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Autor Thema: Neugierig? Veröffentlichung von Agrarzahlungsempfängern!  (Gelesen 43513 mal)
iMichi
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« Antwort #240 am: 18.10.09, 16:29 »

obwohl es hier mehr um die maschine als den menschen geht. letztendlich hängt es immer davon ab wie man solche technik einsetzt. aber wir sind dabei eine komplette abbildung der realität im netz zu erzeugen. und für immer gespeichert.
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michikopka.de
Pierette
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« Antwort #241 am: 18.10.09, 21:15 »

Hallo

 


Sieht man sich den hier den Milchbereich an, so merkt man,
dass Milchbäuerinnen sehr geduldig, fast liebevoll
auf noch so hirnrissige Argumente von Leuten die überhaupt keine Ahnung haben, eingehen.



wie    ist das denn  Huh

Rebell den Spruch kannst du in´s  stecken.

Versuch mal mit mir auf gleicher Augenhöhe zu diskutieren
und hör auf 

Wir sitzen alle im gleichen Boot ...
und kommen nur gemeinsam an´s Ziel



Gruß
Beate

Hallo Beate, was sollte mich veranlassen, mit Dir gemeinsame Wege zu gehen?
Deine Argumente sind es sicher nicht, Deine Ziel auch nicht, ebensowenig wie integrative Eigenschaften, die einer Verbandsfunktionärin zu eigen sein sollten, wenn selbiger Verband noch was retten will - wenigstens sich selbst. So nicht, liebe Leute, so nicht.


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Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen
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Pierette
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« Antwort #242 am: 20.10.09, 11:31 »

Hier noch ein Artikel aus der FAZ zum Thema Agrarzahlungen

http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E8B4EDCB60DA042A0B4393A84DEBC02BA~ATpl~Ecommon~Sspezial.html

Wie dann die 50 Mios des Milchfonds (die laut Sonnleitner "nicht ausreichend sind") verteilt werden, bleibt abzuwarten.
Die Milchindustrie jedenfalls lauert schon:

KStAnzeiger 20.10.09
"Nach Einschätzung der Milchwirtschaft würde eine weitere Schulmilchförderung Sinn machen: Würde bundesweit an allen Schulen und Kindergärten kostenlos Milch angeboten, würde das ein Prozent der gesamten deutschen Milchproduktion ausmachen, hat die Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW errechnet. Die Branche hofft auf einen langfristigen Effekt: Kinder, die bereits in der Schule Milch schätzen lernten, konsumierten sie auch später - was den Absatz langfristig sicherstellen würde, so LV-Milch-Sprecher Frank Maurer. (eve, afp)"


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Paula73
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« Antwort #243 am: 20.10.09, 12:24 »



KStAnzeiger 20.10.09
"Nach Einschätzung der Milchwirtschaft würde eine weitere Schulmilchförderung Sinn machen: Würde bundesweit an allen Schulen und Kindergärten kostenlos Milch angeboten, würde das ein Prozent der gesamten deutschen Milchproduktion ausmachen, hat die Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW errechnet. Die Branche hofft auf einen langfristigen Effekt: Kinder, die bereits in der Schule Milch schätzen lernten, konsumierten sie auch später - was den Absatz langfristig sicherstellen würde, so LV-Milch-Sprecher Frank Maurer. (eve, afp)"




Und was passt dir daran nicht  Huh
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Rebell2
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« Antwort #244 am: 20.10.09, 12:42 »

Ich würde vorschlagen, dass wir die 50 Mill. unter den Milchbauern verlosen, dann hat wenigstens einer was davon und ist für die Zukunft gerettet.

Wenn  Aigner das Geld mit der Gieskanne verteilt, verlängert es nur das Leiden um ein paar Tage !
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Pierette
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« Antwort #245 am: 20.10.09, 12:52 »

Nur damit das klar ist: gegen Schulmilchprogramme habe ich nichts.
Ich habe etwas dagegen, dass u.a. die Verarbeiter auf das Geld, das angeblich den Erzeugern zugedacht ist, schielen.

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Jochen
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« Antwort #246 am: 20.10.09, 13:00 »


Wie dann die 50 Mios des Milchfonds (die laut Sonnleitner "nicht ausreichend sind") verteilt werden, bleibt abzuwarten.


Wieso zitierst Du nur den EINEN und nicht auch den ANDEREN?

Zitat
«Das ist eine absolute Lachnummer», kommentierte Schaber die diskutierte Summe. Um faire Milchpreise auszugleichen, müsste hier mindestens über zweistellige Milliardenbeträge diskutiert werden
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Pierette
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« Antwort #247 am: 20.10.09, 13:33 »

Du weißt genau, dass dies niemals als Forderung postuliert wurde, so wie es der BV gebetsmühlenartig tut.

