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Autor Thema: Statistiken der Landesämter  (Gelesen 5091 mal)
Beate Mahr
Untermain Ebene
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Beiträge: 4617


Ohne Frauenpower keine Bauernpower


« Antwort #15 am: 15.03.10, 08:45 »

Hallo

Hessen kann die Erhebung auch online machen ...  Roll Eyes
werd ich dieses Jahr mal probieren.

Gruß
Beate
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Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt,
wo die anderen erst einmal reden

John F. Kennedy
Mädchenfüralles
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 109



« Antwort #16 am: 15.03.10, 10:03 »

In Schleswig-Holstein kann man den Bogen noch nicht online ausfüllen.
Ich bin auch Erhebungsbeauftragte für unsere Gemeinde. Das ist teilweise nicht einfach.
Man macht sich keine Freunde, wenn man mit dem Bogen ankommt.
Für unseren Betrieb dürfen wir auch die 36 Seiten ausfüllen, die meisten brauchen aber nur die "einfache" Version mit 28 Seiten ausfüllen.
Damit kann ich dann argumentieren, dass sie ja noch Glück gehabt haben.
Ansonsten finde ich es auch unnütze Arbeit. Welche andere Firma muss so einen Fragebogen ausfüllen?

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bulldogdoktor
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Beiträge: 63


« Antwort #17 am: 15.03.10, 16:21 »

Bei Fragen zum Einkommen sollte jeder reinschreiben: "Weniger wie ein Harz4-Empfänger im Westerwelleknast" oder "Jeden Tag wird weniger!!!!"

Gruß Sven
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Rebell2
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« Antwort #18 am: 15.03.10, 17:53 »

Ich habe da noch nie mitgemacht !
Es würde das Ergebnis verfälschen, wenn ich heuer mitmachen würde.
Nachteile hatte ich deshalb noch nie.
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Clemens
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« Antwort #19 am: 16.03.10, 07:28 »

Hallo,

ich habe viele Jahre diese Bögen zusammen mit den Landwirten ausgefüllt. Wie die jetzt aussehen weiß ich nicht, da ich seit Jahren ein anderes Tätigkeitsfeld bei der Gemeinde habe. Die Erkenntnisse aus diesen Erhebungen sind aber durchaus interessant und für politische Entscheidungen verwertbar. Unterschätzt das nicht. Wenn z.B. 1/3 der Betriebe angiebt, dass kein Nachfolger vorhanden ist, bedeutet das, dass dann auch 1/3 der Beitragszahler für die Landw. Sozalversicherung wegfallen, diese 1/3 aber als Bezieher von Leistungen aus der LSV verbleiben. Auch kann man auf Grund der Viehzahlen durchaus Rückschlüsse auf Import/Exportmengen von Fleisch ermitteln und entsprechend reagieren. Nirgends in Deutschland ist die Produktion so transparent wie in der Landwirtschaft und damit auch manipulierbar.


Gruß Clemens
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Erika
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Beiträge: 826


« Antwort #20 am: 16.03.10, 08:04 »

Ich empfinde es so, dass die Landwirtschaft durch diese Bögen noch durchschaubarer und manipulierbarer wird. Die Zahlen sagen ganz bestimmt einiges aus, dass kann ich mir sogar bestens vorstellen, vielleicht sogar mehr als wir uns jemals vorstellen können.

Dir Frechheit ist doch, dass wir wieder mal etliche Seiten ausfüllen müssen, bei den meisten Betrieben ist das nicht mit ein paar Minuten abgehandelt, wieder einmal setzen wir unsere Zeit ein und arbeiten *umsonst*

..... um dann im Nachhinein von irgendwo her wieder Schläge in den Nacken zu kriegen. Die Bauern waren, sind und bleiben die Dummen der Nation  Angry

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martina
Südniedersachsen
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #21 am: 16.03.10, 08:31 »

Die Landwirtschaft ist doch aber nicht allein mit den diversen Statistikmeldungen, andere Branchen haben das auch.

