geli.G
Landkreis BGL Obb.
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Ich liebe dieses Forum
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« Antwort #120 am: 09.05.12, 22:27 » |
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Die Molkerei BGL hat diesen Monat 37,0 Cent netto (bei 4,2 % Fett) ausbezahlt. Macht´s bitte nicht von uns aus noch schlimmer! Gruß an den Nachbarn mit dem schlechten Gehör! Was soll denn das jetzt......  Ich weiß selber, was wir im Moment für einen Milchpreis bekommen. Unser Geschäftsführer hat bei der Versammlung gesagt, dass dieser Preis kommen wird und nicht, dass wir ihn jetzt schon haben.... 
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Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben. Viele Grüße von Geli
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Mathilde
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« Antwort #121 am: 09.05.12, 23:09 » |
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Mein konkreter Vorschlag ist: so wie es derzeit FORD - Köln macht, nämlich die Produktion zurück zu fahren. Die haben Absatzschwierigkeiten und machen bis Juli 16 Tage Kurzarbeit. Die legen sich ihr Produkt nicht auf Halde, in der Hoffnung, das wird schon wieder. Soweit ich weiß müssen die auch auf globalisierten Märkten bestehen.
Hallo, derweil dann VW und Audi u. Daimler...................lustig weiter produzieren.  LG Mathilde
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Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins
Marie von Ebner-Eschenbach
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Internetschdrieler
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Braunviehzucht mit Herz und Verstand
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« Antwort #122 am: 09.05.12, 23:14 » |
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Mein konkreter Vorschlag ist: so wie es derzeit FORD - Köln macht, nämlich die Produktion zurück zu fahren. Die haben Absatzschwierigkeiten und machen bis Juli 16 Tage Kurzarbeit. Die legen sich ihr Produkt nicht auf Halde, in der Hoffnung, das wird schon wieder. Soweit ich weiß müssen die auch auf globalisierten Märkten bestehen.
Genau wie es Ford macht........... haben uns gerade einen Neuen (Ford) zugelegt, oder besser gesagt einen "Jungwagen" 25 % unter Neupreis........ der steht nicht mehr auf der Halde 
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Versuche nie einen Menschen so zu formen wie du es bist, denn du solltest wissen , daß einer von deiner Sorte reicht (Ralph Waldo)
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millimaster
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« Antwort #123 am: 10.05.12, 02:44 » |
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[/quote] Was soll denn das jetzt......  Ich weiß selber, was wir im Moment für einen Milchpreis bekommen. Unser Geschäftsführer hat bei der Versammlung gesagt, dass dieser Preis kommen wird und nicht, dass wir ihn jetzt schon haben....  [/quote] War nicht gegen Dich gerichtet! Es kann durchaus sein, daß manche Molkerei runter muß mit dem Milchpreis. Aber in Bayern sehe ich ganz wenige, wo "die 25" zu befürchten sind - und nur, wenn´s ganz schlecht laufen sollte!
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gammi
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« Antwort #124 am: 10.05.12, 07:48 » |
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Mein konkreter Vorschlag ist: so wie es derzeit FORD - Köln macht, nämlich die Produktion zurück zu fahren. Die haben Absatzschwierigkeiten und machen bis Juli 16 Tage Kurzarbeit. Die legen sich ihr Produkt nicht auf Halde, in der Hoffnung, das wird schon wieder. Soweit ich weiß müssen die auch auf globalisierten Märkten bestehen.
Hallo, derweil dann VW und Audi u. Daimler...................lustig weiter produzieren.  LG Mathilde Und Opel lagert grad die Prokuktion vom Astra nach Spanien aus.............. Aber Autos kann man nicht mit Milch vergleichen. Es geht ja nicht nur um den Profit. Sicher auch bei manchen. Aber warum bauen die Bauern neue STälle? Oft weil die alten einfach nicht mehr der Zeit entsprechen. Und um dann einen kuhkomfortmässig guten Stall zu bekommen braucht der Landwirt hinterher auch einen gewinn um das ganze zu bezahlen................................................. so ich geh nun auch zu meinen Damen. Wir haben dieses Jahr knapp die Hälfte unserer Quote beliefert. Wir sind also nicht schuld  . Mir wärs aber anders viel lieber.  @pierette: nein ich weiß nicht was du genau willst. Sicher alle liefern weniger---------------> da sag ich es klappt nicht, weil dann eben die "kleineren" Mengen Milch die fehlen von woanders her kommen. [/quote]
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
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gammi
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« Antwort #125 am: 10.05.12, 08:22 » |
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Mein konkreter Vorschlag ist: so wie es derzeit FORD - Köln macht, nämlich die Produktion zurück zu fahren. Die haben Absatzschwierigkeiten und machen bis Juli 16 Tage Kurzarbeit. Die legen sich ihr Produkt nicht auf Halde, in der Hoffnung, das wird schon wieder. Soweit ich weiß müssen die auch auf globalisierten Märkten bestehen.
