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Autor Thema: "Sternchen-Liste" (positive Verstärkung) für Fünfjährige?  (Gelesen 5164 mal)
Danny
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« am: 04.10.08, 17:57 »

Hallo allerseits,

Ich plane gerade eine "Sternchen-Liste" für meine Tochter ... besser gesagt, ich grüble, ob ich so eine Liste machen sollte oder nicht.
Diese Liste würde etwa so aussehen, dass ich einige regelmäßig wiederkehrende Aufgaben notiere (z.B. Zimmer aufräumen und Staub saugen, nach dem Mittagessen/Vesper beim Tisch Abräumen helfen etc.) und sie sich, quasi als Belohnung, ein Sternchen aufkleben darf, wenn sie eine dieser Aufgaben erledigt hat. Bei 10 Sternen gäbe es dann eine kleine "immaterielle" Belohnung, z.B. einmal bestimmen, was gekocht werden soll oder was wir Sonntags machen etc.

Es geht mir darum, dass sie lernt, einige Aufgaben im Haushalt zu übernehmen und selbständig zu erledigen, und zwar ohne Aufforderung (mir sagt ja auch keiner, dass ich kochen/putzen/aufräumen/... muss Wink)

Allerdings sehe ich darin auch einige Probleme, nämlich ...

1. wenn man sie darum bittet, macht sie alles - aber es wäre eben schön, wenn sie bestimmte Sachen von sich aus machen würde, z.B. 1 - 2 mal die Woche Zimmer aufräumen oder wöchentlich im Kinderzimmer Staub saugen. Nun weiß ich aber nicht, ob sich so eine Liste in diesem Fall eignet, die ist ja eher was für Kinder, die ohne Aussicht auf Belohnung nicht das Geringste machen würden (also auch nicht, wenn man sie darum bittet).
Außerdem weiß ich nicht genau, wie so eine Liste aussehen müsste ...

2. Ich will ihr die oben genannte "Marotte" (ohne Belohnung keinen Finger rühren) nicht anerziehen und habe etwas Angst, dass das bei so einer Liste passieren könnte.

Ich hoffe, ihr versteht mein wirres Geschreibsel Wink

Was meint ihr, macht so eine Liste Sinn, ist sie in unserem Fall überhaupt durchführbar? Und wenn ja, wie sollte sie wohl ungefähr aussehen? Irgendwelche Ideen? Huh
« Letzte Änderung: 04.10.08, 17:59 von Danny » Gespeichert

Liebe Grüße
Danny

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Sternschnuppe
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« Antwort #1 am: 04.10.08, 18:32 »

Hallo Danny,

ich hatte auch schon einmal so eine Belohnungsliste aber dann wollten sie für jedes "Ding" (wenn's nur drum ging Hausaufgaben machen usw. ) einen Punkt, dann habe ich die Sache aufgegeben.

Was ich an deiner Liste gut finde, ist dass du keine materielle Belohnung machst, das ist eine gute Idee.

Für 5-jährige (denke ich) ist es noch nicht normal, wenn sie ohne Aufforderung etwas aufräumen sollen (bei meinen zumindest)

Lg Simo
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Danny
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« Antwort #2 am: 04.10.08, 18:41 »

Hallo Simo,

Ja, das hab ich auch gerade gelesen, dass das bei Fünfjährigen wohl noch nicht klappt ...
Dann könnte ich mir die ganze Liste allerdings schenken, denn wenn ich sie bitte, etwas zu tun, macht sie es ja eh (ist eigentlich kein "Trotzkopf") und selbst wenn sie mal keine Lust drauf hat, ist sie verständig genug um zu begreifen, dass bestimmte Sachen eben trotzdem ab und zu gemacht werden müssen, auch wenn es keinen Spaß macht (da bin ich mit meiner Abneigung gegen Handspülen und Fenster Putzen ein ideales Beispiel Wink).
Und dann könnte sie ja trotzdem immer mal wieder bestimmen, was gekocht wird (ich frage sie eh öfter mal, wenn ich keine Ahnung habe, was ich machen soll Grin) oder was man Sonntags macht.

