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Autor Thema: Situationen aus dem alltäglichem Leben  (Gelesen 10029 mal)
gina67
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Nach jedem Winter folgt ein Sommer


« Antwort #60 am: 20.10.09, 16:23 »

Hallo
jetzt muss ich auch einmal eine Situation aus meinem alltäglichen Leben schreiben.
Ich hab mich endlich mal aufgerafft und sitze im Büro und mach die Buchführung, nächste Woche sollen die Unterlagen zum Steuerberater. Bin aber erst im Juli (schämmich), hab also noch gut zutun. SM schneit nun alle 5 Minuten rein und will irgendwas. Mal soll ich ihr draußen was helfen, dann sagt sie Bescheid, dass die Waschmaschine fertig ist und die Wäsche raus kann, jetzt wollte sie gerade wissen wo Göga ist. Hat der sich doch tatsächlich mit dem Auto vom Hof entfernt und sich nicht bei ihr abgemeldet. Wie ich solche Unterbrechungen hasse.
Ich hab es ihr schon so oft gesagt, dass ich keine Unterbrechungen will, wenn ich bei der Buchführung bin.
nordlicht
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muellerin
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Power to the Bauer!


« Antwort #61 am: 20.10.09, 17:35 »

Hallo Nordlicht,

ich frage mich immer, wie lange man sich manche Dinge antut. Immer brav alles schluckt und dann in sich hineinfrisst um des lieben Friedens Willen.
Ich bin selbst so ein blödes Schaf. Meine Schwiegermutter ist 83 und seit ich sie kenne, krank (Hüfte, dann Hirnbluten, später leichter Schlaganfall, aber sie hat sich von allem einigermaßen erholt). Da ist es klar, dass man Rücksicht zu nehmen hat.
Richtig schlimm wurde es, als mein Schwiegervater vor 2 Jahren starb. Seitdem klammert sie sehr und nimmt uns soweit sie kann, in Beschlag.
Weil ich das nicht aushalte, ziehe ich mich soweit es geht, zurück. Komme erst gegen 13 Uhr, wenn sie schon mit GöGa gegessen hat (was ich in der Regel gekocht habe), nach Hause.
Am Wochenende essen wir dann alle zusammen Mittag (meist auch noch Kaffee), da bin ich immer ganz schweigsam, weil die Mutter ohnehin das Wort führt. Das wird mir natürlich so ausgelegt, dass ich nicht mehr mit ihr rede usw.

Du siehst also, die Probleme ähneln sich in Ost und West  Grin, und Lösungen sind mitunter nicht in Sicht.

Lassen wir uns nicht unterkriegen, die Kinder (und Enkel, Du bist doch gerade frische Oma?) brauchen uns noch.

Leiben Gruß
Müllerin
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Corina
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« Antwort #62 am: 13.05.10, 10:04 »

Ha, zu diesem Thema hab ich eine interessante Geschichte:
Die Ex!-Freundin von meinem Cousin wohnt immer noch im Haus nebenan und geht fast jeden Tag zu ihrer Ex-SM zum Frühstücken und Essen. Sie hat ja soviel Arbeit (30 Stunden) im Geschäft und das arme Kind (bald 13 Jahre) muß ja auch betreut werden. Die absolute Krönung war vorgestern. Ich mußte meiner Tante erklären wie der rasenmäher funktioniert weil sie mußte bei der Ex-Schwiegertochter den Rasen mähen, weil das arme Enkerl und die arme Frau können das ja nicht machen.  Shocked Und dann jammert die noch rum, das ihr so langweilig ist, dabei kennt sie das Fernsehprogramm sicher auswendig.....ich find das so ... Lips Sealed
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Luetten
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« Antwort #63 am: 13.05.10, 12:31 »

@Nordlicht, es gibt Schlüssel für die Türen Wink
LG Petra
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Man sollte nie mit vollem Mund über Bauern schimpfen!
ansabe
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Ich nehme mir die Zeit, die ich brauche!


« Antwort #64 am: 13.05.10, 15:55 »

Ha, zu diesem Thema hab ich eine interessante Geschichte:
Die Ex!-Freundin von meinem Cousin wohnt immer noch im Haus nebenan und geht fast jeden Tag zu ihrer Ex-SM zum Frühstücken und Essen. Sie hat ja soviel Arbeit (30 Stunden) im Geschäft und das arme Kind (bald 13 Jahre) muß ja auch betreut werden. Die absolute Krönung war vorgestern. Ich mußte meiner Tante erklären wie der rasenmäher funktioniert weil sie mußte bei der Ex-Schwiegertochter den Rasen mähen, weil das arme Enkerl und die arme Frau können das ja nicht machen.  Shocked Und dann jammert die noch rum, das ihr so langweilig ist, dabei kennt sie das Fernsehprogramm sicher auswendig.....ich find das so ... Lips Sealed

