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Autor Thema: Vegetarier fordern fleischlosen Tag  (Gelesen 9458 mal)
Antina
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Beiträge: 43


« Antwort #75 am: 19.10.09, 13:58 »

Wow!

Züsi, Respekt!

Auf soviel Mühe und Verständnis stößt man als Vegetarier nicht immer und offensichtlich hast Du Dir da echt zusätzliche Arbeit gemacht, das find ich total toll!

Ich denke auch, das hat etwas mit Respekt vor dem Anderen zu tun. Es könnte ja auch jemand sein, der eine Nahrungsmittelunverträglichkeit hat oder so.

Ich persönlich gehe das nach fast 20 Jahren ohne Fleisch eher locker an. Ich erwarte als Mensch so respektiert zu werden, wie ich bin. Wenn ich dann sehe, dass das von meinem Gegenüber rüberkommt, lasse ich auch mal fünf gerade sein.

Das bedeutet aber nicht, dass ich Fleisch esse. Aber wer sich schon ein paarmal liebevoll die Mühe gemacht hat, mich vegetarisch zu bekochen, der kann es auch erleben, dass ich aus einem Döppekooche auch mal einfach nur die Würstchenstückchen herausselektiere und nicht darauf bestehe, dass ich mein eigenes, 110 %-ig vegetarisches Exemplar bekomme.

Die von Dir erwähnten Leckereien hätte ich auch gerne probiert! <mjam>

LG

Antina
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manurtb
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« Antwort #76 am: 19.10.09, 17:30 »

der kann es auch erleben, dass ich aus einem Döppekooche auch mal einfach nur die Würstchenstückchen herausselektiere und nicht darauf bestehe, dass ich mein eigenes, 110 %-ig vegetarisches Exemplar bekomme.
Ich ess auch vegetarisch, wenn es nichts anderes gibt und bestehe nicht darauf, dass es Fleisch gibt...
Allerdings würde ich von Dir verlangen, wenn es Fleisch gibt, dass Du Dir dann das nimmst, was Du essen magst, weil es bei uns nichts anderes dann geben wird... Und der Aufwand, Wurststückchen auszusortieren, der ist nicht wirklich hoch...
Früher gabs bei uns auch mal Soja, aber seitdem wir wissen, wie schlecht Soja für Kinder ist und dass es auch erwachsenen Männern nicht gut tut, lassen wir das lieber... Kann ja nicht sein, dass wegen einem die anderen leiden müssen...
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Daniela
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« Antwort #77 am: 20.10.09, 20:31 »

Hallo

Also das würde ich mir nicht antun jeden Tag doppelt zu kochen das kann man mal machen aber nicht jeden Tag da würde ich dann sagen wenn sie kein fleisch mag was ich durchaus akzeptieren kann aber nicht verstehen kann dann muss sie selber für sich kochen und auch wieder alles aufräumen dann hätte ich keine probleme damit.
Zum glück hab ich solche probleme nicht den bei uns liebt jeder fleisch wenn es kein fleisch gibt wird schon gemeckert aber das kommt nicht oft vor zum glück weil mir ist auch ein stück fleisch lieber.
Vegetarier in allen ehren damit hab ich keine probleme aber ich kenne jemanden der ist Veganer also keine Tierprodukte und der regt mich dann schon auf weil das kann mir keiner erzählen das das gesund ist auf alle Tierprodukte zu verzichten so sieht er aber auch aus da könnte man meinen es ist eine wandelte leiche sowas kann ich nicht nachvollziehen sowas finde ich krank und er ist mit sicherheit auch krank durch seine ernährung er sieht aus wie der Tod bildet sich aber ein es ist die einzige gesunde ernährung so wie er es betreibt und das kann ich nicht nachvollziehen.
Was mich auch aufregt das er jeden und auch jedes Kind aufhetzt nichts mehr Tierisches zu essen aber zum glück nimmt ihn keiner ernst.
In meinen Augen ist er ein psychopat er hat zwar noch nie jemanden was getan aber so wie er sich gibt hab ich immer Angst das er mal einen Kind oder so was antut weil er ist einfach komisch und alles ist schlecht auser er.