Auf diese Liste bin ich nur gekommen, weil ich für mich selbst gerade mit entsprechenden Putz- und Aufräumlisten arbeite und das bisher ganz gut klappt (ich mache es aber auch noch nicht sehr lang - wer weiß, ob sich nicht in einem Monat schon wieder der Schlendrian eingeschlichen hat? Wink).
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Liebe Grüße
Danny

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Sternschnuppe
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« Antwort #3 am: 04.10.08, 19:03 »

Hallo Danny,

du kannst es ja einfach mal mit der Liste probieren, vlt. klappts bei dir gut. Bei mir hat es nicht geklappt und ich bin der Meinung dass fast 8-jährige auch ohne Sternchen-Belohnung was machen müssen (bei 5-jährigen ist das natürlich was anderes.

Erzähl dann ob's geklappt hat.

Lg Simo


P.S. Bei uns ist es so, dass sie keine regelmäßigen Aufgaben haben, denn sie sind abends unter dem Stall oft alleine im Hof und wenn wir Silieren helfen sie kräftig mit beim Zudecken, Brotzeit, etc.

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winnipooh69
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« Antwort #4 am: 04.10.08, 19:28 »

Servus,

wir haben auch mal einige Zeit konsequent mit der Sternchenliste zu arbeiten. Aber da meine Kleine sehr stur ist und auch ohne Probleme auf was verzichten kann - oftmals leichter als ich! Finde ich aber komisch und habe mich da fachlich diesbezüglich erkundigt völlig normal...wir sind ja auch nicht alle Gleich meinte die Kinderpsychologin damals! Da war meine Tochter 5, 5 Jahre alt!
Also nach 3 Monaten war die Liste out...sie hängt aber als "Erziehungsmahnmal" noch an der Küchentür!

Liebe Grüsse und Versuche es halt, kenne auch Menschen bei denen funktioniert es noch heute!
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Wiebke
Zwischen den Meeren
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« Antwort #5 am: 04.10.08, 21:58 »

Hallo Danny,
wir hatten so eine Liste für unsere Kinder.
Diese bezog sich bei uns allerdings auf unaufgefordertes Zimmer aufräumen und später auf freiwillige *Mithilfe* ausserhalb des Haushaltes.
Die von dir aufgeführten Punkte  halte ich ehrlich gesagt für selbstverständlich (Tisch abdecken, etc.)
Das hat lange funktioniert!
Warum sollte sie bei dir / euch nicht sinnvoll sein?

LG Wiebke
« Letzte Änderung: 04.10.08, 22:03 von Wiebke » Gespeichert

Jedes Ding hat drei Seiten: Eine, die du siehst, eine, die ich sehe und eine, die wir beide nicht sehen.
Nelly
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« Antwort #6 am: 05.10.08, 17:33 »

Hi, ich hab sowas für die Hausaufgaben entwickelt. Als er neulich in die Schule kam, hat er dabei nachmittags immer so getrödelt und bald 2 Stunden gebraucht. Jetzt stell ich die Küchenuhr auf 30 Minuten ( in der Zeit soll das nämlich zu schaffen sein sagt die Grundschullehrerin... ich bin auch eine, aber für die weiterführende Schule). Wird er in 30 Minuten sauber und ordentlich fertig, gibts für den Tag eine Sonne, wenn nicht weitermachen und es gibt ne Gewitterwolke. Ende des Monats gibts entweder eine Belohnung oder gar nix. Das zieht sag ich euch, einfach super.
Auch für jüngere find ich das gut. Belohnung: Pferde streicheln gehn, schwimmen, eis, DvD ausleihen, Bastelnachmittag, Lieblingskuchen... was eben bei dem jeweiligen Kind so zieht.
die Nell
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Mirjam
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« Antwort #7 am: 05.10.08, 18:13 »

Hallo,

ich glaube nicht, dass man eine Erwartungshaltung einer "selbstständig-unaufgeforderten" Tätigkeit im Haushalt (oder sonst...) von einem 5jährigen Kind verlangen kann. Warst du mit 5 Jahren dazu schon in der Lage  Roll Eyes Huh Meine Mutter hat glaub ich mit 12 - 14 und noch oder wieder ermahnen müssen aufzuräumen und in der Schule ist JETZT  mit der 3ten Klasse erst die Erwartungshaltung, dass die Kids nach dem Stundenplan schauen und die Sportsachen mitnehmen.

