Mucki
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Leben und leben lassen
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« Antwort #75 am: 22.04.12, 10:20 » |
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Ich denk man kann dagegen garnichts tun da wir Bauern uns selber ned einig sind,jeder will mehr liefern,um ans Geld zukommen,das wir damit unsren Preis kaputmachen will keienr sehn oder Hören. Wir haben die letzetn jahre nicht überliefert,jeden dem du des sagts fürt des auf schlechte wirtschafts weise zurück ,keienr sieht das man so den preis halten könnte. Man wird für dummerklärt  Es geht eben nicht drei bauern unter eien Hut zu bringen,das sprichwort ist leider war. Lg Mucki
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Internetschdrieler
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Braunviehzucht mit Herz und Verstand
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« Antwort #76 am: 22.04.12, 10:41 » |
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Und was wollt Ihr dagegen tun? Freiwillige Liefereinschränkung? Das System läßt diese Zustände doch zu, keiner hält die Regeln ein und keiner will zukünftig Regeln. Wie also diesen Zuständen begegnen? Was gibt es für Ideen?
Genau........freiwillige Liefereinschränkung, Aussetzung der 1% Quotenerhöhung, nach Konstanz zur AMK (Agrarministerkonferénz) fahren und demonstrieren und wenn das alles nichts hilft, streiken und die Milch wegschütten oder wieder auf den Feldern verspritzen............ hat doch das letzte mal auch geholfen.  Ich werd weiter melken, die guten Schlachtkuhpreise nutzen, meine Zukaufsfuttermittepreise duch Kontrakte absichern (hab ich schon anfang März) usw. denn ich kenne meine Zahlen
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Beate Mahr
Untermain Ebene
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« Antwort #77 am: 22.04.12, 10:53 » |
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Hallo auf der Veranstaltung in Gernsheim hat ein BDMler eine Soforthilfe / Eingriff von der EU gefordert und eine Quotenneuregelung  Mit Brüssel nicht zu machen - weil es keine politische Mehrheit dafür gibt Warum auch  nur weil der BDM da will ... lächerlich ... Fing der BDMler an zujammern ... Hohe Kosten für den neuen Stall usw. Sag Deß - dieses Risiko hat jeder Unternehmer - auch der Handwerker soll die EU jedem helfen Sicher nicht das ist Unternehmerrisiko und damit seine eigene Sache Gruß Beate
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Pierette
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« Antwort #78 am: 22.04.12, 11:47 » |
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@Internetschtdrieler ....mehr fällt Dir nicht ein? Habe eigentlich auch nichts anderes erwartet. Ich habe auch nicht vorgeschlagen, dass Du nun aufhören sollst zu melken, das hat wohl niemand so einfach vor. Aber es ist auch ein offenes (Kammer) Geheimnis, dass derjenige prima Zahlen hat, der überliefert, (nunja in diesem Jahr nicht mehr zu 100%). Gute Schlachtkuhpreise sind ja auch keine Versicherung und Kontrakte auf Energie sind doch eher selten. Entscheidend für einen Milchviehbetrieb sind und bleiben die Milchauszahlungspreise. Dennoch weißt Du schon, was los ist: DMK 33 Cent, 2 Cent weniger
Molkerei Ammerland 37,0 Cent, 1 Cent weniger. Gina
BMZ Itzehoe leider nur 36 cent = - 2 cent zum Vormonat  LG Maren Im Allgäu blieb es noch konstant bei 35,56 ct. Aber es kommt wohl eine Druckwelle aus dem Norden auf uns zu. Verbal haben wir sie schon gehört von unserem Milchkäufer  Leuchtturmmolkereien oder Elfenbeintürmchen! Hauptsache das Türmchen ist hoch genug. @ Beate, nur zu Deiner Information, so einheitlich ist die "politische Mehrheit" in der EU gar nicht. Die soll und wird auch nicht jedem helfen. Aber sie (Kommission und Parlament) kann Gesetze erlassen, an die sich alle zu halten haben. An völlig liberalisierte Märkte glaubt ja selbst die FDP nicht mehr. Und der DBV doch auch nicht - oder warum wird sich dort so gegen den Wegfall der Zuckermarktordnung gesperrt. D a s ist in der Tat lächerlich, um mit