Gruß Daniela
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züsi
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« Antwort #78 am: 20.10.09, 20:37 »

ähm, meintest du mich wegen dem doppelt kochen??

weisst du das ist für mich kein grosser aufwand, ob jetzt 3 oder 4 töpfe aufm herd stehen und die sachen welche ich für tochter
kochte schmeckten auch mir, aber nur für mich wär mir der aufwand zu gross gewesen. gab leckere gemüsekuchen etc. was meine
männer nicht unbedingt mögen (obwohl sie sich dann oft doch gütlich daran taten.

mir gings mehr darum, dass sie täglich vorbeikam und sie hat keine zeit gehabt selbst zu kochen. sie arbeitet auf dem bau, da ist
sie eingespannt genug. mittlerweilen isst sie wieder fleisch und klaut mir die filet-steaks zum grillen.

gruss susanne
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Daniela
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« Antwort #79 am: 21.10.09, 12:59 »

Hallo

Ja ich meinte dich aber wenn es dir nichts ausmacht zweimal zu kochen ist es ja in Ordnung für mich wär das nichts doppelt zu kochen das wär der Aufwand zu groß.
Aber jetzt hast du ja nicht mehr das problem da sie wieder fleisch isst.
Hab aber mal ne frage warum ist sie überhaupt Vegetarier geworden hatte das einen grund?
Ich denke du bist froh das sie jetzt wieder fleisch isst oder?
Weil ich denke es ist schon schwierig zu kochen wenn jeder was anderes will oder?

Gruß Daniela
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züsi
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« Antwort #80 am: 21.10.09, 13:04 »

hallo daniela,

nun das ist schon ca. 2 jahre her, seitdem hat sie die stelle gewechselt und kommt eh nicht mehr heim zum essen (zu weit weg)

vegi wurde sie während der zeit wo sie mit freund zusammen wohnte und schlicht kein geld für fleisch hatte. da haben sie sich von yoghurt und müesli etc.
ernährt und sich immer mehr dran gewöhnt. aber sie war nie so ganz fanatische vegi, fisch hat sie z.b. immer gegessen.

da sie jetzt nicht mehr zuhause wohnt ist es mir eigentlich egal was sie isst, wenn sie heimkommt isst sie was gekocht wird und wenns nicht passt kommt
sie einfach nicht. kein problem. wir sind jetzt nur noch zu viert und einer mault immer, aber ich richte mich nach denen die nicht maulen. Grin

gruss susanne
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Mirjam
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Change happens!


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« Antwort #81 am: 21.10.09, 14:19 »

Hallo,

hab heute gleich 2 Fleischgerichte auf dem Herd - wie Züsi schrieb - man steht ja eh in der Küche und manche Gerichte schmecken ja erst richtig (Eintöpfe, Chilli, Gulasch...) wenn sie am nächsten Tag gut durchgezogen...

Da es sich ja hier um eine Smalltalk - Box handelt bin ich so frei den Spruch den ich gestern in einem T-Shirt-Katalog gefunden hab zu posten:

"Vegetarierer" ist eine alte indianische Bezeichnung und heißt: Erfolgloser Jäger  Wink

Mirjam
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Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
Cendrillon
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« Antwort #82 am: 21.10.09, 14:23 »

"Vegetarierer" ist eine alte indianische Bezeichnung und heißt: Erfolgloser Jäger  Wink

Mirjam

hallo mirjam,
jetzt wissen wir auch, warum die kein fleisch essen.... Grin Wink

liebe grüsse
katrin
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liebe grüsse
katrin

hoffe auf das beste um positiv zu bleiben
aber rechne mit dem schlimmsten um nicht enttäuscht zu werden.
gammi
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« Antwort #83 am: 21.10.09, 16:31 »

Ich kann auch anstelle von Züsi antworten:

meine Tochter ist Vegetarierin geworden, weil sie in Bravo einen Bericht darüber gelesen hat....zuerst saß sie dann immer am Tisch und hat gequickt wie ein kleines Schwein,wenn wir Fleisch gegessen haben......dann hat sie angefangen uns als Heuchler zu beschimpfen, da wir unsere Tiere schlachten obwohl wir immer behaupten, dass wir sie mögen........seither koche ich ihr - je nach Laune was extra. Und sonst ißt sie halt Nudeln mit Ketchup.
Das geht jetzt schon seit 1,5 Jahren so. Und ich hoffe auch, dass sie irgendwann mal wieder Fleisch essen wird. Vobei  bei uns das Fleisch eh Beilage ist.

Aber ich koch eh mit tausend Töpfen, weil es bei uns fast nichts gibt, was jeder in der Familie mag.........
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
Mucki
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Leben und leben lassen


« Antwort #84 am: 21.10.09, 20:41 »

Hallo ,
gammi von was lebt ihr eigendlich??
Meien tochter hat auch mal angefagen kein fleisch mehr und wir wären so böse (war so mit 12/13 jahren) na ja und die anschuldigung von wegen tiere leiebn und sio ken ich auch.
Ich hab ihr dann erkärt das wir die tieer auch behalten könne bis sie alt sind und sterben,sie fand das prima.
Danach hab ich ihr erklärt das wir dann aber nur noch die hälfte verdien und die keien neun klamotten ,taschengeld ,schulfahrt und so bckommt weil ds geld von den verkauften tieren müßen wir ja dnan einsparen,da wars vor bei mit der tierlieb und seit her ist sie auch wieder fleisch nicht viel weil sie es eh nett so gern mag .
LG Mucki
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Am Ende des Tunnels ist immer Licht!
Daniela
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« Antwort #85 am: 22.10.09, 20:23 »

