Internetschdrieler
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Braunviehzucht mit Herz und Verstand
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« Antwort #240 am: 13.11.08, 15:50 » |
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Das ist jetzt auch wirklich ein Grund für mich, beim BDM auszutreten. Andreas ....und schon distanziert sich der BDM vom Haberfeldtreiben Schaber hat ja nun wirklich andere Sorgen
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Versuche nie einen Menschen so zu formen wie du es bist, denn du solltest wissen , daß einer von deiner Sorte reicht (Ralph Waldo)
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Mirjam
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Change happens!
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« Antwort #241 am: 13.11.08, 16:14 » |
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Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
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muellerin
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Power to the Bauer!
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« Antwort #242 am: 13.11.08, 16:50 » |
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Zum Streik hat er ja auch nicht aufgerufen, nur zu nichtablieferungsfähiger Milch geraten und zu Molkereibesuchen...
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Raute
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« Antwort #243 am: 13.11.08, 17:02 » |
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wisst ihr was mich manchmal stört  , das immer gleich nach oben geschrien wird, bei der Wahl oftmals das falsche Kreuz gemacht wurde und man selber, das , was am wirksamsten ist und bleibt und was man selber tun kann, nicht macht..... 
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Lotta
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« Antwort #244 am: 13.11.08, 17:14 » |
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Der BDM bringt sich selbst um Kopf und Kragen... ABER: Hoffentlich beschäftigt sich das Kartellamt dann auch mal mit Aldi Lidl und Co,wenn sie schon so genau wissen, zu welchem Preis Milch produziert werden kann  Sowas macht mich wütend!
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Schimpfe nie mit vollem Mund über Bauern
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz
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« Antwort #245 am: 13.11.08, 17:29 » |
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Hallo Raute, vielleicht wäre ein eigenes Thema nötig- was kann der einzelne Betrieb tun. Denn die Möglichkeiten sind viel grösser, als uns bewusst ist. Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott. @Lotta, mag schon sein, dass die wissen, zu welchen Preis wir unsere Milch produzieren können- die kriegen von mir keinen Cent mehr und das schon längere Zeit. Unser liebes Geld trag ich denen nicht mehr hinterher. Wird sicher nichts nützen, aber ich hab das gute Gefühl, dass ich wenigstens nichts zu diesen Geschäftsgebahren beitrage. Da macht sogar Buttern und Käsen richtig Spass- und an den Geschäften vorbeifahren und nichts mehr kaufen  Vielleicht übernehmen Aldi, Lidl und Co. irgendwann die Erzeuger und wir dürfen dann alle zu den Sozialstandarts dieser Firmen arbeiten und dafür billig einkaufen. So stelle ich mir die Zukunft in leuchtenden Farben vor  Würd mich mal interessieren, was macht ihr mit eurem Frust? Herzliche Grüsse maria
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Mirjam
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Change happens!
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« Antwort #246 am: 13.11.08, 18:21 » |
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http://afp.google.com/article/ALeqM5izG02T6XLb2yuhYPKtJW6yvFFJgA"Kartellamt: Milchstreik war nicht rechtmäßig
Bonn/Freising (AFP) — Das Bundeskartellamt hat heftige Schelte an den Milchbauern geübt. Der Milchstreik im Sommer habe gegen das Boykottverbot verstoßen, teilte die Behörde am Donnerstag in Bonn mit. Im Wiederholungsfall droht dem Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) ein Bußgeld. Den von den Bauern geforderten Mindestpreis von 43 Cent pro Liter kritisierte das Kartellamt als zu hoch. Der BDM will gegen die Entscheidung vorgehen.
Tausende Bauern hatten im Kampf um höhere Preise Ende Mai und Anfang Juni zehn Tage lang keine Milch mehr an die Molkereien geliefert. Vor zahlreichen Molkereien errichteten sie Blockaden, so dass auch Bauern, die sich nicht am Streik beteiligten, ihre Milch nicht anliefern konnten. Aufgerufen zu dem Lieferstreik hatte der BDM - damit habe er gegen das Boykottverbot im Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen verstoßen, urteilte das Kartellamt. Der Boykottaufruf sei auch nicht "in Wahrnehmung berechtigter Interessen erfolgt". Ein berechtigtes Interesse wäre etwa eine akute Gesundheitsgefährdung, sagte ein Sprecher der Behörde.
