Beate Mahr
Untermain Ebene
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Ohne Frauenpower keine Bauernpower
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« am: 15.11.03, 14:14 » |
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Hallo fällt mir grad ein ... Opa hat an Heilig Abend den Tieren im Stall Salzgegeben . Gibt es solche Bräuche heute auch noch  Fragt Beate
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Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden
John F. Kennedy
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coni
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« Antwort #1 am: 15.11.03, 18:36 » |
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Hallo Beate und für was war das salz den gut
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Silvi
Neuling

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« Antwort #2 am: 15.11.03, 22:19 » |
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Meine SM ging am hl. Abend immer mit dem uralten Kohlebügeleisen in dem sie Weihrauch erhitzte durch alle Ställe und im Hausumher. Sie erzählte auch, daß dem Vieh Salz gefüttert wurde. Den Grund wußte sie aber auch nicht mehr. Auch an Silvester und hl. 3 Könige wurde geräuchert.
Grüße Silvi
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Mucki
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Leben und leben lassen
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« Antwort #3 am: 16.11.03, 18:51 » |
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Das mit dem Weihrauch ist bei uns an Heilig Drei König. Direckte Bräuche zu weihnachten kenn ich nun nicht wäre aber schön welche kennen zu lernen. Bei uns läuft der Heilig Abend nach bestimmten Bräuchen ab,aber die habe erst ich ins leben gerufen und einen teil von Mama und SM über nommen,aber die sind niocht sehr traditionel. Bis bald mal wieder Mucki
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Am Ende des Tunnels ist immer Licht!
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Sahra
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« Antwort #4 am: 18.11.03, 07:59 » |
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In meiner Kindheit gabs den Brauch,das der 24.Dez.ein Fasttag war(ist bei mir immer noch der Fall),bis der 1. Stern am Himmel steht. Und was da am Mittagstisch ürbrig geblieben ist, musste die/der jüngste,in der Familie(war ich für lange zeit  .um 12Uhr zur Specht unterm Kirschbaum raustragen  ...das wetz´n der sichel und des gschrei hab ich immer noch im Ohr(gesehn hab ich aber nie eine  ....aber die Angst vor der Specht,(hörte man ja die schaurigsten Gschichten von der  ...machten mir schon Beine....meine Brüder haben sich natürlich gekugelt vor lachen.....erst nach dieser *mutprobe*konnte man sich auf´s Christkindl freun. die Specht gibt´s immer noch...nur treibt sie ihr unwesen auf´m Marktplatz...und verteilt am 24. Gummipärchen 
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Wenn wir wüssten,wie kurz unser Dasein ist, wir würden uns gegenseitig mehr Freude machen.
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Imogen
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« Antwort #5 am: 19.11.03, 14:17 » |
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Meine Eltern und ich sind Spätaussiedler aus der Tschechoslowakei dem ehemaligen Sudetenland. Mein Vater ist auf einem Hof geboren, der natürlich 45 enteignet wurde. Damals gab es am Heilgen Abend für jedes Stück Vieh einem Apfel und ein Stück Brot.
Ich lebe jetzt seit 6 Jahren auf einem kleinen Nebenerwerbsbetrieb. Gemeinsam mit meiner Tochter erfreuen wir unser Vieh am Heiligen Abend auch mit Äpfeln, da uns dieser Brauch aus Opas Erzählungen gefällt. (Habe allerdings am Heiligabend keine Gäste sondern bin eingeladen und kann mir dafür die Zeit nehmen)
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Viele Grüße aus dem Tal der Liebe
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Garfield
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Eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen Mühe
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« Antwort #6 am: 19.11.03, 21:12 » |
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So richtige alte Weihnachtsbräuche gibt es bei uns nicht. aber ich sorge dafür, dass alle Tiere was besonderes kriegen, bevor wir ins Haus gehen und essen. So z.Beispiel die Kühe Viehsalz oder eine extra Portion Mineralfutter, die Katzen geschnittene Leber oder Milz, die Hühner Maissilage und die Kaninchen Möhren und Äpfel. An Weihnachten gibt es mittags immer Hülsenfrüchte und abends Bratwürste (blau und gebraten) mit Sauerkraut und Semmeln. Das hat SM schon so gemacht. Auch an Silvester gibt es Hülsenfrüchte, damit im folgenden Jahr das Geld nicht ausgeht. In den Rauhnächten, aso zwischen hl. Abend und 6. Jan. wird keine Bettwäsche gewaschen, SM sagte, soviel Betttücher man aufhängen würde, soviel Häute würde man übers Jahr aufhängen (Tiere würden sterben). Es ist zwar ein Aberglauben, aber um Weihnachten gibt es eh soviel zu tun, dass man diese Arbeit auch verschieben kann. Am Neujahrstag gehen bei uns die Kinder zu den Nachbarn zum "Neujahrs wünschen", sie sagen ein Sprüchlein und kriegen dann Geld oder Naschen.
