Bäuerinnentreff - hier gehts zur Homepage!
News: www.baeuerinnentreff.de - die Seite für die Bäuerin im Netz!
 
*
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?
21.05.13, 23:06


Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge


« vorheriges nächstes »
Seiten: 1 ... 18 19 20 [21] | Nach unten Drucken
Autor Thema: Gentechnik V  (Gelesen 22685 mal)
Mirjam
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 7661


Change happens!


WWW
« Antwort #300 am: 11.02.10, 09:27 »

Jetzt hab ich gedacht, da kommt was Neues. Der Glöckner und der wahre Grund für seine toten Kühe war doch schon vor 10 Jahre oder so ausdiskutiert..  

Hallo Jochen,

die Geschichte um Glöckner hat sicherlich verschiedene Seiten, ich hab mal richtig quergegoogelt und gelesen und es ist schon bemerkenswert, dass auch einige Forschungseinrichtungen nicht (definitiv) sagen konnten, woran die Gesundheitsprobleme der Herde gelegen haben.

Ich fand diese PPT mit dern Bildern, tw. Originalunterlagen der Untersuchungen schon interessant: http://www.publiceyeonscience.ch/images/gloeckner2009.pdf

ABER v.a. aus der Perspektive dass der "Nachweis" des BT-Toxins bis in ng geht. In Nanogramm. Das sind 9 Nullen (? bitte um Korrektur falls falsch) hinter dem Komma! (Seite 24)

Gruß Mirjam
« Letzte Änderung: 11.02.10, 11:15 von Mirjam » Gespeichert

Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
cara
Kreiselstadt
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3302


Kann ich nicht, heisst will ich nicht.


WWW
« Antwort #301 am: 19.02.10, 14:06 »

Gentechnik ein Segen für den Umweltschutz?

http://www.helmholtz-muenchen.de/neu/Aktuelles/Zeitschriften/m_u_spezial_gruene_Gene/45_50_Sinemus_Minol.pdf

Wie seht ihr das?
Gespeichert

LiGrüss cara

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.
Henry Ford
lucia
bayerischer wald
Moderatoren
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3745



« Antwort #302 am: 24.04.10, 22:59 »

gerade in der PNP gelesen:


24.04.2010 21:58 MEZ

Fastfoodketten wollen keine Gen-Kartoffeln

      
Hamburg (dpa) - Viele Fastfoodketten, Chips- und Pommeshersteller wollen keine Gen-Kartoffeln verwenden. Das geht aus einer Umfrage der Umweltorganisation Greenpeace hervor.

«Es ist ein sehr klares Ergebnis», sagte Gentechnik-Experte Alexander Hissting am Sonnabend in Hamburg und bestätigte einen «Spiegel»-Bericht. Acht von zehn Firmen wollten weder heute noch in absehbarer Zukunft gentechnisch veränderte Kartoffeln nutzen. Zwei gaben an, sie derzeit nicht einsetzen zu wollen. Für die Zukunft legten sie sich aber nicht fest.

Der Chemiekonzern BASF, der die Gen-Kartoffel Amflora anbauen darf, will noch in diesem Jahr die Zulassung von zwei weiteren beantragen. Darunter ist Fortuna, aus der etwa Pommes frites hergestellt werden sollen. Amflora dient der Stärkegewinnung zu rein industriellen Zwecken.

Die Hälfte der von Greenpeace befragten Unternehmen ist grundsätzlich dagegen, dass die EU-Kommission den Anbau von Gen- Kartoffeln zulässt. «Die Firmen befürchten höhere Kosten bei der Qualitätssicherung», sagte Hissting. Gentechnikfreie und gentechnikveränderte Ware müssten getrennt werden. Auch um Imageschäden machen sich einige Sorgen. Ein Chipshersteller fürchtet, dass sich Verbraucher verunsichert fühlen könnten.