Der von den Milchbauern geforderte Mindestpreis von 43 Cent pro Liter Milch liegt nach Einschätzung des Bundeskartellamtes zudem über einem kostendeckenden Preis. Insbesondere die Arbeitskosten "erscheinen überhöht", teilte die Behörde mit. BDM-Geschäftsführer Thorsten Sehm sagte AFP, sein Verband habe die Arbeitskosten für den Leiter eines landwirtschaftlichen Betriebes mit 12,50 Euro pro Stunde festgesetzt. Im Vergleich zu anderen selbständigen Unternehmern sei das sicher nicht hoch. Zudem müsse ein Landwirt aus seinem Gewinn auch die mitarbeitenden Familienmitglieder entlohnen.
Hätten die Bauern den Mindestpreis bundesweit durchgesetzt, hätte dies zu einer kartellrechtlich unzulässigen Ausschaltung des Wettbewerbs und damit zu höheren Preisen für die Verbraucher geführt, erklärte das Kartellamt weiter. Strukturpolitische Probleme dürften "keinesfalls" mit kartellrechtswidrigen Mitteln gelöst werden. Hier sei die Politik gefordert, sagte der Behördensprecher.
Ein Bußgeld gegen den BDM verhängte das Kartellamt nicht, drohte jedoch mit einer Strafzahlung bei neuen Verstößen gegen das Kartellrecht. Sie kann nach Angaben des Sprechers bis zu eine Million Euro betragen. BDM-Geschäftsführer Sehm sagte, sein Verband werde "sicherlich" Rechtsmittel gegen die Entscheidung des Kartellamtes einlegen. Sie ist noch nicht rechtskräftig."
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Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
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a.m.
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« Antwort #247 am: 13.11.08, 18:29 » |
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Ich frag mich manchmal, wieso einige Bäuerinnen hier so permanent dauerfrustig wirken.
Ich krieg das einfach nicht hin. Irgendwie reizen mich Probleme positiv. Für mich sind es immer wieder neue Aufgaben im Spiel meines Lebens, die ich zu bewältigen habe.
Jedesmal, wenn ich ein Problem löse, wachse ich und gehe stärker vorwärts. Und wenn ich mal keine Lösung ad hoc finde, dann nehm ich mir Hilfe oder versuche andere Wege, aber immerzu von Frust, Angst und Sorgen zu reden, das würde ich mich ja selber in Depressionen treiben.
Genauso jetzt mit dem Milchpreis: Ich betrachte ihn schon lange nicht mehr allein monatlich, sondern mindestens im Jahresdurchschnitt. Er hat saisonal übliche Schwankungen und er hat marktbeeinflusste Schwankungen. Er sinkt jedes Jahr zu Januar. Trotzdem haben wir bislang immer damit leben können. Klar will jeder mehr und mehr verdienen, wenns möglich ist. Wir für uns schauen unsere langfristigen Strategien an, an denen wir festhalten. Das war bislang immer richtig. Jede kurzfristigbeeinflusste Entscheidung erhöht nur das Fehlerrisiko. Wichtig ist es Kosten immer wieder auf den Prüfstand zu stellen, Arbeitsweisen zu überdenken. Mal kann man die eine Schraube anziehen, mal die andere lockern, immer so, wie es die Situation erfordert, um die langfristige Strategie beibehalten zu können.
So, ich sags mal ganz ehrlich: Es ist gut, dass die Diskounter die Preise jetzt vor Weihnachten und bei der ganzen Rezessionsbeschwörerei senken! Klar bekomm ich dann auch wenger für meine Milch jetzt, aber: die Nachfrage wird wieder aktiviert, gesteigert, der Verbraucher an Mehrkonsum gewöhnt. Erst danach können die Preise wieder moderat steigen. Ja, und als Wettbewerber nehme ich auch in Kauf, dass der eine oder andere Kollege aus dem Wettbewerb ausscheidet. Wenn er es rechtzeitig macht, macht er dabei sogar noch Gewinn und nicht Verlust. Da mehr denn je die Fläche der begrenzende Faktor ist, werden wir irgendwann auch den Punkt erreichen, an dem die im Markt bleibenden Erzeuger nicht mehr die Mengen der Ausscheidenden auffangen können. Und dann wird es interessant !
