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Autor Thema: Schöne Gebete  (Gelesen 64664 mal)
sonny
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« Antwort #90 am: 22.02.08, 20:32 »

Der Engel Gottes


Der Engel Gottes geleite dich auf den Wegen deines Lebens.

Der Engel Gottes gebe dir Kraft zur Liebe,
so wie er Josef Kraft gegeben hat,
Maria zu lieben und dieses unbegreifliche Kind.

Er gebe dir Kraft, die Menschen anzunehmen,
die dir anvertraut sind,
und die Aufgabe deines Lebens zu erfüllen,
auch wenn sie dich überrascht.

Der Engel Gottes warne dich in der Gefahr,
so wie er Josef gewarnt hat vor dem wütenden Herodes.

Er zeige dir und den Deinen einen Ausweg,
wenn euer Leben bedroht ist,
und schenke dir Besonnenheit und Mut zum rettenden Handeln.

Der Engel Gottes
lasse dich Gottes Stimme hören in deinen Träumen,
so wie er Josef dreimal erschienen ist im Traum.

Er schenke dir Vertrauen zu dem, der dich ruft,
und Mut, seinem Ruf zu folgen.

So kannst du selbst zum Engel werden,
zum Beschützer und Begleiter für die Menschen,
die deine Hilfe brauchen.

Der Engel des Herrn
bringe dir den Segen des lebendigen Gottes,
des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.


(Christina Kessler)



Aus: Ursula Schauber (Hg.), Gegen die Schwerkraft des Todes. Fastenzeit und Ostern
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sonny

Es gibt nur eine Medizin gegen große Sorgen:
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Maja
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Ein Wunder in meinen Armen


« Antwort #91 am: 23.02.08, 23:58 »

Bewahre uns Gott
behüte uns Gott
sei mit uns auf unseren Wegen
Sei Quelle und Trost
in wüster Not
Sei um uns mit deinem Segen
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sonny
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« Antwort #92 am: 24.02.08, 14:50 »

Jesus lebt


Seht, er lebt – ja, er lebt,
er stand auf am dritten Tag!
Seht, er lebt – Jesus lebt,
er steht mitten unter uns!

Kommt durch die verschlossnen Türen,
sagt zu uns: Habt keine Angst!
Kommt wie damals so auch heute
und sagt: Friede sei mit euch!

Und wir hören seine Worte
und es brennt in uns das Herz,
und er bricht das Brot für alle
und die Augen gehn uns auf.

Keiner lebt nur für sich selber,
keiner stirbt für sich allein,
ob wir leben oder sterben,
wir gehören zu dem Herrn.

Er ist bei uns alle Tage
bis ans Ende dieser Welt,
und es ist kein anderer Name,
der mich selig machen kann!

Seht, er lebt – ja, er lebt,
er stand auf am dritten Tag!
Seht, er lebt – Jesus lebt,
er steht mitten unter uns!


Aus: Lothar Zenetti, Leben liegt in der Luft. Worte der Hoffnung
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Sigrid
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« Antwort #93 am: 25.02.08, 04:44 »

 Grin Ich habe hier ein Bild zum Freuen, es bedarf eigentlich keiner Worte, die Gesichter, insbesondere das
des Hundes, sagen doch alles ....
                                              Sigrid
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Maja
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Ein Wunder in meinen Armen


« Antwort #94 am: 25.02.08, 08:59 »

Danke Sigrid für das Bild
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sonny
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« Antwort #95 am: 27.02.08, 10:01 »

In uns trällert dein Lied


Du, Unauffälliger, kreuzt unseren Weg,
störst uns auf.
Deine verrückte Liebe
verrückt die Maßstäbe,
macht Wichtiges nebensächlich,
Übersehenes
zum Einzigen,
und die am Rande
zu deinen Augen.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

In der Wüste unseres Herzens
rufst du, Verborgener, jeder und jedem zu:
Hab keine Angst, komm!
Und: Folge mir nach.
Lass dich ergreifen vom Feuer meiner Liebe.
Niemals sagt dieses Feuer: Es reicht.
Noch mit den Dornen unseres Herzens
entzündest du ein Feuer;
selbst die Steine in uns, die unfruchtbaren Gegenden,
bringst du zum Glühen.
Mitten durch die Wüste unseres Herzens
bahnst du dir einen Weg,
lässt uns deine Gegenwart erahnen.
Auferstandener, der Hauch
deiner Gegenwart schafft uns neu –
Tag für Tag.
Aus versteinerten Eisblöcken formst
du uns zu Menschen.
Deine Vergebung, frisch wie am ersten Tag,
erfindet uns neu.
Noch im Dunkel unserer Schuld,
im Gefängnis unserer Gewohnheiten
– dein Antlitz: menschlich, erbarmend,
und belebend.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Unglaublicher, in der Unvernunft deiner Liebe
– die in Wirklichkeit das einzig Vernünftige ist –
teilst du aus, ohne zu zählen oder zu rechnen.
Aus deiner Überfülle gibst du reichlich,
mehr als unsere Hände zu fassen vermögen.
Und dein Same wächst. Ohne dass wir wüssten wie.
Über Nacht. Von selbst.
Und in uns keimt eine Hoffnung,
schlägt deine Liebe Wurzel,
trällert ein Lied.