Greenpeace hatte unter anderem Burger King, McDonalds, die Nordsee-Kette und Hersteller von Chipsmarken wie Pringles, Chio, funny-frisch und Crunchips befragt.
Gespeichert

lieben gruß, lucia
lucia
bayerischer wald
Moderatoren
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3745



« Antwort #303 am: 18.08.10, 14:12 »

17.08.2010

Schwere Niederlage für Monsanto
US-Gericht stoppt Gen-Zuckerrübe

San Francisco (LiZ). Ein US-Gericht stoppte den weiteren Anbau der
genmanipulierten Zuckerrübe des Gentech-Konzern Monsanto und
widerrief damit eine Zulassung der US-Regierung. Bei der Gen-
Zuckerrübe handelt es sich um ein Konstrukt, das gegen das Monsanto-
Pestizid RoundUp immun gemacht wurde. UmweltschützerInnen hatten
gegen die Anbau-Genehmigung geklagt und darauf verwiesen, daß die
Folgen für die Umwelt nicht ausreichend geprüft wurden und daß
mittlerweile mehr Herbizide bei der Monsanto-Zuckerrübe eingesetzt
werden müssen als bei herkömmlichen Sorten. Auch die Ausbreitung
pestizidresistenter Unkräuter hat in den USA nach jüngsten Studien
deutlich zugenommen.

95 Prozent der in den USA angebauten Zuckerrüben waren im Jahr 2009
genmanipuliert. Innerhalb von nur zwei Jahren hatten Gentech-Konzerne
wie Monsanto und BASF den US-Markt für Zuckerrüben erobert. Nach
Angaben von Monsanto wurde die konzerneigene Gen-Zuckerrübe im Jahr
2010 auf 400.000 Hektar angebaut. Das nun von Bundesrichter Jeffrey
White in San Francisco gesprochene Urteil hat allerdings keine
Auswirkungen auf die bereits angepflanzten Zuckerrüben, sondern
bewirkt lediglich ein Anbauverbot für Neu-Anpflanzungen. Bisher
angebaute genmanipulierte Zuckerrüben dürfen weiterhin genutzt und
geerntet werden.

Die ökologische Risikoforschung kann zwei bis drei Jahre in Anspruch
nehmen. Andrew Kimbrell vom Zentrum für Lebensmittelsicherheit
wertete das Gericht-Urteil als einen großen Sieg. Das US-
Landwirtschaftsministerium "wird lernen, daß sein Auftrag der Schutz
von Bauern, Verbrauchern und der Umwelt ist und nicht der Profit von
Kapitalgesellschaften wie Monsanto."

Herkömmliche Zuckerrüben-Sorten sind weiter erhältlich, so daß
ExpertInnen zufolge die Zuckerproduktion in den USA nicht dramatisch
von dem Gerichts-Urteil beeinflußt wird. Noch vor zwei Jahren sei
herkömmliches Saatgut weit verbreitet gewesen. Die Zuckerindustrie
warnte jedoch davor, daß im kommenden Jahr nicht genügend
herkömmliches Saatgut verfügbar sei.

Der Gerichts-Entscheid bedeutet eine schwere Niederlage für Monsanto.
Nach Angaben des Konzerns droht ein Widerruf der Anbaugenehmigung den
Konzern und abhängige LandwirtInnen in den Jahren 2011 und 2012 rund
zwei Milliarden US-Dollar zu kosten. Bis die genmanipulierte Monsanto-
Zuckerrübe in den USA erneut genehmigt ist, könnten Jahre vergehen.
Bereits im Juli verhängte die US-amerikanische Umweltbehörde EPA 2,5
Millionen US-Dollar Strafzahlung gegen die Firma. (siehe unseren
Artikel v. 12. Juli.) Es ist die bisher höchste von der EPA
ausgesprochene Buße. Monsanto hatte zwischen 2002 und 2007 unerlaubt
gentechnisch veränderte Baumwolle mit integrierten Pestiziden
verkauft und damit gegen das Gesetz zur Anwendung von Pestiziden
verstoßen.

