K1
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« am: 27.02.10, 14:02 » |
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Achtung provokativhallo, das hat mich heut total gefrustet. Rewe wirbt mit dem Slogan "unverschämt günstig" Da haben sie recht  Unverschämt gegenüber dem Wert der Natur dem Wert eines Tieres dem Wert unserer Arbeit Karin
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« Letzte Änderung: 01.03.10, 12:34 von K1 »
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Solli
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« Antwort #1 am: 28.02.10, 10:29 » |
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*Lach*  Karin, sorry fürs Lachen, aber ich finde Deine Argumentation super gut! Daraus könnte man eine Gegenkampagne starten, die Frage ist nur: "WIE?" Sich mit Flyern vor den Laden stellen und verteilen?  Ich hatte schon oft solche "Geistesblitze". Früher zB., als ich noch oft in der S-Bahn saß, ist mir aufgefallen, das über die Hälfte der Insassen eine Bildzeitung vor der Nase hatten, komischerweise haben sich aber auch genau so viele über eben diese Zeitung aufgeregt. Mein Slogan war dann immer: "Keiner kauft sie, aber alles lesen sie!" 
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Mirjam
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« Antwort #2 am: 28.02.10, 10:39 » |
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hallo, das hat mich heut total gefrustet. Rewe wirbt mit dem Slogan "unverschämt günstig" Da haben sie recht  Unverschämt gegenüber dem Wert der Natur dem Wert eines Tieres dem Wert unserer Arbeit Karin Hallo Karin, rewe ist hier der Discounter vor Ort, der die Hälfte der Obst/Gemüsewaren in Bioqualität hat einen guten anderen Teil aus regionalen Gemüsegegenden anbietet Eier vom örtlichen Geflügelbetrieb Dosenkonserven eines Metzgers aus Franken etc. und eine ganze Menge bayerische Milcherzeugnisse bis hin grad zu Andechser Natur etc. Dinge die ich hier vor Ort weder im Lidl, noch im Penny noch in der Edeka bekomme. der Sortimenter, der die Fair-Milch vom BDM im Programm hat ... Den Rewe-Slogan finde ich nicht gut - deine pauschale Verurteilung hinsichtlich Wert Natur, Tier, Arbeit - auch nicht Gruß Mirjam
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Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
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Paula73
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« Antwort #3 am: 28.02.10, 11:06 » |
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prima, dann lassen wir weiter dem Kampf um Marktanteile mit aggressiver Werbung freien Lauf, und heißen ihn noch gut.
Ich verstehe dein Problem nicht, ehrlich.
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Marone
Niederbayern
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« Antwort #4 am: 28.02.10, 11:17 » |
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hallo, das hat mich heut total gefrustet. Rewe wirbt mit dem Slogan "unverschämt günstig" Da haben sie recht  Unverschämt gegenüber dem Wert der Natur dem Wert eines Tieres dem Wert unserer Arbeit Karin Die Überproduktion der Landwirtschaft fördert diese "unverschämte" Werbung.  Und eben auch die Wertigkeit, die der Verbraucher damit verbindet,........so a`la Handarbeit im Verbleich zu Akkord. Als Unverschämt empfinde ich da eher die extrem gesteigerte Ausbeute, die der Landwirt heute mit der Natur, Tieren etc. betreibt.
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Special moments with someone special.
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eifelrosi
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Weißes Gold ist wertvoll und gesund
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« Antwort #5 am: 28.02.10, 12:21 » |
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Die Überproduktion der Landwirtschaft fördert diese "unverschämte" Werbung.  Und eben auch die Wertigkeit, die der Verbraucher damit verbindet,........so a`la Handarbeit im Verbleich zu Akkord. Als Unverschämt empfinde ich da eher die extrem gesteigerte Ausbeute, die der Landwirt heute mit der Natur, Tieren etc. betreibt. Hallo Marone, warum die Pauschalierung "die der Landwirt heute mit der Natur..."? Sicher gibt es viele Landwirte, die alles mögliche ausreizen, Grenzen nach oben werden immer wieder noch höher geschoben, allerdings rächt sich das oft genug, weil die Natur und die Tiere halt nicht alles mitmachen. Es gibt auch noch genug Landwirte, die das immer mehr nicht mitmachen, die sich z.B. andere Wege suchen. @ K1: Zu den Werbungen der Discounter würd ich sagen: Die Masse der Verbraucher möchte es möglichst billig, also steht das auf der ersten Seite, ein Teil der Verbraucher möchte regionale Produkte usw. - das steht dann auf den Seiten dazwischen. Ich überleg gerade, warum ich wohl außer bei Büchern immer von hinten anfang zu lesen und zu blättern...
