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Autor Thema: Jammern auf hohem Niveau  (Gelesen 6557 mal)
Cendrillon
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« Antwort #45 am: 16.12.08, 17:14 »

hallo sasa,
genau da fängt es ja schon an. bei einem  mann ist es egal was er tut (ausser vielleicht er ist hausmann) . seine arbeit wird annerkannt. warum kann das bei einer frau nicht auch so sein? nur weil wir "nur-hausfrauen" keinen lohn haben, heisst das noch lange nicht, das wir nichts tun. es wäre schon schön, wenn das die "gesellschaft" auch so sehen würde.

die, die arbeiten gehen, um mal eigenes geld zu haben kann ich verstehen. wenn ich etwas brauche, kann ich es kaufen. aber es ist eben doch nicht "mein" geld. da gehts ums gefühl.

mirjam,
anscheinend gibt es frauen, die sich mit diesem bild identifizieren können. darum werden solche bücher geschrieben. die inserenten wissen genau, wo sie die zielgruppe erreichen. ich hätte diese anzeige wahrscheinlich auch gelesen - um danach den kopf darüber zu schütteln.

liebe grüsse
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phil
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« Antwort #46 am: 16.12.08, 17:56 »

Auweia Sasa!

.....Kinder sind nun mal ein durch und durch undankbares Gesindel.....! boah!!

Liebe Sasa,
ihr Frauen seid es welche die Kinder am meisten prägen,das ist halt naturbedingt.Wenn es Probleme mit Kindern gibt muß man als allererstes fragen wer die Bezugsperson Nr.1 war!

"Kinder sind ein Buch in das man schreiben und aus dem man lesen kann"!

Den Autor/die Autorin weiß ich nimmer.Aber meiner Meinung nach trifft der Spruch die Realität.Alle wollen schreiben und niemand will lesen.

Vor 8 oder 9 Jahren war mal ein Bericht aus den USA im Fernsehen.Eine Schwarze mit 9 Kindern von 6 verschiedenen Männern.Die Frau mußte auf Arbeit gehen,sonst hätte sie keine Unterstützung erhalten.Ich finde das gut so!Bei uns würde so eine Dame zu Hause zu Hause rumhängen und sich depressive Gedanken machen über die bösen Männer und die Welt im Allgemeinen.Und diese Mentalität würde sich auf die Kinder übertragen.So aber kriegen die Kinder mit,dass man was arbeiten muß!
Ich hab hier Bäuerinnen gesehen, die bei bestem Wetter am frühen Nachmittag den Kinderwagen spazieren schoben und die größeren Kids liefen nebenher.So prächtig läuft es dort heute mit dem Nachwuchs nicht.Für die Kinder wärs besser gewesen,die Mama hätte sich bemüht das gute Wetter auszunutzen um irgendeine sinnvolle Arbeit zu erledigen.Und das an Besten mit Liebe.


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Wahres Wort ist nicht schön-schönes Wort ist nicht wahr!(Konfuzius)
LunaR
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Dat Eenen sien Uhl is det Annern sien Nachtigall


« Antwort #47 am: 16.12.08, 18:02 »


Ich hab hier Bäuerinnen gesehen, die bei bestem Wetter am frühen Nachmittag den Kinderwagen spazieren schoben und die größeren Kids liefen nebenher.So prächtig läuft es dort heute mit dem Nachwuchs nicht.Für die Kinder wärs besser gewesen,die Mama hätte sich bemüht das gute Wetter auszunutzen um irgendeine sinnvolle Arbeit zu erledigen.Und das an Besten mit Liebe.




Genau diese Meinung ist es, die den Frauen zu schaffen macht. Geht frau mit den Kindern bei schönem Wetter spazieren, muss sie sich schon entschuldigen, dass sie nichts sinnvolles tut.

