Autor Thema: Mitarbeit auf dem Hof?  (Gelesen 21231 mal)

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Offline maggie

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Re: Mitarbeit auf dem Hof?
« Antwort #45 am: 20.10.08, 14:02 »
Hallo Celina,

mir fehlen die Worte, dein Geschriebenes kannst du doch nicht ernst gemeint haben, oder ?  :o


Petra2


hallo petra,
als ich dieses geschreibsel von celina gelesen habe, war ich wirklich entsetzt...

da hört man irgendwas im busch und wirft es dann einer betroffenen einfach an den kopf... - tut mir leid, auch ich rede/schreibe manchmal schneller als ich denke, aber so weit bin ich noch nie gekommen.....
liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz

Offline fanni

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Re: Mitarbeit auf dem Hof?
« Antwort #46 am: 20.10.08, 14:24 »
Hallo allerseits,

aber es ist doch wirklich eine alte Tatsache, dass die ostdeutschen Landwirtschaftsbetriebe von vorne bis hinten gesponsert werden.
Besonders, wenn Arbeitsplätze gesichert werden sollen ist der Staat seeeeehr freigiebig.
Dass pro Arbeitsplatz bis zu 100 000 Euro bezuschußt werden. Ist ja nur in seltenen Fällen nötig aber wenn ein Arbeitsolatz 30 000 Euro kostet dann bekommt der Betriebsinhaber genau diese Summe gesponsert. Er hat ja sogar Anrecht drauf und wer läßt sich das dann entgehen. je größer der Betrieb desto mehr .....!
Hab ich nicht nur einmal gelesen und habs auch nicht nur einmal im TV gehört!!
Auch die Bezuschußung zur Finanzierung des neu gekauften Maschinenparks ist eine alte Tatsache und darf nicht vergessen werden.
Genau dieser Punkt wird ja auch immer als erstes genannt, wenn mal wieder an eine Abschaffung des Soli  ... laut ....gedacht wird.
Die Arbeitsplätze in der LW.............., die Arbeitsplätze in der LW................

Wer denkt denn da noch an die unentgeldliche  Mitarbeit einer außerbetrieblichen Person!
ist doch wirklich nicht nötig.




Benita,

ist mir jetzt da was entgangen oder woher nimmst du diese Zahlen??? .......alte Tatsachen, wo sind die Belege?? Was hat das mit dem Thema zu tun ???
« Letzte Änderung: 20.10.08, 14:39 von fanni »
Herzliche Grüße von Fanni

Offline Sonnenblume2

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Re: Mitarbeit auf dem Hof?
« Antwort #47 am: 20.10.08, 15:54 »
Also so lange SE noch richtig fit sind, finde ich es auch kein Thema, wenn die Partnerin hauptsächlich in Spitzenzeiten oder hin und wieder am WE mithilft.
Hallo streifenigel,
wenn es von den Elterngeneration bei dem "hin und wieder am WE" bleibt, wird vermutlich die Freundin auch mithelfen - ABER wenn von den Elterngeneration (die noch rüstig und fit sind UND DEHNEN DER BETRIEB NOCH GEHÖRT) die Mithilfe der Freundin auch an "stinknormalen" Tagen verlangt wird ... DAS IST NICHT MEHR OK!
Weiters "dürfen" auch noch die anderen Kinder der Eltern mithelfen ... schließlich sind das dehren Eltern, dehnen der Betrieb gehört!