Dazu muss man nur ab und an mal auf den Seiten der Statistikämter stöbern.

Hier z.B. sieht man mal eine Übersicht, welche Statistiken alles erhoben werden.

http://www.lskn.niedersachsen.de/master/C57882721_N58287215_L20_D0_I47329522.html
« Letzte Änderung: 16.03.10, 08:38 von martina » Gespeichert

Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
klara
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Beiträge: 1336



« Antwort #22 am: 16.03.10, 23:05 »

Erika,
da muss ich dir recht geben.
Auf jedem Amt muss man für nen Wisch, den man will löhnen. Nur wir dürfen das umsonst tun Huh.
LG Klara
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Lotta
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Cowboyerin :o)


« Antwort #23 am: 17.03.10, 07:23 »

Ich empfinde es so, dass die Landwirtschaft durch diese Bögen noch durchschaubarer und manipulierbarer wird. Die Zahlen sagen ganz bestimmt einiges aus, dass kann ich mir sogar bestens vorstellen, vielleicht sogar mehr als wir uns jemals vorstellen können.

Dir Frechheit ist doch, dass wir wieder mal etliche Seiten ausfüllen müssen, bei den meisten Betrieben ist das nicht mit ein paar Minuten abgehandelt, wieder einmal setzen wir unsere Zeit ein und arbeiten *umsonst*

..... um dann im Nachhinein von irgendwo her wieder Schläge in den Nacken zu kriegen. Die Bauern waren, sind und bleiben die Dummen der Nation  Angry



Dem ist NICHTS hinzuzufügen  Undecided
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Schimpfe nie mit vollem Mund über Bauern
Pierette
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« Antwort #24 am: 17.03.10, 22:34 »

Auch ich frage mich,
was Auskünfte über "Jahresnettoeinkommen", Hofnachfolge, beschäftigte Arbeitskräfte, Einkommenskombinationen, Pachtflächen und Pachtentgelte, Hofnachfolge in den Händen der Städte bzw Gemeinden - nicht anonym vollständige Anschrift und Unterschrift versteht sich - zu suchen haben.

Ich habe nichts dagegen, Auskünfte zu geben. Das ist auch keinbesonderer Aufwand. Aber nicht in dieser Form und nicht an die lokalen Behörden. Das schmeckt mir überhaupt nicht.
Der Bogen liegt noch jungfräulich auf dem Schreibtisch.
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Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen
(aus Afrika)
Imke
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Wer Heiterkeit sät, wird Lebensfreude ernten


« Antwort #25 am: 17.03.10, 22:48 »

also ich-wir fanden diesen Fragebogen total überflüssig-unnötig. Diese neugierige Fragerei geht einem
schön langsam auf den Keks. Da werden sicherlich nach der Auswertung superschlaue Prognosen
abgegeben, die noch dazu viel Geld kosten.
Den gläseren Landwirt gibts schon lange, aber noch immer eins drauf und dazu  Shocked , es reicht .
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Das Glück ist ein Mosaik, bestehend aus lauter unscheinbaren
kleinen Freuden.
LG Imke
Clemens
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« Antwort #26 am: 18.03.10, 07:37 »

Hallo Pierette,

Auch ich frage mich,
was Auskünfte über "Jahresnettoeinkommen", Hofnachfolge, beschäftigte Arbeitskräfte, Einkommenskombinationen, Pachtflächen und Pachtentgelte, Hofnachfolge in den Händen der Städte bzw Gemeinden - nicht anonym vollständige Anschrift und Unterschrift versteht sich - zu suchen haben.

