Danny
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« am: 25.03.09, 10:47 » |
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Hallo allerseits,
Ich habe mal wieder ein "Problem" mit meiner Großen ...
Zu Hause wird sie langsam richtig angeberisch und wichtigtuerisch, da heißt es ständig nur "Guck mal, wie toll/schön/lustig ich das gemacht hab!" und generell ständig ich, ich, ich. Außerdem quasselt sie nebenbei auch noch den ganzen Tag lang ohne Punkt und Komma (in einer unüberhörbaren Lautstärke), was mir ziemlich auf den Geist geht - und ich bin nicht sicher, ob nicht gerade das das Problem ist: dass ich meistens nur noch genervt reagiere und sie daher vielleicht nicht die Anerkennung bekommt, die sie verdient und braucht. Ich denke hingegen eher nicht, dass es an ihrem kleinen Bruder liegt bzw. daran, dass er mehr Aufmerksamkeit bekommt als sie. Da bemühen wir alle uns sehr, keinen dem anderen vorzuziehen.
Im Kindergarten ist sie ganz anders, wie uns erst letztens beim Elterngespräch gesagt wurde. Da quatscht sie zwar auch ohne Punkt und Komma, aber sie gibt nicht an und will nicht ständig im Mittelpunkt stehen, sondern soll eins der sozialsten und fürsorglichsten Kinder dort sein. (Deshalb auch mein Gedanke, ob es an mir und meinem Verhalten ihr gegenüber liegt)
Ich habe einfach Angst, dass sie es in der Schule schrecklich schwer haben wird, wenn sie da auch so ist wie zu Hause, sich immer vordrängt/einmischt/etc., eben um jeden Preis im Mittelpunkt stehen will. Gerade deshalb versuche ich ihr das ja abzugewöhnen, aber wie gesagt, ich weiß nicht, ob das nicht genau der falsche Weg ist, weil sie einfach nur meine Anerkennung will und nicht die ihrer Erzieherinnen oder Lehrer. Ich habe aber auch Angst, das "Problem" zu verschlimmern, wenn ich sie jetzt ständig lobe und ihr mehr Aufmerksamkeit schenke ... denn falls das doch der falsche Weg ist, erziehe ich sie ja noch mehr zum Angeber/Wichtigtuer und mache es ihr dann erst recht schwer in der Schule.
Was meint ihr?
LG Danny
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« Letzte Änderung: 25.03.09, 11:53 von Danny »
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Liebe Grüße Danny
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Danny
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« Antwort #1 am: 25.03.09, 11:50 » |
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Hallo Linda,
Der Kleine ist 2 Jahre alt und kommt im Mai in den Kindergarten (meine Tochter kommt dieses Jahr in die Schule). Die beiden haben ein ganz normales Geschwister-Verhältnis, d.h. sie können stundenlang lieb spielen, helfen einander etc., haben aber auch Tage, an denen es alle 5 Minuten zu Streit und Tränen kommt.
Meine Tochter ist sehr weit für ihr Alter, sowohl was Selbständigkeit (alleine Frühstück machen, alleine duschen) angeht, als auch im kognitiven Bereich (Allgemeinwissen, Lesen/Schreiben, Rechnen). Wir befürchten, dass sie in der Schule ein ziemlicher "Überflieger" werden wird (waren mein Mann und ich auch und kennen daher auch das Problem, das man hat, wenn man einfach weiter ist als die anderen (Neid, Missgunst) und vor allem, wenn man irgendwann den "Absprung" vom Kann-ich-schon zum Muss-ich-lernen-und-mir-erarbeiten schaffen muss) und haben gerade deshalb Angst, dass sie ziemlich arrogant werden könnte, wenn wir sie jetzt so lassen, wie sie will und sie in ihrem "Ich, ich, ich"-Gehabe noch bestätigen.
LG Danny
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Wiebke
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« Antwort #2 am: 25.03.09, 12:33 » |
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Hallo Danny, Glückwunsch zu deinem gelungenem Kind! Glückwunsch zur Erkennung der Lage! Das einzige was du tun mußt ist, denke ich deinen Verstand ausschalten und nur aber auch wirklich nur deinem *Bauch* vertrauen.
LG Wiebke
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Danny
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« Antwort #3 am: 25.03.09, 13:33 » |
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Hallo Wiebke, Und wie soll ich das machen, wenn sich für meinen Bauch beides, sowohl loben als auch tadeln, "falsch" anfühlt? Ingorieren? 
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Mirjam
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« Antwort #4 am: 25.03.09, 14:35 » |
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Hallo Danny,
für mich stellt sich die Frage, warum sie so viel "Lob/Anerkennung" bei euch zuhause abfordert - aber in der Schule nicht.
Du hast schon mal hier über sie geschrieben - ich finde die Leistung so wie auch du es beschrieben hast für ihr Alter hoch.