lg Sonnenblume


Benita2

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Re: Mitarbeit auf dem Hof?
« Antwort #48 am: 20.10.08, 18:15 »
Hallo fanni,

da ist dir anscheinend schon was entgangen. Ich nehme an, dass du nicht so viel fernsiehst wie ich aber diese Fakten werden immer wieder in Politmagazinen genannt. Die kommen leider immer erst eher zu vorgerückter Stunde.
Weil ich zu den Menschen gehöre, die nicht gut schlafen, die aus diesem Grund nicht zu früh ins Bett gehen dürfen ........ habe ich immer wieder mal die Möglichkeit so einen Bericht zu lesen. Vielleicht wars in Panorama, Monitor, Fakten,Zeitspiegel ...... oder wie sie alle heißen. Wenn ich gewußt hätte, dass von dieser Tatsache so wenig bekannt ist, dann hätte ich mir natürlich die Daten notiert.
Man spricht allgemein davon, dass ein landwirtschaftlicher Großbetrieb in Ostdeutschland mit........ 10 Angestellten 1 Million Subventionen bekommt. Es ist ein Begriff, der allseits bekannt sein dürfte, .... 6 Arbeitskräfte 600 000 Euro. So einfach ist die Rechnung. Man muß ja nicht unbedingt....... Subventionen sagen, sondern Beihilfen oder Zuschüsse oder so, ........es gibt bestimmt Wörter dafür, die sich nicht gar so hart anhören.
Dabei ist die ostdeutsche Landwirtschaft angeblich noch eher als die westdeutsche Landwirtschaft in der Lage, effizient zu arbeiten, ........der größeren Flächen wegen. Das müßte ja jedem einleuchten oder.
Solche Pfründe gibt man aber nicht gerne auf und deshalb wird fröhlich weiter ..... gefördert und bezuschußt.
Wie gesagt, in der Regel ist die Maßeinheit ... 1 Arbeitskraft ist 100 000 Euro, so leicht ist die Rechnung!

Was dieser Text mit dem eigentlichen Thema zu tun hat?
Weil wir eben von der vielen Arbeit sprachen,
die manche zukünftigen SE gerne auf die zukünftige ST abwälzen wollen.
In Ostdeutschland ist das nicht nötig, die können sich von den Zuschüssen leicht .........

Wenn der Moderator meint, dass dieses Thema eine eigene Überschrift braucht, ...... bitte sehr ich habe nichts dagegen.

Offline passivM

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Re: Mitarbeit auf dem Hof?
« Antwort #49 am: 20.10.08, 20:26 »
Es klingt vielleicht ein bisschen sehr blauäugig, aber ich will es trotzdem mal wagen - einfach mal ins Blaue rein:

Was wäre, wenn sich im Westen mehrere flächenmäßig kleine Betriebe zusammen täten, zum Beispiel als GmbH?
Jeder bringt seine Flächen und seine Arbeitskraft ein. Das lässt sich doch irgendwie organisieren. Nur: Man muss sich halt einig sein...
Ich kenne zum Beispiel einen Fall, da arbeiten die ehemals "kleinen" Betriebsleiter unter einem Dach zusammen. Sie sind in einem großen Betrieb zusammengefasst. Jeder bringt Flächen ein, was auch irgendwie verzinst wird, und die aktive Mitarbeit jedes Einzelnen wird vergütet. Fragt mich keine Details. Da muss ich passen. Aber ich weiß: Alle sind zufrieden.

Übrigens finde ich es prinzipiell nicht falsch, wenn der Staat die Schaffung von Arbeitsplätzen unterstützt. Was wäre denn, wenn die mitarbeitende ST einen "richtigen" Arbeitsplatz bei ihren SE hätte?  :-\  Oder gilt eine Mitarbeit bei den SE auch als "mitarbeitende Familienangehörige"?  ...so als wenn sie beim Ehemann mitarbeiten würde? *kopfkratz*

Lasst uns doch mal so 'ne Art "Brainstorming" machen, wie man so einen Zusammenschluss von mehreren flächenmäßig kleinen Betrieben organisieren könnte...

Vielleicht kann die eine oder andere "Ost-BTlerin" ja mal ein paar Tipps geben, wie man so was organisieren könnte. Ich lebe zwar seit eineinahalb Jahren im Osten, aber ich muss da passen. Mein Mann arbeitet hier selber "nur" gegen Lohn.

lieben Gruß
Anna
« Letzte Änderung: 20.10.08, 20:30 von AnnaAnna »
Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern

Benita2

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Re: Mitarbeit auf dem Hof?
« Antwort #50 am: 20.10.08, 22:09 »
hallo Petra,
du weißt bestimmt selber, was das für Typen sind.
Mit so etwas kannst du es mal versuchen.