Zeit mit den Kindern verbracht ist IMMER SINNVOLL,

meint Luna

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Cendrillon
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« Antwort #48 am: 16.12.08, 18:15 »

hallo phil,
bei dir läufts anscheinend immer aufs gleiche hinaus. was immer mit den kindern schief läuft, es ist die schuld der mütter.  Roll Eyes
klar brauchen kinder bezugspersonen. das können aber auch 2 oder 3 auf einmal sein. die mutter, der vater, die oma, die tagesmutter,....
warum eigentlichnur die mutter? vor allem in der landwirtschaft ist doch der vater viel in der nähe. der hat also bestimmt mehr einfluss auf die kinder, als ein vater, der den ganzen tag auswärts auf arbeit geht. (ich habe NICHT geschrieben, landwirte arbeiten nicht).
und was ist, wenn der vater zuhause ist und die mutter arbeiten geht?
und warum ist es nicht sinnvoll mit den kindern an einem schönen vormittag spazieren zu gehen? ist es besser, der fernseher erledigt die beziehungsarbeit?

wir frauen möchten, das unsere ARBEIT RESPEKTIERT WIRD. deine ansichtsweise ist da wenig hilfreich.

lg
katrin
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Biobauer
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« Antwort #49 am: 16.12.08, 18:16 »

Auweia Sasa!

Ich hab hier Bäuerinnen gesehen, die bei bestem Wetter am frühen Nachmittag den Kinderwagen spazieren schoben und die größeren Kids liefen nebenher.So prächtig läuft es dort heute mit dem Nachwuchs nicht.Für die Kinder wärs besser gewesen,die Mama hätte sich bemüht das gute Wetter auszunutzen um irgendeine sinnvolle Arbeit zu erledigen.Und das an Besten mit Liebe.




sag mal willst du provozieren oder meinst du das wirklich ernst was du so von dir gibst. is ne reine verständinsfrage von mir, das ich in zukunft deine beiträge besser einordnen kann.
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Streite dich nie mit einem Idioten, er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich mit Erfahrung. (Bob Smith, 1962
Luetten
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« Antwort #50 am: 16.12.08, 18:45 »

@Phil, das muß man nicht begreifen oder Huh Huh Huh
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Man sollte nie mit vollem Mund über Bauern schimpfen!
Sasa
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« Antwort #51 am: 16.12.08, 19:49 »

Ach, lasst ihn doch Grin

Lieber Phil, ein Kind kommt als absoluter Egoist auf die Welt; das ist naturgegeben und auch gut, ein Säugling kann sich nur durch Geschrei äußern und hat nur eine Überlebenschance, wenn seine Bedürfnisse ( Nahrung; Zuwendung  usw.) unverzüglich befriedigt werden. Mit den Jahren sollte ein Kind aber ein soziales Wesen werden und seine Bedürfnisse notfalls etwas zurückstellen können Grin.
Natürlich liebe ich meine Töchter, ich habe sie mir gewünscht und bin gerne Mutter. Ich gehe allerdings davon aus, daß der Vater derselbigen in etwa gleiches empfindet Grin und daher ist er ebenso wichtig wie ich für ihre Erziehung.
Solltest Du unter Prägung die Vermittlung von Vorstellungen und Werten verstehen, gebe ich Dir recht. Und die Vorbildfunktion der Eltern ist sehr wichtig. Aber:
Undankbar sind Kinder ( und damit verstehe ich jede Person, die nicht mindestens 18 ist, unter Umständen kann es länger dauern Grin) grundsätzlich. Für ihre Existenz brauchen sie sich nicht bedanken, sie wurden ja nicht gefragt, ob sie geboren werden wollten. Und ansonsten ist es Job der Eltern, mitunter mal Nein zu sagen- zu ihrem Besten ( aber das Beste wollen sie ja nicht Grin).

Ich bin meinen Eltern dankbar für meine glückliche Kindheit. Sie haben mich zu einem vernünftigen Menschen erzogen, der im Leben zurecht kommt und notfalls auch schwere Zeiten meistern könnte. Aber- ich bin 39. Im Nachhinein machen ihre Verbote und Anweisungen Sinn- und da liegt der Knackpunkt!
Meine Kinder sind mir bisher nicht dankbar für das Verbot von Tortenstücken zum Frühstück, für das Bestehen auf Hausaufgaben und regelmäßigen Schulbesuch, gesunde Eintöpfe zum Mittag, einen Fernseher, der nur stundenweise eingeschaltet werden darf, Aufräumaktionen im Kinderzimmer und etliche andere Schikanemaßnahmen seitens ihrer Eltern. Unsere Teenietochter beklagt die strenge Ausgehregelung, das Alkoholverbot und das strikte Verbieten von Umgang mit zwielichtigen Gestalten und außerdem käme ihr der Besitz einer Kreditkarte mit anständigem Kreditrahmen- der von Mama und Papa zurückgezahlt werden darf, sehr gelegen.  Obwohl: Von ihr war neulich zu vernehmen, es sei schon gut, daß wir etwas strenger seien; würden wir ihr alles erlauben, hätte sie das Gefühl, sie sei uns egal Grin. ´
Und Dankbarkeit für die Arbeit ihrer Mutter im Haushalt und sonstwo fehlt ihnen leider völlig. Den Wert ordentlicher Räume, gewischter Böden und geputzter Fenster halten sie für gering; sie sind aber sehr dankbar dafür, wenn Mama in letzter Sekunde die gesuchten Turnschuhe aus dem Unterwäschefach fischt Grin

