Autor Thema: Mitarbeit auf dem Hof?  (Gelesen 21235 mal)

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Offline Tormenta

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Re: Mitarbeit auf dem Hof?
« Antwort #15 am: 18.10.08, 22:41 »
@ Benita, mir war es freigestellt ob ich will oder nicht. Denn bevor ich nach Kanada kam, hatte ich von meinem Arbeitgeber in Europa die Moeglichkeit hier eine Niederlassung aufzubauen. Also standen mir beide Wege offen. Nach langem hin und her haben wir uns dann fuer die Situation heute wie sie ist entschlossen. Doch auch hier habe ich meine eigene Unternehmung sprich die Firma Holzbau in welcher ich alles mache was ich will und auch so fuehre.

Bin ueberzeugt, dass es fuer jede die eine Ausbildung hatte egal welchen Rang und Namen eine Grundsatzentscheidung ist mitzu arbeiten oder nicht. Gute Ausbildung sehr oft durften ja nicht alle diese guten Ausbildungen machen, weiss noch als ich jung war, hatten viele meiner Kolleginnen die Moeglichkeiten durch das Elternhaus nicht, die entsprechenden Ausbildungen zu machen. Also mussten viele was einfaches lernen, und nur diejenigen deren Eltern das Geld hatten durften sich sehr gut ausbilden lassen.

@ Paula du schreibst es funktioniert schon seit 11 Jahren , nun die Frage ganz gluecklich scheinst du ja nicht zu sein, dass dies fuer dich nun ein Thema wird oder?

tormenta

Tormenta 

Offline Paula73

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Re: Mitarbeit auf dem Hof?
« Antwort #16 am: 18.10.08, 22:44 »
Macht ihr dann gegenseitig Urlaubsvertretung :-X, sorry kleines Späßle ;D


Nein  ;D, wir fahren ganz frech zusammen in den Urlaub. Am Montag geht`s für 10 Tage in die Sonne.

Bei mir im Betrieb wechsele ich mich mit meiner Mutter beim melken ab. Wenn sie unterwegs ist spring ich ein und umgekehrt.Dokumentation etc. arbeite ich vor bzw. schreib auf was wann zu erledigen ist. So hat jeder seine Freiräume.

Offline Paula73

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Re: Mitarbeit auf dem Hof?
« Antwort #17 am: 18.10.08, 22:51 »


@Paula: Sicher sind 100 Milchkühe ein gutes Argument. Aber meinereiner würde sich wohler fühlen bei einem 'Miteinander'. Nicht 'Deins' und 'Meins'. Ich möchte dich nicht angreifen. Ihr scheint glücklich damit zu sein und das ist doch die Hauptsache.
Wenn ich das richtig verstanden hab, habt ihr zwei Höfe, einen du, einen er? Wo wohnt ihr denn? Stelle mir das schon schwierig vor...

LG Yish

Hallo

Eigentlich ergänzt es sich sehr gut. Wenn es Fragen oder Probleme gibt hat man immer jemand "unbeteiligten" mit dem man sich besprechen kann und fachlichen Rat bekommt.
Ja wir haben 2 Betriebe, ich "fahre" auf Arbeit. Der Betrieb meines Partners liegt im Ort wo wir wohnen. Übrigens ganz traditionell in einem Mehrgenerationen  Haus.
Schwierig ist das für mich gar nicht, da man einen gewissen Abstand hat und betriebliche Probleme nicht immer gleich mit ins private nimmt.

MfG Paula

Offline Paula73

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Re: Mitarbeit auf dem Hof?
« Antwort #18 am: 18.10.08, 23:03 »

@ Paula du schreibst es funktioniert schon seit 11 Jahren , nun die Frage ganz gluecklich scheinst du ja nicht zu sein, dass dies fuer dich nun ein Thema wird oder?

tormenta

Tormenta 

Ich bin sogar sehr glücklich damit wie es ist. Ich denke das ich und meine Familie bei weitem mehr Freiräume habe als in diesem Beruf üblich.

Ich bin nur sehr überrascht wie selbstverständlich es für viele ist das man nicht nur den Mann sondern auch den Betrieb heiratet. Das Verständnis für den Beruf und was so daran hängt da sein muss ist mir klar. Ist in vielen anderen Berufen auch nicht anders. Mal bei der Buchführung helfen ist aber was anderes als sich 2 mal am Tag in den Stall zu stellen um zu melken und zwischendurch Hof, Haus und Kinder zu versorgen. 7 Tage die Woche.