Deinen Worten zu sprechen. Jeder Handwerker stellt seine Rechnungen aus und wartet nicht bis der Kunde Wochen später sagt, was er denn bezahlen will. Wenn das Wintergetreide in hohem Maße auswintert, gibt's ohne mit der Wimper zu zucken Liquiditätshilfen von der Rentenbank. Erzähl mir also nix von Unternehmerrisiko. Außerdem wird es eine Regelung der Milchmengen geben, Frage ist nur, wer diese vorgibt. Ich möchte schon über mein Eigentum selbst bestimmen. Ja, mucki es ist doch absolut unrealistisch zu glauben, dass freiwillig die Menge eingeschränkt wird. Die Realität sieht doch so aus, dass Betriebe, (keine kleinen) Weihnachten die Quote voll haben. Diese Betriebe stehen aber mächtig unter wirtschaftlichem Druck, weil sie hohe Investitionen getätigt haben, die sparen sich dann auch gerne mal die Quotenkosten und spekulieren mit Überlieferung und Saldierung. Leider ist es so, dass denen die sich an die Quote halten, schlechtes Wirtschaften unterstellt wird.
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Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen (aus Afrika)
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Beate Mahr
Untermain Ebene
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« Antwort #79 am: 22.04.12, 12:21 » |
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Hallo es besteht ein gewaltiger Unterschied zwischen einer nationalen Liquiditätshilfen von der Rentenbankund einem Eingriff / Regelung / Aufkauf durch die EU Nur mal so ... Haben die Getreidebauern - als der Weizen 8 Euro gebracht hat - jemals nach solchen EU Hilfen geschrien - wie die Milchbauern -  Oder die Schweinemäster als der Preis bei 1,15 Euro lag und die Ferkelerzeuger ihre Ware hätten verschenken können Landwirtschaft in Deutschland / EU besteht nicht nur aus der Milchwirtschaft So und jetzt mach ich mir einen Knoten in die Pfoten Gruß Beate
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fanni
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« Antwort #80 am: 22.04.12, 12:33 » |
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Hallo es besteht ein gewaltiger Unterschied zwischen einer nationalen Liquiditätshilfen von der Rentenbankund einem Eingriff / Regelung / Aufkauf durch die EU Nur mal so ... Haben die Getreidebauern - als der Weizen 8 Euro gebracht hat - jemals nach solchen EU Hilfen geschrien - wie die Milchbauern -  Oder die Schweinemäster als der Preis bei 1,15 Euro lag und die Ferkelerzeuger ihre Ware hätten verschenken können Landwirtschaft in Deutschland / EU besteht nicht nur aus der Milchwirtschaft So und jetzt mach ich mir einen Knoten in die Pfoten Gruß Beate inzwischen seh ich das auch so............meine Nachbarn schütten und schütten die Milch (ob sie jetzt Quote gekauft haben sagt mir keiner aber ich sag zu 50% nein............) wir haben immer die gleich Milchmenge, wie noch vor 25 Jahren und sind kein Zukunftsbetrieb und und und........... ...............ich bin auch nicht mehr bei diesem Revoluzzerverein, sondern versuch mein Ding selber zu machen, volatile Märkte, das ist eben Realität................auch wenn es ma´nche nicht wahrhaben wollen.
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Herzliche Grüße von Fanni
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Internetschdrieler
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Braunviehzucht mit Herz und Verstand
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« Antwort #81 am: 22.04.12, 12:53 » |
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Aber es ist auch ein offenes (Kammer) Geheimnis, dass derjenige prima Zahlen hat, der überliefert,
Willst du mir jetzt eine Überlieferung unterschieben? Fehlanzeige. Die betrieblichen Eigenheiten liegen nicht in der Menge(nsteigerung) Entscheidend für einen Milchviehbetrieb sind und bleiben die Milchauszahlungspreise.
Selbst bei gleichem Auszahlungspreis gibt es einzelbetrieblich gewaltige Unterschiede, Da will ja niemand daran drehen, die Jammerschiene ist da schon einfacher. Was soll mir dazu noch einfallen, das ist der Markt und das Netz ist verdammt weit unten.
