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Autor Thema: Frust in Geldfragen...  (Gelesen 6227 mal)
Solli
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« Antwort #60 am: 25.03.10, 20:39 »

Zitat
Solli, du sprichst von ihm als wäre er dein Gegner, ein Feind, einer der dich immer blöd anredet, dich fertig macht und zum Arbeiten antreibt.
Tut mir leid, wenn das so rüberkommt! Aber ich betrachte ihn keineswegs als Feind oder Gegner - der Rest dagegen trifft leider mehr oder weniger zu. Und ob er hier mitliest oder nicht, kommt aufs gleiche raus. Er kennt meine Meinung und die ist identisch mit dem, was hier steht. Ich rede ihn ja nicht schlecht, sondern ich versuche, Ihn zu verstehen - mit Hilfe von aussen! In diesem Fall halt jetzt mal hier.
Familienberatung lehnt er ja ab.
Zitat
Anscheinend hat bei euch ja noch SM das Sagen und dein Mann tritt immer schön nach unten.
Nelly, nein, um Gottes Willen, so ist es nicht! SM wohnt doch ganz weit weg und mischt sich kaum ein. Im Gegenteil, sie sagt oftmals das gleiche, was ich denke. Allerdings wenn sie was sagt, hat es mehr Gewicht! Aber es muß von ihr selber kommen. Denn wenn ich das gleiche sage, was sie denkt, wird das widerum nicht so einfach angenommen.
Zitat
Und dann erklär doch mal, was es heißt, er behandelt dich korrekt
Soll zB. heissen, er kümmert sich sehr gut mit um die Kinder, hilft mit im Haushalt, wäscht sogar Wäsche, schenkt mir des öfteren Blumen im Jahr, macht sich um viele Dinge Gedanken, wo anderen alles egal ist. Und reden kann man mit ihm auch sehr gut, solange es nicht ums Geld geht. Mehr fällt mir jetzt so aus dem stegreif nicht ein, ich bin nun auch zu müde.
Für heute gute Nacht! Cool
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Sasa
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« Antwort #61 am: 25.03.10, 22:44 »

Was glaubst du denn, Solli,  w  a  r  u  m  es beim Thema Geld so schwierig ist mit ihm?
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Nixe
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« Antwort #62 am: 26.03.10, 07:11 »

Was glaubst du den warum es beim Thema Geld so schwierig is mit ihm?
Also das hab ich mich bei meinen Mann auch immer gefragt? mein mann hat mir mal zur antwort gegeben: als wir Kinder waren haben meine Mama und mein Psps immer wegen Geld gestritten nie war welches da und mein männe ist zu damaligen Verhältnissen eher einfach aufgewachsen gewisse Dinge gabs da nie.ICh habs immer irgendwie hingekriiegt das ich arbeiten ging auch als wir noch Vieh hatten und mein eigenes Geld verdient habe für extra Sachen weil er war da auch sowas von stur Embarrassedund heut da umgebaut und nicht mehr soviel Geldruck da ist gehts einfach besser,
SOLLI villeicht hat dein Mann gewisse Ängste Kann man über sowas mit ihm nicht reden?
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Steinbock
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« Antwort #63 am: 26.03.10, 07:52 »

Solli hat doch erklärt, dass sie zur Miete wohnen und ihr Partner alles Geld
in Landkauf gesteckt hat. - Dass ihn das unter Druck setzt, kann ich sehr
gut nachvollziehen!! - Dass er bei jeder Gelegenheit von Trennung spricht,
kann ich mir allerdings nicht erklären und finde ich ganz unmöglich.

Elisabeth
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Selina
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« Antwort #64 am: 26.03.10, 08:58 »

Hallo Solli,

wenn es tatsächlich immer noch um diesen Sch....Ofen geht, dann laß halt den Elektriker kommen,


Ich kann dir sagen, dass mein Ofen nun schon 31 jahre alt ist, er zwar immer noch geht aber ich auch schon mal 350 DM investiert habe, weil die Automatik kaputt war .... die mir aber sehr wichtig ist.

Stell dir mal vor, du hättest einen neuen Ofen und der geht dir nach 2 oder drei Jahren auch schon wieder flöten, ............. dann bist du wieder in der gleichen Ausgangslage.

