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Autor Thema: Blauzunge beim Rind - Impfung und die Folgen ?  (Gelesen 17465 mal)
Mirjam
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Change happens!


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« Antwort #60 am: 22.02.09, 17:27 »

Ich gehe davon aus, dass die Nadel gebraucht war? Hat er die Stelle an seinem Bein vor dem Einstich desinfiziert? Oder durch die schmutzige Kleidung gestochen, der Stall war sicherlich auch antispetisch? Entschuldige, aber da kann soviel sein, was nicht mit dem Impfstoff zu tun hat, das ist mir zu wage, ich halte es für keine klare Aussage.

Hallo Annelie,

wir hatten früher Durchimpfaktionen Mykoplasmen bei Ferkeln. Nicht lustig, viel Stress und auch viel Adrenalin und auch da war mal eine Nadel daneben und da erinnert man sich IMMER tagelang dran Undecided. Letztes Jahr hab ich bei einem Landwirt mal in die Kondenswassersuppe eines verschmutzten Wärmetauschers gegriffen und mir dabei bei einer heraussstehenden Schraube die Hand aufgeritzt...  Undecided zwei Stunden später fings schon das Pochen an...

Änderung - hier der Link zu einem Krankheitsverlauf mit erschreckenden Bildern nach Verletzung mit Spritze bei einer Impfung;  es war Doc Stein, der das mal eingestellt hat:

http://www.animal-health-online.de/gross/2008/03/28/dramatische-infektion-und-entzundung-nach-kanulenverletzung/10018/

(aho) – Beim Umgang mit Spritzen in der täglichen Arbeit kann es zu dramatischen Verletzungen und Folgeerkrankungen kommen. Wie jetzt ein Landwirt aus Niedersachsen im Gespräch mit der aho-Redaktion berichtete, hatte er sich beim Impfen seiner Ferkel eine benutzte und verschmutzte Kanüle in die Sehnenscheide seines linken Zeigefingers gestochen. Daraufhin entwickelte sich eine massive Infektion, die einen längeren Krankenhausaufenthalt notwenig machte. Im Verlauf der Behandlung wurde die Hand vom Chirurgen aufgeschnitten, so dass Wundsekrete abfließen konnten. Nach Einschätzung der behandelnden Ärzte lässt sich die volle Funktionsfähigkeit der Hand nicht wieder herstellen.

Anmerkung der aho-Redaktion: Landwirte und Tierärzte, die sich mit einer Spritze selbst verletzten, sollten dies Ernst nehmen und ärztlichen Rat in Anspruch nehmen. Insbesondere Impfstoffe, die Mineralöl enthalten, können heftige Gewebsreaktionen hervorrufen, so dass eine chirurgische Öffnung des betroffenen Bereichs notwenig wird.


Frage, was hat der BT-Impfstoff für einen Trägestoff? Bei Mykoplasemen gibts 3 verschiedene Trägerstoffe mit unterschiedlicher Verträglichkeit (als Beispiel).

Gruß Mirjam
« Letzte Änderung: 22.02.09, 19:06 von Mirjam » Gespeichert

Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
ingridk
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« Antwort #61 am: 22.02.09, 20:03 »

Hallo,

am Freitag war in Neukirchen / Haggn BBV Versammlung mit Staatssekritär Herr Lindemann. Somit sind wir da hingefahren. Ich wollte ihm auf jeden Fall einpaar Fragen wegen der Blauzungenimpfung fragen.
Warum jetzt Impfen und nicht nach einem Jahr, obwohl dies auf dem Beipackzettel steht, warum einen anderen Impfstoff, usw. Warum ich keine Unterschrift bekomme, dass in der Milch keine toxischen Substanzen sind. Nur darauf alleine antwortete er: Das ist im ganz neu, dass in der Milch etwas sein sollte.

Nun frage ich euch Frauen: Auf was passt jede stillende Frau ? HuhHuh??
Doch auf das was sie isst und trinkt. Weil man es über die Milch weitergibt oder HuhHuh?? Warum soll das bei den Kühen anders sein??? Und aus diesem Grunde impfen wir nicht.

Und was dann noch interesant war. Am Schluss plauderten wir noch  und dann kam Paul Scharz auf mich zu und sagte: Wir sollen das Thema Blauzungen in privaten Kreisen besprechen aber nicht in der Öffentlichkeit.

Also da kann sich jeder selbst die Gedanken machen. Ich habe ihn dann nur gefragt WARUM NICHT?Huh??

