen gemeinsam in unser gemeinsames Nest...  Ich denke mal, sie würde schon über diese Enttäuschung drüber weg kommen  Wink Kiss

ABER: Da sind doch die Eltern von Syrrs Freund, die überall ihren Daumen drauf halten, indem sie ihn kräftemäßig/arbeitsmäßig für ihren Betrieb und für ihren Unterhalt "verbrauchen", und ihm selbst nichts lassen. Für sein eigenes Leben, bzw. für sein gemeinsames Leben mit Syrr lassen sie ihm nichts. So kann das nicht klappen!

Soll Syrr sich jetzt in die Löwengrube setzten, und ihm da die Kohlen aus dem Feuer holen? - *seufz* ...auch eine Art "Arbeitsteilung".... Roll Eyes   Aber ich finde: "Gemeinsam" fühlt sich anders an. So empfinde ich das jedenfalls...
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Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern
fanni
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« Antwort #91 am: 24.04.10, 16:59 »

Hallo @ all die schon geantwortet haben.

Mir . als schon eine etwas Ältere möchte ich folgendes dazu sagen :

 Das oben genannte Thema liegt nicht in meinem Sinn , es gefällt mir garnicht.

Mein Motto lautet : " Nur Gemeinsam sind wir stark " !

Für mich wäre eine solche Partnerschaft nie in Frage gekommen wie sagt man so schön im Bauernstand :

Liebe vergeht , Hektar besteht

Wir haben ,  mein Mann und ich aus kleinen Anfängen gemeinsam einen florierenden Betrieb auf gebaut und dazu  bin ich sehr stolz.

Alleine hätte das keiner von uns beiden geschafft.

In diesem Sinne ein sonniges Wochende
annama

diese Einstellung hab ich schon auch.......Göga und ich zusammen und gleichberechtigt in Arbeit und Finanzen usw..... dann geht was. Aber solange Syrrs Freund nix gehört, bzw. er kein eigenes Einkommen hat...... wird es schwierig sein, da find ich zahlt immer einer drauf mal so und mal so und das kann es für mich nciht sein.
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Herzliche Grüße von Fanni
SiegiKam
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Bayern


« Antwort #92 am: 24.04.10, 17:54 »

Hallo Syrr, ich habe den Eindruck du hast zwei Hobbys, die dich eine Menge Geld  kosten, von denen du aber nur eines finanzieren kannst. Das eine sind deine Pferde, das andere der Unterhalt eines jungen Mannes. Du hast schon vorigen Sommer geschrieben, dass die finanzielle Lage deiner Schwiegereltern in einem halben Jahr besser sein wird und dein Freund ein Gehalt bekommt. Das scheint sich zerschlagen zu haben und die finanzielle Seite sieht anscheinend düster aus. Wissen deine SE, dass ihr sie in Rente schicken wollt? Sie scheinen mir noch recht jung, so wie du sie beschreibst. Und was halst ihr euch dann auf, kennt ihr die Finanzen denn überhaupt? Irgendwie passt das alles nicht zusammen, du schreibst, sie seien ganz offen, super freundlich... und dann lassen sie dich alle hängen? Ich würde das Risiko eines Umzugs zum jetzigen Zeitpunkt nicht eingehen.

Sorry, dass auch ich dir deine Pläne vermiese, aber du hast das hier zur Diskussion gestellt.
Siegi
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Leben und leben lassen
Paula73
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« Antwort #93 am: 25.04.10, 10:28 »

Hallo SiegiKam,
ich weiß nicht, wie es in anderen Bundesländern ist, aber in Bayern muß ein angehender Landwirtschaftsmeisten den eigenen Betrieb durchrechnen, mit Buchführung machen, Abschluß machen usw.

Ich könnte mir vorstellen, dass es in den anderen Bundesländern ähnlich ist. Da Syrr´s Partner gerade die Meisterprüfung macht, sollte er wohl Einblick haben in den elterlichen Betrieb.

Selbst Meisteranwärter (oder Fachschüler), die keinen eigenen Betrieb haben, wird nahegelegt, dass sie sich einen realen Betrieb suchen sollen, den sie durchrechnen können.... Unser (Teilzeit-) Mitarbeiter hat unseren Betrieb durchgerechnet. Da gibts jetzt nichts was er nicht von unserem Betrieb weiß..... Tongue

Papier ist geduldig. Ein Wirtschaftlichkeitsberechnung ist immer nur so aussagekräftig wie die Zahlen mit denen man rechnet und wenn er sich schon die Lösungen für die Prüfungsaufgaben von seiner Freundin heraussuchen lässt, habe ich wenig Hoffnung das es sich mit den (trockenen) Zahlen des Betriebes gründlich auseinandersetzt. Mal ganz davon abgesehen das die letzten LW Abschlüsse die von 2007 und 2008 sind, Jahre mit überdurchschnittlichen Erlösen. Diese Abschlüsse sagen nicht sehr viel über die aktuelle Lage des Betriebes aus.
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cliff
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Ich liebe dieses Forum!