Vielleicht fällt es dir so ... leichter.
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Liebe Grüße von Selina
manurtb
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« Antwort #65 am: 26.03.10, 09:13 »

Ich dachte, Solli hätte schon davor gesagt, dass sie auf dem Herd nicht mehr kocht.
Somit ist doch alles geklärt zu dem Thema für Solli.
Warum soll sie sich dann Gedanken machen wegen dem Essen kochen?
Na, weil sie in einer Partnerschaft lebt, da lässt man einander nicht hängen.
Genau so ist es... Und Sollis Mann zeigt ja schön, dass er sie schon hängen lässt...

Nicht immer so auf klein und weiblich machen. Das prädestiniert in solchen Beziehungen zum Opfer.
Und bringt: Nullkommanichts.
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Solli
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« Antwort #66 am: 26.03.10, 09:31 »

Was glaubst du denn, Solli,  w  a  r  u  m  es beim Thema Geld so schwierig ist mit ihm?
Sasa, die Frage war gut! Grin Wenn ich die Antwort darauf wüsste, bräuchte ich mich hier nicht so blosstellen! Wink

Nixe, wenn ich den Grund in der Vergangenheit suche, dann verstehe ich das erst recht nicht! Bei Ihm war das damals genau andersherum. Der Vater hat die LW gemacht und die Mutter hat das Geld heimgebracht. Sie hat hals Leiterin einer Hauswirtschaftsschule ziemlich gut verdient. Und jedesmal, wenn es darum ging, das für den Stall oder Acker eine neue Maschine hermußte, wurde die Mutter gefragt. Und soviel wie ich weiss, haben sie das Geld immer bekommen, egal wie teuer die Anschaffung war! Also sogesehen stehe ich vor einem Rätsel ...
Zitat
Stell dir mal vor, du hättest einen neuen Ofen und der geht dir nach 2 oder drei Jahren auch schon wieder flöten,
Dann läufts aber unter Garantie! Wink
Sicher ist der Ofen wieder mal ein Aufhänger! Aber fakt ist doch, dass es jedesmal so ist, wenn was ansteht! Ich kann mich noch gut erinnern, als es um das Thema Haushaltsgeld ging - oweia, sag ich da nur! Letztendlich war es sein Steuerberater, der zu Ihm gesagt hat:"Hör mal zu, egal, wie es ausgeht, ob ihr zusammenbleibt oder Euch trennt, zahlen mußt Du so oder so!" Das hat ihn dann wohl überzeugt.
Aber abgesehen vom Ofen, daneben stehen noch zwei Unterschränke, die oben offen sind, weil dafür eben die Arbeitsplatte mit dem Feld vorgesehen war und dieser Platz fehlt mir einfach!

Noch was aus dem Nähkästchen:
Ich (als Mutter) bin der Meinung, das man mit Kindern, so lange sie noch klein sind, wenigstens mal eine Woche Urlaub mit den ALLEN verbringen sollte! Die Zeit kommt nämlich nicht wieder! Das hatte ich ihm neulich mal so durch die Blume gesagt. Wenn sie erst mal in die Schule kommen und nur noch die Ferien dazu da sind, wird es noch teurer! Komischerweise hat er mir sogar recht gegeben, aber bezahlen wollte er das nicht! Wie erwartet - die selbe Reaktion wie immer! Schade, das er nicht mal in Punkto Kinder anders denkt!
Glücklicherweise tönt aber seine Mutter in das selbe Horn und hat ihn schon bearbeitet deswegen! Grin
Nun bin ich ja mal gespannt, ob er sich dazu aufraffen kann!


Zitat
Genau so ist es... Und Sollis Mann zeigt ja schön, dass er sie schon hängen lässt...
So gesehen muß ich Dir auch zustimmen. Und weil ich mir das eben nicht bieten lasse (jedenfalls nicht auf Dauer), kommt es dann zwangsläufig zu solchen Spannungen. Die uns aber letztendlich auch nicht weiterbringen.
Also Ihr habt beide irgendwo Recht! Wink
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Solli
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« Antwort #67 am: 26.03.10, 09:40 »

Nelly,
ich kann Dir leiter auf Deine PN nix antworten. Irgendwie ist Dein Postfach voll!?