Mein Gott wir liefern die Milch für die Verbraucher und machen wir uns indirekt mitschuldig, wenn andere Menschen immer mehr Milchallergie  bekommen?

schönen Abend Ingrid
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Kleeblatt
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« Antwort #62 am: 23.02.09, 11:28 »

Hallo,

zu den Gefahren der Impfstoffe bei  versehentlicher Selbstinjektion habe ich unter anderem vor Monaten im top agrar Rinderreff  von einem Tierarzt aus meiner Region, erfahren, dass er einen Impfstoff kenne, wo in der Packungsbeilage stände, dass man beim versehentlichen Impfen in den Finger mit dem Verlust des Fingers zu rechnen sei. Die Waschzettel der Impfstoffe lägen immer anbei und seien zu beachten.

Mir ist auch bekannt, dass die Impfstoffe einer Einstufung unterliegen und der Blauzungenimpfstoff in der Toxität und auch Injektionsmenge, vergleichbar ist, mit denen des MKS Impfstoffes.

Ein schweizer Tierarzt hat sich dazu geäußert, nachdem er die Packungsbeilagen gesehen hatte:"Das sind ja MKS - Impfstoffe".

Grüße
Heiner   
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Marjellche
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« Antwort #63 am: 23.02.09, 13:20 »

zu den Gefahren der Impfstoffe bei  versehentlicher Selbstinjektion habe ich unter anderem vor Monaten im top agrar Rinderreff  von einem Tierarzt aus meiner Region, erfahren, dass er einen Impfstoff kenne, wo in der Packungsbeilage stände, dass man beim versehentlichen Impfen in den Finger mit dem Verlust des Fingers zu rechnen sei. Die Waschzettel der Impfstoffe lägen immer anbei und seien zu beachten.


Es gibt auch ein Medikament gegen Lungenerkrankungen, bei dem der Tierarzt bei einer Selbstinjektion ruck-zuck sterben kann. Das erkrankte Tier, dem es injiziert wird, macht es trotzdem gesund.
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Man muß immer einmal mehr aufstehen als man gefallen ist!
Lieben Gruß - Marjellche
ingridk
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« Antwort #64 am: 23.02.09, 15:01 »

Hallo Annelie,

ich unterstelle den Impfbetrieben gar nichts. Sondern denen die dies in die Wege geleitet haben. Nicht zugelassener Impfstoff, wenn dies so eine gute Sache ist, warum solche Bußgeldandrohung? Wie soll eine Ausrottung zu Stande kommen wenn 80 %  geimpft werden soll?  Wie will man die Verbreitung verhindern, wenn die Wildtiere überhaupt nicht geimpft werden brauchen?
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Margit
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Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #65 am: 23.02.09, 17:48 »

Ich hab mal eine Frage:

Wie habt ihe es geschafft nicht zu impfen?
Uns flatterte im Dezember eine Bußgeldandrohnung über 25 000 € ins Haus, wenn wir nicht innerhalb 2 Wochen geimpft hätten.

Margit

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Andreas
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I mog Di !


« Antwort #66 am: 24.02.09, 00:42 »

Hallo,
Schäden der Blauzungenimpfung bitte hier melden:

http://www.nutztierhomoeopathie.de/

oder

www.bauernwallfahrt.de
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mary
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« Antwort #67 am: 24.02.09, 08:43 »

Hallo Andreas,
ich seh das Problem in den vielen schleichenden gesundheitlichen Verschlechterungen der Tiere. Bei vielen funktioniert die Fruchtbarkeit um vieles schlechter, die Kälber sind abwehrgeschwächter. Nach mehreren Monaten ist es schwierig, die vielen schleichenden Verschlechterungen der Impfung zuzuordnen.
Man wird doch sofort in die Ecke - Problembetrieb, mangelnde eigene Fähigkeiten, usw. gesteckt.
Wo doch die Impfung vollkommen harmlos, unbedenklich und sicher ist.
Mich würd interessieren, wie oft die Damen und Herren aus den anordnenden Ämtern in die Ställe der "Problembetriebe" kommen.
Was dann oft als "angebliche Ursache" an dieser schleichenden Verschlechterung der Tiergesundheit gesehen wird, das erscheint mir in manchen Fällen als Rufmord.
Und vor Scham schweigen dann viele Betriebe, wer möchte schon in der öffentlichen Meinung als der Depp dastehen, der es nicht versteht, seine Herde im Griff zu haben.
Was mich interessieren würde-
verlässliche Zahlen der Blauzungenerkrankungen, verlässliche Daten, aber mit einem Zwangsbescheid von 25.000 Euro scheint die Datenlage sehr klar zu sein.
@annelie, wird bei euch nicht auch auf IBR-Freiheit Milchprobe gezogen?
Wäre doch für uns eine wichtige Frage, was ist nach dem Blauzungenimpfen in der Milch zu finden?
Wissen wir, was wir in unsere Tiere eingebracht bekommen?
Ich hab die grauslichen Bilder des Todes von unserem Rind noch nicht aus dem Kopf, und jetzt schon wieder?
Was mich interessieren würde, wie wissen die Gnitzen, dass sie ein weibliches Tier stechen können, weil es durch die Impfung geschützt ist, die Bullen aber nicht stechen dürfen, weil die keinen Impfschutz haben?
Wissen wir wirklich, was in diesen Impfstoffläschen drinnen steckt, wer prüft das nach?
Wie werden diese Impfstoffe hergestellt, das Wort "Gentechnik" macht mir nicht unbedingt mehr Vertrauen.
Ich werd den Verdacht nicht los, dass es hier um ganz andere Dinge geht, als uns weisgemacht wird.
 Wenn so ganz massiv auf etwas hingearbeitet worden ist, war  in der der Vergangenheit dann oftmals der dicke Knüppel zum Bauern klein hauen ganz schnell aus der Versenkung geholt worden.
Mich wundert, wie schnell vergessen wird.
Herzliche GRüsse
maria
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ingridk
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« Antwort #68 am: 24.02.09, 09:41 »