Beispiel: Bekannt aus der Haustierhaltung gibt es eine Regel, dass man normalerweise von erst etwa 12jährigen (!) erwarten kann, dass diese genug Verantwortungsgefühl und Konsequenz zur Pflege eines eigenen Haustieres haben und vorher! die Unterstützung der Eltern benötigen.

Es geht mir darum, dass sie lernt, einige Aufgaben im Haushalt zu übernehmen und selbständig zu erledigen, und zwar ohne Aufforderung (mir sagt ja auch keiner, dass ich kochen/putzen/aufräumen/... muss Wink)

Danny, diese Satz ist heikel: Damit gehst du davon aus, dass du von einem KIND genauso viel Verantwortungsgefühl, Übersicht was "wichtig ist im Leben" - wie von einem Erwachsenen verlangen kannst - wie dir!?

Sicher - im Focus einer aufgehängten Belohnung wird das Kind gerne drauf einsteigen, aber ob es sein Versprechen dann erfüllen kann, übersteigt häufig seine Vorstellungskraft! Und dann - ist das Gegenteil einer Listenführung nämlich erreicht, Frustration ein "ich-schaff-es-nicht-durchzuhalten" ggf. mit einer Vorwurfshaltung von Elternseite wie ich sie schon häufig erlebt habe.

Deine Karotte ist hoch aufgehängt. Meinem Sohn sag ich zum einem gerne wenn er wieder mal protestiert, nölt aufgrund von Aufgaben:
Deswegen heißt es ja Erziehungsarbeit - und net Erziehungsfreude: Das macht keinen Spaß: Dir net und mir net - und jetzt marsch machst du das! Wink.

Und ich denke es ist einfach Elternjob so nervig er auch ist, hier die Struktur, die Anweisung zu schaffen und es zu belohnen, wenn ein Kind das dann auch durchzieht. Da wird auch mit 10 noch so sein im Hobby wenn es mal keine Lust auf Training hat, das ist auch (bei uns) noch mit 14 so, wenn er Holz reinholen soll oder Wäsche aufhängen.

Um solch eine Struktur - siehe Hausaufgaben, Extraübungen etc. bei Grundschulkindern einzuführen: Halte ich solche Belohnungssysteme für sinnvoll; wichtig ist bei aller Loberei, dass man aufpassen muss, das hier keine Gewöhnung/"Abhängigkeit" von Lob/Belohnung eintritt (gibts ganze Studien drüber das es eine neue Amerikaner-Generation der ver-/belobten gibt, die dann im Berufsleben ohne das "super!" "wonderful!" nicht mehr auskommen)

Tischabräumen ist glaub ich einfach eine Sache der "es machen alle und du machst es auch"; bei uns haben die Kinder je nach Alter eben bestimmte Aufgaben (täglich 1 x Spülmaschine ausräumen) die mehr werden - und der große bekommt dann grundsätzlich mehr Taschengeld/Aufbleibezeit als der Kleine, also bestimmte Aufgaben und bestimmte Privilegien und nicht an "jedes Mal und eine Listenführung gebunden".

@ Nelly: Diese Systeme mit Stoppuhr hab ich als Tipps aus dem ADSH-Bereich von Beate Mahr bekommen, hat beim großen gut geklappt, beim Kleinen muss ich auf andere Schemata zurückgreifen  Wink aber dafür haben wir Erwachsene ein Hirn  Cool, das wir das mit verschiedenen Ansatzpunkten hinkriegen ohne jedesmal Druck/Zwang...  Cheesy.