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Schön, dass es den BT gibt
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Mirjam
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« Antwort #6 am: 28.02.10, 18:47 » |
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Hallo
@ K 1 - du unterstellst mir Dinge, die ich im Posting so nicht geschrieben habe! Ich schriebe - den Slogan finde ich nicht gut, aber da per se Rewe an den Pranger zu stellen, die grad einige gute, regionale Ansätze haben - finde ich eben nicht gut.
Ob man hier nun grad mit REWE die noch nicht im Niveau von Lidl/Aldi sind Scherben zerschlagen werden müssen an denen man sich dann auch wieder selbst schneidet....?
Die Marketingsleute - die ohne Bezug zu Produkten - hier in das (erfolgreiche!) Fahrwasser von Saturn, Media-Markt und Co. geprungen sind - mag hier ein Vorwurf zu machen sein. Andersherum könnte man REWE fragen: Habt ihr solche Sprüche wirklich nötig?
Vielleicht würden sie sagen - ja, der Markt ist eben hart umkämpft und die Verkaufs-qm in Deutschland zuviel?
und das betrifft auch
@ Milli: So wie Marone es schrieb, Überproduktion: Die Landwirtschaft ist - solange sie bereit ist zu den Preisen zu produzieren, Leistungen zu steigern, Kosten zu senken und die Produkte für diese Discounter liefert: Mit im Boot der Verantwortung. Niemand "zwingt" einen Landwirt dazu - nicht umsonst wird ja stehts dafür geworben, dass man noch einen eigenen Kopf zu denken hätte und es eben eine gewisse Entscheidungsfreiheit ist, die einen landw. Betrieb ausmacht.
Ich bin mal sehr gespannt, zu den hohen Milchpreisen am Weltmarkt 2007 war nur eine Fehlmenge von 0,5 % der globalen Erzeugung vs Verbrauch (also Produktion 99,5%) notwendig, die Bevölkerungszahlen steigen wieder, ob bei ggf. wieder Milchpreisen auf dem Niveau dann noch jemand von Mengenregulierung spricht/sprechen würde...?
So wie Bayern X % Überproduktion an Milch hat und die Kälber zügeweise gen Norden oder Italien verkauft werden, so wie die Schweinefleischerzeugung nun inzwischen deutschlandweit die 100% Selbstversorgung überschritten haben.
Gruß Mirjam
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Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
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manurtb
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« Antwort #7 am: 28.02.10, 19:45 » |
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Solange man nicht an den Werten der Menschen arbeitet, wird hochwertige Nahrung zu guten Preisen immer ein Nischenprodukt sein. Egal, ob man da auf Discounter haut oder nicht.
Und die Unverschämtheit ist so leicht zu durchschauen, wenn sie sich nur auf das bezieht, was einem selbst zum Nachteil gereicht. Die Überlegung von Marone finde ich schon überlegenswert, vor allem vor dem Hintergrund, dass diese Argumentation sicher bei vielen Verbrauchern im Kopf ist. Und dann könnte man noch das Abstimmen mit den Füssen (billige Lebensmittel) mit dem Ausspruch der Unverschämtheit der Landwirte zusammen nehmen und dann müsste man überlegen, ob das auch ein Aspekt ist, der da mit rein spielt.
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martina
Südniedersachsen
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben
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« Antwort #8 am: 01.03.10, 07:29 » |
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Ich habe mich die Tage mit einer Fleischereifachverkäuferin im E-Center (Edeka) unterhalten. Sie hat neulich mitbekommen, dass ich mich im Gespräch mit meinem Mann über die Fleischpreise aufgeregt habe.
1 kg Schweinenackenbraten für 1,99 €. Ich hab halt laut im Laden überlegt, wieviel davon wohl beim Erzeuger noch ankommen könne.