« Antwort #94 am: 07.05.10, 08:45 »

Hallo Syrr,

wie ist das denn jetzt?Huh??

Hat sich was geklärt, oder wolltest Du uns nur durcheinander machen?

Und jetzt mach ich mir wieder einen Knoten......

Cliff
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Su
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« Antwort #95 am: 09.05.10, 17:35 »

Ich habe nun die ganze Box gelesen. Und ich kann nur den Kopf schütteln.

Ein 25jähriger, der noch für jedes Bier seine Mutter um Geld anbetteln muss, respektive die tut. Ein 25jähriger, der nicht auf die Hinterbeine steht, der nicht sagt "Das lasse ich mir nicht mehr bieten". Wie soll sich daraus ein fähiger Betriebsleiter entwickeln?
Ja, wo die Liebe hinfällt... Aber Syrr, Du musst Dir einfach bewusst sein, dass Du einen ewigen Kampf mit Deinem Freund oder evtl. später Deinem Mann haben wirst. Wenn er sich jetzt schon nicht wegen ein bisschen Taschengeld durchsetzen kann, wird ihm das Durchsetzen gegen seine Eltern auch später nicht gelingen. Und Du wirst ewig frustriert und unglücklich sein.

Wie schon andere geschrieben haben. Auch mich würde interessieren, wie Dein Freund das Ganze sieht. Vermutlich ist ihm absolut nicht bewusst, wie verletzt Du bist.

Ich wünsche Euch alles Gute und bitte, glaube nicht, dass jede hier, die nicht grad schreibt "Ja, Syrr, Du hast absolut recht", es schlecht mit Dir meint.
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Herzliche Grüsse, Susanne
Syrr
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« Antwort #96 am: 19.05.10, 06:47 »

Hi

also der Umzug war ganz ok, seine Kumpels haben geholfen...

Ich zahle halt jetzt alles, er "darf" seine Wurst/Fleisch von zu Hause mitbringen, das wars...

Alles ziemlich schwierig manchmal, keine Ahnung, großes Kino irgendwie  Huh

Seinen Papa mag ich immer mehr, seine Mama zwar auch, aber sie ist immer der "Böse" bzw. sie ist halt der Chef zu Hause. Mir wäre es lieber, mein Freund hätte etwas mehr Arsch in der Hose, aber ich glaub,das wird nix  Cry und widerspricht nie, er bruttelt dann was in seinen Bart und geht weg - kleiner Feigling

Naja im Moment siehts finanziell wieder besser aus - aber Geld kriegt er trotzdem nicht.

Gruß  Syrr
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Susanna
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« Antwort #97 am: 19.05.10, 08:49 »

Na dann ist ja alles okay.
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Viele Grüße
Susanna
maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #98 am: 19.05.10, 09:03 »

Na dann ist ja alles okay.

finde ich nicht !!!

aber jeder muss selbst sehen wie er/sie es sich einrichtet
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liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz
ansabe
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« Antwort #99 am: 20.05.10, 09:17 »

Ich zahle halt jetzt alles, er "darf" seine Wurst/Fleisch von zu Hause mitbringen, das wars

Hoffentlich zahlt er dann alles, wenn ihr mal unterwegs seit oder hat er gar kein Geld zur Verfügung?
Würde ich nicht mitmachen und mal eine Liste machen, was du alles bezahlst und ihm mal vorlegen. Wink
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Viele liebe Grüsse
ansabe
Mirjam
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« Antwort #100 am: 20.05.10, 09:26 »

Seinen Papa mag ich immer mehr, seine Mama zwar auch, aber sie ist immer der "Böse" bzw. sie ist halt der Chef zu Hause.

Hallo Syrr,

und dann den Boxentitel "ich muss immer alles alleine machen (entscheiden?)..." - kann es sein, dass es schon bei deinen Schwiegereltern so ist, dass wenn der eine unentschlossen ist... jemand hier die Führung übernimmt und damit aber auch die den schwarzen Peter...? Warum ist SM der Chef zuhause, ist es ggf. eine "Notwendigkeit" aus der Partnerrolle...? Wenn einer sich groß macht (oder machen muss?), dann heißt das ja im Umkehrschluss, dass hier jemand sich klein macht...?

Oder sich jemand notgedrungen hier groß macht /alles allein machen ~ muss ~ - weil der andere sich da ~ rauszieht ~, den Partner "allein" läßt ?

Schau genau hin, wie deine SE das Leben leben - und überlegt euch: Ob ihr es so nachleben wollt...?