Und dann bekommen bekommen: -Ford Unterstützung in Form vom Kurzarbeitsgeld (fällt grad auf die Schnelle die richtige Formulierung nicht ein, wollte es aber loswerden)----stattliche Unterstützung - haben die Mitarbeiter (Verbraucher) weniger Geld------also müssen Milchprodukte noch billiger werden. Und wenn in zwei Monaten trotzdem niemand einen Ford kauft, dann steht groß in der Zeitung: Sozialplan, Mitarbeiter entlassen...................
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
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Mucki
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Leben und leben lassen
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« Antwort #126 am: 10.05.12, 08:32 » |
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Egal wie wir des drehen und wenden,es wird kommen und jder von uns muß shen wie er die kriese übersteht  . Ja gebaut muß werden,wachsen,kokurenzfähig bleiben,nur wo ist das ende/Ziehl. Vor 25 jahren konnte man von 18 Kühen und ein paar schweien leben,heute baut man ställe für 150 und mehr kühen/scheine was wird in 20 jahren sein  Ist mehr wirklich so gut  lg Mucki
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Am Ende des Tunnels ist immer Licht!
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Pierette
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« Antwort #127 am: 10.05.12, 09:26 » |
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Hallo, derweil dann VW und Audi u. Daimler...................lustig weiter produzieren.  LG Mathilde Die verkaufen aber auch, haben kein Absatzproblem. Un wäre es anders würden die auch zeitweise die Bänder anhalten - oder auslagern. Der Fiesta aus Köln verkauft sich aber nicht. Auch wenn Internetdrieler einen gekauft hat und sich über sein neues Auto freut. Und dann möchte ich wieder zur Milch was sagen. Nur soviel: wir brauchen keine Milchproduktion ins Ausland zu verlagen - dort wird nämlich schon jetzt billiger produziert. Die letzten glorreichen 18 Monate waren für etliche in Süddeutschland sehr komfortabel, was die Auszahlungspreise angeht. Jetzt geht das große Jammern los über Preise, von den wir in den letzten 18 Monaten nur geträumt haben. Ausgezahlt von der schönsten und modernsten Molkerei Europas. Vollkostendeckung ist nach wie vor nicht erreicht. Mir graust es vor dem, was kommt. Mich kotzt das an. Und warum die Bauern Ställe bauen, gammi? Hier jedenfalls modernisiert keiner mehr seinen Stall, hier wird entweder aufgehört oder es werden Ställe gebaut ab 200 Kühe aufwärts mit Möglichkeit zur Mehrfachspiegelung. Und das, was mouhkouh beschreibt ist nix besonderes, Ställe vollmachen, Jungviehaufzucht auslagern, Quote verkaufen, Ställe bauen und melken, melken, melken. Und der, der sich an die Regeln hält, ist in ein paar Jahren nicht mehr da. Ach ja, und da will ich wirklich niemandem zu nahe treten, denn das entscheidet jeder für sich, aber eine Quote nicht zu beliefern, ist hier ein Unding - da müsstet Ihr mal die Kammerberater hören.
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« Letzte Änderung: 10.05.12, 10:10 von Pierette »
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Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen (aus Afrika)
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gammi
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« Antwort #128 am: 10.05.12, 10:24 » |
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Egal wie wir des drehen und wenden,es wird kommen und jder von uns muß shen wie er die kriese übersteht  . Ja gebaut muß werden,wachsen,kokurenzfähig bleiben,nur wo ist das ende/Ziehl. Vor 25 jahren konnte man von 18 Kühen und ein paar schweien leben,heute baut man ställe für 150 und mehr kühen/scheine was wird in 20 jahren sein  Ist mehr wirklich so gut  lg Mucki sicher ist das die Frage. Aber deshalb können viele nicht stehenbleiben. Aber das ist das grundlegende Thema. Nicht nur in der Landwirtschaft. Im Handwerk ist es doch das gleiche. Und auch in der Indutrie. Überall muss es noch größer, noch schneller, noch höher sein. Das ist unser großes gesellschaftliches Problem vor dem ich auch Angst habe. Nun geht es doch darum, wie gehen wir damit um. Und da bin ich eben der Meinung, dass wir jetzt nicht hinstehen sollen und uns selber die Schud lautstark in die Schuhe schieben sollen.