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fanni
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« Antwort #248 am: 13.11.08, 18:56 » |
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Ich frag mich manchmal, wieso einige Bäuerinnen hier so permanent dauerfrustig wirken.
ich fühl mich jetzt da nicht angesprochen.........muss aber sagen, dass bei mir die Stimmung schon auch immer wieder mal sehr schwankt.........insgesamt gesehen hab ich aber diese zwei Jahre sehr gebraucht......wie auch immer 
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Herzliche Grüße von Fanni
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Lotta
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Cowboyerin :o)
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« Antwort #249 am: 13.11.08, 19:03 » |
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Hallo a.m.! Ich fühl mich angesprochen, obwohl die meisten mich eher gegenteilig kennen.. Positive Reize schön und gut, aber auch ein Dauerreiz macht irgendwann wund  Es mag gut sein, Problemlösungen zu suchen und was neues auszuprobieren, das sehe ich auch so. Aber wenn zu viele Probleme über einem einstürzen, dann wirds sehr sehr schwer... Ausserdem sind Probleme die ich selber lösen kann viel angenehmer als dieser Mist hier, wo man irgendwie selber so machtlos scheint! Grussi Lotta
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Schimpfe nie mit vollem Mund über Bauern
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Mucki
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Leben und leben lassen
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« Antwort #250 am: 13.11.08, 19:27 » |
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Lotte du sprichst mir aus der selle. Bin sonst auch gut im Probleme lösen ,aber hir fühl ich mich machtlos
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Am Ende des Tunnels ist immer Licht!
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a.m.
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« Antwort #251 am: 13.11.08, 19:49 » |
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Hallo a.m.! Ich fühl mich angesprochen, obwohl die meisten mich eher gegenteilig kennen.. Positive Reize schön und gut, aber auch ein Dauerreiz macht irgendwann wund  Es mag gut sein, Problemlösungen zu suchen und was neues auszuprobieren, das sehe ich auch so. Aber wenn zu viele Probleme über einem einstürzen, dann wirds sehr sehr schwer... Ausserdem sind Probleme die ich selber lösen kann viel angenehmer als dieser Mist hier, wo man irgendwie selber so machtlos scheint! Grussi Lotta Na klar macht Dauerreiz wund. Aber ist nicht eine Problemlösung auch ne unterbrchung dieses Dauerreizes? Und wenn es das nicht ist, ist dann die Aufgabe gelöst, oder nur die eigendliche Aufgabe nicht angegangen worden? Klar kennen wir doch alle Stimmungsschwankungen. Aber egal auf welcher Seite ist es doch auch nicht gut, wenn sie sich einseitig manifestieren. Naja, das ist auch so eine Aufgabe im Spiel des Lebens, die man lösen kann oder die man eben nicht löst. Es ist ja keiner gezwungen ein Problem/Aufgabe zu lösen, das ist ja jedem selber überlassen, wohin er gehen will. Ich hab ja auch nur davon geschrieben, wie ich das sehe. Jeder kann es anders sehen, wenn er will. Ich würde auch nicht erwarten, das meine Meinung so ohne wenn und aber übernommen wird, oder mein Weg nachgegangen wird. Dann würde da auch was nicht stimmen. Dann wäre das leben doch viel zu langweilig, wenn zu viele das gleiche denken, machen und entscheiden. Es ist doch die Vielfältigkeit, die wir hier alle immer wieder betonen. Genauso wie die Vielfältigkeit im Bauernalltag schön ist, kann sie doch auch im Leben, in der Gesellschaft schön sein. Deswegen hatte ich ja auch von einigen Bäuerinnen geschrieben und eben auch deutlich gemacht, dass ich mir eben auch so meine Gedanken mache, warum sie auf mich so wirken. Ich interessiere mich nunmal auch für Menschen. Ander sehen vielleicht auch bei denen ein Problem, die eben immerzu zuversichtig sind. Das sind Eigenarten die man ja mal hinterfragen kann. Hab mich auch schon manches mal gefragt, was diese Menschen so unterschiedlich macht. Aber ich glaub, das hat nu gar nix mehr mit dem Milchpreis zu tun. Ich wolte nur versuchen zu erklären, warum wir immer noch das Licht am Ende eines Tunnels sehen und wie wir denken, dass es mit dem Milchpreis weitergeht. Derzeit wird er eben vom Markt nach unten gedrückt und es wird auch wieder Zeiten (Monate) geben, wo er eben nach oben strebt. Mich wundert es nur, dass hier so oft der alte Bibelrat so angegriffen wird: In guten Zeiten für kommende schlechte Zeiten Vorräte anzulegen (Joseph in Ägypten).