Ich habe nichts dagegen, Auskünfte zu geben. Das ist auch keinbesonderer Aufwand. Aber nicht in dieser Form und nicht an die lokalen Behörden. Das schmeckt mir überhaupt nicht.
Der Bogen liegt noch jungfräulich auf dem Schreibtisch.


wie gesagt ich war jahrelang für solche Erhebungen zuständig. Die Beauftragten sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. In einem Jahr war es sogar so, dass ich in einem anderen Bezirk (Ortschaften die mein Kolege verwaltungsmäßig betreute) die Erhebungen durchführen musste und der Kolege bei mir um dem "Datenschutz" genüge zu tun, War ein riesen Akt.
Klar kann man aus einem einzelnen Bogen viel, ja sogar sehr viel über die betriebliche Situation herauslesen. Informationen diesbezüglich zu verwerten hätte mir den Job gekostet.
Aber auch nach der Zusammenführung der Daten durch die Satistischen Landesämter, lassen Schlüsse zu, die für die Politik (große und kleine) durchaus zu Entscheidungen führen können, die man als Einzelner nicht nachvollziehen kann.

Gruß Clemens
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Pierette
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« Antwort #27 am: 18.03.10, 14:24 »

Hallo Clemens,
ich bin davon überzeugt, dass die Sachbeabeiter dieser Befragung korrekt mit den Daten umgehen. Und ich glaube auch nicht, dass diese ein Interesse daran haben. Die freundliche Frau tut mir auch ein wenig leid, dass das nicht so gut mit uns klappt - ich habe schließlich nichts persönliches gegen Sie. Sie macht halt ihre Arbeit, das ist uns auch klar.
Dennoch bleibt meine Frage: warum kann ich den Bogen nicht anonym zurückschicken an das Amt für Statistik, warum der Umweg über die Gemeinde/ Stadt und wo verbleiben die Originalbögen?
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Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen
(aus Afrika)
Clemens
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« Antwort #28 am: 18.03.10, 15:09 »

Hallo Pierette,

Hallo Clemens,
ich bin davon überzeugt, dass die Sachbeabeiter dieser Befragung korrekt mit den Daten umgehen. Und ich glaube auch nicht, dass diese ein Interesse daran haben. Die freundliche Frau tut mir auch ein wenig leid, dass das nicht so gut mit uns klappt - ich habe schließlich nichts persönliches gegen Sie. Sie macht halt ihre Arbeit, das ist uns auch klar.
Dennoch bleibt meine Frage: warum kann ich den Bogen nicht anonym zurückschicken an das Amt für Statistik, warum der Umweg über die Gemeinde/ Stadt und wo verbleiben die Originalbögen?

Zu meiner Zeit konnte der "auskunftspflichtige sehr wohl den Erhebungsbogen direkt an das Landesamt für Statistik zurückschicken.
Die Originalbögen gehen an das Landesamt. Bei der Gemeinde ist keine Auswertung vorgesehen. Früher sind über diese Erhebungen noch die Betriebskarteien der Gemeinde gepflegt worden (Flächen). Brauchten wir dann für die Landw. Sozialversicherungen, Meldungen bei Berufsgenossenschaft und Rentenanträgen.
Die Gemeinden werden halt über ein Amtshilfeabkommen mit dem Land für diese Arbeiten in die Pflicht genommen. Wenn der "Erhebungsbeauftragte" mit Landwirtschaft nicht´s am Hut hat, dann ist das für den schwer genug. Da reißt sich keiner drum (außer mir vielleicht, aber ich darf ja nicht mehr).

Gruß Clemens

Gruß Clemens
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gammi
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« Antwort #29 am: 18.03.10, 15:19 »

Mein Bogen sieht außer mir und dem Statisikamt auch niemand - hoffe ich zumindest..
Er kam mit der Post und geht auch mit der Post wieder weg. WEnn ich ihn noch finde....er kam irgendwann Ende Januar. Ich wollte mich mal gleich darüber her machen und sofort erledigen. Ging aber nicht. Der Tierbestand muß glaub von Anfang März sein, die Anbaufläche weiß ich ja jetzt auch noch nicht genau........also liegt er irgendwo im Schreibtisch. Nur wo ist die gute Frage. Grin
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
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