Ich finde einen Gedankengang gut: Um eine Regel einzuführen, muss man Dinge min. 10 x in Serie wiederholen, abfordern - läßt man aber nur 1 x aus, steht die Regel wieder in Frage und man muss von neu! anfangen.
Viele Bekannte erwarten nach einer "Ankündigung" dass die Kinder es dann schaffen eine Verhaltensregel einzuhalten - wo sie selbst nicht in der Lage sind zur Einführung das Kind 10 x konsquent auch dazu zu bringen, sich dran zu halten oder vergessen, wenn sie 1 x nachgeben: Von vorne bei Null anzufangen

oder sie sich einfach über den Erfolg freuen, wenn eine Regel soweit akzeptiert wird, dass bei Abfordern oder einfach nur erinnern (Zimmer aufräumen) es selbstverständlich wird, ohne Diskussion oder Generve ausgeführt wird (wie Zähneputzen).

Wäre das für dich Danny, nicht auch schon eine Erleichterung: Dass deine Tochter lernt, dass bestimmte kleine Aufgaben selbstverständlich (ohne Widerworte) werden, eine Regel, auch wenn du sie dran erinnern musst?

Bei uns zieht übrigens ein Belohnungssystem am meisten: Monster spielen. Wenn die Mutter abends kitzelnd über die Kinder herfällt (und die sich entsprechend wehren) - dafür machen meine Kinder (fast!) alles  Wink

Gruß Mirjam

« Letzte Änderung: 05.10.08, 18:30 von Mirjam » Gespeichert

Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
Danny
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« Antwort #8 am: 05.10.08, 18:51 »

Danke, Mirjam, und natürlich auch alle anderen, für eure ausführlichen und sehr hilfreichen Antworten! Smiley

Ich habe mir die ganze Sache nochmal durch den Kopf gehen lassen und bin mir inzwischen sicher, dass so eine Liste bei uns Unsinn wäre, da meine Tochter einerseits den Sinn des Ganzen wohl noch gar nicht richtig erfassen könnte (das ist immer das Problem, wenn ein Kind seinem Alter etwas voraus ist - man erwartet irgendwann einfach zu viel) und sich andererseits daran gewöhnen könnte, nur noch gegen Belohnung zu arbeiten.

Stattdessen sollte ich wohl wirklich ein paar wenige feste Aufgaben einführen, die regelmäßig (am besten wohl täglich) erledigt werden müssen und sie dann ebenso regelmäßig an diese erinnern (und natürlich auch loben, wenn sie sie dann erledigt hat), bis sie dann irgendwann für meine Tochter zum normalen Tagesablauf dazugehören (vielleicht sollte ich dann eher für mich selbst eine Liste machen, was denn das für Aufgaben sind - damit ich nicht vergesse, sie daran zu erinnern Wink).

Mal sehen, ob das (auf beiden Seiten) klappt Grin
« Letzte Änderung: 05.10.08, 18:54 von Danny » Gespeichert

Liebe Grüße
Danny

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Mirjam
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« Antwort #9 am: 05.10.08, 20:33 »

Hallo Danny,

ich denke das ist eine gute Entscheidung von dir :-) Belohnungslisten kann man sich gut für ganz besonders schwierige oder wichtige Dinge aufheben - so bleibt die Idee "neu".

Ein Tipp der bei uns gaaaanz viel Stress in der Erziehung rausgenommen hat: Ankündigungen.

Kennt ihr das? Ihr seid grad beim xx Kochen-Waschen-PC-Arbeit-Putzen (was auch immer) und da kommt der Mann und will SOFORT-UNBEDINGT-JETZT das ihr ihm helft, Besorgung macht, zulangt weil das soo viel wichtiger ist als eure Arbeit ..... und grumelnd lasst ihr eure Arbeit/Beschäftigung/Tätigkeit liegen, müsst unterbrechen, könnt nicht etwas fertig machen was euch wichtig ist ....?

