Bäuerinnentreff - hier gehts zur Homepage!
News: Vereinsmitglied werden?
Hier gehts zum Anmeldeformular!
 
*
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?
19.05.13, 20:34


Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge


« vorheriges nächstes »
Seiten: 1 [2] | Nach unten Drucken
Autor Thema: Einstieg in den Betrieb der zukünftigen Schwiegermutter  (Gelesen 2376 mal)
Bärbel
Südhessen
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1134


Leben und leben lassen


WWW
« Antwort #15 am: 23.09.09, 15:17 »

Hallo

Ich kann mich Ingrid nur anschliessen,wenn Du Dich im Betrieb Deines Freundes wohl fühlst und alles geregelt ist dann würde ich dort einsteigen.
Gespeichert

Liebe Grüße aus Südhessen

Bärbel

Reiß den Faden der Freundschaft
nicht allzu rasch entzwei
wird er auch neu geknüpft
ein Knoten bleibt dabei
Luetten
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1141



« Antwort #16 am: 23.09.09, 15:32 »

Auch ich möchte mich Ingrid und Bärbel anschließen Cheesy
LG Petra
Gespeichert

Man sollte nie mit vollem Mund über Bauern schimpfen!
Beppa
Bewohner
*
Offline

Beiträge: 1035


« Antwort #17 am: 24.09.09, 06:50 »

Wenn ich kündigen würde würde dies auf jeden Fall bis zur Übergabe auf eine Anstellung hinauslaufen. Mir gefällt die Arbeit am Hof eigentlich auch besser als in meiner Arbeitsstelle. Hier kann ich nir meine Zeit frei einteilen und bin was Kühe anbelangt meine eigener Herr.

Ich würde sagen, dass du dich eigentlich schon entschieden hast. Aber sorge wirklich dafür, dass du abgesichert bist. Ob der Neustart ein Erfolg ist oder die Beziehung einmal scheidert kann niemand vorhersehen. Aber du kannst zumindest dafür sorgen, dass du in dieser Zeit abgesichert bist. Ähnlich wie in deinem anderen Job.

Finanziell steht der Betrieb gut da und ich möchte mir auch ein zweites Standbein mit Kochkursen aufbauen.

Das klingt doch gut. Nicht nur Mann und Hof, sondern auch noch eine Beschäftigung außerhalb des Hofes.
Gespeichert
Baeuerin
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 43


« Antwort #18 am: 24.09.09, 08:21 »

Ich schließe mich der Meinung der anderen an.
Kenne Dein Problem aus eigener Erfahrung.
War am Anfang unserer Ehe ein paar Jahre arbeiten. Habe dann immer am Abend bzw. WE mitgeholfen.
Entweder im Stall oder ich hab Essen vorgekocht für die nächsten Tage.
Wichtig waren mir damals: Ehe, geregelte Wohnsituation, geregelte Finanzen und Übergabevertrag.

Und als dann ein Kind nach dem anderen kam, war sowieso eine andere Situation da.

Ich meine auch, dass die bessere Idee eine AK auf 400,-- € ist und du derzeit noch dein festes Einkommen hast. 

Vielleicht mags Du morgens, wenn Du zur Arbeit fährst ein schlechtes Gewissen haben, wegen der vielen Arbeit die am Hof ist.  Aber redet gemeinsam über dieses Gefühl und vielleicht findet ihr auch gemeinsam eine Lösung. Das macht Euch als Paar zusammen stark.
Ich wünsche Dir viele gute Ideen.
Margit
Gespeichert
passivM
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2067



« Antwort #19 am: 26.11.09, 17:55 »

Hier fragt ja öfter mal eine Frau, ob es gut wäre, den eigenen Beruf aufzugeben, um in den Betrieb einzusteigen. Meinstens gehöre ich zu den Warnerinnen, aber in claudines Fall sieht das meiner Ansicht nach anders aus, nämlich besser.  Smiley
Hier steht der Betrieb finanziell so gut, dass claudine bis zur Übergabe eine Anstellung erhält. Und danach hätte sie die Möglichkeit, sich mit Kochkursen o.ä. ein eigenes zusätzliches Standbein aufzubauen.

Das klingt ja ganz gut.  Smiley

Aber darf ich mal ganz neugierig fragen: Wie sieht es denn mit der "Bezahlung" für deinen Schatzi aus, solange nicht überschrieben ist? Bekommt der Lohn, oder irgendwelche anderen Einnahmen die in der Höhe mit einem Lohn vergleichbar wären? ...und - sorry, böser Gedanke: hoffentlich wird ihm, im Falle dass du angestellt wirst, nicht "dein" Lohn "abgezogen", bzw. angerechnet... Lips Sealed Oder ist er Pächter und macht beinahe null Privatentnahme für sich selbst?
Wenn nicht, dann könnte man das bei der Gelegenheit ja auch gleich mit klären.