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Pierette
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« Antwort #82 am: 22.04.12, 13:11 » |
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...ähm Beate, es ist doch eine allgemeine Tatsache, dass die Flächenprämien das Einkommen sichert und nicht die Verkaufserlöse. Sonst gäbe es das Gejammer wegen Obergrenzen oder greening oder "Flächenfraß" wohl nicht. Wer behauptet denn, dass die EU nur aus Milchwirtschaft besteht? Weißt Du eigentlich, dass es in den Niederlanden richtig rumort, was die Regelung in der Schweineerzeugung angeht und nochmal: was unterscheidet den freien Zuckermarkt vom freien Milchmarkt? Liquiditätshilfen in welcher Form auch immer mindern doch ein unternehmerisches Risiko oder seh das falsch? - Aber Du hast je leider wieder Deinen berühmten Knoten in den Pfoten...  @Internetschtdrieler Einzelbetriebliche Unterschiede sind nicht weg zu diskutieren, haben aber erstmal nichts mit dem Markt zu tun. Überlieferungen unterstelle ich Dir ganz und gar nicht und ich kann mir auch gut vorstellen, dass Dein Betrieb rund läuft. Aber auch Dir wird langfristig ein sinkender Milchpreis zusetzen. Gut, das kann mit Schlachtvieh und Einsparungen abgepuffert werden, aber irgendwann wird es eng. Das habe ich eigentlich auch allgemeinverständlich formuliert, denn die offiziele Philosophie heißt nunmal nach wie vor Wachsen oder Weichen und das geht einher mit Mengensteigerungen. Jedenfalls in Region mit Leuchtturmmolkereien. Da ist es im Süden noch etwas beschaulicher - noch.
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mouhkouh
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« Antwort #83 am: 22.04.12, 13:36 » |
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Und was wollt Ihr dagegen tun? Freiwillige Liefereinschränkung? Das System läßt diese Zustände doch zu, keiner hält die Regeln ein und keiner will zukünftig Regeln. Wie also diesen Zuständen begegnen? Was gibt es für Ideen?
Was noch trauriger ist: sogar die landwirtschaftlichen Berater raten zu : "Melken was das Zeug hält, egal ob überliefern oder nicht..."
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Pierette
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« Antwort #84 am: 22.04.12, 13:46 » |
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Genau das habe ich gemeint, mouhkouh. Das ist Tatsache. Das Zauberwort heißt beim Stallbau "spiegel" - die müssen gespieglt werden könne, sonst lohnt die Baumaßnahme erst gar nicht.
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Bullenmafia
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« Antwort #85 am: 22.04.12, 14:19 » |
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meiner Meinung nach ist jeder für seinen Betrieb verantwortlich. wer wachsen will und dann meint es ist alles ok tut mir leid. Der Markt ändert sich sehr schnell, mussten wir selber feststellen. ABER wir haben so gebaut, das wir genau für diesen Fall Plan B in der Tasche haben und den haben wir jetzt eingesetzt ohne großen Aufwand/Verlust.
Wenn ich aber seh wenn z. B. im Wochenblatt ein Milchviehstall vorgestellt wird der 2. Mio. gekostet hat, könnt ich keine Nacht mehr schlafen. den er trägt das selbe Risiko wie alle anderen auch.
Anderer Bericht im Wochenblatt (Bullenmast) wird mom. dringend davon abgeraten zu bauen, weil es sich nicht mehr rentiert. Sprich mehr Bullen bringen nicht mehr Erlöse.
Wenn ein Bauer auf normale Leistung, gesündere Kühe und gesunde Böden mit wenig Zukauf setzt, denk ich fährt langfristig besser und so wenig wie möglich fremdfinanzieren muss.
alle Bauern sind den Markt ausgesetzt, jetzt der Milchbauer auch.