Und was die Prägung angeht: Soweit ich es im Kopf habe, hat doch Herr Lorenz seine Theorien mit Hilfe junger Gänse aufgestellt. Da liegt der Unterschied. Ich bin keine Gans und ziehe auch keine groß.  Grin
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Mirjam
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Change happens!


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« Antwort #52 am: 16.12.08, 20:45 »

Phil - mir wäre es auch lieber, du würdest deine BT-Zeit nehmen und dich mit "Liebe einer sinnvollen Arbeit widmen"  Grin Grin Grin
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Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
phil
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« Antwort #53 am: 16.12.08, 22:33 »

Joh Mirjam!

Ich könnt meine Zeit sinnvoller verwenden als hier Weisheiten zu verbreiten die niemand haben will.Ich bin aber meistens nur hier wenn ich was gleichzeitig esse(meine Tastatur schaut vielleicht aus) oder ein Fußbad mache oder kurz nach Hi-tier oder......!
Hab vor ein paar Tagen mal überlegt den PC ins Klo zu stellen(ganz ehrlich Grin) aber da wo ich gehe ist es kalt und son großer Sch........r bin ich auch nicht.

Bridda iss wech und Du machst Moderatorenpause-da kann ich glatt mal bissle provokativer auftreten.Und vielleicht kann ich doch ein paar Teppiche am Boden halten.

Und etz mach ich erscht mal was sinnvolles!
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Wahres Wort ist nicht schön-schönes Wort ist nicht wahr!(Konfuzius)
Sasa
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« Antwort #54 am: 16.12.08, 22:59 »

Ja, Ja , sind die Katzen aus dem Haus...Übrigens, welchen Teppich?? Wir sind fast komplett verfliest- und ein Orkan ist doch nicht gemeldet?? Grin
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #55 am: 17.12.08, 08:52 »

Der liebe Phil stänkert halt gerne Grin,
aber zum Thema zurückzukommen-
Jammern auf hohem Niveau-
ich höre auch oft, dass für "was gscheites zum Essen" kein Geld mehr vorhanden ist.
Wir hatten auch so eine Diskussion mitgeführt.
Bei uns gabs eine Kürbissuppe und Dampfnudeln mit Vanillesosse.
Hab vorgerechnet, was dieses Essen kostet.
Das Problem ist, kochen zählt ja nicht zu den belobigten gesellschaftlichen Tugenden und ganze Herrscharen von Ernährungsindustrien haben uns diese Arbeit abgenommen.
Grundnahrungsmittel sind immer noch seeeehr billig, aber die verarbeiteten Produkte kosten dann halt eben.
Leider fühlt sich in unserem Land niemand verantwortlich, Bildung in Form von praktischen Wissen und Tätigkeit zu vermitteln.
Die vielen Helferlein, die die so furchtbare und schreckliche Hausarbeit überstehen helfen, kosten in der Regel unser Bestes, unser Geld.
Deshalb bin ich von Simply your life so begeistert, keine Vorschläge sich den 145 irgendwas elektrischen oder mechanischen Helfer, Maschine zu kaufen, sondern den Haushalt zu enschleunigen, praktische Hilfe zu geben, wie diese Arbeit sinnvoll, praktisch und zügig erledigt werden kann.
Hausarbeit hat genauso einen Wert wie andere Arbeit-
ein gesundes wohlschmeckendes Essen aus frischen Zutaten mit einem normalen Haushaltsbuget hinzubekommen - ist für mich auch Managementtätigkeit.
Und ein Kapitel in diesem Buch dreht sich um die Finanzen, den Umgang mit den lieben Geld so einigermaßen auf die Reihe zu bekommen, ist auch kein Wissen, das in den Schulen vermittelt wird.
Solange wir in einem wohlstandsverwöhnten Land gelebt haben- war alles ganz einfach. Aber wenn weniger Geld vorhanden ist, ist es sehr erleichternd, auch mit wenig viel schaffen zu können. Eine Haushaltsbuchführung gehört für mich einfach ganz normal dazu, es geht soviel Geld durch die Hände, während es im Betrieb als vollkommen selbstverständlich gesehen wird, Buch zu führen, ist der Haushalt mit seinem nicht unbeträchtlichen Geldbewegungen ein Stiefkind in unserer Gesellschaft.
Es wird heute soviel Wert auf den ganz frühen Umgang mit dem PC bei den Kindern gelegt, aber dass auch manuelle Fertig- und Fähigkeiten sehr hilfreich sein könnten, wird vor lauter PISA-Wahn vergessen.
Glücklich derjenige, der sich gut helfen kann, man spart sich eine Menge Geld und Spass macht es obendrein, nicht nur ein Möbelstück aus dem Karton zusammenzubauen, sondern eines selbst zu entwerfen und zu machen.
WPutzen und Bügeln sind nicht unbedingt die dankbarsten Arbeiten, aber sie müssen auch getan werden, aber jeden Tag an einem selbstgeschreinerten Möbelstück vorbei zu gehen, sich über einen gut gefüllten Vorratsschrank mit ganz speziellen Leckereien zu freuen,
gibt ja noch unzählige Möglichkeiten.
Vielleicht wäre dann nicht mehr soviel Jammern im Raum, sondern mehr Freude und Zufriedenheit. Die Benediktiner mit ihrem Bete und Arbeite- haben es genauso erkannt, wie auch im alten Japan, es braucht beides, die Schulung des Geistes, aber auch das Erlernen und Üben von manuellen Tätigkeiten.
Herzl. Grüsse
maria


