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Autor Thema: Bayern: Erlebnis Bauernhof  (Gelesen 1213 mal)
Mucki
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Leben und leben lassen


« Antwort #15 am: 22.10.12, 11:07 »

denke das am schönsten für die kinder ein streichelzoo wäre,den mit den Kühen könne sie auch nix anfangen,nur anguggen. Schön wäre ja wen die kinder mehrer Höffe bsuchen dürften um vergleiche zu haben,und zu sehen wer welche Tiere hat und was man daraus macht.
Den ein bauernhof der alles biete giebst ja nicht mehr weil ja alles speziealisiert sind,somit wäre ja die vermitlung das alle tiere auf eien hof lben so wie früher falsch so ist es nicht mehr .

Hanni denke das sich die kinder schon wohlfühlen würden bei dir und das ihen deien Tiere besser gefallen würde als die Kühe wo man ned so streichel kann,und die schule wär ja gleich in der nähe . Wink


lg Mucki
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Am Ende des Tunnels ist immer Licht!
Steinbock
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« Antwort #16 am: 22.10.12, 11:44 »

Ach quatsch hanni, das ist doch wunderbar für Kinder, wenn ihr Schafe und Ziegen habt.
Rinder sind eh für die Kinder oft erschreckend groß. Außerdem ist das nochmal was
besonderes. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Du das gut machen würdest.

Elisabeth
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fanni
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« Antwort #17 am: 22.10.12, 12:04 »

Hallo ihr,

ich finde es sehr wichtig, dass es sowas gibt.......es ist halt eine Gratwanderung zwischen dem Abgleiten, den Bauernhof nur als idyllischen Streichelzoo darzustellen und unseren berechtigten Wunsch nach einem vernünftigen Einkommen, manchen glauben doch inzwischen gar, dass man an Tieren nix verdienen darf und dass es verwerflich ist "auch billige - sprich für alle erschwingliche Lebensmittel " zu produzieren.

@Martina - wir zwei haben schon ähliche Ansichten, mir wäre es auch zuviel und ich hab keine Lust organisiertes Kälberstreicheln für unterbeschäftigte Stadtkinder anzubieten, aber wenn ich die Freude in den Augen manchen Kinder vom ZLF noch in richtiger Erinnerung hab, dann denk ich  dass es den Aufwand wert ist und mann muss es ja nicht machen, nur der für den es passt und der eine Freude dran hat.

Allerdings sollte schon drauf Augenmerk gerichtet sein, dass es nicht nur zur "Nebenbeschäftigung" der Bäuerin wird, sprich es schon Höfe sind, die einen größeren Teil ihres Einkommens aus der Landwirtschaft beziehen und eben icht nur die alten Gebäude und Restflächen noch nutzen für eigenen Gemüsegarten, Hobbyschweine oder Schafe und einen Bauernhofkaffee, weil ich halt gerne backe .

Ich hab mal einen Bericht über ein Schafenster in einen Hähnchenmastanlage gesehen.......sehr mutig von dem Mäster sowas zu machen, davon brauchen wir auch mehr.


Und ich denke, dass solche Begegnungen Landwirt - Verbraucherkind und Lehrer (find ich ja noch wichtiger, weil Multiplikator) für alle eine Bereicherung sind und dass auch die Landwirte was von den _Fragen der Kinder lernen, denn wir habendie Weisheit auch nicht mit den Löffeln gefressen - gell.

« Letzte Änderung: 22.10.12, 12:53 von fanni » Gespeichert

Herzliche Grüße von Fanni
frankenpower41
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Ich liebe dieses Forum!


« Antwort #18 am: 22.10.12, 12:35 »

Hallo

ich fände es zuerst mal wichtig, dass die Lehrer, die ja größtenteils keinerlei Bezug zur Landwirtschaft haben, mal geschult würden. Hier hatte ein Hof diese Möglichkeit angeboten, Interesse der Grundschullehrer war wohl eher gering. (stand in der Zeitung).  Dann müste auch herüberkommen, dass die Tiere Nutztiere sind. Auch das ist etwas, was viele ja gar nicht mehr wollen.
Wenn ich nur lese, wo die "Tierschützer" überall aufklären, dass man auch ohne tierische Produkte leben kann.