MfG Paula
 
 

Offline Antonia

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Re: Mitarbeit auf dem Hof?
« Antwort #19 am: 19.10.08, 07:48 »
Überall, wo Mann einen Betrieb leitet, also selbstständig ist,
ist es einfacher, wenn die Frau mit am Strang zieht (Buchhaltung oder sonstwas).
LG Yish

Guten Morgen,
da unterschreib ich mit bei obiger Aussage. Ich denke in den meisten Betrieben, auch nicht landw. orientierten, bleibt Arbeit für die Frauen über. Mittelständische Betriebe haben finanziell meist begrenztes Buget um die Ehegattinen restlos raus zu halten aus der Betriebsmitarbeit. Andererseits bleibt die Gattin so am Ball und ist zwangsläufig gut informiert was Sache ist im eigenen Laden. Lotta hat dazu glaub ganz gut geschrieben auch Benita. Was ist wenn der Betriebsleiter ausfällt? Wer ist dann zuständig für das Management und wer ist dann überhaupt dazu in der Lage, wenn er zuvor von Tuten und Blasen was den Betrieb betrifft keinen Schimmer hat?
So wie´s bei Paula73 positiv zu laufen scheint, sehe ich eher als Ausnahme wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis umschaue.
Zur eigentlichen Fragestellung in dem Thread, ob die Freundinnen der künftigen Landwirte helfen sollen od. ob das erwartet werden kann?
Ja, ich denke im Agrarbereich sich das nicht ganz vermeiden läßt sich total raus zu halten. Gerade bei Arbeitsspitzen würde ich schon erwarten, das da ein Signal kommt, ich helfe auch mal mit wenn´s klemmt.
Wer sich mit Landwirtschaft od. der Tätigkeit des Partners identifizieren kann, wird Mithilfe auch von selbst aus anbieten. Ich finde immer, das schadet den Beziehungen nicht sondern im Gegenteil sie funktionieren besser.
herzliche Grüße aus dem Süden
Antonia

Offline martina

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Re: Mitarbeit auf dem Hof?
« Antwort #20 am: 19.10.08, 08:25 »
Hallo Antonia,

selbstverständlich ist es besser, wenn die Freundin in Arbeitsspitzen ihre Hilfe anbietet. Gar kein Thema.

Aber das ist doch etwas, was die jungen Leute unter sich ausmachen müssen, oder?

Ich als Elterngeneration kann doch nicht automatisch verlangen, dass sie gleich ihre gesamte Freizeit in den Betrieb steckt. Und so hatte ich die Ausgangsfrage verstanden, dass eine Freundin des Juniors von seinen Eltern nur akzeptiert wird, wenn sie sofort immer und überall mit hilft. DAS kann es in meinen Augen nicht sein.

Das Amt des Moderators: Wie man es macht, ist es falsch. Macht man es gleich verkehrt, ist es auch nicht richtig.
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Offline Lotta

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Re: Mitarbeit auf dem Hof?
« Antwort #21 am: 19.10.08, 09:06 »
Moin!
Das hab ich anders verstanden.
Aber wenn eine Freundin schon von Anfang an kein Verständnis für dei LAndwirtschaft mit den damit verbundenen Arbeitszeiten, gerüchen und Arbeiten hat...dann wirds wirklich schwierig!

Grussi
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Offline martina

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Re: Mitarbeit auf dem Hof?
« Antwort #22 am: 19.10.08, 09:22 »
Hallo Lotta,

Verständnis haben, heißt nicht gleich "immer mitarbeiten zu müssen"? Nicht mitarbeiten schließt doch Verständnis haben nicht automatisch aus.

Hallo, ich habe mal eine Frage an euch. Müssen die jungen Ehefrauen oder Freundinnen der Hofnachfolger unbedingt auf dem Hof mitarbeiten? Ich habe hier in der Nachbarschaft mal die "Altherrenriege" aufgemischt, als das Thema kam. Bei uns sind mehrere Hofnachfolger in der Nachbarschaft, sie sind alle Anfang 20 und haben z.T. eine Freundin(auch unser Sohn), unser Nachbar meinte, "Hauptsache eine für den Hof" und ich habe gesagt "Hauptsache eine für das Herz meines Sohnes". Da hatte ich aber was gesagt. Ohne junge Frauen würde überhaupt nichts laufen und mit so einer bräuchte der Sohn gar nicht erst ankommen. Die Freundin unseres Nachbarsohnes wird auch schon immer ziemlich mit in den Betrieb eingebunden(obwohl sie auch noch berufstätig ist). Nach eigenen Angaben traut sie sich nicht dagegen anzugehen, weil dann ihr Freund das wieder ausbaden muss. Die Freundin unseres Sohnes geht nur mit in den Stall, wenn wir nicht da sind, und dann auch nur wenn unser Sohn meint, das er es nicht alleine schaffen kann.
Was meint ihr nun zu meiner Meinung, die auch die Meinung meines Mannes ist.
Nordlicht 49