Wenn ich jetzt bei den Preisverhandlungen Discounter geweseen wäre, dann.... ......dann hätte ich auch den Preis ganz tief angesetzt, denn ich komm ja mit "Weißter Weste" raus. Die Bauern geben sich ja grad selber die Schuld. Wenn ich jetzt bei den Preisverhandlungen Verbraucher gewesen bin: ......dann hätte ich jetzt überhaupt kein schlechtes Gewissen, dass die Milchprodukte im Laden zu bilig sind. Und auf teuerer würde ich erst recht nicht mehr zurückgreifen (z.b. ein Herz für Erzeuger) Wenn ich jetzt bei den Preisverhandlungen Politiker geweseen wäre: .....dann würde ich mich jetzt freuen, dass die Milchprodukte im Geschäft billig sind - und sich die Bauern dafür selber die Schuld geben. Denn ich glaube die Wirtschaft läuft alles andere als gut, auch wenn es so immer in den Medien steht. Da brauchen wir die billigen Milchprodukte. Viel wichtiger würde ich jetzt finden, dass die Landwirte wieder hinstehen und ihre Produkte anpreisen und auf das Mißverhältnsis von Qualität/Arbeitsaufwand aufmerksam machen würden.
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« Letzte Änderung: 10.05.12, 10:28 von gammi »
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
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gammi
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« Antwort #129 am: 10.05.12, 10:31 » |
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Hallo, derweil dann VW und Audi u. Daimler...................lustig weiter produzieren.  LG Mathilde Die verkaufen aber auch, haben kein Absatzproblem. Un wäre es anders würden die auch zeitweise die Bänder anhalten - oder auslagern. Der Fiesta aus Köln verkauft sich aber nicht. Auch wenn Internetdrieler einen gekauft hat und sich über sein neues Auto freut. ...und dann ist Ford eben irgendwann weg vom Fenster. Auf die Milch zurück. Vielleicht kann man dann Berchtesgardener Land mit Mercedes vergleichen.......................und die restlichen Molkereien mit Ford?
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
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Bullenmafia
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Bäuerinnen find ich super
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« Antwort #130 am: 10.05.12, 11:21 » |
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es war doch klar das die Preise wieder runter gehen, das schlimme ist nur die anderen Preise gehen alle rauf und da wirds langfristig massive Probleme geben.
jeder Betrieb muss seinen Weg finden nur noch größer und mehr und mehr ist langfristig der falsche Weg und das sehe ich mit großer Sorge.Unser Betrieb wird sich dem Markt anpassen, die Fresser sind schon gegangen bzw. sehr auf Sparflamme und die Bullen werden je nach Marktlage des Einkaufspreises der Absetzer auch nicht mehr besetzt im Herbst. Klar haben wir frisch gebaut aber für Gotteslohn arbeit ich auch net. Dürfen die Kalbinnen rein bis zum Kalben oder wir bauen da einen Melkstand rein und machen einen Kuhstall draus. billig einfach lösen. Aber wenn der Absetzer im Einkauf über 1200 kostet hören wir auf
. ich such mir ne andere Arbeit bzw. schaue das die Gesundheit meiner Herde passt und spare da dann TAKosten etc.
Aber mehr bauen wir nicht mehr. wir arbeiten mit dem was da ist an Grund und dann kommen wir klar.
Ich befürchte nur das es bald den großen Knall gibt und das nicht nur bei den Bauern. habe schon von Mästern gehört die auch nicht mehr einkaufen, lieber lehr stehen lassen obwohl alles neu und Nachfolger da ist. Aber wenn man rechnet schauts bös aus. Bei den Schweinen auch nicht anders, hab ich heut schon gelesen.
Das Ausland produziert billiger und einfacher und die Deutschen hören auf.
LG Petra
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Ganz liebe Grüße Petra
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Pierette
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« Antwort #131 am: 10.05.12, 21:22 » |
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Hallo gammi, ich glaube, Du überinterpretierst, wenn Du davon sprichst, wir schieben uns die Schuld gegenseitig in die Schuhe. Ich finde das gar nicht. Ich versuche aber auch deutlich zu machen, dass es Regionen gibt, in denen ein anderer Wind weht, was das die Strukturen und das Molkereiwesen angeht. Wir können einfach nicht nur aus einer Richtung schauen. Im Grunde müssten wir uns mal gegenseitig besuchen und die Sache mal aufdröseln.
