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Autor Thema: Wer arbeitet bereits mit "Gewebeohrmarken"?  (Gelesen 6849 mal)
züsi
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« Antwort #15 am: 16.03.10, 19:04 »

hallo,

wir machen das jetzt seit längerer zeit (ca. 1 jahr) und in 90 % der proben klappt das, manchmal ist halt eine probe leer, dann müssen wir nochmals eine
spezielle runde marke reinmachen, aber meist läuft das absolut problemlos.

gruss susanne
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Braunviehzucht mit Herz und Verstand


« Antwort #16 am: 16.03.10, 19:28 »

seid ihr wirklich alle so ohne jegliche bedenken für diese neuen marken? mir widerstrebt es ganz gehörig, auf anordnung von oben genmaterial von meinen tieren weiterzugeben ohne irgendwie einblick zu haben, was damit passiert... (oder was man damit machen könnte, wenn man wollte?)  Huh

Was meinst du, hast du mit Blutproben kein Genmaterial mitgegeben? Wie oft wurde in der letzten Zeit Blutproben vom ganzen Beständen gemacht?
Wenn jemand Interesse gehabt hätte, eine Rinder-Gendatenbank auf zu bauen, dann steht die doch schon längst.

Wer schon einmal einen Stier an eine Besamungsstation verkauft hat, muß von der Stiermutter, oft dem besten Tier im Stall, ebenfalls eine Probe zur DNA-Analyse abgeben. Früher ein Blutprobe, heute Haarwurzeln.
Die Beispiele ließen sich noch fortsetzen.
Bei uns soll die Aktion im Sommer starten.  Der Transport der Proben soll über den Milchsammelwagen zum Milchprüfring zum Labor erfolgen - wenn es denn so klappt.
Ein großes Hinderniss waren die grünen Kennzeichen der Sammelwagen, die einen Transport der Proben eigentlich versagt hätten.

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Erja
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Bt macht Spaß!


« Antwort #17 am: 17.03.10, 00:21 »

seid ihr wirklich alle so ohne jegliche bedenken für diese neuen marken? mir widerstrebt es ganz gehörig, auf anordnung von oben genmaterial von meinen tieren weiterzugeben ohne irgendwie einblick zu haben, was damit passiert... (oder was man damit machen könnte, wenn man wollte?)  Huh

Was meinst du, hast du mit Blutproben kein Genmaterial mitgegeben? Wie oft wurde in der letzten Zeit Blutproben vom ganzen Beständen gemacht?
Wenn jemand Interesse gehabt hätte, eine Rinder-Gendatenbank auf zu bauen, dann steht die doch schon längst.


Genau das denk ich auch - Blutproben sind doch auch Genmaterial, oder?
Und dann geht das ja ans Landeslabor, nicht an irgendein Privatlabor - ich kann mir nicht vorstellen, dass da was gemauschelt wird.

Aber was ist das mit dem Kuhpatent - davon hab ich noch nie gehört?
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gammi
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« Antwort #18 am: 18.03.10, 15:23 »

Den Unterschied sehe ich aber schon auch, ob ich einen Bullen als Zuchtbullen verkaufen will-----da ist die Abstammung wichtig.

Aber für den normalsterblichen Betrieb bei dem die Tiere halt zur Mast weitergehen Huh??

Wie groß das BVD-Problem ist kann ich nicht abschätzen, dazu habe ich mich noch zuwenig damit beschäftigt.

Und noch ein Anmerkung: kein Mann kann zum Vaterschaftstest gezwungen werden.....aber beim Bullen wird es verlangt  Grin
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
Ossi22
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« Antwort #19 am: 23.03.10, 12:20 »

Ich kann jedem empfehlen , nach Versendung der Proben  auch Ergebnisse zu kontrollieren :
ich habe 4 Proben in einem Beutel weggeschickt und nur 2 Ergebnisse . Bei den beiden Anderen steht nix , gar nix - auch kein Code für Stanz leer oder ähnliches .
Beim Untersuchungsamt war ein nicht ganz freundlicher Herr am Telefon : "was meinen Sie wohl , was hier los ist ...... " , danach haben wir das zuständige Vet Amt informiert und die machen jetzt Druck ( die sagten auch , wir wären jetzt der 2te im Kreisgebiet , wo so was passiert ! )

Gruß Henrik
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Lotta
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« Antwort #20 am: 10.07.11, 08:41 »

Moin!
Ich klink mich jetzt mal hier ein, vielleicht kann mir ja jemand helfen.
Wir haben vor 3 Jahren Absetzer gekauft, von einem Betrieb der die freiwillige BVD Sanierung mitgemacht hat. (Hatte darüber sogar einen Zettel...weiss der Himmel, wo der abgeblieben ist, ich find ihn nicht mehr *seufz)
Aber ist das richtig, das auf den Pässen nichts davon steht? War das damals noch nicht so?
Bei HIT ist auch nix eingetragen, oder ist das normal, wenn die dann auf einen Betrieb kommen, die die freiwillige Sanierung nicht mitgemacht haben?
Fragen über Fragen, aber ich muss ja wissen, ob ich die jetzt noch bluten lassen muss, oder ob das nur verschütt gegangen ist....