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz
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« Antwort #252 am: 13.11.08, 20:30 » |
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Hallo a.m. wann meinst du wird die Zeit sein, dass soviele das handtuch geworfen haben, dass es für die verbleibenden zu besseren Zeiten werden wird? Die klug rechnenden Betriebswirtschaftler und Manager in den Konzernzentralen der Discounter wissen scheinbar genau, wieviel sie zahlen möchten. Und sie werden es auch in Zukunft wissen. Wir haben zum Glück noch einen kleinen Laden im Nachbarort, einen Bäcker, einen Metzger unser gutsortiertes Lagerhaus, eine ganze Zahl von bäuerl. Direktvermarktern. Dort zählt man noch als Kunde, es wird einem beim Raustragen geholfen, es wird sogar für den Einkauf gedankt, man bekommt gute Tips und fachkundigen Rat. Ausserdem bleibt das Geld in der Region und Arbeitsplätze sind es auch. In unserem Ort schliesst eine Filiale eines Discounters, die dort Beschäftigten werden in anderen Orten untergebracht. Die Schliessung wird von der Konzernzentrale angeordnet, vor Ort besteht wenig Einfluss. Ist das die Zukunft im ländl. Raum, die wir uns wünschen? Ich möchte nicht, dass in Zukunft nur noch ein paar Einkäufer bestimmen, was wir essen, anziehen, wie wir unsere Häuser einrichten, welche Oster- und Weihnachtsdeko wir verwenden. Schön langsam werden wir vollkommen gleichgeschaltet. Zum Glück gibts noch eine ganze Zahl von Bewohnern des ländl. Raumes, die so ähnlich denken und rein rechnerisch kommt der regionale Einkauf auch nicht teurer. Und deshalb kann ich so frohgemut an den Discountern vorbeifahren. Dein bibl. Spruch ist mir sehr bekannt- besonders im letzten Jahr und heuer im Frühjahr, als alle fleissig den Bauern eingeredet haben, ja viel Mais anzubauen und sehr intensiv zu düngen usw. Das Ergebnis war abzusehen und so ist es denn auch gekommen. Der letztjährige höhere Milchpreis hatte auch viele von der Landwirtschaft lebende ermuntert, das Messer zu holen, damit für sie die Stücke vom Kuchen ein wenig grösser werden, den Bauern bleibt natürlich der grösste Teil- Arbeit und Risiko. Zum Glück sind wir sehr schwerhörig, das hilft ungemein.  Dass ich viele Lebensmittel selbst machen kann, das ist mein Hobby und auch ein ganz schönes Stück Wertschöpfung. Herzl. Grüsse maria .
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Lotta
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« Antwort #253 am: 13.11.08, 20:50 » |
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Hallo a.m.! Es ist eben nicht jedem selbst überlassen, wohin er gehen WILL! Das ist doch der Kasus Knaxus..... Ich finde es sehr schön, wie positv du an die Sache rangehst, aber ich fürchte wir haben völlig unterschiedliche betriebliche Vorraussetzungen. Grussi Lotta
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Schimpfe nie mit vollem Mund über Bauern
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Raute
Gast
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« Antwort #254 am: 14.11.08, 04:24 » |
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Also ich muss sagen, dasich auch eher eine Frau der Tat, als der Worte bin, sonst hätte ich auch nicht diesen beruf gewählt. Was mich aber so stört ist die Tatsache, das wir eine grosse Masse an Menschen sind, ich meine die Bauern an sich und das wir eigentlich eine Macht haben, die aber , um das Problem zu lösen nicht richtig ausspielen können , da der Milchpreis ja nicht nur duetschland weit gereglt wird. Und das eben manche Bauern so stur sind , ihren Stiefel lieber selber weiter fahren, anstatt sich zu einer Gruppe zu organisieren und dann auch dem verbraucher mal zeigt, wo die Lebensmittel herkommen.... Ich denke wir haben keine richtige Lobby, keinen der uns wirklich vertritt und niemanden, der an unserem Weiterbestand intressiert ist. Was die Discounter angeht, finde ich, darf man schon aus 2 Gründen nicht dort einkaufen, der eine ist sicherlich der, das ich finde, man sollte regional einkaufen und nicht diesen wahnsinn unterstützen, das hier die Lebensmittel von A nach B gekarrt werden, den das macht auch noch unser Natur kaputt, von der wir ja schliesslich leben! Das andere ist, das ich meine eigenen Produkte kaufen sollte sozusagen als Vorbildsfunktion, wenn nicht ich, wer den dann  Und Aldi und ko KG behandeln ihre Angestellten wie Leibeigene und auch das darf man nicht hin nehmen! Auch sollten sich die Gemeinden und die Bundesländer mal überlegen , mit wem sie es hier zu tun haben, wer die Landschaftspfelge übernimmt, wenn die Bauern mal alle nicht mehr sind, wie es dann mit dem Turis aussieht, gerade hier in bayern! Und wenn dann höre, das Meggle seine Tanks nicht voll bekommt und die Milchlaster aus Polen anrollen, aber dann mit der Milch aus dem bayrischen voralpenland geworben wird, dann muss ich sagen, da stimmt gewaltig was nicht mehr. So ihr lieben, genug für den Morgen, ich geh in meinen geliebten Stall 
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