Gruß Mirjam
« Letzte Änderung: 20.05.10, 09:41 von Mirjam » Gespeichert

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Solli
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« Antwort #101 am: 20.05.10, 10:58 »

Ich frage mich mal eben so, welche Verantwortung er übernehmen kann/will, wenn mal Kinder da sind???
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Uns hilft kein Gott, unsere Welt zu erhalten - das müssen wir schon selbst tun!
Mirjam
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« Antwort #102 am: 20.05.10, 11:39 »

Hallo

ein kleiner Nachtrag - Partner und ihre "neuen" Rollen in einer "neuen" Partnerschaft - müssen die nicht auch erst erlernt, geübt werden, wenn man/frau es "anders" machen will als die Eltern?

ich empfehle auch wenn etwas länger diesen Artikel grad zum Thema Partnerschaft, Vorbilder und "kleine Zeitbomben die dort lauern": Familie "prägt", aber wenn man es erkennt, kann man es ändern? Nicht von heute auf morgen...  Wink, also ein bißchen Nachsicht mit anderen - wie mit uns selbst...?

http://birkenbihldenkt.wordpress.com/2009/08/06/spiegleneurone/

  
Zitat
Wie essen Sie Spaghetti? Rollen Sie sie auf einem Löffel, direkt auf dem Teller oder gar nicht? Wie und wann haben Sie das gelernt? Die Antwort auf diese Fragen führt uns zu einer der spannendsten Entdeckungen der Hirnforschung.
Beginnen wir mit drei Fallbeispielen: Eine Mutter wünscht, dass ihr Dreizehnjähriger öfter im Haushalt hilft. Sie überredet ihren Lebenspartner, regelmäßig zu helfen, damit der Junge das richtige Vorbild hat. Hilft ihr das?
Anderer Fall: Zwei Sechsjährige erhalten heute beide ihr erstes Fahrrad. Der eine springt auf und fährt innerhalb kürzester Zeit; es reicht, dass Papa das Rad kurz seitlich hält, bis er die Balance findet. Der andere Junge braucht wochenlang Stützräder. Warum?

Kennen Sie den Typ Rebell, der als junger Aufsässiger seit seiner Schulzeit gegen diktatorische Lehrer und Chefs kämpft und eines Tages genau die Art von selbstherrlichem Chef wird, die er immer abgelehnt hatte? Besonders pikant ist die Tatsache, dass er der Einzige ist, der das nicht bemerkt
.


 
Zitat
  Die Ehefrau, die zu ihrem Mann sagt: „Wenn ich je so werde wie meine Mutter, erschieß mich!“
Später weiß der arme Kerl nicht, wann er zur Waffe greifen müsste. Als junge Frau war sie ihrer Mutter tatsächlich extrem unähnlich, aber im Laufe der Zeit platzen die Spiegelneuronen-Bomben oder -bömbchen. So wird sie im Laufe der Zeit ihrer Mutter immer ähnlicher. Alle nehmen das wahr, ihr Mann, die Kinder, ihr Vater, die Nachbarn, nur sie selbst ahnt nichts davon.
 

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Nelly
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« Antwort #103 am: 20.05.10, 12:53 »

Hallo,
bei uns ist das so mit dem Klein bzw. großmachen.

Mein SV war immer einer, der wollte die großen Entscheidungen nicht treffen bzw. hat sich den Schuh einfach nicht angezogen. gEzwungernermaßen und weil es ihr lag, hat meine SM das dann gemacht und ist mit der Zeit in die Chef- und wenn dann doch mal was nicht so lief wie siewollte (weil BErater z.B: von etwas abrieten) eben auch in die nörgelnde, alles schlechtmachende Tyrannenrolle reingewachsen.

Und schwupps, mein Mann ist wie sein Vater. "Was soll ich machen....sag du doch mal!Ruf du da und da doch mal an" und schwupps werde ich in die bestimmende Rolle gedrückt (naja, fand das am Anfang ganz schmeichelhaft, dass er mir die Entscheidungung überließ). Versuche seit langem aber diese Rolle wieder loszuwerden, aber mein Mann schiebt mir den schwarzen PEter wieder zu. "Hach, du hast da viiiiiiiiiiiiiiiel mehr Ahnung, mach mal!" (Abgesehen davon, dass er in Sachen Haushalt den Tyrannen gibt...)

Nell
Bisher ist unser Sohn aber sehr selbstbewusst und hat seine eigenen Vorstellungen, kocht und spült gerne (also haushaltskompatibel), hoffentlich bleibt das so und er nähert sich seinem Vater  in puncto "Nein, bloß nicht ich!"  nicht zu sehr an....
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Susanna
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« Antwort #104 am: 20.05.10, 13:35 »

Das ist aber in allen anderen Familien auch so, nämlich dass jeder seine Rollen übernimmt, bzw. in eine Rolle hinein gedrängt wird, sich da wohl fühlt, sie annimmt oder nicht.

Der Satz Seinen Papa mag ich immer mehr, seine Mama zwar auch, aber sie ist immer der "Böse" bzw. sie ist halt der Chef zu Hause. zeugt für mich von einer gewissen "Unreife".
Und von unserem Hang, immer in Gut und Böse einzuteilen.
Ich würde an Syrrs Stelle (das meine ich für alle, die in der Situation sind) schon hinterfragen und genau hinschauen.

Zieht sich der Partner wirklich aus allem raus, oder kennt er es nicht anders und es ist für ihn selbstverständlich.

Das sind Probleme, die durch Kommunikation zu klären sind.
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Viele Grüße
Susanna
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