Hallo

Ja das kenn ich auch bei meiner Schwester war es auch so das sie mal eine fleischlose zeit hatte weil es so schrecklich ist Tiere zu schlachten das hat angefangen in der pupertät hat sich aber schnell wieder gelegt nach ca 6 Wochen hat sie wieder fleisch gegessen es hat ihr einfach gefehlt aber meine Mutter damals hat das auch nicht durchgehen lassen bzw gesagt du kannst machen was du willst aber dann must du dir auch selber kochen das hielt ein paar Wochen an dann hatte sie keine lust mehr und hat wieder alles gegessen das kochen war ihr zuviel aufwand.
Ich hatte so eine phase nie und muss sie auch nicht haben ich hab schon immer gern fleisch gegessen und war auch immer beim schlachten dabei meine Schwester hat sich immer gedrückt wenn mir geschlachtet haben aber jetzt macht es ihr auch nichts mehr aus.
Ich hoffe das bei meinen Kindern keine solche phase kommt und wenn kann ich auch nichts machen da denk ich dann auch das legt sich wieder.
Aufjedenfall werde ich nicht zweimal kochen wenn dann müssen die Kinder selber kochen wenn sie was anderes wollen bis jetzt ist aber alles gut und jeder isst lieber ein stück fleisch als was anderes ich weis das wir zuviel fleisch essen aber das ist halt nun mal so ich ess ja selber lieber fleisch als was anderes.
Bei uns gilt das motto Gemüse und gras muss schon mal durch einen Magen gegangen sein bevor wir es essen wir sind richtige fleischliebhaber.

Gruß Daniela
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cara
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Kann ich nicht, heisst will ich nicht.


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« Antwort #86 am: 22.10.09, 20:46 »

Ich hab auch mal 1,5 Jahre kein  Fleisch gegessen - da war ich so 18/19 Jahre..

Meine Ma hat schon so gekocht, dass ich auch was zu essen hatte, es gab auch dann schon öfter mal vegetarische Sachen, die können nämlcih auch ganz lekka sein (heute erst wieder Gemüseauflauf gehabt..)
Das haben meine Eltern sogar beibehalten, es muss nicht immer Fleisch sein.

Die Tochter meiner Freundin ist auch Vegetarierin.
Da wird nicht unbedingt extra gekocht, aber bevor das Fleisch irgendwo reinkommt, wird für das Mädel einfach was abgenommen - und zum Grillen gibt es auch mal Soja-Würstchen (die fand ich ja immer eklig..)
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LiGrüss cara

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.
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Antina
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« Antwort #87 am: 23.10.09, 10:50 »

Cara,

das sehe ich genauso.

Ich denke, es kommt auch immer auf einen selber an.

Wenn ich natürlich hergehe und mich wild darüber aufrege, dass mit mir am Tisch jemand sitzt, der Fleisch isst, muss ich mich nicht wundern, dass man für mich wenig Verständnis aufbringt.

Ich selbst habe festgestellt, dass auch das alles ein Geben und Nehmen ist. Wenn ich mal Fünf gerade sein lasse, stellt man sich auch gerne auf meine Wünsche ein.

Ich habe aufgehört zu missionieren und bin seitdem für meine Umwelt glaubwürdiger und das Thema Vegetarismus ist interessanter. Ich ziehe das durch, was ich für richtig halte. Das scheint offensichtlich zu beeindrucken, denn es entstehen Gespräche von Außen, die sinnvoll sind und von Achtung für den Anderen und dessen Lebensweisen geprägt sind.

Natürlich schildere ich meine persönlichen Gründe dafür, warum ich (aus ethischen/moralischen Gründen) kein Fleisch esse und wer mehr wissen will, kann mich gerne fragen.

Und ehrlich gesagt sind mir die Menschen sympathischer, die ehrlich zugeben, dass sie gerne Fleisch essen als die, die mir ein "ich ess ja auch sooo wenig Fleisch, nur jeden zweiten Tag" vorheucheln.

Klar gibt es auch die, die im Grunde spüren, dass am vegetarischen Leben und seinen Konsequenzen etwas Gutes ist - sie selbst es aber einfach nicht schaffen, auf Fleisch zu verzichten. Viele können damit nicht umgehen, haben ein Fitzelchen Schuldgefühle und gehen damit auf einen Angriff über: "Aber Eier isst Du doch, oder? Das ist doch die Tötung ungeborenen Lebens!" - *Sowas* höre ich mir von Nicht-Vegetariern erst gar nicht an. Ich informiere sie darüber, dass sie sich mit ihrem schlechten Gewissen verraten und beende das Gespräch - bis zu dem Zeitpunkt, dass sie es selbst geschafft haben, einmal auf Fleisch zu verzichten. Dann diskutiere ich mit denen gerne weiter, ob man auf Eier verzichtet oder nicht.

