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Autor Thema: Motivationsloch  (Gelesen 10246 mal)
manurtb
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« Antwort #135 am: 26.11.09, 18:27 »

Ihr wisst doch den Preis noch garnicht...  Grin
Ich glaub, das reicht für alle für eine Woche Wellnessurlaub... Wir überwinden das Motivationsloch *und die Mathilde bezahlt; Ups, jetzt ist ihre Motivation wieder weg... *
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Steinbock
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« Antwort #136 am: 04.12.09, 18:53 »

Ich weiß, dass das nicht ganz ins Thema passt - und doch ist es "Motivationsloch".
Ich habe wieder 2 Wochenendschichten im Altenheim vor mir. Das ist an sich nichts
besonderes bei meinem Minijob (als WE-Arbeiterin) dort.
Diesmal habe ich richtig Schiss davor, weil ich mitbekommen habe, dass während der
Woche unsere (wunderbar menschliche) Stationsleitung "abgesägt" wurde.  :'(Da ich
mir schon letztes Wochenende von einer "Kollegin" wüste Beschimpfungen auf die
Teilzeitkräfte (bin ja auch eine) anhören musste  Huh und von einer anderen gänzlich ignoriert
wurde (hatte einen ihrer üblen Laune Tage), ist mir jetzt schon übel, wenn ich an Morgen denke.
Dass es als Gelegenheitsarbeiterin eh schon nicht einfach ist, an Infos, die die Arbeit betreffen,
zu kommen, brauche ich vermutlich nicht zu sagen.
Wie geht's Euch, die ihr vielleicht einen Teilzeit-/Minijob außerhalb der LW habt?
Wie kann ich mich für morgen motivieren. Denn in der jetzigen Stimmung, mache ich nur noch
mehr Fehler (und bin somit gefundenes Fressen für diejenigen, die uns Teilzeitlerinnen rausmobben wollen).

Elisabeth
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Margret
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« Antwort #137 am: 04.12.09, 19:35 »

Liebe Elisabeth,

ich habe auch einen kl. Job nebenher  und leide manchmal sehr unter den Stimmungsschwankungen von Kollegen bzw. Vorgesetzten.
Da gibt es rechte Hochs und Tiefs (krankheitsbedingt und stressbedingt) und ich finds nervig,  dass beim Zusammentreffen immer  die Stimmung hochkommt, die der andere grad hat.
(Allerdings habe ich den Vorteil,  dass ich mein Büro daheim habe, also dort meine meiste Arbeit vom Nebenjob tun kann.)

Leider trage ich so eine negative Stimmung bisher immer längere Zeit  in mir mit und das nervt mich (habe vor, mir ein dickeres Fell wachsen zu lassen).

Da überlege ich auch immer weider herum, ob ich das weiter ertragen will,  ob ich das "nötig habe",  was mir der Job bringt ,  ob die Vorteile überwiegen usw.
So verstehe ich dein "komisches Gefühl" schon gut.

Meine Motivation ist dann,  dass ich nur einen sehr kl. Zeitanteil dort bin  und daheim von  "normalen"Menschen umgeben bin, die nicht so wechselhaft und launisch sind.
Und dass das nicht mein Haupterwerb ist.  Ich genieße umso bewusster das Arbeiten mit meinem Mann auf dem Betrieb, da der nicht launisch und unberechenbar  usw. ist.

Das mit der uvollständigen Info für Teilzeitkräfte find ich frech.
Das musst du wirklich ganz sachlich vorbringen.

Und warum sollten die Mitarbeiter auf Teilzeitkräfte schimpfen ?!
Ohne diese hätten sie doch gar nicht frei am WE, oder ?
Kannst du das event. mal einwerfen so "ganz im Spaß" ?

Wünsche dir einen guten Schub Motivation !

margret
« Letzte Änderung: 04.12.09, 19:37 von Margret » Gespeichert
Maja
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Ein Wunder in meinen Armen


« Antwort #138 am: 04.12.09, 20:46 »

Ein Pfarrer hat mal gepredigt : "Man soll sein Licht nicht unter den Scheffel stellen".....
jeder hat eine Gabe die der andere nicht hat. Und du hast die Gabe da zu sein wo du gebraucht wirst auch wenn andere das evtl. anders sehen ,dann solln sie doch.
Deine Arbeitskraft hilft den andern.Wenn Du nicht da wärst müssten sie mehr arbeiten und länger da sein. Das musst du auch mal sagen und dich nicht klein machen lassen.


"Stell dein Licht auf den Scheffel dass es leuchtet!!!!"

Lieben Gruß
Maja
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Gelika
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edel sei der Mensch und milchreich die Kuh


« Antwort #139 am: 04.12.09, 21:51 »

Liebe Elisabeth,

ich bin mir sicher, hier im Forum sind viele Frauen, die morgen an dich denken...!!
Sei dir dessen bewußt, und auch der Leistung, die du bringst, wenn du zusätzlich in so einem aufreibenden Beruf Wochenddienst machst.
Meine Tochter Maria hat nun auch ab morgen einen 400 Euro Job im Altenheim. Sie ist ein liebes, freundliches Mädchen; schade, dass ihr nicht zusammen arbeiten könnt  Wink

Dieses Wochenende denk ich an euch Beide

Ganz liebe Grüße, Gelika
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Steinbock
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« Antwort #140 am: 05.12.09, 11:42 »

Danke für die fachlich guten und menschlich erwärmenden Worte!
Ich muss wirklich meinen Mut zusammennehmen und auf die passende
Gelegenheit "lauern" und ein paar Mißstände (sachlich) ansprechen.
Sonst kann ich dort nicht mehr (gut) arbeiten.