Sie hat mich dann später gefragt, warum ich mich aufgeregt hätte, selbst der Laden kann mit diesen Preise der Lockangebote nix verdienen. Hauptsache, die Kunden kommen in den Laden, denn dann kaufen sie immer mehr ein, als nur das Fleischangebot.
Traurig, aber wahr.
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.
Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage! Martina
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fanni
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« Antwort #9 am: 01.03.10, 08:00 » |
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Solange man nicht an den Werten der Menschen arbeitet, wird hochwertige Nahrung zu guten Preisen immer ein Nischenprodukt sein. Egal, ob man da auf Discounter haut oder nicht.
Aber wir haben doch hochwertigen Lebensmittel zu guten Preisen........nur für uns sind sie nicht gut 
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Herzliche Grüße von Fanni
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fanni
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« Antwort #10 am: 01.03.10, 08:16 » |
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1 kg Schweinenackenbraten für 1,99 €. Ich hab halt laut im Laden überlegt, wieviel davon wohl beim Erzeuger noch ankommen könne.
das ist schon fast geschenkt.........  aber diese Diskussion um noch billiger werden wir aus den Köpfen nicht herausbringen (und in meinem Kopf sitzt es ja genauso, nur eben bei anderen Dingen  , sag ich ganz ehrlich) neulich hatten wir Weiberstammtisch und ich hab erzählt dass ich gerne Saiblinge und Forellen bei einer Bekannten ganz in der Nähe einkaufe (die räuchert auch und filietiert usw....echt super, das essen inzwischen alle sehr gerne und dafür wird weit weniger Wurst eingekauft, also bleibts für mich in der Summe gleich...)........nein, also, Fisch würden sie ja schon öfters essen, aber der wäre ja so unverschämt teuer...........hä gehts noch??...........die bekommen Filets und wollen das für 5 Euro haben........  also wenn ich für 5 Personen ein Fest-Essen kochen kann (inklusive Zutaten, die ich daheim hab und da bleibt wirklich nix über.....), das so um die 15 - 18 € kostet, das hab ich ungefähr ausgegeben, dann ist das doch nicht teuer? Ich mach das ja auch nicht jeden Tag. Aber Gott sei Dank hat meine Freundin viele Kunden, die das eben schätzen und ihr Laden brummt...........gute Qualität zu , wie ich finde, sehr günstigen Preisen und die anderen müssen eben weiter Fischstäbchen essen 
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« Letzte Änderung: 01.03.10, 08:24 von fanni »
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Herzliche Grüße von Fanni
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manurtb
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« Antwort #11 am: 01.03.10, 09:12 » |
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Aber wir haben doch hochwertigen Lebensmittel zu guten Preisen........nur für uns sind sie nicht gut  Für Dich ist billig = gut? Ich seh da noch ein bisschen mehr drin...
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz
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« Antwort #12 am: 01.03.10, 11:25 » |
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Hallo Milli, vor ein paar Tagen hab ich eine Reprintausgabe eines Kochbuches von 1817 gefunden. Die Sprache ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Rezepte sind eigentlich auch nicht viel anders alsin heutige bayer. Spezialitätenkochbüchern. Besonders ein Satz der Kochbuchautorin, dass alle Liebe zum Kochen erst mit hochwertigen Zutaten ein gutes Gericht ergibt- für die damalige Zeit war das sicher auch von Bedeutung, war doch ein Jahr zuvor besonders im Alpenraum eine Hungersnot und die napoleonische Zeit auch noch nicht so ganz verdaut. Unverschämt günstig, ich bin doch nicht blöd- diese Sprache gehört zu unser heutigen Kultur und sie zeigt eben die Wertigkeiten haben sich verschoben. Ich schätze es sehr, mich mit meiner Schwägerin, mit Freundinnen aus anderen Ländern über Essen und Kultur auszutauschen, weil Essen auch ein Stück Lebensqualität bedeutet. Wir leben heute eigentlich im Schlaraffenland und schätzen es nicht mal. Es ist doch irgendwie tröstlich, dass z.B. Dampfnudeln vor 2oo Jahren auch schon so gekocht wurden, als heute, dass es zu dieser Zeit schon so ein Wissen um die Wertigkeit von Essen gab- und dass wir für uns selbst unsere Werte selbst suchen müssen. Hier sind wir wohl als Bäuerinnen manchmal näher an den Lebensmitteln dran und müssen unser Wissen in den Betrieben stärker vertreten. Herzl. Grüsse maria
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fanni
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« Antwort #13 am: 01.03.10, 12:01 » |
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Für Dich ist billig = gut?