LG
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #68 am: 26.03.10, 09:58 »

Hallo Solli,
ich schreib dir mal, wie ich euer Problem sehe- kann mich natürlich vollkommen irren.
So wie ich hier lese, hat deine Schwiegermutter das Geld nach Hause gebracht und war damit in einer klaren Machtstellung.
Damit ist dein Mann aufgewachsen und jetzt hat er das Geld in der Hand - und ist in der mächtigeren Position als du.
Er träumt von einem Haus und will in der Gegend, in der er sich Grund gekauft hat- auch als Betriebsleiter, als "Wer" erscheinen, deshalb auch die Jagd, die Teichräumaktion.
Du willst einen Herd- einen Urlaub, all die Dinge, die in seinen Augen nur Geld kosten.
Landwirte sehen immer zuerst den Betrieb und erst dann kommt das andere.
Die weibliche Sichtweise- dass neben der Arbeit auch noch Raum zum Leben bleiben muss- müssen Frauen den Männern klar machen- aber da wird immer zuerst die Sorge um das wirtschaftliche Überleben im Vordergrund stehen.
Mal eine Frage: Kannst du dich in eurem Betrieb in irgendeiner Form einbringen- damit dein Mann das Gefühl hat, dass ihr beide am selben Strang zieht?
Es kann ja sein, dass er meint, er wäre nur der, der gibt?
Da du schreibst, dass er sich um die Kinder kümmert, dir auch hilft- scheint das Geldproblem ein tiefergehendes Problem zu sein.
Ich weiß ja nicht, was ihr an Verbindlichkeiten zu tragen habt, wie eure wirtschaftliche Situation ist, mir hilft es immer, in solchen Situationen, wo ich nicht verstehe, um was es geht-
den Platz zu wechseln und aus der anderen Seite anzuschauen. Manchmal hilft auch ein Blick aus der Vogelperspektive.
Mich würde so eine Baustelle in der Küche samt kaputten Herd auch maßlos ärgern- ich versuche dann immer- kreativ und mit weiblicher Intuition mein Problem zu lösen.
Das kostet viel weniger Kraft und führt eher zur Lösung als die Konfrontation.


« Letzte Änderung: 26.03.10, 10:00 von mary » Gespeichert
Beppa
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« Antwort #69 am: 26.03.10, 10:05 »

Was glaubst du denn, Solli,  w  a  r  u  m  es beim Thema Geld so schwierig ist mit ihm?
Sasa, die Frage war gut! Grin Wenn ich die Antwort darauf wüsste, bräuchte ich mich hier nicht so blosstellen! Wink

Nixe, wenn ich den Grund in der Vergangenheit suche, dann verstehe ich das erst recht nicht! Bei Ihm war das damals genau andersherum. Der Vater hat die LW gemacht und die Mutter hat das Geld heimgebracht. Sie hat hals Leiterin einer Hauswirtschaftsschule ziemlich gut verdient. Und jedesmal, wenn es darum ging, das für den Stall oder Acker eine neue Maschine hermußte, wurde die Mutter gefragt. Und soviel wie ich weiss, haben sie das Geld immer bekommen, egal wie teuer die Anschaffung war! Also sogesehen stehe ich vor einem Rätsel ...

Aber vielleicht ist genau das der Grund. Früher brauchten er sich um Geld keine Sorgen machen, da deine SM ja immer ausgeholfen hat. Jetzt hat dein Mann es weiter so gehandhabt wie er es von den Eltern gelernt hat. Er kaufte alles, was er für notwendig erachtete (Land). Nur steht er jetzt vor dem Problem, dass sein Geld aufgebraucht ist, aber es keine SM-Geldquelle mehr gibt. Er hat sich so verhalten, wie er es von seinen Eltern gelernt hat nur das die Situation jetzt eine andere ist. Es wird nicht plötzlich irgendwo noch unverhofft Geld auftauchen und ihn aus einer Zwickmühle befreien.
Er findet einfach keinen Ausweg aus dem Problem und versucht deshalb krampfhaft und verbissen das Geld, was da ist zusammen zu halten. In der Hoffnung irgendwann, wieder ein sicheres Polster zu haben.

Du hast ja geschrieben, dass du Haushaltsgeld bekommst, aber wie sieht es eigentlich mit Taschengeld oder einem eigenen Einkommen (Erziehungsgeld, Hartz V, Elterngeld) bei dir aus ? Nach meinem Wissen hättest du auch Anspruch auf ein Taschengeld. Er hat schließlich Zugriff auf sämtliche Konten und kann sich nehmen, was er braucht.
Wobei ein Herd eigentlich nicht vom Taschengeld bezahlt werden sollte, sondern vom Familienkonto.  Roll Eyes
« Letzte Änderung: 26.03.10, 10:10 von Beppa » Gespeichert
Mirjam
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Change happens!


WWW
« Antwort #70 am: 26.03.10, 10:08 »

Hallo Solli

die Frage mal irritieren aber da du die Jagdpacht (Vergleich/Vorwurf) ins Spiel gebracht hast eine kleine Frage am Rande zum Thema Hobby:
Hast du die Pferde/Friesen noch? Reitest du oder ihr (dein oder euer Hobby)? Wer hat damals den/die Friesen bezahlt?