Der Grundgedanke, dass den Kindern da nahegebracht werden soll, was für unsere Generation eine Selbstverständlichkeit war, ist schon richtig.  Mir kommen nur Zweifel dass das auch klappt.

Marianne
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Juliab
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 16


« Antwort #19 am: 22.10.12, 12:53 »

Hallo,
wir haben auch so ein schreiben bekommen.
Gründsätzlich würde ich das schon machen, aber: wir sind (noch) ein Nebenerwerbsbetrieb mit 20Kühen+NZ und haben alle genug arbeit. Aber durch ein Erlebnis vor nicht allzulanger Zeit würde mich da einfach reizen:
Nachbarenkelkinder aus einer Großstadt kommen mit ihrer Oma in unser 10 Häsuer-Dorf, stiegen aus und wollten gleich wieder heim. Dann haben sie unsere Kühe gesehen. Und waren den ganzen Tag bei uns. Sie wollten beim melken zuschauen, dann sind sie auch gekommen. Die beiden fragten mich, was das für ein "komischer Beutel" da unten ist und ob da das Baby drin sei. Ich klärte sie ein bisschen auf und diese Kinder hatten einfach nur freude an den Tieren (nicht nur an den Kälbern sondern auch an den großen Kühen) Da hatten sie anfangs noch Angst, dann aber gar nicht mehr. Jeden Tag sind die Beiden dann gekommen zum Füttern und Melken. Die zwei waren in der 5+6ten Klasse

Ich finde, wenn ein Hof so etwas macht, sollte es ein "richtiger, heutiger, Zukunfts-" Betrieb sein. Nicht ein "Hobbybauernhof" mit ein paar Streicheltieren, so wird doch die Meinung vom Bauernhof nur noch "verschönert" und hat wenig mit der heutigen Landwirtschaft zu tun. Und dass willdoch Hr. Brunner damit erreichen: die Landwirtschaft richtig darstellen, oder nicht?

Vielleicht, in ein paar Jahren, könnte ich auch darüber nachdenken, aber was bis dahin wieder ist...
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martina-s
Landkreis Weilheim Obb.
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Beiträge: 3932


Leben geht nur vorwärts;rückwärts aber verstehen!


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« Antwort #20 am: 22.10.12, 17:36 »

hm...
gut das Steinbock und Marina auch so in etwa meine Meinung vertreten.
Ich finde es ja schön, wenn es Bäuerinnen gibt und deren Mann dann auch noch mitzieht so was auf die Beine zu stellen.

Dennoch wehre ich mich auch wie Steinbock gegen das Wort "Erlebnis"

Hat für mich was mit Streichelzoo und dgl. zu tun.

Mir wäre wichtig, dass die Leute (sage bewusst Leute und nicht Kinder) mal im Klartext mitbekommen welch harte Arbeit dahinter steckt.
Dass unsere Betriebe durchaus ein Wirtschaftsbetrieb sind von dem auch viele wiederum abhängig sind. Nicht nur die, welche sich Nahrung und Urlaub erhoffen.

Ich denke so was gehört eher bei Klassen mit älteren Schülern in den Unterricht eingebaut. Arbeit und Soziallehre etc. verbunden dann mit Biologie.

Ich finde, das würde dann auch mehr Respekt dem Landwirt gegenüber erzeugen.

Wenn das Wetter nicht so will und die Milch und Fleischpreise in den Keller fallen, das Getreide für lau verhökert wird und der Familienbetrieb keinen Nachfolger hat, die Biogasanlagen die Pachtpreise in die Höhe treiben und die damit verbundene Logistik den Verkehr belasten, dann ist nämlich gleich Schluss mit lustig und Erlebnis. Nicht zu vergessen dass man mit Tieren umgehen muss die nicht immer so klein bleiben wie Kälbchen und auch dem Kreislauf des Werdens und Vergehens unterliegen; verbunden mit der Möglichkeit auch mal krank zu sein...

Wenn das alles so einfach wäre, dann könnte es ja jeder machen. Will aber gar nicht jeder....

Mir  wäre wichtig, dass  ganz klar die Wirtschaftlichkeit in den Vordergrund gestellt wird!
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Liebe Grüße
Martina
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