Definiert sie sich über diese "Leistung" und fordert deswegen Bestätigung? Nur als Gedanke - "Überflieger" sind manchmal auch verzweifelte Rechtmacher auf Anerkennungs/sehn/sucht und man muss aufpassen, welche Karotten man ihnen hinhängt udn wieviel man von ihnen im Vergleich zu anderen: Als selbstverständlich abverlangt.
viele Grüsse
Mirjam
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Danny
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« Antwort #5 am: 25.03.09, 14:58 » |
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Hallo Mirjam,
Das ist bei solchen Kindern wohl immer das Problem, dass man unbewusst zu viel von ihnen erwartet/verlangt ... Das mag bei uns auch manchmal zutreffen - momentan ist es allerdings eher so, dass ich versuche, sie ein bisschen zu "bremsen", damit sie sich nachher in der Schule nicht völlig zu Tode langweilt.
Um ihre "Leistung" mal genauer zu beschreiben (und nein, ich gebe nicht an und übertreibe nicht): Sie ist, wie gesagt, 5 Jahre alt, wird im September 6, kommt diesen Sommer/Herbst in die Schule und kann schon ...
- "Erwachsenen"-Puzzles mit 1000 und mehr Teilen genauso gut machen wie wir - alles lesen, wobei sie bei kürzeren Wörtern auf einen Blick sieht, um welches Wort es sich handelt und bei längeren (über 3 Silben) zwar erst buchstabieren muss, in 90 % der Fälle aber rauskriegt, was da steht - in Großbuchstaben schreiben, teilweise auch schon in Schreibschrift - Rechenaufgaben auf eine (völlig logische) Art lösen, die mir gar nicht einfallen würde, z.B.: 2 x 7 = (2 x 3) + (2 x 4) = 6 + 8 = 14 (also im Kopf, schreiben tut sie es so natürlich nicht) - naja, und was das Allgemeinwissen angeht, ist sie ebenfalls deutlich weiter als ihre KiGa-Freunde.
Also, sie kann wirklich ne Menge und beeindruckt uns immer wieder, was wir ihr dann auch deutlich zeigen - aber in letzter Zeit will sie halt für jeden "Pups" gelobt werden und ich habe Angst, das zu tun, weil sie es als "Überflieger" sowieso schon etwas schwerer haben wird in der Schule (im sozialen Bereich, meine ich), da will ich nicht riskieren, auch noch einen arroganten, selbstverliebten "Überflieger" aus ihr zu machen, sonst kann sie schon gleich in der 1. Klasse als Außenseiter starten und kriegt dieses "Brandmal" vielleicht nie wieder weg (eigene Erfahrung, war die gesamte Gymnasialzeit ein Underdog, wenn auch aus anderen Gründen)
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« Letzte Änderung: 25.03.09, 15:00 von Danny »
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Mirjam
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« Antwort #6 am: 25.03.09, 15:06 » |
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Hallo Danny, die beste Therapie sind andere Kinder - wenn sie im Spiel Leistung-Lob/Staunen über ihre Leistung-Leistung/bringen drin ist - dann lob sie einfach für Dinge die NICHT Leistung sind, mal Oma anrufen, mal andere Kinder einladen... ?  Mirjam
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Danny
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« Antwort #7 am: 25.03.09, 15:53 » |
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Das wär einen Versuch wert. Werd' ich mal machen. Danke! 
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Stadtkind
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« Antwort #8 am: 10.04.09, 20:26 » |
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Hallo Danny, habe gerade erst Deinen Beitrag gelesen und mir hat sich irgendwie der Gedanke aufgedrängt, dass Deine Kleine evt. hochbegabt ist bzw. einen sehr hohen IQ haben könnte... Vielleicht lasst Ihr das mal testen - beim Schulamt oder so (  ). Ansonsten fällt mir nur ein viel mit anderen Kindern spielen lassen, aber vielleicht auch in einem Verein eine wichtige Aufgabe geben, wie z.B. beim Kinderturnem immer mit den kleinen üben/ aufpassen.... Vielleicht könnt ihr es euch auch so einrichten, dass die Kleine mal Mama, Papa oder Oma für eine Stunde oder weniger am Tag/ in der Woche "Mama-Zeit" nur für sich alleine hat, keine Ahnung, beim Frühstück/ beim zu Bett gehen, wo sie dann erzählen kann (ohne nervigen Bruder), was sie erlebt hat und wo sie dann auch weiß, nachher habe ich Mama ganz für mich alleine. Wenn sie größer ist, könnte ich mir auch vorstellen, dass ihr Frauen z.B. immer zusammen zum Turnen/ Schwimmen geht (z.B. wöchentlich) und die kleine da ihre Mama-/Zeit kriegt mit kleinen "Extras", die sich unterwegs "einbauen" lassen, z.B. mal ein Eis oder mal mit in den Supermarkt und der kleine ist nicht dabei und nur sie bekommt was und der kleine nicht (weil sie eben nicht mitkriegt, dass er eben auch eine Brezel kriegt, wenn er mit Papa aufm Bulldog mitfährt....). Ciao
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Marone
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You are the wind beneath my wings.