Vielleicht ist SM ja froh, dass sie einer braucht und sie allen erzählen kann, was sie noch so macht. Jedem das seine! Wink

Bei uns in der Familie ist ein Onkel, der nachts jetzt öfter raus muss und das alleine nicht schafft. Die Tante hat jetzt deswegen schon den Rücken kaputt. Ein Pflegebett ist eigentlich schon gekauft, wird aber nicht genutzt. Jetzt wurde jemand oben eingemietet, der nachts helfen soll! Als ob das funktionieren kann? Manchmal verstehe ich nicht, dass manches nicht einfach durchgesetzt wird, wenn es nicht mehr machbar ist. Aber vielleicht bin ich zu hart. Huh
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Viele liebe Grüsse
ansabe
Lockendickkopf
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Immer mit dem Kopf durch die Wand


« Antwort #65 am: 12.06.11, 10:03 »

Hallo!
Seit langem lese ich hier mit, finde mich und mein Leben in vielen Beiträgen 1 zu 1. Seit zehn Jahren bin ich mit einem Landwirt verheiratet, dieser hat 5 Geschwister, allesamt verheiratet, der letzte vor vier Jahren. Nun haben seine Geschwister auf Dachboden und anderen Stellflächen noch Sachen stehen (Kisten mit Unterlagen, Räder usw). Als ich im Keller leerräumte, warf ich alles weitgehends weg, weil eh kaputt. Schwiegermutter tobte zwar anfangs, fand sich aber dann doch recht bald im leereren Keller besser zurecht. Jetzt will ich den Dachboden ausräumen, zwecks ausbau für Kinder.
Würdet ihr den Geschwistern eures Mannes die Sachen nachtragen, oder - nachdem die Sachen jetzt schon von 4 bis 25 Jahren ablagern - einfach entsorgen? Ich denk, nachdem bis dato keine Verwendung bzw Bedarf für diese Sachen war, neukauf ist ja schöner, werd ich die Sachen der Müllabfuhr zukommen lassen, hab aber dennoch leichte Bedenken.
Wie würdet ihr verfahren? Wer hat ähnliches erlebt?

Schönen Sonntag noch!!

Lockendickkopf
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frankenpower41
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Ich liebe dieses Forum!


« Antwort #66 am: 12.06.11, 10:13 »

Hallo

Das kenn ich. Grin, muss allerdings auch zugeben, dass bei meinen Eltern auch noch lange so "Dinge, die man vielleicht aufheben will und dann nie braucht" lagen.  Dort wohnen allerdings nur meine Eltern.

ich würde denen sagen, die sollen kommen und durchsehen und dann auch selber mitnehmen zum Entsorgen. (Müllgebühr können die doch zahlen). Dann brauchst du dir später jedenfalls nichts anhören.

marianne
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fanni
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« Antwort #67 am: 12.06.11, 10:18 »

Hallo

Das kenn ich. Grin, muss allerdings auch zugeben, dass bei meinen Eltern auch noch lange so "Dinge, die man vielleicht aufheben will und dann nie braucht" lagen.  Dort wohnen allerdings nur meine Eltern.

ich würde denen sagen, die sollen kommen und durchsehen und dann auch selber mitnehmen zum Entsorgen. (Müllgebühr können die doch zahlen). Dann brauchst du dir später jedenfalls nichts anhören.

marianne

so hab ich es gemacht.............bzw. Termin gesetzt Wink......hat keine was geholt.
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Herzliche Grüße von Fanni
Tina
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Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #68 am: 12.06.11, 11:04 »

Frist setzen, bis wann sie ihren Kram holen können und dann in den Müll!!
Gebühren würde ich selber tragen, so habens wir auch gemacht. Bloß hat meine Schwägerin ihrem Mann nicht beizeiten Bescheid gesagt und hatten dann Probleme miteinander, weils dann plötzlich schnell gehen mußte. Ich hab meinem Schwager nur gesagt, seine Freu weiß das schon seit 2 Monaten, da war ruhe. Den Rest haben wir dann auf unsere Kosten (und Arbeit) entsorgt.
LG
Tina
 
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LG
Tina
Erika
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« Antwort #69 am: 12.06.11, 11:06 »

Der Ordnung halber würde ich die Geschwister fragen, ob sie von den Sachen auf dem Dachboden noch etwas haben möchten oder ob ihr die Dinge einfach entsorgen könnt. Vieles lässt sich *heiss* entsorgen  Grin

Am besten einen Zeitpunkt setzen, weil ausgebaut werden soll und bis  xxx   alles geräumt sein muss, weil die Handwerker kommen.