Genau so gehts den Kids beim Spielen oder Fernsehschauen oder Lesen und als Eltern wertet/wichtet man das natürlich nicht so wichtig wie "jetzt Helfen/Aufräumen/Hausaufgaben machen". Und die Kinder reagieren genervt auf die Unterbrechung und die Eltern genervt darauf, dass die Kinder das nicht SOFORT-UNBEDINGT-JETZT machen  Cool.

Ich hab (leider viel zu spät  Wink) gelernt: Anzukündigen. Wenn sie Fernseh schauen und ins Bett sollen - nicht einfach unterbrechen (Wut-Tob-Ärger-Diskussion), sondern reinzuschauen und zu sagen: Hey, es ist Bettgehzeit - in 10 Minuten ist Schluss, o.k.? Klar sagen sie o.k. - denn sie haben ja vor Augen noch 10 Minuten gucken zu dürfen. Falls das nicht klappt, wird der Fernseher eben ganz ausgemacht oder 2 Tages-Sprerre (Triple-P-Erziehungsprogramm)  Grin.

Ebenso bei Hausaufgaben oder Extra-Übungen: Einen halben oder ganzen Tag vorher ankündigen, vereinbaren mit der Zusage dann nicht zu nölen und dann erst einfordern und nicht damit "überfallen" (wo wir genauso genervt reagieren würden).

Klappt das bei anderen auch so oder habt ihr andere Tricks?  Wink

Mirjam

« Letzte Änderung: 05.10.08, 20:36 von Mirjam » Gespeichert

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« Antwort #10 am: 05.10.08, 21:11 »

Hallo Mirjam,

ja die Erfahrungen mit den Ankündigungen habe ich auch gemacht.

Ich sage immer genau, wie lange bzw. wann sei was machen dürfen, so klappt es am besten.

Genauso mit den Hausaufgaben. Sie muss sie nicht sofort nach der Schule machen, darf erst eine halbe Stunde etwas anderes machen, aber wenn ich sie rufe, kommt sie sofort.

Außerdem bin ich der Meinung es klappt bei den Kindern erst ab einem Alter von ca. 6 Jahren.

Lg Simo

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Cendrillon
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« Antwort #11 am: 05.10.08, 22:41 »

hallo simo,
meine grosse (7 1/2) dreht den spiess manchmal um:
wenn ich ihr sage, es sei zeit für die hausaufgaben antwortet sie: wenn der grosse zeiger auf der 12 ist(5 - 10 min) fange ich mit den aufgaben an. Wink

liebe grüsse
katrin

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liebe grüsse
katrin

hoffe auf das beste um positiv zu bleiben
aber rechne mit dem schlimmsten um nicht enttäuscht zu werden.
Sternschnuppe
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« Antwort #12 am: 06.10.08, 07:37 »

hallo simo,
meine grosse (7 1/2) dreht den spiess manchmal um:
wenn ich ihr sage, es sei zeit für die hausaufgaben antwortet sie: wenn der grosse zeiger auf der 12 ist(5 - 10 min) fange ich mit den aufgaben an. Wink

liebe grüsse
katrin



Denk dir nichts Katrin,

sowas kommt bei uns natürlich auf vor  Grin Grin Grin

Lg Simo
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Mirjam
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« Antwort #13 am: 06.10.08, 08:19 »

Hallo Cendrillion,

das finde ich sehr reife: Das sie konkrete Vorschläge macht für eine Vereinbarung an die sie sich dann selbst hält. Super!

(Gordon braucht in der Familienkonferenz ein ganzes Buch für um das zu erklären  Wink)

Gruß Mirjam
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manurtb
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« Antwort #14 am: 06.10.08, 10:06 »

Super, dass die Belohnungsliste nicht gewählt wird.
Denn ich glaube, dass die in diesem Fall nur den Frust erhöhen würde: Man hat vor Augen, was dann nicht klappt.
Und erinnern daran, was zu tun ist, ist für ein 5-jähriges Kind sicher das Beste.
Ich muss heute noch meinen 39-jährigen Mann daran erinnern, was er für mich tun soll, wenn es ihm nicht wichtig erscheint...  Grin
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