Hallo Margit,

erstens haben wir einen Widerspruch gegen die Allgemeinverordnung eingereicht und einen Ausnahmeantrag. Was natürlich abgelehnt wurde. Dann haben wir in Regensburg eine Klage eingereicht. Nun ist alles dem Rechtsanwalt übergeben worden. Der die ganze IG- gesunde Tiere vertritt. Gut wir hatten letzte Woche den Gerichtsvollzieher am Hof. Es geht um die 38 € Bearbeitungsgbühr. Mein Mann fragte, was ist, wenn er nicht zahlt: Eigentlich nichts, er meldet es und dann werden wir wieder etwas hören. Was ganz interessant ist. Die Bußgelder sind sehr verschieden, aber es ist keiner dabei mit 25000€. Es steht auf dem Schreiben zwar bis 25000 €, aber sie werden dies niemals in Anspruch stellen. Also im Landkreis ist der Betrag 500 € pro Betrieb, im Landkreis Straubing ist es 20 € pro nicht geimpftes Tier, im Landkreis Landau sind es 50 € pro nicht geimpftes Tier und im Landkreis Ebersberg sind es glaube ich 50 € pro nicht geimpftes Tier plus 200 € pro Betrieb. Im Thüringerbereich sind es je Tierart 2000€. Wir haben einen Landwirt aus Thüringen dabei, der 4000 € zahlen sollte, nach einem Besuch mit dem Rechtsanwalt müssen sie vorerst gar nichts bezahlen.

In unserem Landkreis sind es 9 Impfverweigerer. Wir haben zwar eine Zwangsgeldandrohung bekommen und wollten nun einen Termin mit dem Landrat. Er will aber uns 9 mit dem Rechtsanwalt nicht sprechen, sonder nur höchstens 3 und keinen Rechtsanwalt. Wir haben aber auch sonst nichts mehr gehört, obwohl schon wieder 14 Tage vorbei sind.

Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird.

Bei der Zwangsgeldandrohung steht sogar auch Zwangshaft mit dabei. Wir wären sofort dabei , wegen dieser Sache ins Gefängnis zu gehen. Nur werden sie dies niemals zulassen, da sie sich selber in die Finger schneiden.


Herzlichst Ingrid
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Stanzerl
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« Antwort #69 am: 24.02.09, 10:09 »

Hallo Ingrid,

danke dafür, dass Du hier mal näher erläutert hast, dass die Ämter in erster Linie mit Drohungen arbeiten, um die betroffenen Landwirte einzuschüchtern. Wir haben einen anderen Weg gefunden, aus der Zwangsimpfung zu entkommen, der aber nicht in jedem Fall funktioniert - die Gefährdung des Impfpersonals. Unser Hoftierarzt hat dem Veterinäramt mitgeteilt, dass er aus diesm Grund nicht bereit ist, die Impfung unserer Freilandherde durchzuführen. Das wurde vom Veterinäramt so akzeptiert. Dazu muss ich aber sagen, dass wir über keine Gebäude verfügen.

Da Du offenbar der IG angehörst, wäre es schön, wenn Du etwas dazu sagen könntest, ob es schon Verhandlungen vor den Amtsgerichten in den anhängigen Bußgeldverfahren gegeben hat? Würde mich mal interessieren, wie die Amtsrichter die Sache sehen.

Ich habe beruflich u.a. mit Bußgeldverfahren zu tun und die Erfahrung gemacht, dass die Richter nicht selten den Betroffenen nochmal entgegenkommen. Im Bußgeldverfahren spielt übrigens auch die wirtschaftliche Situation der Betroffenen eine große Rolle - sie ist von den Behörden zu berücksichtigen. Da die Gerichtskosten im Bußgeldverfahren nicht hoch sind und nicht unbedingt ein Anwalt erforderlich ist, würde ich auf jeden Fall gegen den Bußgeldbescheid Einspruch erheben. Das lohnt fast immer...