Gruß Mirjam
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Sasa
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« Antwort #71 am: 26.03.10, 12:56 »

Ich hab mal einen Grundkurs in Marketing machen müssen Grin Ist zwar schon laange her, aber ich weiß noch, daß wir damals etwas von "Kaufmotiven" hörten: Eigentlich hat ja jeder alles, was er braucht. Also muß ein Verkäufer "Bedürfnisse" wecken- dafür sorgen, daß der Käufer etwas unbedingt haben will. Für einen Käufer gibt viele verschiedene Kaufgründe, viele davon macht man sich gar nicht bewusst klar....Übertragen auf Sollis "Fall" stutze ich: Ihr wohnt zur Miete- aber Dein LAG kauft Land....Hmmm....Rationaler wäre vielleicht gewesen, den Landkauf zu verschieben oder einzuschränken, aber stattdessen Geld in ein eigenes Haus zu investieren ( jetzt mal ohne zu wissen, wieso, weshalb ihr zu Miete wohnt)...Gut, den Landkauf kann man als sog. Kauf als Sicherheitsbedürfnis werten- die Jagd als "Prestigekauf" Grin Grin

Wer weiß, vielleicht hat sein Vater, wenn auch unausgesprochen, immer etwas darunter "gelitten" - und sei es nur ein angekratztes Ego Grin-, daß Deine SM früher die Finanzhoheit hatte. Und Sohnemann hat sich zum Ziel gesetzt, es anders zu machen und übertreibt dabei etwas....

Ich muß sagen, mein Mann und ich haben in 20 Jahren Ehe nie über Geld gestritten. Früher war er wohl manchmal maulig wegen zu hoher Telefonrechnungen- aber seit Flatrate-Zeiten ist das auch vorbei Grin Nie mußte ich Rechenschaft abgeben, wofür ich GEld ausgebe, ich kenne unseren Kontostand besser als er Grin- trotzdem: Als ich zu Anfang unserer Ehe noch Vollzeit berufstätig war, bei der Behörde, bekam ich als Weihnachtsgeld ein 13. GEhalt. Auch im Erziehungsurlaub. Ich hab das Geld immer entweder weggelegt oder für größere gemeinsame Anschaffungen benutzt- trotzdem war er in den ersten Tagen nach Auszahlung des Weihnachtsgeldes super knatzig. Er hatte damals auch einen Job- bekam aber nur ein paar hundert Mark Weihnachtsgeld und empfand wohl dieses  zusätzliche Gehalt für mich - sogar in der Zeit, als ich eigentlich gar nicht gearbeitet habe- als absolute Unverschämtheit Grin

Ich hab das nie wirklich verstanden- hätte ich jetzt gesagt, ach, das kommt mir aber gelegen, ich fliege mal zwei Wochen in Urlaub- alleine Grin oder hätte ich gesagt, ich haue jetzt die Kohle bei Douglas auf den Kopf, ist ja mein Geld- bätsch! Grin, dann hätte ich verstanden, warum er so übellaunig war. Aber so- keine Ahnung. Ich habs irgendwann hingenommen und gut wars. Ich glaube, das hat vielleicht auch mit der persönlichen Reife zu tun- heute wäre es ihm wahrscheinlich egal- er würde sich über den zusätzlichen Geldsegen freuen und gut Grin
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Mathilde
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« Antwort #72 am: 26.03.10, 14:25 »

Hallo,

wenn Ihr hier immer auf dem Landkauf herumdiskutiert mal eine kleine Anregung: Reinvetition?HuhHuh?? schon mal gehört? Muss nicht aber könnte sein. Und da ist dann nix mit Hauskauf oder anderen privaten Dingen.

LG Mathilde
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Sasa
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« Antwort #73 am: 26.03.10, 15:21 »

Hallo Mathilde,
ich hab den Landkauf nur erwähnt, weil er mir "so ins Auge stach" Grin

Ich denke, Sollis LAG wird schon seine Gründe dafür haben- nur irgendwie scheint er es nicht so rüberzubringen, daß Solli sie nachvollziehen kann....
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Solli
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« Antwort #74 am: 26.03.10, 17:48 »

Hallo Mathilde,
was verstehst Du unter Reinvestition?