Ich seh da noch ein bisschen mehr drin...
und an was machst du es fest?? Und ich sag nur billig ist nicht immer gleich schlecht und teuer nicht immer gleich gut...........wie gesagt meinen Frischkäse gibts als Markenprodukt beim Sortimenter und wesentlich billiger beim Aldi.........ist der gleiche Käse, also ist er gleich gut (für den Verbraucher sogar billiger), was das dann politisch wieder bedeuted ist ja was ganz anderes. Beispiel: In manchem Nobelrestaurant gibts eine eher bescheidene Küche...........in manchem Landgasthof Hervorragendes und Frisches zu günstigen Preisen und z.B bei Fleisch.........ich will ja keine Bresche für Aldi und Co schlagen...........aber Frischfleisch gibts bei uns in Bayern und aus Bayern mit dem QS-Siegel.............unser Nobel-Zobel-Metzger hier in der Kreisstadt verkauft viel ausländisches Fleisch........sauteuer.........ich kann jetzt nicht sagen, obs wirklich besser ist, denn ich hab keinen Vergleich..........ich geh immer zum Null-Acht-Fuffzehn-Bauernmetzger.........der hat zwar keine Mailänder Salami usw.........(die der Nobel-Zobel-Metzger auch nur im Großmarkt zukauft  ), aber seine Wurst ist gut und billiger. also ein bisserl schau ich schon was ich für meine Kröten bekomme und über den Tisch ziehen lass ich mich nicht gerne. manchmal frag ich mich auch von wo diese ganzen Antipasti in den genormten Fässern auf den Markständen kommen, haben doch alle die gleiche Quelle auf dem Münchner Großmarkt, nehm ich an, sind sehr sehr teuer find ich......kann ich gerne anschauen , wer weiß wie lange die schon rumlliegen........da lob ich mir dann die gut ausgezeichnete Konserve.............sofern sie schmeckt....... so und jetzt gibts Mittag.........bis denne 
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Herzliche Grüße von Fanni
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frankenpower41
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Ich liebe dieses Forum!
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« Antwort #14 am: 01.03.10, 12:15 » |
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Unsere Lebensmittel sind sicher viel zu billig. Ich geb schon zu, dass ich manchmal Fleisch in E-Center kauf. Normalerweise kauf ich halt 1/2 Schwein oder bekomm was von meinen Eltern. (haben selber Schweine und schlachten noch selber). Dieses "unverschämt günstig" zieht sich doch durch alle Bereiche. Normalerweise mach ich schon einen Teil meiner Vorratshaltung noch selber (einwecken bzw. einfrieren), aber wenn ich seh, dass ein Glas Schattenmorellen 79 Cent kostet, frag ich ich mich schon wie das geht. Da braucht es nicht zu wundern, dass hierzulande die Obstbauern teilweise ihr Obst auf den Bäumen hängen lassen anstatt es zu ernten und zu verkaufen. Die Rechnung geht doch schon lange nicht mehr auf. Da regen sich die Leute wegen Billiglohn hier auf, was da teilweise in der Landwirtschaft läuft ist doch schon lange nichts anderes mehr. Manches wird halt von den Alten noch gemacht, weil die es halt so gewöhnt sind. Ich frag mich immer warum hier die Streuobstwiesen so gefördert werden, ich kann mir nicht vorstellen, dass wenn sich nicht was ändert, sich in 15 Jahren noch jemand hinstellt und das Gras mit der Sense ausmäht bzw. das Obst erntet, wenn es im Supermarkt zu einem Bruchteil des Preises ohne Arbeitsaufwand zu haben ist. Es ist doch jetzt schon so, dass am Mostobst keiner mehr Interesse hat, weil viele einfach zu bequem sind sich zu bücken. Dabei ist doch dieses Obst garantiert nicht belastet. Einziger Nachteil ist vielleicht, dass es nicht genormt gleich groß ist, sonder natürlich.
Marianne
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