IrmiB
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« am: 07.04.06, 08:58 » |
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Guten Morgen
Ich wurde mal von Myriam und Mary gefragt ( ist schon länger her, habs total übersehen ), warum wir mit EM nicht zufrieden waren (Hätten es versucht die Schwimmschicht in der Grube zu verflüssigen ). Wir haben den Versuch im Herbst gestartet und die Außen-Temperaturen waren hier gerade ideal, die EM-Mikroorganismen hätten sich wunderbar entwickeln können. Auch haben wir regelmäßig die dicke Schwimmschicht aufrühren lassen, was zum Schluß eigentlich schon gar nicht mehr möglich war und unseren Gülleaufrührer schon faßt verzweifeln haben lassen. Aber gut, einen Versuch mit EM war es zumindest wert ! Nun haben wir eben dieses Amalgerol im Einsatz und dieses funktioniert prima, es blubbert wieder fleißig in der Grube und die Gülle hat sich schon wunderbar verflüssigt. Kurz, wir sind total zufrieden mit Amalgerol und sind jetzt gespannt, wie sich die Ausbringung nun auf den Feldern machen wird.
Zwischen EM und Amalgerol gibt es folgenden Unterschied ( so hatt es uns der Amalgerol-Vertreter erklärt): EM sind Mikroorganismen die bereits arbeiten (so wie beim Kuchen die Hefe) Amalgerol ist nur der Nährstoff der die Mikroorganismen zum Leben erweckt und zum arbeiten bringt (also so wie beim Backen, wenn man zur Hefe Zucker,Salz,Flüssigkeit zugibt, damit die Hefe schön arbeiten kann und aufgeht). Ich hoffe ich hab das jetzt verständlich rübergebracht !
Ich bin jetzt kein Gegner vom EM, Nein Nein, aber für uns war halt die beste Lösung dieses Amalgerol, wie sich gezeigt hat !
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Liebe Grüße von Irmi
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mary
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« Antwort #1 am: 07.04.06, 09:31 » |
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Hallo Irmi, Hauptsache, es hilft. Es gibt sicher noch eine ganze Menge Mittel, die die Gülle verbessern können. Wir hatten vor ein paar Tagen einen Vortrag über die Optimierung von Wirtschaftsdünger, der Referent hat mit einem anderen Mittel wissenschaftlich erforscht, wie sich Gülle verbessern lässt. Ich fand den Vortrag total interessant, weil hier wenigstens einmal nachgewiesen worden ist, dass an der Gülle Verbesserungen möglich sind. Wir verwenden EM, aber ohne Steinmehl hätte es auch nicht die Wirkung, die Mikros brauchen Futter. Herzliche Grüsse maria
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Schoko
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« Antwort #2 am: 07.04.06, 09:34 » |
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Hallo, für manche ist EM das Wundermittel, für andere ist es nur Hokus-Pokus! Schoko
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mary
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« Antwort #3 am: 07.04.06, 09:41 » |
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Hallo Schoko, es ist sicher kein Wundermittel. Aber nach 7 0der 8 Jahren Anwendung macht man halt so seine Erfahrungen. Ausserdem haben wir viele Bücher zu diesem Thema gelesen und in der Gülle und am Feld ausprobiert. herzl.Gruss maria
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mary
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« Antwort #4 am: 16.06.06, 09:49 » |
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Hallo Gisela, Andrea wird mich hoffentlich nicht schimpfen, wenn ich diese Box wieder mal ans Licht zerre. Ist dein Mann im September auch auf der Fraueninsel, wenn Higa kommt? Für mich war EM am Anfang total verwirrend, zuvor darauf gedrillt, gegen Krankheitserreger zu kämpfen und auf einmal die andere Sichtweise auf Bakterien. Sie nicht mehr nur als Feinde, sondern als überlebenswichtige "Tiere" zu sehen. Und weil ich so ein "ungläubiger Thomas" war, habe ich besonders in den Wintermonaten ein Buch um das andere verschlungen, das es zu diesem Thema gab. Schön langsam habe ich so nach und nach kapiert, was Prof. Higa mit seinen Bakterien herausgefunden hat. Von Schweinen verstehe ich nicht allzuviel, aber das Schweinefleisch, das bei uns auf dem Tisch kommt, hat als Schwein sehr viel EM bekommen. Ich befasse mich damit, wie EM im Betrieb einzusetzen ist, bin dafür zuständig, dass immer genug Nachschub vorhanden ist. Heute ist der Einsatz bei der Silage kein Problem mehr, am Anfang bin ich mit der Giesskanne über die Silageberge gelaufen, dann kam eine Regenfasspumpe und irgendwann hatte sich der LU auch umgestellt. Zum Glück gab es in unserer Gegend mehr und mehr Bauern, die sich dafür interessiert haben- ganz am Anfang haben alle um uns herum uns für leicht beklopt gehalten, als wir mit den Bakterien angefangen haben. Vor 8 Jahren mussten wir noch ziemlich weit ins Österreichische fahren, dort gab es die ersten Bauern, die schon etwas mehr Praxiserfahrung hatten. Aber eines ist mir in der ganzen Zeit aufgefallen, jeder, der EM anwendet ist sehr aufgeschlossen und gibt sein Wissen weiter. Ich habe dadurch so viele Bäuerinnen und Bauern kennengelernt, aus ganz vielen verschiedenen Gegenden, ich war und bin immer noch begeistert über die Hilfsbereitschaft. EM hat etwas geschafft, was ich in den vielen langen Jahren als Bäuerin nie geschafft habe, dass sich Verbraucher und Bäuerinnen/Bauern auf einer gleichberechtigten Ebene treffen, das fasziniert mich noch immer. Freu mich, dass du hier mitschreibst, diese Bakterien haben sehr vieles auf unserem Hof zum Positiven verändert, aber wenn wir nicht zuvor mit den Kälbern solche Probleme gehabt hätten, hätte ich nie mit EM angefangen. Herzliche Grüsse maria
