Pierette
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« Antwort #60 am: 02.12.11, 16:25 » |
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Wohl wahr, wohl wahr.
"Eckprodukte" wie Milch, Eier und Kaffee sind für Kunden von besonderer Bedeutung, danach richtet sich die Einschätzung der Kunden, ob ein Laden allgemein günstig ist oder nicht. (Sinngemäß Artikel "Discounter senken den Butterpreis" KStA 02.12.11).
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Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen (aus Afrika)
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millimaster
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« Antwort #61 am: 02.12.11, 17:28 » |
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Wohl wahr, wohl wahr.
"Eckprodukte" wie Milch, Eier und Kaffee sind für Kunden von besonderer Bedeutung, danach richtet sich die Einschätzung der Kunden, ob ein Laden allgemein günstig ist oder nicht. (Sinngemäß Artikel "Discounter senken den Butterpreis" KStA 02.12.11).
Der Kölner Stadtanzeiger weiß halt Bescheid ...
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Pierette
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« Antwort #62 am: 02.12.11, 20:21 » |
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Och ich denke, das ist eine ziemlich bekannte Tatsache, millimaster. Der KStA hat übr. den Herrn Matthias Queck vom Handelsinformationsdienst Planet Retail zitiert. Nur so nebenbei - es soll halt alles korrekt sein......
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Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen (aus Afrika)
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K1
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« Antwort #63 am: 03.12.11, 11:26 » |
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[quote Auch am Beispiel Zucker....es gibt dieses Jahr sehr viele Zuckerrüben, also würde also eher Zuckerüberschuss geben .....und trotzdem ist der Preis gestiegen. [/quote]
aber auf dem Weltmarkt ist Zucker sehr knapp, deshalb verteuert er sich. Wir sitzen halt nicht auf einer Insel und wenn wir dann160 Prozent und noch mehr Eigenversorgung Milch haben, dann müssen wir haltauch raus aus Bayern.
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« Letzte Änderung: 03.12.11, 11:30 von K1 »
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Pierette
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« Antwort #64 am: 03.12.11, 11:43 » |
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aber auf dem Weltmarkt ist Zucker sehr knapp, deshalb verteuert er sich. Wir sitzen halt nicht auf einer Insel und wenn wir dann160 Prozent und noch mehr Eigenversorgung Milch haben, dann müssen wir haltauch raus aus Bayern.
Ich verstehe den Satz so, dass Du für Exporte plädierst. Darum nochmal meine Frage, wie sollen wir mit unseren hohen Produktionskosten auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähig sein? Zumal auch die weltweite Produktion von Milch angestiegen ist.
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Lexie
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« Antwort #65 am: 03.12.11, 12:48 » |
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ganz einfach unsere Produktionskosten senken. - brauchen wir den ganzen BVD/IBR- Scheiß, der kostet nur unser Geld in Form von OM und sinnlosen Bescheinigungen - vom restl. Bürokratismus ganz zu schweigen - wen verhalten wir denn alles von unserem Milchgeld? jede Menge unnütze Personen (da gehört der LKV auch teilweise dazu) - Saatguttreuhand??? bisher ging´s auch ohne
ich glaub da fällt jeder von Euch auch noch einiges dazu ein.
Duck und Weg
LG Lexie
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gammi
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« Antwort #66 am: 03.12.11, 13:02 » |
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Da bin ich auch der Meinung. Die Produktionskosten können wir nur niedrig halten, wenn wir nicht immer noch mehr Auflagen erfüllen müssen.
Wobei es immer relativ ist, was sinnvoll ist und was nicht. BVD war für uns z.B. sinnvoll (obwohl es für uns zu spät kam).
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
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Marina
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« Antwort #67 am: 03.12.11, 13:30 » |
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250 g Butter haben heute bei Edeka 16 ct weniger gekostet als gestern.
Gruß Marina
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K1
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« Antwort #68 am: 03.12.11, 14:16 » |
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Ja Pierette
entweder müssen bei uns noch sehr viel mehr Milchbauern aufhören, oder wir müssen eben unsere erzeugte Milch verkaufen. Das heißt für mich auch exportieren, was man aber meiner Meinung nach nicht mit verramschen gleichsetzten sollte. Argentinisches Rindfleisch wird bei uns doch auch nicht als Billigprodukt verkauft, sondern als Delikatesse - und dafür auch gezahlt. Ich weiß dass es schwierig ist, international mit den Prodkuktionskosten mitzuhalten, aber in dem katastrophalen MIlchjahr haben wir es mit geringeren Produktionskosten einigermaßen geschafft, gut herauszukommnen - trotz dass wir für zehn Tage kein MIlchgeld bekommen haben.
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Pierette
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« Antwort #69 am: 04.12.11, 10:59 » |
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Hallo Karin, meinst Du, wenn du so lapidar sagst: "bei uns noch sehr viel mehr Milchbauern aufhören", dann würde die erzeugte Milchmenge in der Summe geringer? Das ist bisher jedenfalls ein Trugschluss.
Natürlich soll weiter exportiert werden, aber darauf darf doch nicht ein ganzer Produktionszweig hoffen, denn es ist doch eine ziemlich unsichere Sache, abhängig vom Wechselkurs und von den Produktionskosten (wie z.B. die für KF oder Energie), die ihrerseits auch von den Wechselkursen abhängen. Weltweit ist die Milchanlieferung in 2011 um etwa 2% angestiegen. Sicher werden Spezialtäten immer abzusetzen sein, aber die Masse geht eben als Pulver oder Butter raus und das wird woanders günstiger erzeugt. (Achja, ich meine mit Export übr. den Handel über EU - Grenzen hinweg).
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Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen (aus Afrika)
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gammi
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« Antwort #70 am: 04.12.11, 12:47 » |
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Und wielange können wir die Kosten noch senken? 
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
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Pierette
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« Antwort #71 am: 22.04.12, 00:14 » |
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http://www.topagrar.com/Preisdebakel bei der Trinkmilch[20.04.2012] "Bei den Preisverhandlungen mit Aldi haben einige Molkereien bei Trinkmilch und H-Milch Preisnachlässe von 4,0 bis 4,5 Cent akzeptiert. Das hat top agrar soeben aus der Branche erfahren. Die Verwertung bei H-Milch sinkt dadurch auf rund 25 Cent. Offen ist noch, welche Unternehmen diesmal mit den Preisunterbietungen begonnen haben." Es ist wieder soweit, betrachten wir jetzt noch die Kostensteigerungen von Energie, Dünger Saatgut etc, dann sind unsere Milchpreise schon hübsch im Keller.
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fanni
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« Antwort #73 am: 22.04.12, 08:32 » |
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Herzliche Grüße von Fanni
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Pierette
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« Antwort #74 am: 22.04.12, 08:58 » |
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Und was wollt Ihr dagegen tun? Freiwillige Liefereinschränkung? Das System läßt diese Zustände doch zu, keiner hält die Regeln ein und keiner will zukünftig Regeln. Wie also diesen Zuständen begegnen? Was gibt es für Ideen?
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« Letzte Änderung: 22.04.12, 09:59 von Pierette »
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Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen (aus Afrika)
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