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gundi
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« Antwort #56 am: 17.12.08, 11:00 »

Das Problem ist, kochen zählt ja nicht zu den belobigten gesellschaftlichen Tugenden

Hallo!

Vor ein paar Tagen habe ich beim einkaufen zwei Frauen "belauscht". Ich stand in der Warteschlange an der Kasse und hinter mir die zwei. Sie unterhielten sich übers Keksbacken. Während die andere aufzählte wieviele Sorten sie schon gebacken habe, sagte die eine, sie kaufe sich das Gebäck weil ihr sei eine saubere Küche lieber. Und überhaupt wolle sie sich im Keller eine Kochstelle einrichten, damit nicht immer das ganze Haus voller "Kochdüfte" sei Roll Eyes
Auf was für Gedanken manche Leute kommen Sad
Aber ich höre das immer öfter das verschiedene Sachen, spez. Hausmannskost nicht mehr gekocht werden, weil dann das ganze Haus stinkt.
Für mich ist jedenfalls die Küche der Mittelpunkt des Hauses, und ich finde, erst die verschiedenen "Düfte" die davon ausgehen zeigen an das in dem Haus Leben ist. Meine Küche ist zugleich Wohnraum und kein Ausstellungsstück.
Im Moment riecht es nach Kartoffelgulasch Wink


lg gundi
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Es ist kein Herr so hoch im Land, der nicht lebt vom Bauernstand!
Jacky
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« Antwort #57 am: 17.12.08, 11:51 »

Das Problem ist, kochen zählt ja nicht zu den belobigten gesellschaftlichen Tugenden

Hallo!

Vor ein paar Tagen habe ich beim einkaufen zwei Frauen "belauscht". Ich stand in der Warteschlange an der Kasse und hinter mir die zwei. Sie unterhielten sich übers Keksbacken. Während die andere aufzählte wieviele Sorten sie schon gebacken habe, sagte die eine, sie kaufe sich das Gebäck weil ihr sei eine saubere Küche lieber. Und überhaupt wolle sie sich im Keller eine Kochstelle einrichten, damit nicht immer das ganze Haus voller "Kochdüfte" sei Roll Eyes
Auf was für Gedanken manche Leute kommen Sad
Aber ich höre das immer öfter das verschiedene Sachen, spez. Hausmannskost nicht mehr gekocht werden, weil dann das ganze Haus stinkt.
Für mich ist jedenfalls die Küche der Mittelpunkt des Hauses, und ich finde, erst die verschiedenen "Düfte" die davon ausgehen zeigen an das in dem Haus Leben ist. Meine Küche ist zugleich Wohnraum und kein Ausstellungsstück.
Im Moment riecht es nach Kartoffelgulasch Wink


lg gundi

Einstellungen haben manche Menschen... Roll Eyes
Die Eltern einer früheren Klassenkameradin von mir haben vor etwa zwei Jahren ihre Küche modernisiert...schweineteuer.
Zum Kochen gehen sie in den Keller, wo die alte Küche aufgebaut wurde, damit die neue Küche immer vorzeigemässig glänzt und nicht abgenutzt wird.
Aber ob die zufrieden mit ihrem Leben und ihrer Einstellung sind. Huh Jedenfalls im jammern darüber, wie schlecht es ihnen doch geht, sind sie gut.
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Liebe Grüße  Sabine