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Vöglein
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« Antwort #5 am: 16.06.06, 15:11 » |
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Andrea wird mich hoffentlich nicht schimpfen, wenn ich diese Box wieder mal ans Licht zerre.
Danke mary 
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Liebe Grüße Andrea Maria
...man muss das Glück unterwegs suchen, nicht am Ziel, da ist die Reise zu Ende !
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mary
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« Antwort #6 am: 01.08.06, 05:53 » |
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Am 9. und 10. September ist ein EM-Fest auf der Fraueninsel im Chiemsee. 2 Tage mit sehr interessanten Vorträgen aus vielen Ländern der Erde. Konferenzsprache ist Deutsch und Englisch. Es gibt bestimmt auch viele interessante Begegnungen. Wer von euch fährt an diesen Tagen auf die Insel? So in der Nähe werde ich so schnell kein EM-Fest mehr erwischen. Vielleicht gäbe es dort auch ein kleines BT-Treffen- Wir haben vor kurzem ein Spatendiagnose -Feldseminar mitgemacht- unser Boden hat sich recht gut entwickelt, scheint die ganze Mühe doch nicht umsonst gewesen zu sein. Herzliche Grüsse maria
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Heidi.S
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« Antwort #7 am: 01.08.06, 09:58 » |
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Hallo Maria sag mal gibts da auch ein Programm dazu oder irgend etwas im Internet? Kostet es Eintritt oder braucht mal eine Einladung dazu oder ist es offen für jeden?
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Liebe Grüße Heidi
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mary
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« Antwort #8 am: 01.08.06, 10:14 » |
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Hallo Heidi, anbei den nachfolgenden Link, http://www.em-festa.de/program.shtmles ist für alle offen, die Fraueninsel an sich ist ja schon ein Traum, aber ein Seminar oder so was in dieser Grössenordnung ist was besonderes. Der Nachmittagsvortrag am Samstag mit Christopf Fischer ist zwar für mich nichts neues, wir waren und sind ja mit dabei, aber den Vortrag über den Wald möchte ich mir unbedingt anhören. Hast Zeit, das würde dich sicher interessieren. Übernachtungsmöglichkeit gäbe es bei uns. Es gibt noch einen Gast aus dem BT-Lager, den du auch kennst. Auf alle Fälle haben wir gesehen, wie sich der Boden verändert und mit dieser Rückmeldung hat für mich EM eine viel grössere Bedeutung bekommen.Ich bin diesem Gartenbauprofessor aus Japan sehr dankbar, ohne seine Bücher wäre ich auf vieles nicht gekommen. Wie gehts euch, habe von dir gelesen, wie euch das Wetter mitgespielt hat- konnte es gut nachfühlen. Herzliche Grüsse maria
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Corina
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« Antwort #9 am: 12.11.06, 19:50 » |
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Hallo! Hat irgendwer von euch Erfahrung mit EM Aufbringung auf Hanfeinstreu. Eine Bekannte von mir hat im Pferdestall grad auf Hanfeinstreu umgestellt und will eigentlich eine Matratze lassen. Kann mir irgendwer tips geben, wieviel EM aufgesprüht werden sollen?sollen nasse Stellen entfernt werden? Stört zuviel "umgraben" den Umwandlungsprozeß? Fragen über Fragen? Ich hoffe, von euch kann mir wer helfen LG
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mary
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« Antwort #10 am: 13.11.06, 05:30 » |
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Hallo Corina, mit Hanfeinstreu habe ich keine Erfahrungen, aber mit Strohmatratze aus normaler Einstreu. Wir hatten unsere Pferde über viele Jahre so gehalten, die nassen Stellen rausgestochen, auf die Matratze EM mit einer kleinen Pflanzenschutzspritze oder auch mal mit der Giesskanne verteilt und dann wieder draufgestreut. Wenn Pferde staubempfindlich sind, wäre es besser, zuerst einzutreuen und dann EM zu versprühen. Heu hatten wir ebenfalls mit EM besprüht oder begossen, heute gibt es schon viele Lohnunternehmer, die ein Dosiergerät auf ihrer Presse haben und das Heu gleich damit eingesprüht worden ist. In der Tiefstreubox unserer Kälber halten wir es genauso. Woher bekommt man Hanfeinstreu?