Ich hab meinen "Stolperstein" mal fett markiert, die 2. Markierung. Die Freundin ist selber berufstätig und soll nebenbei schon voll mitarbeiten, obwohl der Sv in spe noch das sagen hat?
Sie möchte das eigentlich gar nicht in dem Umfang?
Wird sie denn bezahlt, oder soll das unter der Aussicht "der Junge kriegt ja später eh den Hof" laufen?

Nein, mich schüttelts bei solchen pauschalen Aussagen.
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Offline Sternschnuppe

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Re: Mitarbeit auf dem Hof?
« Antwort #23 am: 19.10.08, 09:24 »
Moin!
Das hab ich anders verstanden.
Aber wenn eine Freundin schon von Anfang an kein Verständnis für dei LAndwirtschaft mit den damit verbundenen Arbeitszeiten, gerüchen und Arbeiten hat...dann wirds wirklich schwierig!

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Der Meinung bin ich auch. Die Freundin bzw. Frau muss ja nicht voll mitarbeiten, das verlangt ja keiner mehr, aber sie sollte schon Verständnis aufbringen sonst gehts nicht auf Dauer

Offline Marone

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Re: Mitarbeit auf dem Hof?
« Antwort #24 am: 19.10.08, 09:31 »
Guten Morgen,

hab hier was gelesen, von begrenztem Budget eines mittelständischen landwirtschaftlichem Unternehmen. Alle,....müssen,...mitarbeiten, damit es funktioniert.
In erster Linie ist es wohl wichtig, dass jeder, egal ob eigenes Kind, dessen Freund, bzw. Freundin, freiwillig mitarbeiten, denn nur so kann man davon ausgehen, dass sie Freude an der Landwirtschaft und den damit verbundenen Arbeiten haben. Und nur wer Freude an seiner Arbeit hat, der macht sie auch vernünftig.
Erwartungen mit einem "Muss" zu verbinden, finde das kann nur in die Hose gehen.
Nur der freiwillige Entschluß, mitzuarbeiten, wird richtig fruchten und eine vernünftige weiterführung des Betriebs ermöglichen.
Vorallem gehören junge Leute auch in die Entscheidungen miteinbezogen, die getroffen werden müssen, auch sie mal nach ihrer Meinung fragen, denke auch das steigert die Bereitschaft, mitzuarbeiten.

lg, Toni
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Offline Lotta

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Re: Mitarbeit auf dem Hof?
« Antwort #25 am: 19.10.08, 09:49 »
Moin Martina!
Nein, es heisst nicht gleich voll mitarbeiten müssen (geht ja meist auch gar nicht, wegen anderem Job usw.)
Aber wenn die Hofübernahme und Hochzeit ansteht, dann sollte das unbedingt geklärt sein- auf der Arbeistpensumseite wie auch auf der finanziellen Seite (Frau geht arbeiten, dafür wird jemand eingestellt ??? )
So meinte ich das....
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Offline martina

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Re: Mitarbeit auf dem Hof?
« Antwort #26 am: 19.10.08, 10:36 »
Hallo Lotta,

natürlich sollte man darüber reden und das auch klären. Aber das ist eine Sache unter den jungen Leuten, wie sie das regeln.

ICH/WIR als Eltern bzw. Schwiegereltern dürfen uns doch aber nicht anmassen, eine junge Frau, die unsere Söhne interessiert, von vorneherein abzulehnen, nur weil sie nicht gleich nach 6 Wochen Kennenlernens auf den Hof mit malocht für nix und wieder nix?

Sind da nicht Schwiegereltern-Schwiegerkinderprobleme, von denen es hier im Forum nur so wimmelt, gleich vorprogrammiert, wenn wir als Eltern solche Ansprüche im Hinterkopf haben?
Wieviele Boxen zu dem Thema haben wir hier?
Wieviele Boxen haben wir zum Thema "ausserlandwirtschaftliches Einkommen"
Wieviele Boxen haben wir hier zum "Haushaltsgeld" und dass die eingeheirateten Frauen nicht rumkommen, kein eigenes Geld zur Verfügung haben und nur malochen dürfen???
Wieviele von den Frauen, die dies schreiben, haben einen guten Job mit eigener Absicherung für den Betrieb und die Liebe aufgegeben? Wie oft ist die Liebe dabei kaputtgegangen?