(Markus Grünling)



Aus: Ursula Schauber (Hg.), Gegen die Schwerkraft des Todes. Fastenzeit und Ostern,
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sonny
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« Antwort #96 am: 23.03.08, 08:54 »

Ostermorgen


Mir ist ein Stein
vom Herzen genommen:
meine Hoffnung
die ich begrub
ist auferstanden
wie er gesagt hat
er lebt er lebt
er geht mir voraus!

Ich fragte:
Wer wird mir
den Stein wegwälzen
von dem Grab
meiner Hoffnung
den Stein
von meinem Herzen
diesen schweren Stein?

Mir ist ein Stein
vom Herzen genommen:
meine Hoffnung
die ich begrub
ist auferstanden
wie er gesagt hat
er lebt er lebt
er geht mir voraus!


Aus: Lothar Zenetti, Leben liegt in der Luft. Worte der Hoffnung,
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sonny

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Sigrid
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« Antwort #97 am: 23.03.08, 21:15 »

   Gebet

Herr Jesus Christus,
du bist auferstanden - du bist wahrhaftig auferstanden!
Du willst nicht, dass wir dich bei den Toten suchen.
 Darum schickst du uns ins Leben:
In unseren Alltag, an unsere Aufgaben und zu den Menschen.
Schenke durch uns mehr Liebe in der Welt
- Liebe, die Kriege beendet und Frieden schafft überall;
- Liebe, die tödliche Mauern einreißt;
- Liebe, die zum Leben führt!
Gib Frieden, Freude und Geborgenheit, die um Ostern weiß!
 Lass uns mit dem Leben weitersagen, dass du auferstanden bist -
 und Gott mit dir auch uns die lebendige Hoffnung
 auf die Auferstehung von den Toten schenkt!
Bleibe bei uns, Herr, und öffne uns Augen und Ohren,
 auf dass wir dich erkennen,
 dich fröhlich und dankbar preisen und aufstehen für dich!
                                                                                                   Amen.
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sonny
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« Antwort #98 am: 24.03.08, 16:34 »

Das soll so geschehen sein,

dass da zwei Jünger gingen
so enttäuscht nach Jesu Tod
nach Emmaus hin
und nicht verstanden,
warum alles so gekommen war.

Das kann so gewesen sein,

dass einer kam wie irgendeiner
und sprach mit ihnen
und erschloss den Sinn der Schrift,
so dass ihr Herz entbrannte.

Das wird so geschehen sein,

dass sie ihn baten,
doch zu bleiben in der Nacht
und dass sie dann am Tisch
den Herrn erkannten,
wie das Brot er brach.

Das muss so gewesen sein

denn auch uns
ist es ebenso geschehn
und es geschieht
immer neu unter uns:
In dem Wort und im Brot,
mit den Augen des Glaubens
erkennen wir ihn.


Aus: Lothar Zenetti, Leben liegt in der Luft. Worte der Hoffnung
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sonny

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marikat
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Lass mir die Träume, ich brauch sie zum Leben


« Antwort #99 am: 13.06.08, 11:55 »

Ich habe dieses kurze und für mich einprägsame Gebet von einer alten Frau, die noch sehr rege ist, und ihren Tag mit vielerlei Aktionen füllt.

HERR, SEGNE DIESEN TAG
DASS ICH AN SEINEM ENDE
MEIN HERZ, UND MEINE HÄNDE
DIR FREUDIG ZEIGEN MAG.
Amen
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Luise
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« Antwort #100 am: 13.06.08, 12:36 »

Hallo Marikat
sehr schönes Gebet. Ich mag die präziese kurze Art.
Luise
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Jule
Keine Zukunft ohne Kuhzunft
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« Antwort #101 am: 03.11.08, 07:26 »

Ich habe ein sehr schönes Gebet gefunden, es ist für all die jenigen Gedacht die sich im falschen Leben fühlen.
Aussteigen möchte ich
Herr, heute möchte ich es
Dir einmal deutlich sagen:
Es ist mir alles zuwider!
Es gibt Augenblicke,
in denen ich alles hinschmeißen möchte,
da möchte ich fortlaufen
in eine unendliche Weite,
da möchte ich am liebsten
nichts mehr sehen und hören,
mich auflösen in nichts,
da möchte ich ganz einfach aussteigen
aus dem Zug, in dem ich schon jahrelang sitze,
denn ich bin müde geworden,
aufrecht zu stehen oder zu sitzen.

Mir ist es,
als hätte ich keine klare Sicht,
als hätte ich taube Ohren,
als säße ich im falschen Zug,
der in eine Richtung fährt,
in die ich gar nicht wollte.

