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Autor Thema: Preise für Milchprodukte fallen wieder.....  (Gelesen 12974 mal)
Pierette
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« Antwort #60 am: 02.12.11, 20:21 »

Och ich denke, das ist eine ziemlich bekannte Tatsache, millimaster.
Der KStA hat übr. den Herrn Matthias Queck vom Handelsinformationsdienst Planet Retail zitiert.
Nur so nebenbei - es soll halt alles korrekt sein......

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Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen (aus Afrika)
K1
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« Antwort #61 am: 03.12.11, 11:26 »

[quote
Auch am Beispiel Zucker....es gibt dieses Jahr sehr viele Zuckerrüben, also würde also eher Zuckerüberschuss geben .....und trotzdem ist der Preis gestiegen.
[/quote]


aber auf dem Weltmarkt ist Zucker sehr knapp, deshalb verteuert er sich. Wir sitzen halt nicht auf einer Insel und wenn wir dann160 Prozent und noch mehr Eigenversorgung Milch haben, dann müssen wir haltauch raus aus Bayern.
« Letzte Änderung: 03.12.11, 11:30 von K1 » Gespeichert
Pierette
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« Antwort #62 am: 03.12.11, 11:43 »


aber auf dem Weltmarkt ist Zucker sehr knapp, deshalb verteuert er sich. Wir sitzen halt nicht auf einer Insel und wenn wir dann160 Prozent und noch mehr Eigenversorgung Milch haben, dann müssen wir haltauch raus aus Bayern.

Ich verstehe den Satz so, dass Du für Exporte plädierst.
Darum nochmal meine Frage, wie sollen wir mit unseren hohen Produktionskosten auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähig sein? Zumal auch die weltweite Produktion von Milch angestiegen ist.



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Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen (aus Afrika)
Lexie
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« Antwort #63 am: 03.12.11, 12:48 »

ganz einfach unsere Produktionskosten senken.
 
- brauchen wir den ganzen BVD/IBR- Scheiß, der kostet nur unser Geld in Form von OM und sinnlosen Bescheinigungen
- vom restl. Bürokratismus ganz zu schweigen
- wen verhalten wir denn alles von unserem Milchgeld? jede Menge unnütze Personen (da gehört der LKV auch teilweise dazu)
- Saatguttreuhand??? bisher ging´s auch ohne

ich glaub da fällt jeder von Euch auch noch einiges dazu ein.

Duck und Weg

LG Lexie
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gammi
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« Antwort #64 am: 03.12.11, 13:02 »

Da bin ich auch der Meinung. Die Produktionskosten können wir nur niedrig halten, wenn wir nicht immer noch mehr Auflagen erfüllen müssen.

Wobei es immer relativ ist, was sinnvoll ist und was nicht. BVD war für uns z.B. sinnvoll (obwohl es für uns zu spät kam).
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
Marina
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« Antwort #65 am: 03.12.11, 13:30 »

250 g Butter haben heute bei Edeka 16 ct weniger gekostet als gestern.

Gruß
Marina
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K1
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« Antwort #66 am: 03.12.11, 14:16 »

Ja Pierette

 entweder müssen bei uns noch sehr viel mehr Milchbauern aufhören, oder wir müssen eben unsere erzeugte Milch  verkaufen. Das heißt für mich auch exportieren, was man aber meiner Meinung nach nicht mit verramschen gleichsetzten sollte. Argentinisches Rindfleisch wird bei uns doch auch nicht als Billigprodukt verkauft, sondern als Delikatesse - und dafür auch gezahlt.
Ich weiß dass es schwierig ist, international mit den Prodkuktionskosten mitzuhalten, aber in dem katastrophalen MIlchjahr haben wir es mit geringeren Produktionskosten einigermaßen geschafft, gut herauszukommnen - trotz dass wir für zehn Tage kein MIlchgeld bekommen haben.
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Pierette
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« Antwort #67 am: 04.12.11, 10:59 »

Hallo Karin,
meinst Du, wenn du so lapidar sagst: "bei uns noch sehr viel mehr Milchbauern aufhören", dann würde die erzeugte Milchmenge in der Summe geringer?
Das ist bisher jedenfalls ein Trugschluss.

Natürlich soll weiter exportiert werden, aber darauf darf doch nicht ein ganzer Produktionszweig hoffen, denn es ist doch eine ziemlich unsichere Sache, abhängig vom Wechselkurs und von den Produktionskosten (wie z.B. die für KF oder Energie), die ihrerseits auch von den Wechselkursen abhängen.
Weltweit ist die Milchanlieferung in 2011 um etwa 2% angestiegen. Sicher werden Spezialtäten immer abzusetzen sein, aber die Masse geht eben als Pulver oder Butter raus und das wird woanders günstiger erzeugt.
(Achja, ich meine mit Export übr. den Handel über EU - Grenzen hinweg).