Mir ist es lieber, meine Kinder führen glückliche Beziehungen auch ohne praktische Mithilfe der Frau im Betrieb, als dass sie darauf bestehen und voraussetzen, dass die Frau ihr eigenes Leben aufgibt und beide gehen daran kaputt. Ist das langfristig eine gute Aussicht, den Betrieb zu erhalten?




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Offline Nelly

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Re: Mitarbeit auf dem Hof?
« Antwort #27 am: 19.10.08, 11:38 »
... ich war auch so "blöd" mich gleich einbinden zu lassen. Nach 3 Monaten habe ich mit meinem Mann die Heuernte alleine geschmissen, zum 60. von SV habe ich den Backofeng gehütet und so ging es immer weiter. War aber auch noch echt zu jung damals, um NEIN zu sagen, frau wollte den SE ja entsprechen, gefallen oder sonstwas.

Heute mache ich eh Elternzeit-bedingt alles mit, aber ich finde es genauso gut, wenn man als junge Frau, dem Manne den Rücken frei hält und Kummerkasten oder Seelenmüllschlucker spielt. Ausgeglichene Männer sind auch erfolgreicher und belastbarer finde ich.

Wo wir nun eine Woche alleine waren, fand ich es toll alleine mit meinem Mann draußen, schweißt zusammen, muss aber um Himmels Willen nicht gleich in der ersten heißen Phase so sein. Da verschreckt man ja gleich die potentielle "Schwiegersklavin" ;)

NEll, die seit einer SE-freien WOche über einen ausgeglichenen Mann verfügt

Offline pfisti

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Re: Mitarbeit auf dem Hof?
« Antwort #28 am: 19.10.08, 15:20 »
Hallo
es gibt hier verschiedene Themen in denen den "Frauen" oder "zukünftigen Baeuerinnen" vorgeschlagen wird - such dir Hilfe in der Familienberatung - werte dein Selbstbewußtsein auf - zieh dein Ding durch - schaff dir Freiräume - .......  und plötzlich schreibt hier jemand dass es bei ihr gut klappt  mit eigenem Betrieb und ich hab auch nichts rausgelesen dass es in ihrer Beziehung nicht klappt oder dass es mit der Familie ihres Partners nicht passen würde so wie es bisher läuft - und schon wird unterstellt dass sie mit dem Betrieb ihres Mannes oder mit dessen Familie nichts zu tun haben wolle.

Ich hab aus Paulas Berichten nur herausgelesen, dass sie und auch ihr Partner es gut finden so wie es bei ihnen bisher läuft. Und ich finde das ist eine gute Voraussetzung für eine lange Beziehung.
(Gehört eigentlich nicht zu diesem Thema - musste ich aber einfach loswerden).

Liebe Grüße Brigitte

Offline maggie

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Re: Mitarbeit auf dem Hof?
« Antwort #29 am: 19.10.08, 15:45 »
Moin!
Das hab ich anders verstanden.
Aber wenn eine Freundin schon von Anfang an kein Verständnis für dei LAndwirtschaft mit den damit verbundenen Arbeitszeiten, gerüchen und Arbeiten hat...dann wirds wirklich schwierig!

Grussi
Lotta


unser junior ist seit ca. 5 jahren mit seiner freundin "liiert" - ich hoffe für seeeeeehhhhr lange -

sie lebt in einem nachbardorf - geht von dort in die stadt zur arbeit und junior "wohnt" bald öfter bei ihr als zu hause -
kommt in der früh zur arbeit -
übrigens wenn er "auswärts" übernachtet ist er morgens einiges früher im stall, als wenn er zu hause war - seine freundin muss morgens auch früh mit der arbeit beginnen ....

ich kenne sie, sehe sie zwar recht selten, da die beiden lieber die eigene wohnung benutzen -

ob sie hier auf dem hof schon mitgearbeitet hat weiss ich nicht - wenn wir hier sind nicht - und wenn wir mal einige tage weg sind ??? - woher soll ich das wissen -
nachbarn haben wir keine die das uns erzählen könnten und wenn ich ihn fragen würde - bekäme ich wahrscheinlich keine oder eine "dumme" antwort -

sie kommt selbst aus einem milchviehhalterbetrieb und weiss also was hier so läuft, aber ich hoffe sie geht auch nach dem einzug auf den hof noch weiter ihrer arbeit nach - wenn sie möchte...

ich konnte das nicht und habe es oft bereut....
liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz

 


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