Warum spielst du den überhaupt die Beleidigte?

Ich selber kann mir meine Kleinarbeiten bestimmt selber finanzieren.
Glaubst du denn tatsächlich, dass dir hier im Westen eine Arbeitskraft geschenkt wird.

Die Minijobber arbeiten eh schon in den Gemeinden und da kannst du mal nachfragen, mit welchem Einsatz.
Wenn ich unbedingt möchte, dann kann ich mir ja einen Lehrling nehmen.

Offline asti

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Re: Mitarbeit auf dem Hof?
« Antwort #51 am: 20.10.08, 23:52 »
ehe es mich zerreisst,muß ich zu dieser Argumentation von Benita und Celina doch was schreiben  ....
also mein Mann und ich gehören auch zu dieser hochsubventionierten ostdeutschen Landwirtschaft  - wir haben zudem noch 2 Mitarbeiter.Offensichtlich sind wir doch intelektuell etwas unterbelichtet,weil es uns noch nicht gelungen ist,die von den beiden Vorschreiberinnen so exakt berechneten und bekannten Subventionen in Höhe von
200000 Euro bei 2 Angestellten zu erhaschen...
Leute ,lasst die Kirche im Dorf - das ist ja noch unterm Bildzeitungsniveau...
Wir bekommen hier im Osten genauso auch nur die EU -Flächenausgleichszahlungen,die wohl von Bundesland zu Bundesland ein wenig differieren und bei Teilnahme  Zahlungen Für Umweltgerechtes Wirtschaften oder was die Beamten dafür halten,was es in verschiedenen Formen auch in den alten Bundesländern gibt.
Diese unsachliche Diskussion bringt niemanden etwas und ich finde es schade,wenn sich die beiden Schreiberinnen
nur mit Informationen aus reißerischen Fernsehberichten versorgen und diesen - mit Verlaub - Schwachsinn auch noch weiterverbreiten...
LG Asti

Offline Tormenta

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Re: Mitarbeit auf dem Hof?
« Antwort #52 am: 21.10.08, 01:25 »
Hallo Ihr lieben

Eure Probleme moecht ich haben, bei uns gibt es keine Subventionen, keine Arbeitslosen.... die du haben kannst. Kann mich nur erinnern, dass mein Onkel ein #armer Bergbauer# als er gestorben ist meinem Vater knapp eine halbe Kiste Geld hinterlassen hat. "SFR. 450'000.00" Mensch die Bergbauern sind ja so...... arme, oder hat da mein Onkel es einfach verstanden gut zu jammern.

Jedenfalls wir hier bekommen nichts, alles was wir haben, wird durch uns alle selbst erarbeitet oder auch ausgegeben. Naja so ist der Futterneid auch weider mal im Keim erstickt.

Tormenta

Offline maggie

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Re: Mitarbeit auf dem Hof?
« Antwort #53 am: 21.10.08, 07:27 »
Hallo Ihr lieben

Eure Probleme moecht ich haben, bei uns gibt es keine Subventionen, keine Arbeitslosen.... die du haben kannst. Kann mich nur erinnern, dass mein Onkel ein #armer Bergbauer# als er gestorben ist meinem Vater knapp eine halbe Kiste Geld hinterlassen hat. "SFR. 450'000.00" Mensch die Bergbauern sind ja so...... arme, oder hat da mein Onkel es einfach verstanden gut zu jammern.

Jedenfalls wir hier bekommen nichts, alles was wir haben, wird durch uns alle selbst erarbeitet oder auch ausgegeben. Naja so ist der Futterneid auch weider mal im Keim erstickt.