Gruß, Conny
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Margit
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« Antwort #70 am: 24.02.09, 11:10 »

Hallo Conny,

das Argument der Gefährdung des Impfpersonals wurde von unserem Veterinäramt nicht anerkannt.
Wir könnten uns ja einen Fangstand ausleihen und eine Adresse wurde uns auch noch gleich mitgeteilt.

Margit
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« Antwort #71 am: 24.02.09, 11:20 »

Hallo Margit,

leider hängt immer viel von den Personen ab, die im Vet-Amt sitzen. Wir haben selber eine Corralanlage mit Fangstand, wurden aber trotzdem befreit. Die Weigerung des Hoftierarztes hat genügt...

Gruß, Conny
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ingridk
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« Antwort #72 am: 24.02.09, 12:03 »

Hallo Conny,

ja ich gehöre der IG an und der Auftakt zur ersten Verhandlung in München war. Das interessante war, dass von der anderen Seite (zu viert) auf die Fragen fast keine Antworten gekommen sind. Die nächste Verhandlung steht an. Du musst aber verstehen, dass ich dazu jetzt hier nichts reinschreibe. Es kann jeder hier lesen. Und man weiß nie, auf welcher Seite jemand ist. Und das das Thema Impfen ein heißes Eisen ist, weiß man auch. Hier ist es wichtig, dass die Gruppe fest zusammen hält und alle Punkte sammelt, was nennenswert ist. Von der Tierseuchenkasse und Veterinärsseite wurde bei Verhandlung über Schäden nur gesagt, dass eigentlich fast gar keine sind. Deshalb ist es auch wichtig, dass alles gemeldet wird.

Warum werden 9 Millionen für Tierseuchenkasse jetzt nocheinmal gegeben? Wenn der Landwirt heuer für die Rinder je 11,80 Euro Tierseuchenbeitrag zahlen müsste, gingen viele Landwirte auf die Barikaden. So aber muß das verhindert werden, noch dazu vor den ganzen Wahlen. Und am Ende vielleicht hat man dies auch noch dem BBV zu verdanken. Für mich ist dies einfach nur Wahlstrategie.

schneeweißen Gruß Ingrid
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Marjellche
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« Antwort #73 am: 24.02.09, 12:25 »


Warum werden 9 Millionen für Tierseuchenkasse jetzt nocheinmal gegeben? Wenn der Landwirt heuer für die Rinder je 11,80 Euro Tierseuchenbeitrag zahlen müsste, gingen viele Landwirte auf die Barikaden. So aber muß das verhindert werden, noch dazu vor den ganzen Wahlen. Und am Ende vielleicht hat man dies auch noch dem BBV zu verdanken. Für mich ist dies einfach nur Wahlstrategie.


Weil die Länder aufgrund des Tierseuchengesetzes dazu verpflichtet sind, bei Ausbruch von Tierseuchen, die namentlich genannt sind weil sie einen volkswirtschaftlichen Schaden bedeuten können, eine Entschädigung zu zahlen.
Zu diesem Zweck dürfen laut Tierseuchengesetz die Länder Tierseuchenkassen einrichten, die maximal 50 % der Kosten übernehmen dürfen - den Rest muß das Land zahlen. Und wenn die Kosten steigen, steigt auch das was das Land zahlen muß.

Wer hier was von Wahlstrategie schreibt, sollte sich erstmal etwas Hintergrundwissen aneignen
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Lieben Gruß - Marjellche
Matthias
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« Antwort #74 am: 24.02.09, 12:46 »


Warum werden 9 Millionen für Tierseuchenkasse jetzt nocheinmal gegeben? Wenn der Landwirt heuer für die Rinder je 11,80 Euro Tierseuchenbeitrag zahlen müsste, gingen viele Landwirte auf die Barikaden. So aber muß das verhindert werden, noch dazu vor den ganzen Wahlen. Und am Ende vielleicht hat man dies auch noch dem BBV zu verdanken. Für mich ist dies einfach nur Wahlstrategie.


Weil die Länder aufgrund des Tierseuchengesetzes dazu verpflichtet sind, bei Ausbruch von Tierseuchen, die namentlich genannt sind weil sie einen volkswirtschaftlichen Schaden bedeuten können, eine Entschädigung zu zahlen.
Zu diesem Zweck dürfen laut Tierseuchengesetz die Länder Tierseuchenkassen einrichten, die maximal 50 % der Kosten übernehmen dürfen - den Rest muß das Land zahlen. Und wenn die Kosten steigen, steigt auch das was das Land zahlen muß.

Wer hier was von Wahlstrategie schreibt, sollte sich erstmal etwas Hintergrundwissen aneignen

Ich denke das Hintergrundwissen wird schon in den meisten Fällen vorhanden sein , die Kunst besteht im Weglassen.
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