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Florine
Gast
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« am: 11.01.09, 15:28 » |
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Vor einem halben Jahr ist mein Mann nach langer Krankheit, jedoch völlig überraschend gestorben. Ich bin nun mit meinen 2 Söhnen allein auf unserem Betrieb. Es gibt ab und zu sehr schwere Zeiten, in der mir mein Mann sehr fehlt. Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht, und kann mir vielleicht etwas raten, wie ich die schwere Zeit verkraften kann. Es ist ab und zu alles so leer und sinnlos.
Danke Florine. :
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Maresi
Mitglied

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Beiträge: 110
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« Antwort #1 am: 11.01.09, 21:51 » |
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Liebe Florine! Hab Deine Zeilen gelesen,und muß Dir sagen,sie haben mich sehr berührt! Ich kann mir denken,das es Dir manchmal sehr schlecht geht! Vielleicht hilft dir ein klein wenig mein Wunsch: Gott gebe Dir für jeden Sturm einen Regenbogen für jede Träne ein Lachen für jede Sorge eine Aussicht und eine hilfe in jeder Schwierigkeit! Für jedes Problem,das das Leben schickt, einen Freund es zu teilen, für jeden Seufzer ein schönes Lied, und eine Antwort auf jedes Gebet!
Alles Liebe und Gute für Dich Maresi
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lilie
Mitglied

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Beiträge: 82
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« Antwort #2 am: 11.01.09, 23:45 » |
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Liebe Florine ! Ich wünsche dir viele himmlische Helfer, die dir Kraft und Zuversicht geben alles zu meistern. Kein schöne Zeit für dich und deine Söhne. ABER Du wirst es schaffen !! Sind deine Söhne schon älter oder ....? Sei gedrückt und umarmt !! Liebe Grüße Simone
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iris59
Neuling

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Beiträge: 24
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« Antwort #3 am: 12.01.09, 10:29 » |
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Liebe Florine,
ich habe selbst vor fast 6 Jahren meinen Mann nach langer Krankheit verloren. Damals war es sehr schwer für mich, zur Normalität zurückzufinden, nachdem ich ihn 5 Jahre lang gepflegt hatte, aber meine Söhne (damals 8, 10, 12 und 14 Jahre alt) haben mich immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Sie hatten vor allem in den letzten 2 Jahren ständig zurückstehen müssen, weil mein Mann komplett bettlägerig war und nicht allein bleiben konnte. Daher wollten die Jungs irgendwann doch mal wieder leben wie andere Kinder in diesem Alter auch. Ich habe mir dann alle Mühe gegeben, ihnen dies zu ermöglichen, was mich dann auch von meinen eigenen Problemen und meiner Trauer abgelenkt hat. Irgendwann hat es dann nicht mehr so weh getan.
Zu diesem Punkt wirst du auch kommen, und ich denke, deine Kinder und deine Arbeit werden dir dabei helfen. Es dauert halt, und vermissen wirst du deinen Mann sicher noch lange. Aber du wirst es schaffen und irgendwann wirst du auch stolz darauf sein, diese schwierige Zeit für dich und die Kinder gemeistert zu haben.
Ich wünsche dir viel Kraft und gute Freunde!
Alles Liebe, Iris
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cara
Kreiselstadt
Vereinsmitglied

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Beiträge: 3306
Kann ich nicht, heisst will ich nicht.
WWW
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« Antwort #4 am: 12.01.09, 11:19 » |
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Hallo Florine,
ich kann gottseidank nicht aus eigener Erfahrung sprechen, kenne aber ein paar Frauen, denen es ähnlich geht wie dir. Daher mein Tipp: schau dich nach Hilfe um. Meine SM hat - und macht es z.T. immer noch mal wieder - einen Psychologen besucht, der ihr wirklich weitergeholfen hat und sie hat auch Medikamente bekommen, die das ganze "erträglicher" machen, gerade zu solchen Zeiten wie Todestag, Geburtstag, Weihnachten... Frag deinen Hausarzt, ob er dir jemanden empfehlen kann, zu dem du gehen kannst... sie ist auch in einer Trauergruppe, also eine Art Selbsthilfegruppe mit einer Handvoll anderer Frauen, die alle das selbe Schicksal haben.. sie haben sich getroffen, um zu reden, aber auch, um mal gemeinsam etwas zu unternehmen, eine Radtour, morgens mal frühstücken gehen.. Ich wünsche dir ganz viel Kraft, dass du das durchstehen wirst, drüber weg wirst du nie schaffen, es wird immer Situationen gebe, in denen die Tränen fliessen wollen, lass sie das auch tun.. du musst nicht stark spielen, deine Söhne dürfen ruhig deine Tränen sehen..
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LiGrüss cara
Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. Henry Ford
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Peppels
Bewohner

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Beiträge: 385
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« Antwort #5 am: 12.01.09, 11:35 » |
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Hallo Florine,
zu dem was Cara geschrieben hat kann ich nur noch hinzufügen, der Schmerz und die Trauer müssen wirklich verarbeitet werden, denn verdrängen hilft nichts. Auch ich habe meinen Mann vor 4 Jahren nach einer langen Krankheit verloren. Nur durch die Hilfe von Aussen habe ich die erste Zeit überstanden und lass Deine Söhne an Deiner Trauer teilnehmen, sie vermissen ihren Vater auch.
Ich wünsche Dir viel Stärke Gruß Peppels
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"Hunde kommen, wenn sie gerufen werden. Katzen nehmen die Mitteilung zur Kenntnis und kommen gelegentlich darauf zurück."
Mary Bij.
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Ingrid2
Vereinsmitglied

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Beiträge: 978
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« Antwort #6 am: 12.01.09, 13:50 » |
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Hallo Florine,
du wirst noch in viele tiefe Löcher fallen. Laß es zu und wein auch wenn dir danach ist. Mein Sohn ist im Dezember 07 gestorben und es ist immer noch sehr schwierig, damit zurechtzukommen. Allerdings werden jetzt die guten Tage deutlich mehr und die schlechten Tage gehen schneller vorbei. Ich denke, es ist wirklich so, daß die Zeit die Wunden heilen kann. Und wenn nicht heilen dann doch lindern. Es wird nichts mehr sein wie vorher, trotzdem muß das Leben weitergehen, auch und gerade wenn noch Kinder da sind. Und vielleicht kann eine Selbsthilfegruppe für dich eine Hilfe sein; aber das ist nicht jedermanns Sache, für mich selbst möchte ich das nicht haben. Gruß Ingrid
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Blansche
Mitglied

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Beiträge: 39
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« Antwort #7 am: 12.01.09, 14:42 » |
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Hallo Florine
ich kann dir ein Buch empfehlen, es heisst: Ohne meinen Mann von Liliane Giudice vom Kreuz-Verlag, aber auch über lesen.de zu bestellen. Es sind Aufzeichnungen einer Witwe. Ich weiss von anderen Witwen, dass es eine Hilfe sein kann, zu lesen, wie andere Frauen den Verlust empfinden. Du wirst dich oft darin wiederfinden. Es kann trösten. Gerne kannst du mich auch per KM anschreiben, ich habe eine Ausbildung in Trauer-und Sterbebegleitung.
Alles Liebe und viel Kraft für die kommende Zeit wünscht dir Blansche
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