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« Antwort #9 am: 10.04.09, 21:34 » |
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Um ihre "Leistung" mal genauer zu beschreiben (und nein, ich gebe nicht an und übertreibe nicht): Sie ist, wie gesagt, 5 Jahre alt, wird im September 6, kommt diesen Sommer/Herbst in die Schule und kann schon ...
- "Erwachsenen"-Puzzles mit 1000 und mehr Teilen genauso gut machen wie wir - alles lesen, wobei sie bei kürzeren Wörtern auf einen Blick sieht, um welches Wort es sich handelt und bei längeren (über 3 Silben) zwar erst buchstabieren muss, in 90 % der Fälle aber rauskriegt, was da steht - in Großbuchstaben schreiben, teilweise auch schon in Schreibschrift - Rechenaufgaben auf eine (völlig logische) Art lösen, die mir gar nicht einfallen würde, z.B.: 2 x 7 = (2 x 3) + (2 x 4) = 6 + 8 = 14 (also im Kopf, schreiben tut sie es so natürlich nicht) - naja, und was das Allgemeinwissen angeht, ist sie ebenfalls deutlich weiter als ihre KiGa-Freunde.
Hallo Danny, also, wo liegt das Problem. Gibt doch mehr solche Kinder, wie hier beschrieben. Und, meist regelt sich das "Problem" von selber, wenn sie dann mal tatsächlich in die Schule geht, wird sie auch Fächer haben, wo sie an ihre Grenzen stösst. Und diese Erfahrung ist meist sehr lehrreich. Und, falls das ihr ....ich, ich, ich nicht bremst, dann bestimmt ihre Mitschüler.
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Ed
Duft ist Wohlbefinden
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« Antwort #10 am: 12.04.09, 17:09 » |
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Der Kleine ist 2 Jahre alt und kommt im Mai in den Kindergarten (meine Tochter kommt dieses Jahr in die Schule). Die beiden haben ein ganz normales Geschwister-Verhältnis, d.h. sie können stundenlang lieb spielen, helfen einander etc., haben aber auch Tage, an denen es alle 5 Minuten zu Streit und Tränen kommt.
Hallo Danny, ich meine (und da bin ich mir fast sicher), Deine Große ist eifersüchtig (auf den Kleinen)! Das schließt keineswegs aus, dass sie an den meisten Tagen in die Beschützer-Rolle schlüpft und sehr gut mit dem Kleinen auskommt. Beide Kinder brauchen ein wenig Zeit, die nur ihnen (allein!) zusteht. Vielleicht könnt ihr es euch auch so einrichten, dass Jedes mal Mama, Papa oder Oma für eine Stunde oder weniger am Tag/ in der Woche "Mama-Zeit", "Papa-Zeit" oder "Oma-Zeit" (Opas sind ja relativ selten, aber falls möglich auch "Opa-Zeit" nur für sich alleine hat! Und falls Göga den Jungen zu sehr beschlagnahmt, dann unternehmt "ihr Frauen" etwas miteinander. Viel Erfolg, schöne Ostern und weiterhin alles Gute!
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Emma
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« Antwort #11 am: 12.04.09, 19:56 » |
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Liebe Danny,
klar es ist anstrengend. Aber !! Im Hinterher würde ich einfach ruhig bleiben. Unsere, Deine Kinder entwickeln sich einfach ganz wunderbar.
Hätt ich doch ein bisschen von deiner Quasseltante... Meine 21, 20 und 19 erzählen leider viel zu wenig. Das lässt Freiraum fürs Mutti`s Phantasie.
Dein ehrlich, und wirklich im Ernst. Heute mit kleinen Kindern, würde ich mir nur noch halb so viel aus Meinungen, Ratschlägen.... von den immer noch so besser wissenden .... machen.
Mach nach deinem Gefühl. Es ist eine Phase. Geniess deine Kinder. Drück sie und lach mit ihnen. Dann regelt sich vieles.
Engel
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passivM
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« Antwort #12 am: 12.04.09, 20:47 » |
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Meine kleine Tratschtante ist immerhin schon neun. Aber bis jetzt ist es mir noch nicht wirklich gelungen, ihr beizubiegen, dass sie nicht alles ausplaudern muss, egal ob im Schulbus oder beim Osterfeuer im Kreis der Nachbarn. Ich ärgere mich über diese Wichtigtuerei, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind über die ihre Zuhörer lächeln. Als sie gestern beim Osterfeuer bei uns im Dorf wiedermal so anfieng, hab' ich sie heim geschickt (zur Schwester). Denn: "Süß" finde ich das langsam nicht mehr. Und irgendwie muss ich das ja sanktionieren. Nur über Erklärungen klappt es nämlich ganz offensichtlich nicht.