LG Petra
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Ganz liebe Grüße Petra
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gammi
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« Antwort #86 am: 22.04.12, 15:09 » |
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Meine Meinung habe ich schon öfters gesagt: Der Milchpreis wird unten bleiben - egal ob wir viel oder wenig melken. Das ist einfach so gewollt. Milch muss einfach billig bleiben. Wer genau kann man denke ich auch nicht sagen, deshalb sage ich jetzt einfach einmal die Gesellschaft dazu. Vermutlich eine Mischung aus Politik und Wirtschaft. Die "Gesellschaft" freut sich natürlich darüber, dass sich die Bauern nun durch Anfeindung wegen Überlieferung selber dafür verantwortlich machen.
Der Großteil der Verbraucher würde es nicht einmal merken, wenn die Milch und Milchprodukte im Laden einige cent teurer würden bzw. würde es ohne sich was dabei zu denken akzeptieren. Aber das will die Gesellschaft nicht, denn dann fehlt doch irgendwann das Geld für andere Dinge.
Und ganz zu letzt kommt dann eben noch mehr Käse/Milch aus Frankreich, Dänemark, Österreich, Schweiz usw. ....die freuen sich sicher jetzt schon darauf. Deren Käse wird auch sehr gerne gekauft obwohl er meistens teurer ist als der Deutsche - also kann es auch nicht am Preis liegen ?
Und gleich noch dazu, was ich auch schon öfters geschrieben habe: wir haben unsere Quote in diesem Jahr sogar nur knapp über die Hälfte ausgenützt.
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
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Bullenmafia
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« Antwort #87 am: 22.04.12, 15:19 » |
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wir haben auch ein Monat unterliefert aber sonst immer knapp drüber. weiß man jetzt schon ob ne Abgabe fällig wird?? eigentliich finde ich es einen Schmarrn, wenn die Quote dann eh fällt.
LG Petra
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Ganz liebe Grüße Petra
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Pierette
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« Antwort #88 am: 22.04.12, 16:24 » |
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@Petra, noch haben wir eine Quotenregelung, noch wird saldiert und in diesem Zuge sollten Lieferanten schon wissen, wo sie mit ihrer Anlieferung stehen (übr. wer Quote gekauft oder gepachtet hat kann es sich nicht erlauben, zu unterliefern. . ) Noch ist die Liefermenge begrenzt und de jure hat sich jeder daran zu halten. Gäbe es keine Saldierung, müssten Überlieferungen konsequenter Weise geahndet werden. Das geschieht jedoch nicht, weil dieses System Molkereiwirtschaft nur am billigen Rohstoff interessiert ist und von politischer Seite gesehen nichts geschieht, weil die Milch billig bleiben muss, wo ich gammi absolut zustimme.
Aber was ist das für ein blödsinniges System? Es wird zu viel Milch über den Bedarf hinaus produziert, von der die Betriebe aber nicht leben können. Die diversen Prämien, die mittlerweile mehr als 5 0 % des Einkommens ausmachen und aus dem Steuersäckel bezahlt werden, halten die Produktion am Gang. Milch, die auf den Märkten nicht abgesetzt werden kann, wird wiederrum mit Steurgeld in Form von Butter und Pulver eingelagert. Kann mir doch keiner erzählen, dass sowas mit Vernunft zu tun hat.
Ist der Milchpreis hoch, wird geliefert, ist der Milchpreis niedrig, wird auch geliefert. So ist das nunmal.
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Internetschdrieler
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« Antwort #89 am: 22.04.12, 17:28 » |
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Na wer in den letzten 18 Monaten nichts in der Michviehhaltung verdient hat, sollte sich wircklich überlegen ob er dabei bleibt. Das Steuergeld, das in der letzten Einlagerungswelle eingesetzt wurde, hatte eine gute Rendite. An den Auslagerungserlösen wurde gut verdient. Wenn jede Ausgabe von öffentlichen Mitteln sich so rechnen würde.......
Genaugenommen hätte schon im Sommer 2011 die Produktionsbremse gezogen werden müssen. Was wäre der Tenor gewesen? Jetzt wo es richtig läuft..........die spinnen ja....... Dem Schaber wären die letzten Mitglieder davon gelaufen. Deshalb habe sie sich auch nicht gerührt, jetzt kriechen sie wieder aus den Löchern.........
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