Ich meine, das zu einem Landwirtschaftlichen Betrieb auch Land gehört, steht für mich ausser Frage!
Aber angesichts der Tatsache, das der Boden hier durchschnittliche 25 BP hat, hätte ich das genauso gehandhabt, wie Sasa es schon beschreibt! Das Geld sinnvoller einsetzen und zum Beispiel in Gebäude investieren, damit wir die Direktvermarktung ausbauen könnten oder Ferienwohnungen anbieten etc. Von dem Boden hat er nix - weder gute Erträge noch gutes Einkommen. Und wenn es ganz dumm geht wie letztes Jahr - überhaupt nix! Da hat nämlich jemand Getreide bei uns abgeholt und nachträglich Insolvens angemeldet - 12000 Euro futsch - einfach so! Angry

Mirjam, Du gibst mir echt schwere Denkaufgaben auf!
Aber ich befürchte, dass Du damit recht hast! Wenn wirklich die Macht als Motivation für sein Verhalten steht - dann habe ich ein ernsthaftes Problem! Denn ich bin absolut kein Machtmensch - weder will ich Macht über andere, noch weniger möchte ich aber, das andere über mich Macht haben. Kann das sein, dass das ein Ost - West - Problem ist?
Zitat
Mal eine Frage: Kannst du dich in eurem Betrieb in irgendeiner Form einbringen- damit dein Mann das Gefühl hat, dass ihr beide am selben Strang zieht?
Das ist sehr sehr schwierig! Einerseits bringe ich mich da, wo es geht, schon mit ein.
Ich helfe Ihm zB. bei der Direktvermarktung (ruf die Kunden an, schreibe die Tüten, wiege mit ab und fahre auch mit aus, wenn ich die Kinder wegorganisieren kann).
Wenn er nach Bayern fährt, kümmere ich mich um seine ca. 120 Rinder, fahre Wasser, streue ein, lade Silo.
Ich erledige Wege für Ihn, wann immer es möglich ist.
Ich versorge seine Silomachtruppe oder auch sonst irgendwelche Leute, die uns ab und an helfen.
Zählt jeden Tag Essen kochen eigentlich auch dazu?
Andererseits bei den Außenarbeiten dagegen (zB. Zaunbauen) halte ich mich sehr zurück, weil mir das zu sehr an die Substanz geht. Zum einen arbeitet er körperlich schneller als ich und zum anderen ertrage ich es nicht, mir die ganze Zeit über dann anhöen zu müssen, was ich doch alles verkehrt mache - das endet dann immer mit der Feststellung, dass ich ja eigentlich Lebensunfähig bin und ohne Ihn gar nicht klar käme! Roll Eyes
Er vergisst immer, dass ich vor Ihm auch schon auf der Welt war!
Nee, also auf diese Abwertungen hab ich keine Lust mehr und drum mache ich Arbeiten, die ich auch ohne Ihn machen kann - siehe oben.
Mehr geht ja auch schon fast nicht mehr, immerhin hab ich zu 99 Prozent die Kinder allein an der Backe, kümmere mich um vier Pferde, Haushalt erwähne ich garnicht erst, Garten mach ich auch fast alleine plus die ganzen Termine mit und wegen der Kinder - also für mich reicht das vorerst! Tongue
Wenn die Kinder mal etwas älter sind, sieht das vielleicht auch anders aus.
(Dabei sind sie doch soooooooo niedlich, wie sie gerade im Garten spielen! Grin)

Apropo Pferde, womit wir bei Deiner zweiten Frage sind.
Die Friesen habe ich noch, einen davon hat er bezahlt. Ausbilden tu ich die ganz alleine. Einerseits wollte ich das so, andererseits, wenn ich reiterlich an meine Grenzen komme, kann ich mir keine Hilfe "leisten", weil - kostet ja wieder Geld! Roll Eyes
So dümpeln wir halt mit Bodenarbeit dahin. Der Rest dauert dann halt länger als lang, aber durch meine Zähigkeit kommen wir auch vorwärts.
Er reitet aus Zeitgründen auch nicht, außerdem sind seine Pferde schon alt. Aber die werden von mir ordentlich mit versorgt, bis sie halt ............

Die Jagd ist übrigens kein Hobby von Ihm, er geht nicht jagen. Er will nur die Jagdpacht haben, genau so, wie er das Land mit dem Teich haben wollte. Wirtschaftlich nutzen tut er es nicht. Und 3000 Euro für eine Jagdpacht im Jahr für "nur" mehr Ansehen im Dorf - sorry, aber das muß ich nicht wirklich verstehen, oder? Das sind in zehn Jahren 30000 Euro, da könnt ich mir 30 neue Herde kaufen für!*lach*

Nun ja, das wird wohl noch eine Weile so gehen.....
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