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Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen (aus Afrika)
gammi
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« Antwort #68 am: 04.12.11, 12:47 »

Und wielange können wir die Kosten noch senken?Huh
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
Pierette
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« Antwort #69 am: 22.04.12, 00:14 »

http://www.topagrar.com/
Preisdebakel bei der Trinkmilch
[20.04.2012]

"Bei den Preisverhandlungen mit Aldi haben einige Molkereien bei Trinkmilch und H-Milch Preisnachlässe von 4,0 bis 4,5 Cent akzeptiert. Das hat top agrar soeben aus der Branche erfahren.
 
Die Verwertung bei H-Milch sinkt dadurch auf rund 25 Cent. Offen ist noch, welche Unternehmen diesmal mit den Preisunterbietungen begonnen haben."

Es ist wieder soweit, betrachten wir jetzt noch die Kostensteigerungen von Energie, Dünger Saatgut etc, dann sind unsere Milchpreise schon hübsch im Keller.  Tongue
 
 
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Internetschdrieler
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« Antwort #70 am: 22.04.12, 08:05 »

Es ist wieder soweit, betrachten wir jetzt noch die Kostensteigerungen von Energie, Dünger Saatgut etc, dann sind unsere Milchpreise schon hübsch im Keller.  Tongue


..........und? Da haben wir uns doch selber hin gemolken

http://www.topagrar.com/news/Rind-News-2-4-mehr-Milch-im-vergangenen-Jahr-803071.html

http://www.topagrar.com/news/Rind-News-Milchanlieferung-liegt-3-4-ueber-Vorjahresniveau-808706.html
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fanni
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« Antwort #71 am: 22.04.12, 08:32 »

Es ist wieder soweit, betrachten wir jetzt noch die Kostensteigerungen von Energie, Dünger Saatgut etc, dann sind unsere Milchpreise schon hübsch im Keller.  Tongue


..........und? Da haben wir uns doch selber hin gemolken

http://www.topagrar.com/news/Rind-News-2-4-mehr-Milch-im-vergangenen-Jahr-803071.html

http://www.topagrar.com/news/Rind-News-Milchanlieferung-liegt-3-4-ueber-Vorjahresniveau-808706.html

g e n a u!!!!


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Herzliche Grüße von Fanni
Pierette
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« Antwort #72 am: 22.04.12, 08:58 »

Und was wollt Ihr dagegen tun?
Freiwillige Liefereinschränkung?
Das System läßt diese Zustände doch zu, keiner hält die Regeln ein und keiner will zukünftig Regeln.
Wie also diesen Zuständen begegnen? Was gibt es für Ideen?
« Letzte Änderung: 22.04.12, 09:59 von Pierette » Gespeichert

Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen (aus Afrika)
Mucki
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Leben und leben lassen


« Antwort #73 am: 22.04.12, 10:20 »

Ich denk man kann dagegen garnichts tun da wir Bauern uns selber ned einig sind,jeder will mehr liefern,um ans Geld zukommen,das wir damit unsren Preis kaputmachen will keienr sehn oder Hören. Wir haben die letzetn jahre nicht überliefert,jeden dem du des sagts fürt des auf schlechte wirtschafts weise zurück ,keienr sieht das man so den preis halten könnte.
Man wird für dummerklärt  Roll Eyes

Es geht eben nicht drei bauern unter eien Hut zu bringen,das sprichwort ist leider war.


Lg Mucki

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« Antwort #74 am: 22.04.12, 10:41 »

Und was wollt Ihr dagegen tun?
Freiwillige Liefereinschränkung?
Das System läßt diese Zustände doch zu, keiner hält die Regeln ein und keiner will zukünftig Regeln.
Wie also diesen Zuständen begegnen? Was gibt es für Ideen?

Genau........freiwillige Liefereinschränkung, Aussetzung der 1% Quotenerhöhung, nach Konstanz zur AMK (Agrarministerkonferénz) fahren und demonstrieren und wenn das alles nichts hilft, streiken und die Milch wegschütten oder wieder auf den Feldern verspritzen............ hat doch das letzte mal auch geholfen. Grin




Ich werd weiter melken, die guten Schlachtkuhpreise nutzen, meine Zukaufsfuttermittepreise duch Kontrakte absichern (hab ich schon anfang März) usw. denn ich kenne meine Zahlen
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