Früher hatte ich ein klares Ziel,
wusste ich immer, was ich wollte,
wusste immer, wohin ich sollte.
Doch nun liege ich am Boden,
und habe Schmerzen durch und durch.
Ich weiß nicht mehr, wozu, wohin,
ich erkenne keinen Sinn;
aussteigen möchte ich aus diesem Leben!

Herr, was hast Du nur vor mit mir?
Ist das noch mein Weg, mein Ziel?
Sitze ich wirklich im richtigen Zug?
Ich bin so unsicher geworden!

Herr, Du Lenker meines Lebens,
in Deiner Hand liegt mein ganzes Sein;
Du hast es selbst darin geschrieben
und wolltest, dass ich bei Dir geborgen bin.

Sei demnach kein Lenker,
der mich in die Irre führt,
der mich ins Nichts fahren lässt,
der mich ins Verderben stürzt!

Wenn dies nicht mein Zug ist,
dann halte ihn an,
damit ich aussteigen kann.
Ansonsten müsste ich abspringen
und meine Knochen riskieren.

Herr, Du hast zu Deinen Jüngern gesagt:
»Wer mir nachfolgen will,
muss um meinetwillen alles verlassen!«
Du hast sehr konkret gefordert,
Deinen Weg zu gehen,
um das Heil zu erlangen.

Wenn ich Dir folgen soll,
muss ich alles stehen und liegen lassen.
Herr, hilf mir, dass ich dies vermag,
da ich doch müde und matt geworden bin.

Gib Dich darum auch mir zu erkennen,
wie Du Dich Deinen Jüngern zu erkennen gabst,
als sie auf dem Weg nach Emmaus fast verzweifelten
und Du ihnen die Schrift erschlossest.

Du hast ihnen den Weg gewiesen.
Weise auch mir den Weg zu Dir.
Richte mich auf, stärke mich und mache mir Mut,
damit ich Dir blind vertrauend folgen kann
und nicht ins Verderben renne.



© Heinz Pangels, aus: Zwei Seiten hat der Himmel, Gütersloh 1997
http://www.gebete.de/
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Liebe Grüße Jule
Geh doch mal auf: www.bauernhof-schulte.de
marikat
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Lass mir die Träume, ich brauch sie zum Leben


« Antwort #102 am: 15.12.09, 11:43 »

Hallo,
auf einer Weihnachtskarte stand folgendes Gebet, ich fand schön und immer noch aktuell:


Herr setze dem Überfluss Grenzen
Und lasse die Grenzen überflüssig werden.

Lasse die Leute kein falsches Geld machen,
und auch Geld keine falschen Leute.

Nimm den Ehefrauen das letzte Wort,
und erinnere die Ehemänner an ihr Erstes.

Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit,
und der Wahrheit mehr Freunde.

Gib den Regierendes ein besseres Deutsch,
und den Deutschen eine bessere Regierung.

Herr sorge dafür,
dass wir alle in den Himmel kommen,
Aber nicht sofort.

Gebet des Pfarrers von St. Lambert in Münster (1883)

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annama
Nahetal
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" Alles zu beleben ist der Zweck des Lebens "


« Antwort #103 am: 12.02.10, 10:48 »


Ich danke Dir

Für jeden Tag, den Du , mein Gott , mir gibst,
An dem ich sehen darf, wie Du mich liebst,
Für jedes Licht ,das mir den Weg erhellt ,
Für jeden Sonnenstrahl in dunkler Welt,
Für jeden Trost , wenn ich in Ängsten bin,
Nimm , Herr , das Loblied meines Herzens hin.

Wenn ich oft bange denk' an künft'ge Zeit,
Hast du ein Hoffen schon für mich bereit ,
Und wenn mich heut' ein Körnlein Elend drückt,
Vielleicht ist's morgen schon hinweggerückt,
Wo ich auch geh ' - dein Arm ist über mir,
Du lässt mich nie allein - wie dank ich Dir!

Für jedes Lied , das mir ein Vöglein singt,
Für jede Not , die mich dir näher bringt,
Für jeden Frohsinn , jedes Tröpflein Glück ,
Für jeden friedevollen Augenblick ,
Für jede Wolke die vorüberzieht ,
Für alles Dir ein stilles Dankeslied !

Für jeden Freundesgruß , der mich erfreut ,
Für jede Hand , die mir ein Blümlein streut ,
Für jedes Herz , das mir entgegenschlägt ,
Das mit mir liebt und glaubt und kämpft und trägt,
Für alle Seligkeit , Herr , dort und hier ,
In alle Ewigkeit - ich danke Dir !
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Gerade wenn eine Frau meint ihre Arbeit sei getan
wird sie Grossmutter

Liebe Grüsse annama
sonnenblume
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« Antwort #104 am: 12.02.10, 11:01 »

Hallo annama,

danke für dieses schöne Gebet.
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