Was das Kochen angeht, so denke ich, dass hier viele einfach lockerer sein sollten. Ich meine, wir reden hier über Vegetarismus, nicht über eine vegane Ernährung, die nun wirklich schwieriger zu bewerkstelligen ist.

Wie Cara schon sagte, es ist nun wirklich kein Akt, Fleisch wegzulassen. Mein Vater macht das so, dass er einen Kartoffelsalat macht und bevor er die Speckwürfelchen hereingibt, für mich meine "Ration" abnimmt.
Ein bekannter Restaurantkoch macht es so, dass er zum Beispiel die Masse für Kartoffelkuchen anrührt und für mich eine Portion abfüllt, bevor die Würstchen druntergemischt werden.

Ich denke, es hängt auch etwas damit zusammen, wie man den Menschen gegenübersteht, die man sich zum Essen einlädt. Wenn man bereit ist, ihnen aufgeschlossen gegenüberzustehen und ihnen den nötigen Respekt gegenüber aufzubringen, ist es selbstverständlich, dass man bereit ist, das Essen ein wenig zu variieren.
Oder - anders ausgedrückt - wenn ich für meine Lieben koche, dann koche ich gerne für sie.

Wenn das Kochen für mich eine Belastung ist - und wenn die "Lieben" vielleicht auch gar nicht die Lieben sind, sondern die Lieben auch eine Belastung - dann stelle ich es so dar, als würde ich "extra" Kochen. Dann ist das alles auch nicht im Gleichgewicht und daher kommt auch das ganze Meckern, dass es ein Riesen-Akt ist, für Vegetarier zu kochen.
Der wahre Grund ist in Wirklichkeit, dass einem das Kochen an sich schon auf den Senkel geht.

Ein Wort noch zu den Soja-Würstchen:

Da ist es natürlich nicht anders als beim Fleisch auch. Fleisch ohne Würze schmeckt bäh. Natur-Tofu schmeckt genauso bäh - und kann einem schonmal die Lust auf Soja vergrausen. Es kommt einfach auf die Würze und die Zubereitung an. Mittlerweile scheinen die Hersteller das erkannt zu haben, denn es gibt durchaus schmackhafte Soja-Würstchen. (Sogar schon beim Aldi.)

Vegetarische Grüße

Eure Antina
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manurtb
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« Antwort #88 am: 23.10.09, 11:06 »

Viele können damit nicht umgehen, haben ein Fitzelchen Schuldgefühle und gehen damit auf einen Angriff über: "Aber Eier isst Du doch, oder? Das ist doch die Tötung ungeborenen Lebens!" - *Sowas* höre ich mir von Nicht-Vegetariern erst gar nicht an.
Die Argumentation ist aber so nicht richtig, die Du führst.

Es ist nicht so, dass es ungeborenes Leben tötet, sondern die Erzeugung von Milch und Eiern funktioniert nicht, ohne die Erzeugung von Fleisch.
Wer mit Ethik und Moral argumentiert, darf eigentlich nur Veganer sein, weil nur das nicht-Essen von Fleisch die Situation nicht besser macht.
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Antina
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Beiträge: 43


« Antwort #89 am: 23.10.09, 11:17 »

Ja und nein.

In letzter Konsequenz gebe ich Dir vollkommen Recht.

Allerdings fühle ich mich mit meinem Milchkonsum (der sich in Grenzen hält, es gibt ja auch Alternativen für Kuhmilch) nicht wirklich direkt verantwortlich für das Töten von Tieren.

Wenn es in einem solchen ruhigen Ton von Dir vorgebracht wird, akzeptiere ich das.

Wenn es vorgebracht wird, nur um von den eigentlichen Unzulänglichkeiten abzulenken (also meist von Fleischessern mit schlechtem Gewissen), sage ich besagten Fleischessern gerne mal ins Gesicht, dass man mit mir gerne darüber sprechen kann, dass ich zum Veganer werde, wenn sie selbst auf das Fleischessen verzichten würden - denn dann würde sich das Problem mit der nicht vorhandenen Milch tatsächlich stellen.

Nur leider sind wir davon, dass dieses Problem von selbst entsteht, so lange weit davon entfernt, wie wir Vegetarier in der Minderheit sind. Und ich werds wohl auch nicht erleben, dass es anders wird.

Die Tiere werden nicht getötet, weil zuwenig Milch da ist, sondern, weil die Nachfrage nach Fleisch da ist.

Deinen Denkanstoß finde ich trotzdem richtig und wichtig!

LG

Antina
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