Herzliche Grüsse maria
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Corina
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« Antwort #11 am: 22.11.06, 16:26 » |
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Hallo Maria! Sie hat die Hanfeinstreu über eine Firma im Waldviertel bezogen, aber wir sind nicht sehr zufrieden damit  (vielleicht haben wir auch noch nicht die richtige Ausmistmethode  ) Als Matratze hat es gar nicht funktioniert und mit dem normalen ausmisten (also Knödel und extrem nasse Stellen raus) kommt genau soviel Mist zusammen, wie mit Sägespänen. Der einzige Vorteil ist daß der Mist ziemlich hochwertig ist und auch schnell verrottet. Aber es ist halt doch ziemlich teuer. LG
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« Letzte Änderung: 22.11.06, 16:28 von Corina »
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mary
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« Antwort #12 am: 22.11.06, 18:07 » |
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Hallo Corina, kann mir schon vorstellen, dass das eine luxuriöse Einstreu ist. Sind die Pferde den ganzen Tag in der Box? Wir hatten unsere im Winter auf einer betonierten Fläche draussen und ansonsten auf der Weide, da kamen nicht so viel Bollen und Nässe zusammen. Ob man mit der Matraze Stroh einspart, das bezweifle ich, denn einen grossen Teil fressen sie wieder zusammen, da ist natürlich Sägemehl günstiger. Leider ist es für den Boden etwas schwierig- und dauert ziemlich lange bis es verrottet. Aber vielleicht könnte man mit Steinmehl und EM auch für eine Verbesserung auf dem Misthaufen sorgen. In unsere Kälberbox kommt EM alle paar Tage auf die Matraze, dazu streue ich Steinmehl und dann kommt wieder frisches Stroh darauf. Herzliche Grüsse maria
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Corina
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« Antwort #13 am: 24.11.06, 18:56 » |
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Hallo Maria! Keine Angst, die Pferde sind fast den ganzen Tag draußen, jetzt sogar noch auf der Weide. Ich glaub wir haben jetzt doch noch die richtige Methode mit der Hanfeinstreu gefunden. Wir mischen die frische Einstreu unter und jetzt funktionierts ganz gut. Die saugt doch ganz gut. Wir sind nämlich draufgekommen, daß die Pferde die frische Hanfeinstreu fressen
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Resi
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Musik wäscht den Staub des Alltags von der Seele
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« Antwort #14 am: 09.01.07, 16:30 » |
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Ich war gestern bei einem Vortrag von Ernst Hammes über Baubiologie- Bauen und renovieren mit EM. Es war sehr interessant, in unserem Gebiet gibt es jetzt zum Thema EM immer wieder mal Vorträge, Arbeitskreise und Intensivschulungen. Und langsam fügt sich für mich das Puzzle EM zusammen. Was ich auch immer wieder gut finde sind die Erfahrungen , die man in den Pausen oder hinterher miteinander austauschen kann. Auch wenn ich keinen auf den Vorträgen kannte, es kam trotzdem zu sehr interessanten Gesprächen. Im März beginnt ein Arbeitskreis für Landwirt mit Norbert Weihmann aus Kempten. Ich dachte immer in unserer Gegend, im Gäuboden und im Umland bei intersiver Schweinehaltung wird nichts mit EM gemacht. Es gibt doch einige Landwirte, auch wenn es niemand an die große Glocke hängt  . Da bin ich mal gespannt wie dann der Arbeitskreis anläuft, ich bin auf jedem Fall dabei. 
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Liebe Grüße von der Resi
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