Dank Eurer Zeilen fällt es mir schon ein bißchen leichter,
mich demnächst auf den Weg zu machen.

Gelika, ich werde zwischendurch auch an Deine Tochter denken. Möge sie ein
gutes Team haben, eine halbwegs brauchbare Einarbeitungszeit.
Ja, ich würde sie vermutlich gerne als Kollegin haben.

Bin ganz gerührt. Danke!

Elisabeth
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Christine
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Ich liebe dieses Forum!


« Antwort #141 am: 05.12.09, 12:16 »

Dass es als Gelegenheitsarbeiterin eh schon nicht einfach ist, an Infos, die die Arbeit betreffen,
zu kommen, brauche ich vermutlich nicht zu sagen.

Elisabeth

Hallo, Elisabeth,
das ist durchaus net nur bei "Gelegenheitsarbeitern" der Fall; da musst Du nur zur "falschen" Gruppe gehören. In unserem Fall war es so, dass die Gruppe der Rauchenden, zu denen auch die beiden Chefs gehörte, immer besser informiert war als wir "Nichtdampfer". Schließlich saßen oder standen die mehrmals am Tag zusammen u. da wurde natürlich auch über Betriebliches geredet. Am schönsten war es dann, wenn wir Nichtraucher zu hören bekamen: "Aber darüber wurde schon gesprochen"!

Mitfühlende Grüße von Christine
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Herzlichen Gruß - Christine

Humor ist der Knopf, der verhindert, daß einem der Kragen platzt.
Joachim Ringelnatz
manurtb
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« Antwort #142 am: 06.12.09, 19:46 »

Danke für die fachlich guten und menschlich erwärmenden Worte!
Ich muss wirklich meinen Mut zusammennehmen und auf die passende
Gelegenheit "lauern" und ein paar Mißstände (sachlich) ansprechen.
Sonst kann ich dort nicht mehr (gut) arbeiten.
Genau das würde ich auch machen...
Gib nicht Deine Schwachpunkte preis, aber sprich ganz offen und sachlich an, was da im Argen liegt.
Vielleicht haben die anderen nicht Deinen Blick auf die Mißstände?!?
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Steinbock
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« Antwort #143 am: 07.12.09, 15:52 »

da musst Du nur zur "falschen" Gruppe gehören. In unserem Fall war es so, dass die Gruppe der Rauchenden, zu denen auch die beiden Chefs gehörte, immer besser informiert war als wir "Nichtdampfer". Schließlich saßen oder standen die mehrmals am Tag zusammen u. da wurde natürlich auch über Betriebliches geredet.

Oh, ich weiß nicht, ob ich das mit dem Zitieren hinbekomme  Shocked
Ich bin tatsächlich auch in der Gruppe der NichtraucherInnen. Gehe aber aus von Dir beschriebenen Gründen
immer mal wieder zum (Passiv)Rauchen mit.
Schwieriger wird es schon, wenn ich die falsche Staatsangehörigkeit (Deutsche) habe.
Oder einen etwas anderen Beruf erlernt habe (Krankenschwester) als die anderen. Usw.
Frau muss sich schon mächtig verbiegen, um halbwegs zurecht zu kommen.

Danke nochmal an alle Schreiberinnen.

Elisabeth

Gelika, an Dich hätte ich eine PM geschrieben. Weiß aber nicht, ob das geklappt hat mit dem Senden.




Zitat berichtigt
« Letzte Änderung: 11.12.09, 08:02 von reserl » Gespeichert
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #144 am: 11.12.09, 07:54 »

Hallo Mathilde,
jedes Jahr verleihe ich einem Menschen, der mir im Leben weitergeholfen hat- meinen bäuerlichen Verdienstorden.
Kann dir nun nach reiflicher Überlegung mitteilen, dass du dafür heuer ausersehen wirst.
Du hast mir mit dem Tip über das Buch "Familienmanagement" sehr, sehr weitergeholfen.
Gestern nachmittag war eine Freundin da, sie hat auch so ein Buch über Haushalt gelesen und wir haben beschlossen, dass wir in Zukunft nicht immer nur betriebliche Weiterbildung, Kurse fürs Büro und und machen, sondern uns auch für das "Kleinunternehmen Haushalt" weiterbilden.
Die meisten von uns haben vor vielen Jahren sogar auf dem ersten oder zweiten Bildungsweg Hauswirtschaft erlernt, aber dazwischen liegen Jahre und ein vollkommen anderes Anforderungsprofil.
Ich dachte immer, dass es bei mir an organisatorischen Fähigkeiten läge, wenn Betrieb, Haushalt, Büro, und der sonstige Kram oft mehr ist, als in einem Tag Platz haben.
Der Vergleich von diesem Simplyfy System, Familienmanagement und dem Surrival-Haushaltsbuch wird für ein paar interessierte Frauen das Projekt für das Jahr 2010.
Dank dir haben wir festgestellt, dass jeder für sich dahinwurstelt und meint, alle anderen würden alle Anforderungen mit Links erledigen.
Wir wollen uns fitmachen für neue Erkenntnisse in Richtung Haushalt, aber auch noch eine ganze Menge zu diesem Bereich zugehöriger Bereiche mithineinnehmen.
Die Auszeichnung bekommst du zugeschickt.
mit dankbaren und herzlichen Grüssen
maria mit Freundinnen
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