BASF arbeitet mit Monsanto bei der Entwicklung von genmanipuliertem
Mais, Raps, Weizen, Soja und Baumwolle zusammen. In Deutschland
entwickelt BASF mit eine genmanipulierte Zuckerrübe - in Kooperation
mit der Firma KWS - und versucht, die genmanipulierte Kartoffel-Sorte
Amflora zu verbreiten. Auch die in den USA nun gestoppte Gen-
Zuckerrübe wächst in Deutschland im "Versuchsanbau" unter freiem
Himmel in der Nähe von Einbeck in Niedersachsen.

Monsanto ist weltweit nicht allein für seine rigorose
Durchsetzungsstrategie auf dem Markt für Saatgut und genmanipulierte
Pflanzen bekannt, sondern versucht auch durch Patent-Anträge auf
Schwein, Brokkoli und Tomate immer mehr Einfluß und Macht zu
gewinnen. Greenpeace wertet die Anstrengungen des Gentech-Konzerns
auf dem Feld Patentrechts als besonders gefährlich, da Monsanto hier
einen "Dammbruch" auslösen könnte. Der Konzern versuchte Ende Juli,
als englische Firma 'Plant Bioscience' getarnt, Patente auf mehrere
Gemüse-Sorten zu erwerben. Bereits im April hatte Monsanto die
Patentierung des Fleisches von Tieren beantragt, die mit
genmanipuliertem Futter aus Monsanto-Retorten gemästet werden.

Das US-Landwirtschaftsministerium kündigte an, "die nächsten Schritte
zu prüfen". Auch Monsanto wird das Urteil nicht ohne weiteres
akzeptieren und versuchen, dennoch eine Aussaat seiner Gen-Zuckerrübe
im Frühjahr 2011 durchzusetzen. In einem ähnlichen Fall hatte die US-
Regierung nach einem gerichtlichen Verbot eine Teilgenehmigung
aussprechen können. Ebenso wie in den Bereichen Atomenergie und
Militär, ist im Bereich Gentechnik von der jetzigen US-Regierung
unter Barack Obama eine extremere Vorgehensweise als unter seinem
Vorgänger George W. Bush zu beobachten.

eine Quelle zu dieser Meldung
Gespeichert

lieben gruß, lucia
lucia
bayerischer wald
Moderatoren
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3745



« Antwort #304 am: 06.09.10, 20:54 »

Gen-Kartoffel in Schweden entdeckt
BASF kriegt Ärger mit EU

Der Chemiekonzern BASF hat sich Ärger mit der EU-Kommission wegen der Anpflanzung einer nicht genehmigten gentechnisch veränderten Kartoffel in Schweden eingehandelt. Die EU-Kommission sei darüber sehr besorgt und werde mit BASF und den betroffenen EU-Ländern umgehend Kontakt aufnehmen, erklärte die Kommission. Am Mittwoch müsse das Unternehmen die Behörde darüber in Brüssel weiter informieren.

Der Chemiekonzern erklärte, er habe die schwedischen Behörden selbst Ende August darüber informiert, dass eine geringe Menge der neuen Kartoffel "Amadea" in einem Feld der inzwischen zum Anbau genehmigten gentechnisch veränderten Kartoffel "Amflora" in Nordschweden entdeckt worden sei. Die Pflanzen seien inzwischen entfernt. Die Vermischung habe weniger als 0,01 Prozent betragen, teilte das Unternehmen weiter mit.

BASF hatte Ende August einen Antrag auf Zulassung von Amadea gestellt, die so wie Amflora Stärke für die industrielle Produktion liefern soll. Amflora wird außer in Schweden auch in Deutschland und der Tschechischen Republik angebaut. Die Felder in Deutschland und Tschechien seien überprüft worden, erklärte BASF. Dabei hätten sich keine Pflanzen der nicht genehmigten Genknolle gefunden.

Quelle: rts

n-tv
Gespeichert

lieben gruß, lucia
Seiten: 1 ... 18 19 20 [21] | Nach oben Drucken 
« vorheriges nächstes »
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.18 | SMF © 2006-2007, Simple Machines
Dilber MC Theme by HarzeM
Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Homepage - Tractorpulling - Pferdeforum
Infothek - Branchenbuch - Gesetze/Verordnungen - Pachtspiegel
nach oben