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Liebe Grüße aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern
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Benita2
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« Antwort #13 am: 12.04.09, 22:07 » |
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hallo Danny,
die Tochter meiner Schwester(Einzelkind) war auch so eine Qu.................., sie konnte bereits vor dem Schulanfang bis 1000 rechnen und alles lesen. Niemand hat ihr das beibringen wollen, sondern sie hat immer nur gefragt, gefragt, gefragt. Eigentlich hätte sie nach dem ersten Vierteljahr schon in die nächste Klasse versetzt werden können aber die Kleine wollte absolut nicht, denn sie saß neben ihrer Freundin, deren Mutter zugleich die Tagesmutter von meiner Nichte war.
Wir sagen heute noch, sie hätte wirklich viel mehr beschäftigt werden sollen, denn sie hat sich echt immer sehr schnell gelangweilt.
Im Gym. waren die beiden Mädels wieder zusammen und da war mit Klasse überspringen wieder nichts, denn die Freundin ...........
Jetzt ist sie in der Pupertät und macht ihren Eltern gnadenlos Schwierigkeiten, denn alles ist doch so langweilig. Die Freundin spielt schon lange keine Rolle mehr. Der Schwager ist Rechtsanwalt und ....... hat sie schon zweimal bei der Polizei abholen müssen, weil sie so ein Luder geworden ist, ....... mit ihrem Freund .......stehlen von Baustellenbeleuchtungen und so.
Früher haben wir immer nur gelacht, weil sie so eine Qu.............. war, jetzt lachen wir schon lange nicht mehr.
Wenn die Kinder unterfordert sind, dann ist das anscheinend auch sehr schlimm.
Letztes Jahr hatten wir eine wichtige Hochzeit, für die ........kam die Familie meiner Schwester angereist. Meine Schwester, eine Frau Dr. Ökotroph. ..........., kam mir ganz überfordert vor, denn die Tochter hatte eine T-Shirt mit irgend einer blöden Aufschrift an, dazu einen laaaaangen Patronengürtel ..... zweimal um den Leib gewickelt und außerdem natürlich eine zerrissene, staubige Jeans. Igitt, igitt, ........ da könnte man schon mal einen Aussetzer kriegen.
Sie hätte wirklich total nach ihrer Begabung gefördert werden sollen.
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Viele. liebe Grüße von Benita!
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Beppa
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« Antwort #14 am: 14.04.09, 07:56 » |
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... - aber in letzter Zeit will sie halt für jeden "Pups" gelobt werden und ich habe Angst, das zu tun, weil sie es als "Überflieger" sowieso schon etwas schwerer haben wird in der Schule (im sozialen Bereich, meine ich), da will ich nicht riskieren, auch noch einen arroganten, selbstverliebten "Überflieger" aus ihr zu machen, ... Ihr könntet doch ein Punktesystem einführen. Immer wenn sie etwas gut gemacht hat bekommt sie einen Punkt (Stempel etc.) und für eine bestimmte Anzahl Punkte bekommt sie eine Belohnung. Z.B. darf sie sich heraussuchen was ihr am Wochenende macht oder sie darf sich wünschen welches Spiel ihr vor dem Abendbrot macht. Sie wird also für richtiges Verhalten gelobt, was sie in Form des Punktes sofort merkt, aber die Belohnung kommt etwas später, was die Erwartungshaltung etwas dämpft. Und je nach Alter und Sammelleidenschaft könnte ihr ja die Punktegenzen nach oben verschieben. Also anfänglich 5 Punkte und sie darf sich ein Spiel wünschen und später 10 Punkte. Oder 30 Punkte für den Wochenendausflug später 50. Grundsätzlich würde ich euch aber auch raten sich um Unterstützung und Informationen zu kümmern, da euer Kind sicherlich (eher) früher oder später mit der normalen Schule restlos unterfordert ist. Verbringst du eigentlich auch Zeiten nur mit deiner Tochter ? Also Zeiten, wo sie deine volle und alleinige Aufmerksamkeit hat. Keine Hausarbeit und kein Brüderchen noch nebenbei zu versorgen sind. Evtl. könntet ihr ja vor ihrem Zubettgehen noch eine halbe Stunde oder Stunde miteinander verbingen, wo sie dir alles erzählen kann, was sie tagsüber so beschäftigt hat. Quatschen, kuscheln oder lesen. Oder eben die erarbeiteten Spiele spielen.
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« Letzte Änderung: 14.04.09, 07:59 von Beppa »
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