Ein Spruch heißt: En Stoall vuller Hörner, En Buadn vull Körner, En Baitel vull Geld und dass närchendswu fehlt.
Unsere Kinder sagen dass witzigerweise auch bei den Nachbarn, die keine LW mehr haben oder nie eine hatten. Die Leute freuen sich aber trotzdem und erkennen den guten Willen
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Siehst du einen guten Menschen, folge seinem Beispiel. Siehst du einen schlechten Menschen, dann vergewissere dich, dass du nicht seine Fehler hast.
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Poldi
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« Antwort #7 am: 05.12.03, 03:03 » |
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Hallo Ihr, das mit dem nicht waschen zwischen Weihnachten und Silvester kenne ich auch. Zumindest darf man keine Wäsche raushängen, sonst würde jemand sterben - wozu gibs nen Trockner?  Ich vermute, dieser Brauch ist mal entstanden, damit die Hausfrau auch mal zur Ruhe kommt - allerdings erschlägt einen das hinterher dann doppelt. Wie die das früher gemacht haben sollen mit kleinen Kindern und Windeln waschen, bzw. nicht waschen ist mir schleierhaft. Hier bei uns werden oft entweder am Mittag an Heilig Abend oder am 1. Weihnachtstag morgens Brod´n Klüdn (Hefeteiggebäck in Fett gebacken) gegessen und Abends an Heilig Abend gibs in vielen Familien Speck un Klüdn (Steckrüben und Möhren und Mehlklöße extra mit geräuchertem Fleisch). Ich selber kannte das Gericht mit den Steckrüben vor meiner Heirat überhaupt nicht (esse sowieso nur mit Widerwillen Steckrüben) und es ist mir bis heute völlig unverständlich, wie man sowas ausgerechnet an Heilig Abend essen kann. Ist hier aber Nationalgericht. Bei mir gibts Hähnchen, basta! Und für den 1. und 2. WT mache ich mir keine Arbeit - Lachsfilet vom Eismann, schmeckt auch gut und ich kann mal ein wenig ausspannen, haben ja an Heilig Abend bis um 12 noch Wochenmarkt und Samstag auch gleich wieder. Im übrigen denke ich, man muß sich nicht an Bräuche halten, wenn keiner aus der Familie sie mag, jede Familie kann doch ihre eigenen Bräuche / Rituale zu Weihnachten machen. Auch bei uns wird eine ganz bestimmte Reihenfolge eingehalten. Etwas zu schaffen machen mir in diesem Jahr nur meine ganzen Termine mit dem Posaunenchor, in dem ich mitspiele, da ist die Besinnlichkeit der Adventszeit futsch, aber das gehört nicht in diese Box. Liebe Grüße, Poldi
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maresi1
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Lebe den Tag!