Ich frage aus einem bestimmten Grund nach der Entlohnung für die Arbeit deines Schatzi: So mancher (nicht jeder) "Hofübernehmer in spe" schafft nämlich fast für lau weil er ja mal den Betrieb überschrieben bekommt.  ...aber dann lässt die Übergabe auf sich warten, und warten, und warten. ....dann wird der nicht gezahlte Lohn des Jungbauern nicht von dem Wert des Hofes abgerechnet, wenn es zum Beispiel um die Höhe der Abfindungsansprüche der Geschwister geht, und so weiter....  
Und dann sitzt man als junges Paar oft in der Falle, dass man eine schlechte Verhandlungsposition hat, weil man ja schon so viel in den Betrieb rein gesteckt hat (finanziell durch nicht erhaltenen Lohn, und auch emotional, und die junge Frau ist auch schon in den Betieb eingestiegen - ihr Arbeitsplatz hängt also auch mit dran, nicht nur der Arbeitsplatz des Bauern). Und diese "schlechte Verhandlungsposition" bewirkt dann oft ganz tolle Bedingungen und Auflagen für die Übergabe  Roll Eyes Man hat hier schon die tollsten Sachen gelesen...
Gespeichert

Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern
roco
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 337



« Antwort #20 am: 27.11.09, 21:15 »

Kann ich zu 150% unterschreiben!!!!!!

Und das sollte jedem Pachtvertrag zur Bedingung gemacht werden, bzw. der Jungbauer aufgeklärt werden,...

aber wenn es grad der Bauernverband ist,
der dem (wie unten beschriebenen) Jungbauern noch mehr faule Eier ins Nest legt,(Übergabevertrag) indem er die Arbeitsstunden des Übernehmers für die Ertragswertberechnung um 9 Std/tägl. verringert etc,.... etc, etc
nur zum Wohle der Weichenden,......

wie soll man sich da noch wundern, wenn die Jungen nicht mehr übernehmen wollen ( die schlauen)
oder sie unterschreiben, und der Krach vorprogarmmiert ist ( die dummen, die schon zuviel investiert hatten)
 Huh Embarrassed
Für was brauchen wir überhaupt noch den Bauernverband Huh Huh

... So mancher (nicht jeder) "Hofübernehmer in spe" schafft nämlich fast für lau weil er ja mal den Betrieb überschrieben bekommt.  ...aber dann lässt die Übergabe auf sich warten, und warten, und warten. ....dann wird der nicht gezahlte Lohn des Jungbauern nicht von dem Wert des Hofes abgerechnet, wenn es zum Beispiel um die Höhe der Abfindungsansprüche der Geschwister geht, und so weiter....  
Und dann sitzt man als junges Paar oft in der Falle, dass man eine schlechte Verhandlungsposition hat, weil man ja schon so viel in den Betrieb rein gesteckt hat (finanziell durch nicht erhaltenen Lohn, und auch emotional, und die junge Frau ist auch schon in den Betieb eingestiegen - ihr Arbeitsplatz hängt also auch mit dran, nicht nur der Arbeitsplatz des Bauern). Und diese "schlechte Verhandlungsposition" bewirkt dann oft ganz tolle Bedingungen und Auflagen für die Übergabe  Roll Eyes Man hat hier schon die tollsten Sachen gelesen...
« Letzte Änderung: 27.11.09, 21:34 von roco » Gespeichert

LG
roco
passivM
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2067



« Antwort #21 am: 27.11.09, 21:28 »

Zitat
Für was brauchen wir überhaupt noch den Bauernverband
DAS frage ich mich auch manchmal  Lips Sealed *bittenichthauen*
Und da kannst du bei der LBH gleich weitermachen, wenn Übergeber (damit indirekt auch die Weichenden Erben) und Übernehmer beim gleichen Steuerberater sind, wohlmöglich noch beim gleichen Mitarbeiter  Angry  
Frage: Die LBH gehört doch auch zum Bauernverband, oder?  Roll Eyes Ich mein', ich hätt' mal so was gelesen... Liege ich da richtig?
« Letzte Änderung: 27.11.09, 21:30 von somnio » Gespeichert

Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern
Seiten: 1 [2] | Nach oben Drucken 
« vorheriges nächstes »
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.18 | SMF © 2006-2007, Simple Machines
Dilber MC Theme by HarzeM
Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Homepage - Tractorpulling - Pferdeforum
Infothek - Branchenbuch - Gesetze/Verordnungen - Pachtspiegel
nach oben