Tormenta

hallo tormenta,
ich denke das gibt es überall - natürlich hat es auch unter den bergbauern "solche und solche", aber die meisten müssen wirklich froh sein, dass sie unterstützung bekommen....

und wir hier -wären sofort bereit, ohne direktzahlungen zu leben, wenn die bevölkerung bereit wäre für die nahrung etwas mehr auszugeben...
in der schweiz wird immer nur geklöhnt, unsere produkte seien viiiiieeeel teurer als in den eu längern - na ja - wenn man den durchschnitt nimmt von nord nach süd - ost nach west - stimmt das sicher,
aber wenn ich sage - bei uns bezahlt ihr ca. 8% eurers einkommens für die nahrungsmittel - ausser alkohol, tabak und luxus, und de ca. 12%, dann hören sie alle seeeehr schlecht -

gehört zwar nicht in diese box, aber war einfach mal wieder ein nötiger "seitensprung"...
liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz

brit

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Re: Mitarbeit auf dem Hof?
« Antwort #54 am: 21.10.08, 08:41 »
@tormenta: na da hattet ihr ja glück, ich mein ist ja auch nicht zu verachten, plötzlich ne halbe kiste geld rüberzukriegen :)
aber mal ehrlich, das ist natürlich nicht der normalfall?? also stellen sich mir fragen:
 hatte der gute keine kinder?? 
( mein vater pflegte zu sagen, er bringe das geld auf die bank.......hinter dem tisch.. ;)  :) )
ist ja erwiesen ,war jetzt grad ne studie in den medien, das landwirtschaftliche familien im schnitt mehr kinder grossziehen..

zudem, wenn ein betrieb aufgelöst wird, das ist natürlich ne menge kapital das eingebunden ist, um wirtschaften zu können (gebäude, vieh- und fahrhabe), und wenn man das frei macht, sind alle (berg) bauern reich??!!   ;) :) :)

nur des öftern ists ja soo: * mir und der bank gehört das alles :P * (die verschuldung ist nämlich im durchschnitt auch signifikant  ???)
« Letzte Änderung: 21.10.08, 08:49 von brit »

Mathilde

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Re: Mitarbeit auf dem Hof?
« Antwort #55 am: 21.10.08, 17:39 »
Hallo,

ich kann Asti nur zustimmen. Es gibt hier keine direkte Bezuschussung von Fremdarbeitskräften in den NBL und schon gar nicht 100.000 € pro Arbeitsplatz (Celina bitte die Quelle angeben werde mich dann auch einreihen)
Es gibt nur die gleichen Vergünstigungen die jeder andere Betriebszweig auch hat wenn er einen Langzeitarbeitslosen einstellt aber keinen Mitarbeiter entlässt.
Der Betrieb mit der 1Million € muss dann Schätzungsweise 5000 ha haben. Ein Agrarwirtschaftler vom Amt hat mal zu mir gesagt dass sich ab einer Schlaggröße von ca 5ha keine wirtschaftlichen Vorteile mehr ergeben.
Im übrigen lautet das Thema der Box nicht "Neid um die Prämien" sondern "Mitarbeit auf dem Hof"
Den Solidaritätszuschlag zahlen auch die Menschen im Osten der Republik und die restl. Steuern die die Unternehmen so noch zu zahlen haben wie Gewerbesteuer ect. fließen in den Westen der Republik weil die Firmen dort Ihren Sitz haben  :P
Celina komm mich mal besuchen  ;)

LG Mathilde
« Letzte Änderung: 21.10.08, 17:47 von Mathilde »

Offline Tormenta

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Re: Mitarbeit auf dem Hof?
« Antwort #56 am: 21.10.08, 18:27 »
kurz ein paar Antworten, das Geld war nur das was auf der Bank gelegen ist. Das Haus sprich die Haeuser und das Land sowie der gesamte Kram wurden zusaetzlich noch verkauft, das haben wir dann sehr guenstig gemacht, und einer jungen Familie dann einen guten Einstieg in die Landwirtschaft ermoeglicht. War wirklich nur ein Taschengeld fuer das wir alles verkauft haben. Nein Kinder hatte er keine und auch keine Frau, deshalb kamen wir zum Zuge.