Ich weiß nicht aus welchem Kontext Du das Zitat hast, aber inhaltlich passt doch eher dieser Auszug aus dem aktuellenBDM-Presseinfo:
Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter BDM e.V. stellt klar, dass der von der EU-Kommission heute in Aussicht gestellte neue Milchfonds aus EU-Geldern in Höhe von 280 Mio. Euro nur dann keine weitere Geldverschwendung darstellt, wenn er für eine effektive Marktentlastung auch auf Angebotsseite eingesetzt wird. Die neue Regierung ist daher gefordert, den deutschen Anteil an diesem Milchfonds (ca. 50 Mio. Euro) national für den Aufkauf von Quoten zu verwenden.
« Letzte Änderung: 20.10.09, 13:45 von Pierette » Gespeichert

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Pierette
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« Antwort #248 am: 20.10.09, 14:02 »

Hallo annelie,
ich denke, dass der FAZ - Artikel mit dem Thema eine Menge zu tun hat, deswegen habe ich auch in diese Box gepackt.
Es ging mir eigentlich um diesen Artikel:

http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E8B4EDCB60DA042A0B4393A84DEBC02BA~ATpl~Ecommon~Sspezial.html
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eifelrosi
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Weißes Gold ist wertvoll und gesund


« Antwort #249 am: 20.10.09, 14:14 »

Nur damit das klar ist: gegen Schulmilchprogramme habe ich nichts.
Ich habe etwas dagegen, dass u.a. die Verarbeiter auf das Geld, das angeblich den Erzeugern zugedacht ist, schielen.



Die Landesvereinigung der Milchwirtschaft, die du aus einem Zeitungsartikel zitierst, ist doch kein Verarbeiter. Abgesehen davon, dass das ja auch nichts mit den normalen Agrarzahlungen zu tun hat, um die es in diesem thread geht.
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Schön, dass es den BT gibt
Pierette
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« Antwort #250 am: 20.10.09, 14:29 »

Na gut, die LV-Milch ist kein Verarbeiter, aber dort sammeln sich die Verarbeiter, BV, UM und sogar der BDM (seit 2 Jahren). Dort wird Milchpolitik gemacht.

Es ging mir eigentlich um diesen Artikel:

http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E8B4EDCB60DA042A0B4393A84DEBC02BA~ATpl~Ecommon~Sspezial.html
« Letzte Änderung: 20.10.09, 15:08 von Pierette » Gespeichert

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eifelrosi
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« Antwort #251 am: 20.10.09, 20:34 »

Bei den Molkereien, die dabei sind, hat das meines Wissens was mit der Schulmilch zu tun.
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schnute
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« Antwort #252 am: 20.10.09, 22:59 »


Hallo annelie,

diese Frage treibt mich auch in den letzten Tagen um.
Wofür große Konzerne aus diesem Topf Unmengen an Geldern bekommen.

Beim Zucker habe ich es verstanden, es geht um den Ausgleich des Wettbewerbnachteils......ob ich das nun richtig finde....?
Aber vielleicht kann mir jemand erklären, warum ich das richtig finden muss.

Bei fleischverarbeitenden Betrieben, also Schlachthöfen, fällt mir bei allem Grübeln kein Grund ein. Vielleicht, weil sie ebenfalls einen Wettbewerbsnachteil ausgeglichen haben möchten - nur welchen?, weil sie Grünflächen um die Firmen herum geschaffen haben? - kleiner Scherz.

Ich hab schon gegoogelt, aber nichts aussagekräftiges dazu gefunden.

Zu deiner Frage glaub ich, ist's eher nicht erwünscht und solange keiner fragt, muss keiner antworten und damit Staub aufwirbeln, an dem sich jemand verschlucken könnte.

Gruß
schnute
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Paula73
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« Antwort #253 am: 20.10.09, 23:13 »

Es wird sich immer wieder beschwert und beklagt das der Neid und das Unverständnis in der Bevölkerung gegenüber der Landwirte wegen der Ausgleichszahlungen so groß ist.

Da Frage ich mich doch wo liegt der Unterschied zu der aktuellen Diskussion hier Huh??
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Internetschdrieler
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Braunviehzucht mit Herz und Verstand


« Antwort #254 am: 21.10.09, 00:32 »

Nur damit das klar ist: gegen Schulmilchprogramme habe ich nichts.
Ich habe etwas dagegen, dass u.a. die Verarbeiter auf das Geld, das angeblich den Erzeugern zugedacht ist, schielen.

Die "Verarbeiter" die 75 % der deutschen Milch erfassen, sind Genossenschaften und gehören den Erzeugern.
Das gehört jetzt zwar in die Michbox aber um diese Zeit nehm ichs nicht mehr so genau:

Aus Solidarität und im Sinne dieses Schreibens, denn Bauer Denkt Mit: Grin
müssten die 50 Mio auf unten angeführtes Konto überwiesen werden Wink
Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Aufwand, bedeutet für viele Milcherzeugungsbetriebe
die Teilnahme an unseren Aktionen. Neben den Kosten für die Busfahrten ist auch der
immense Zeitaufwand in betracht zu ziehen. Wenn dann mit den Schleppern bis nach Brüssel
gefahren wird, kommt der Dieselaufwand hinzu.
Um jenen Aktiven ein wenig Unterstützung zukommen lassen zu können, bitten wir alle
diejenigen, die aus zeitlichen Gründen nur sporadisch mit auf Demonstrationszug gehen
können, um einen Solidaritätsbeitrag. Wir haben dafür ein spezielles Konto eingerichtet, die
eingehenden Beträge werden ausschließlich für die oben genannten Einsatzzwecke
verwendet.
Konto-Nr.: 100312835
Raiba Gerolzhofen
BLZ 793 620 81]

Internetschdrieler
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Versuche nie einen Menschen so zu formen wie du es bist, denn du solltest wissen , daß einer von deiner Sorte reicht (Ralph Waldo)
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