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« Antwort #8 am: 05.12.03, 08:55 » |
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Bei uns gibt es schon noch feste Bräuche: - der 24. Dezember ist bis Mittag ein Fasttag - am Abend wird im Haus und im Stall mit Weihrauch und Weihwasser herumgegangen - am Christtag bekommen die Tiere Brot mit geweihtem Salz und Weihwasser - am unschuldigen Kindertag gehen die Kinder mit Ruten,"schlagen" die Erwachsenen und sagen ein Sprüchlein auf. Dafür bekommen sie ein bisschen Geld - am Silvestertag und am 5. Jänner gehen wir wieder mit Weihrauch und Weihwasser(am Abend) - das sind die sogenannten Rauhnächte, an denen keine Wäsche am Dachboden hängen soll Ich finde diese Bräuche schön und finde es Wert sie zu erhalten. Das sind Dinge die bei uns gewachsen sind und nicht von Amerika übernommen wurden (oder Irland wie man will)  Lg Maria
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« Letzte Änderung: 05.12.03, 08:56 von maresi1 »
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coni
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« Antwort #9 am: 05.12.03, 19:16 » |
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wer kennt den brauch in dern rauhnächten die zwiebel bw sie schale n zu legen um zu wissen wie das nächste jahr wird
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Imogen
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« Antwort #10 am: 14.12.03, 13:20 » |
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Bei uns gibt es noch den Brauch am Heiligen Abend 4 Walnüsse zu öffnen. Für das kommende Jahr für jedes Vierteljahr eine. Sind die Nüsse gut, bleibt man gesund, sind sie schlecht wird man krank. Früher haben wir dann zur Oma gesagt: Du hast wieder Nüsse im Sonderangebot gekauft!!!
Meistens weiß man es aber im Lauf des Jahres nicht mehr, wie die Nüsse waren. Seit letztem Jahr wird aufgeschrieben. An Heiligabend werden wir Bilanz ziehen!!
Außerdem gibt es noch den Brauch Salz, Butter und ein Stück Brot auf dem Tisch liegen zu lassen, damit es im nächsten Jahr nie ausgehen möge.
Den Brauch, dass man über Weihnachten und Silvester keine Wäsche aufhängt gibt es bei uns auch.
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Viele Grüße aus dem Tal der Liebe
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ElkeR
Gast
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« Antwort #11 am: 14.12.03, 19:49 » |
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Hallo Maria,
Deinem letzten Satz muß ich ganz und gar beipflichten. Ich find´s auch total gut, wenn UNSERE Bräuche erhalten bleiben, und nicht immer nur der Kruscht aus Amerika von uns übernommen wird. Leider kenne ich sehr wenige Bräuche, aber ich finde es trotzdem schön, wenn sie noch gelebt werden!
Ich wünsche Euch ein frohes Weinachtsfest!
LG Elke
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claudia2
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« Antwort #12 am: 04.12.05, 13:27 » |
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Hallo Ihr Lieben im Bt-Land! Sitze gerade am PC und brüte über den Text unserer neuen Homepage. Wir wollen jeden Monat eine Spezialität unserer Produkte herausstellen u. besonders hervorheben. Diesen Monat haben wir uns für Haselnusskäse entschieden. Ich denke, Nüsse gehören zur Weihnachtszeit. Weiter komme ich aber nicht. Was haben Nüsse eigentlich mit Weihnachten zu tun?  Kann mir jemand weiterhelfen ? VG Claudia
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Gib jedem Tag die Chance, der schönste Deines Lebens zu werden
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Uschi-
Gast
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« Antwort #13 am: 04.12.05, 13:46 » |
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Was haben Nüsse eigentlich mit Weihnachten zu tun?  Vielleicht weil das Christkind sie früher gebracht hat statt Süßes ? Nüsse sind ja haltbar bis zum Winter u. wurden oft als Vitaminspender genutzt, da es ja kein frisches Obst gab. Hier war es früher zumindest so, dass die Kinder vom Christkind (u. Nikolaus) Walnüsse, Haselnüsse, Dörrobst, Äpfel u. bei den reicheren Leuten auch Apfelsinen bekamen. Schade, dass der Wert der Nüsse heute nicht mehr gesehen wird. In diesem Jahr gabs in unserer Gegend kaum Wallnüsse u. Äpfel, aber wen störts, wo im Laden doch reichlich zu kaufen sind
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SHierling
Gast
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« Antwort #14 am: 04.12.05, 14:53 » |
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Hallo, Ich denk bei Nüssen immer daran, das selbst tief schlafende Eichhörnchen und Dachse im Winter aufwachen, nur um an die leckeren versteckten Nüsse zu kommen. Grüße Brigitta
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