Tormenta

Benita2

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Re: Mitarbeit auf dem Hof?
« Antwort #57 am: 21.10.08, 21:38 »
hallo mathilde,

war auch so gemeint, dass es sich nicht nur haarscharf auf die Anzahl der Arbeitskräfte beschränkt. Das mit den 5000 ha wurde aber im TV nicht extra so gesagt und deshalb habe ich das auch nicht vergessen .... es war schon beeindruckend!
Jetzt ist dies wenigstens geklärt, ........wie ist das aber dann mit den Maschinen, wenn welche gekauft werden. Bekommt ihr da immer noch Zuschüsse?
..... oder habt ihr da noch nie Zuschüsse bekommen ...............
wie sollen denn wir das so genau wissen, im TV wird anscheinend auch nur gelogen.

Benita2

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Re: Mitarbeit auf dem Hof?
« Antwort #58 am: 22.10.08, 15:45 »
hallo mathilde,
dass der Soli auch im Osten bezahlt wird, weiß inzwischen aber wirklich eh jedes Kind.
Wäre ja noch schöner.
Ich wollte noch was anderes dazu schreiben. Unser Nachbar hatte immer einen Angestellten, der sich aber plötzlich entschloß als Vertreter in der "Pestizid-Branche" zu arbeiten. Ich weiß den Namen der Firma zwar aber werde den hier nicht hinschreiben. Nachdem er schon gekündigt hatte, wurde er von der zukunftigen Firma angesprochen, diese Kündigung evtl. nochmal zurück zu nehmen und sich vom Nachbarn kündigen zu lassen!  Der N. hat das dann auch noch gemacht!!!
Der Grund dafür  :o  : wenn eben wie du schreibst, ....  dann ein Arbeitsloser eingestellt wird, dann bekommt dieser Konzern auch noch diese Beihilfe . Ist doch toll ...... oder, der war nicht mal Langzeitarbeitslos.
Wenn auch die Überschrift hier lautet "Mitarbeit auf dem Hof", so möchte ich es doch hier hinschreiben.
Kann ja jemand anderer woanders hin verschieben.
 

Offline Flottelotte

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Re: Mitarbeit auf dem Hof?
« Antwort #59 am: 23.09.15, 10:36 »
Hallo!

Ich wärme mal wieder ein "altes" Thema auf, weils mich gerade betrifft.

Meine Schwiegermutter in spe hat anklingen lassen, dass sie (sie ist die alleinige Hofbesitzerin und "Chefin" - Mann ist geschieden) keine Lust mehr hat, in der Früh und am Abend alleine in den Stall zu gehen. Nachdem ich ja seit ca. 1 Monate auf dem Hof bei meinem Freund wohne, ist es mir völlig klar, dass man zusammenhelfen muss. Dass ich allerdings - wie es die gerade ausgezogene Schwester meines Freundes gemacht hat - jeden Tag nach der Arbeit in den Stall gehe, werde ich zwar übergangsmäßig schaffen, aber auf Dauer nicht dazu in der Lage sein.

Die SM ist 56 Jahre alt und hat aufgrund der fehlenden männlichen Arbeitskraft im Haus (mein Freund arbeitet selber relativ viel außerhalb der LW) schon einige körperlichen Leiden. Ich frage mich, wie sie es geschafft hat, so lange alleine durchzuhalten. Dennoch werde ich nicht meinen 40 Stunden Job an den Nagel hängen, damit ich in den Stall gehen kann.

Was sagt ihr dazu?! Vielleicht gibt's ja ähnliche Fälle.

... und ich bin immer wieder froh, dieses Forum gefunden zu haben..... :)

 


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