Und zum Thema Produkte anpreisen und die Qualität anpreisen, dann habe ich damit auch so meine Probleme:
Aus Ökotest vom 30.03.12:
"Die Butter-Lüge Schaut man sich die Verpackungen von Butter an, so sieht man vor allem Natur: weite Graslandschaften, Gänseblümchen, friedlich weidende Kühe und imposante Bergmassive. Nur dick aufgetragene Werbung? Vielleicht stimmt es ja, dass die Kühe für die Weihenstephan-Butter auf der Wiese vor der alten Molkerei grasen? Und dass die Milch für die Landliebe-Butter in Milchkannen von Anno Dazumal transportiert wird? Auch auf Butter vom Discounter prangen glückliche Kühe, viel Gras und hohe Berge. Fest steht, dass die Abbildungen mit der Realität der modernen Milchproduktion wenig zu tun haben. Experten schätzen, dass rund 70 Prozent der Kühe das ganze Jahr über im Stall stehen - die meisten in Ost- und Süddeutschland, weniger im Norden.[....]"
Und diese Zahl habe ich unabhängig davon neulich auf einem Vortrag auch gehört, in Holland sind es 34% trotz Flächenknappheit. Sowas gereicht auch schon zum Wettbewerbsvorteil.
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Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen (aus Afrika)
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fanni
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« Antwort #132 am: 10.05.12, 23:45 » |
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Hallo gammi, ich glaube, Du überinterpretierst, wenn Du davon sprichst, wir schieben uns die Schuld gegenseitig in die Schuhe. Ich finde das gar nicht. Ich versuche aber auch deutlich zu machen, dass es Regionen gibt, in denen ein anderer Wind weht, was das die Strukturen und das Molkereiwesen angeht. Wir können einfach nicht nur aus einer Richtung schauen. Im Grunde müssten wir uns mal gegenseitig besuchen und die Sache mal aufdröseln.
Und zum Thema Produkte anpreisen und die Qualität anpreisen, dann habe ich damit auch so meine Probleme:
Aus Ökotest vom 30.03.12:
"Die Butter-Lüge Schaut man sich die Verpackungen von Butter an, so sieht man vor allem Natur: weite Graslandschaften, Gänseblümchen, friedlich weidende Kühe und imposante Bergmassive. Nur dick aufgetragene Werbung? Vielleicht stimmt es ja, dass die Kühe für die Weihenstephan-Butter auf der Wiese vor der alten Molkerei grasen? Und dass die Milch für die Landliebe-Butter in Milchkannen von Anno Dazumal transportiert wird? Auch auf Butter vom Discounter prangen glückliche Kühe, viel Gras und hohe Berge. Fest steht, dass die Abbildungen mit der Realität der modernen Milchproduktion wenig zu tun haben. Experten schätzen, dass rund 70 Prozent der Kühe das ganze Jahr über im Stall stehen - die meisten in Ost- und Süddeutschland, weniger im Norden.[....]"
Und diese Zahl habe ich unabhängig davon neulich auf einem Vortrag auch gehört, in Holland sind es 34% trotz Flächenknappheit. Sowas gereicht auch schon zum Wettbewerbsvorteil.
hallo, und was hat das jetzt mit der Preisentwicklung zu tun........ 
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Herzliche Grüße von Fanni
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Mathilde
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« Antwort #133 am: 11.05.12, 07:38 » |
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Hallo Fanni, also das DUUU das nicht verstehst. Im Osten und in Bayern da sitzen die Bösen mit den vielen Kühen im Norden die Guten die kaum Milchproduzieren  LG Mathilde
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Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins
Marie von Ebner-Eschenbach
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muellerin
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Power to the Bauer!
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« Antwort #134 am: 11.05.12, 08:31 » |
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Mein Mann und ich haben auch gerade über die Weidehaltung diskutiert. Unser Stall wurde extra 1 km vom Hof entfernt am Grünland gebaut,weil wir unbedingt auf die Weide wollten. In den letzten Jahren haben wir aber festgestellt, dass bei dem hohen Leitungsniveau (>9000 kg) der tägliche Weidegang die Kühe eher stresst. Die Pansenbakterien müssen sich laufend umstellen, die Kühe wollen gar nicht unbedingt viel laufen. Im Stall ist es im Sommer schattig, außerdem gibt es rund ums Jahr im Stall gutes Futter. Der "Aufmelkeffekt", den wir früher vom Weideaustrieb kannten, ist nicht mehr so zu sehen. Aber das ist ja eigentlich nicht das Thema hier.
Die Kardinalfrage, was eine Selbstbeschränkung der Milchproduktion angeht, ist die Abschottung vom europäischen und vom Weltmarkt, die nicht realisierbar ist. Jedenfalls hat mir noch kein BDM-Vertreter erklären können, warum unsere Nachbarn dann nicht in die Lücken stoßen sollten, die wir ihnen dann bieten würden.
Gruß Müllerin
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