Wer lächelt statt zu toben, ist immer der Stärkere
manurtb
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« Antwort #58 am: 17.12.08, 12:21 »

volle Zustimmung! Aber: Trotzdem gibt es Tage, an denen würde ich am liebsten der  nächsten vorbeikommenden Fremden auf der Stelle meinen Mutterpaß und meine Heiratsurkunde in die Hand drücken und wäre so gerne ein gutverdienender Single (aber hier kommt ja nie eine vorbei, die wissen wahrscheinlich, was ihnen blüht Grin ). Obwohl ich alle Entscheidungen in meinem Leben gut überlegt - denke ich mal- und selbst traf....
Hallo Sasa,
also mit dem gutverdienenden Single kann ich Dir auch nicht dienen, weil ich kein Single bin...
Aber ganz ehrlich: Auch die haben Tage, an denen sie gerne mit Dir tauschen möchten, weil gerade in der Arbeit irgendeine Intrige gegen sie läuft und sie sich für einen Weg entscheiden müssen, ohne zu wissen, wo der hin führt oder ähnliches...
Das ist doch klar, dass man nicht immer mit dem zufrieden ist, was man sich ausgesucht hat.
Wenn ich die 5. Besprechung an dem Tag habe und noch schnell mal Projektrapport habe, dann wünsche ich mir auch, dass ich einfach nur den Abwasch machen kann, ohne viel nachdenken...
Aber das ist kurzzeitig und am nächsten Tag weiss ich, warum ich lieber das machen will, was ich mache...


Liebe Sasa,
ihr Frauen seid es welche die Kinder am meisten prägen,das ist halt naturbedingt.Wenn es Probleme mit Kindern gibt muß man als allererstes fragen wer die Bezugsperson Nr.1 war!
Warum verallgemeinerst Du denn da?
Ich sitze hier mit meiner Kollegin und wir grinsen uns an, weil bei uns beiden die Männer die Bezugsperson Nr. 1 ist.
Und die Kinder unterscheiden sich in nichts zu denen, die von Frauen geprägt sind.
Naja, wir sind halt unnatürlich und die anderen sind natürlich, aber uns macht das nichts aus.
Andererseits frag ich mich: Worauf willst Du hinaus? Was soll Deine Aussage bezwecken?
« Letzte Änderung: 17.12.08, 12:25 von manurtb » Gespeichert
frankenpower41
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« Antwort #59 am: 17.12.08, 14:08 »

Hallo

nochmals zum Kochen in den Keller gehen.
Das hatten wir bei uns zu Hause auch bei einer Familie.  Die hatten neu gebaut und bestimmt ein paar Jahre lang nur im Keller gehaust damit oben in der neuen Wohnung nichts schmutzig wird. Wenn man zu denen ging, wurde man in den Keller geführt.  Irgendwann hat sie mal ein Mann aus dem Ort, der schon für sein Mundwerk bekannt war, immer nur noch als die "Kellerasseln" bezeichnet, dann wurde die Küche eingeweiht.

Wegen sparsam kochen  bzw. Fertiggerichte.  Hat gestern mein Onkel erzählt.  Der Sohn seiner Angestellten (ca. Ende 40) und bestimmt nicht rückständig, sollte in die Schule als für die  "Tafel" gesammelt wurde  Kartoffelbrei zum Anrühren mitbringen.  Die Frau hat dann 3 Kg Kartoffeln gekauft und Brief an die Schule dazu mitgegeben.  Darin schrieb sie, dass sie ja gerne für Bedürftige spendet, aber bisher hat sie ihren Kartoffelbrei immer selber gemacht und das wäre denen ja auch zuzumuten. Außerdem bekommt man aus den 3 kg, sicherlich eine größere Menge heraus als bei dem verlangten Produkt. Fand ich gut, sollte öfters darauf hingewiesen werden.

Marianne
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