Grussi
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« Antwort #21 am: 10.07.11, 09:04 »

Wir haben auch beim freiwiligen Verfahren mitgemacht. Nach einem Fund durch das Jungtierfenster vor ca. 2 Jahren, wurden damals über 30 Rinder geblutet. Dieser Befund ist jetzt im HIT einsehbar. Nagle mich nicht fest, aber ich glaube BVD-Status N 12.

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Lotta
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« Antwort #22 am: 10.07.11, 09:51 »

Hallo!
Bei diesen Tieren steht aber gar kein Status..
haben deine Tiere denn etwas im Pass stehen?
Habt ihr das auch schon mit Stanzohrmarken gemacht, oder musstet ihr Kälber generell bluten?

Grussi
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Paula73
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« Antwort #23 am: 10.07.11, 10:01 »

Hallo!
Bei diesen Tieren steht aber gar kein Status..
haben deine Tiere denn etwas im Pass stehen?
Habt ihr das auch schon mit Stanzohrmarken gemacht, oder musstet ihr Kälber generell bluten?

Grussi
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Wir haben auch schon vor Jahren angefangen BVD zu bluten. Der Status taucht heute nirgendwo mehr auf. Wenn wir es bräuchten, muss ich mir die Untersuchungsbeleg von damals raussuchen, an Hand derer ich nachweisen kann das dieses Tier untersucht und negativ ist.
Allerdings habe ich anhand der Diskussionen zu diesem Thema festgestellt das es von Bundesland, zu Bundesland erhebliche Unterschiede gibt.

Wenn diese Tiere kalben, wird das Kalb ja durch die Stanzprobe untersucht, der Status des negativen Kalbes auf die Mutter übertragen. Dieser Status steht dann im HIT. Bei einem positiven Befund des Kalbes muss die Mutter sicher extra geblutet werden.
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Lotta
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« Antwort #24 am: 10.07.11, 10:06 »

Hallo Paula!
Wie jetzt, echt?  Shocked
Das ist nirgends registriert worden? Das kanns echt nicht sein. Woher soll ich die Untersuchungsbefunde bekommen..
Ich dacht, ich rufe morgen mal bei VIT an, und frage nach..aber wenn die das wüssten, ständs ja bestimmt auch im HIT.
Was bringt einem das denn dann...ich möchte die Tiere VOR dem Kalben verkaufen..dann muss ich wohl bluten lassen, obwohl sie als Kalb schon untersucht wurden.
Wie doof.....

Grussi
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frankenpower41
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« Antwort #25 am: 10.07.11, 10:22 »

Hallo

Ich weiss nicht, wie es bei Euch läuft, aber wir haben dieser TAge von unserem LOP gehört, dass man nachstanzen soll und nicht Blut nehmen.  Die Tierseuchenkasse will das so, weil günstiger. ER hat Telefon Nr. hiergelassen, wo man sich Material besorgen kann.

Marianne
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« Antwort #26 am: 10.07.11, 10:34 »

Hallo!
 Das ist nicht ihr Ernst, oder? d.h. Ohrmarke raus und noch ein Loch kneifen?
Nee, haben wir hier zum Glück noch nicht gesagt bekommen  Wink

Grussi
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Paula73
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« Antwort #27 am: 10.07.11, 13:37 »

Bei uns ist es wohl so, hätten uns das jahrelange bluten eigentlich sparen können.

Am besten du ruft am Montag auf dem Vet- Amt an die sollten dir genau sagen können was du machen musst. Wie gesagt die Unterschiede sind von Bundesland zu Bundesland nicht unerheblich.

Gruß Kerstin
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« Antwort #28 am: 10.07.11, 13:45 »

Hallo Lotta! Die Ohrmarke kommt deshalb nicht raus. Das Tier bekommt nur noch einen Knopf ins Ohr. Das Ganze kostet hier in Bayern etwa ~ 10.- Euro. LG
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Bullenmafia
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Ich bin wie ich bin und ändere mich nicht


« Antwort #29 am: 10.07.11, 18:32 »

Hallo Lotta, ich glaube auch dass der Status vor dem Stanzen nirgends auftaucht, wie wenn du gar nichts getan hättest. Wenn du ein Tier zugekauft hast und jetzt tragend verkaufen möchtest musst du nochmals bluten oder stanzen. Wenn ihr positiver Betrieb wäret, dann könnte das Kalb jetzt im Bauch PI sein, dass ist das gefährliche und aus diesen Grund verkaufen wir heute noch keine tragenden Rinder auch ein Jahr nachdem BVD Chaos. Einfach VetAmt fragen die können dir helfen.
LG Petr a
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Ganz liebe Grüße
Petra
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