Alles andere, einfach ungefragt wegwerfen würde nur unnötigen Stress und Ärger bedeuten. Manchmal lagern wichtige Zeugnisse oder ähnliche Sachen auf dem Dachboden (bei uns nicht)

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SwissBäuerin
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« Antwort #70 am: 12.06.11, 11:17 »

Vieles habe ich einfach entsorgt, zerfressene Bettwäsche, alte TV und so. Schriftliches (Zeugnisse, Postkarten, Tagebücher, Belege) habe ich oben gelassen. Die Strickmaschine habe ich auf Bitten meines Mannes, (sie gehört seiner Mutter) wieder nach oben getragen.
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perle
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« Antwort #71 am: 12.06.11, 13:30 »

Hallo,
ich denke auch, dass anstandshalber nochmal gesagt gehört, bis da und da soll jeder schauen, ob er noch was von den eingelagerten Sachen haben mag-
und dann aber bedenkenlos entsorgen was noch da ist!
Es befreit immer wieder, wenn man sich von dem alten Gerümpel trennt! Cheesy
LG Perle
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maggie
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Beiträge: 3043

Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #72 am: 12.06.11, 14:32 »

Hallo!
Seit langem lese ich hier mit, finde mich und mein Leben in vielen Beiträgen 1 zu 1. Seit zehn Jahren bin ich mit einem Landwirt verheiratet, dieser hat 5 Geschwister, allesamt verheiratet, der letzte vor vier Jahren. Nun haben seine Geschwister auf Dachboden und anderen Stellflächen noch Sachen stehen (Kisten mit Unterlagen, Räder usw). Als ich im Keller leerräumte, warf ich alles weitgehends weg, weil eh kaputt. Schwiegermutter tobte zwar anfangs, fand sich aber dann doch recht bald im leereren Keller besser zurecht. Jetzt will ich den Dachboden ausräumen, zwecks ausbau für Kinder.
Würdet ihr den Geschwistern eures Mannes die Sachen nachtragen, oder - nachdem die Sachen jetzt schon von 4 bis 25 Jahren ablagern - einfach entsorgen? Ich denk, nachdem bis dato keine Verwendung bzw Bedarf für diese Sachen war, neukauf ist ja schöner, werd ich die Sachen der Müllabfuhr zukommen lassen, hab aber dennoch leichte Bedenken.
Wie würdet ihr verfahren? Wer hat ähnliches erlebt?

Schönen Sonntag noch!!

Lockendickkopf

wir haben damals den schwestern von göga ein ultimatum gestellt - einige wochen glaube ich - fertig -  (habe ich vor 2 jahren übrigens mit unsern kindern auch gemacht, als wir ins stöckli zogen - nachher hat sohnemann was noch da war in die mulde geworfen !!)

und dann kannst du ruhig räumen !! - wir haben damals beim ausbau, alles in den keller geräumt und jahre später dann entsorgt !! - ich hoffe ihr macht das nicht auch so....
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liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz
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« Antwort #73 am: 12.06.11, 21:23 »

Hallo

Nur zur Info wegen mitnehmen von Gerümpel.  Bei uns wird Müllabfuhr nach Anzahl der Entleerungen abgerechnet.
Zwölf mal im Jahr ist fest, jede weitere Entleerung (kommen alle 2 Wochen) kostet extra. (Code an Tonne), Mülltonne ist da gleich mal voll.
Sperrmüll ist nur nach Anforderung einmal jährlich, und nur nach genauer Auflistung, was nicht angegeben ist bleibt stehen.
Wenn man selber wegbringt (Deponie ist nicht weit) zahlt man und das nicht zu knapp.  Nachbar hatte Anfang des Jahres Kipper voll weggefahren, vorher waren es immer so 10 -15 Euro, diesmal gings über Waage und er hatte 80 Euro.

Marianne
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Lockendickkopf
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Beiträge: 35

Immer mit dem Kopf durch die Wand


« Antwort #74 am: 14.06.11, 08:37 »

Danke für Eure Antworten. Was ich nicht versteh, warum werden so wichtige Unterlagen wie Dokumente usw bei "anderen" sprich Bruder auf Hof abgelagert und nicht mit ins neue Heim genommen?? Als ich auszog von zuhaus, hab ich mein Zimmer quasi Besenrein übergeben. Von mir ist nichts mehr bei meinen Eltern. Aber ich bin ja auch nur in ein "altes" Haus in den ersten Stock gezogen, hab also nicht neu gebaut. Ich weiss nicht wie es anderswo ist, aber hier wurde alles einfach zurückgelassen, vergessen ersetzt.
Jedenfalls geh ich jetzt mal mit den Kindern nach oben - ausmisten  Smiley. Ich werd wahrscheinlich Schätze in Kisten mit Namen lagern und beim nächsten Familientreffen im Treppenhaus zur gefälligen Mitnahme aufstellen. Ärger gibts so oder so, warum sollten wir auch den Dachboden ausbauen wollen?? Schließlich können wir uns doch platzlich beschränken. Ich will ja nur die anderen Ärgern wenn ich den Boden leer mach.

Noch saubere, bald staubige Grüsse

Lockendickkopf
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