Hallo Mirjam,
wir wollen noch viel mehr- für jede Baumaßnahme muss Augleichsfläche her, je hochwertiger die Flächen- umso besser, man schiebt sogar den Humus weg und macht Magerstandorte draus, grosse Schlagzeile, wieder so und so viel Fläche aus der Monokultur genommen,
überall zu Hauf blühende Flächen für Agrarökologiestandorte.
Wir scheinen noch mehr als genug Flächen zu haben.
Angeblich würden in den ehemaligen Ostblockstaaten noch 60 % der Flächen auf eine landwirtschaftliche Bewirtschaftung warten, also brauchts bei uns immer weniger Flächen für die Ernährung.
Ausserdem möchte Frau Merkel sicher auch ihre Klimaziele erreichen.
Es gibt aber auch andere Trends- Urban Gardening kommt sogar in die kleineren Städte.
Wenn für Energieerzeugung vom Acker eine wesentliche bessere Rendite rauskommt- dann müssen wir die Nahrungsmittel eben vom Ausland holen.
Und nachdem mehr als 1/4 im Müll landet- scheint die Wertschätzung dafür sehr spärlich zu sein.
Erst wenn unsere Flächen in anderen Händen sind- dann wird die Wertschätzung ansteigen.
Bin ja gespannt, wie sich der Agrarkolonialismus weiterentwickelt- das bisschen Dreck unter unseren Füssen gut genug für Geldanlage, um mit billigen Arbeitskräften billige Nahrungsmittel zu erzeugen- und wenn die Claims ausgebeutet sind- wird weitergezogen.
Wer ein wenig weiter denken will-
ein Buchtip
http://www.weltbild.de/3/16177048-1/buch/dreck.htmlmaria