Hallo
interessanterweise vor allem in den FLEISCH-Fachmedien zu lesen: Ein neues Animal-Welfare-Projekt entsteht gerade - es soll/wird ein "Tierschutz-Label" geben, wo für Verbraucher eindeutig gekennzeichnet ist wie "gut" es den Tieren in der Produktion gegangen ist.
Hintergrund ist - so weit ich erkennen konnte - das die Schlachtung/Verarbeitung dem negativ-Image nicht mehr hinterherlaufen oder gegen den Tierschutz arbeiten möchte: Sondern mit ihm zusammen + die Basis des großen EU-Programms "welfare quality", also wie geht es dem Tier wirklich? (weil das Gegenteil von gut auch gut gemeint sein kann heißt eine Freilaufhennen/gruppe kann auch krank sein oder in einem Laufstall - 70 % der Tiere ob Mortellaro hinken).
Hier - leider nicht ausdruckbar - der Artikel/Hintergrund der Innitiatoren = Verfasser des Artikels in einer Fleischwirtschaftszeitung:
http://www.agrifood-consulting.de/fileadmin/agrifood/FLW_2010-03.pdf "Animal Welfare als Profilierungsinstrument"Im Vordergrund steht die Kaskade: Wann kann ein Tier seinen natürlichen Bedürfnissen nachgehen und geht es einem Tier/gruppe wirklich gut (unabhängig davon ob rechtliche Vorgaben eingehalten werden)?
a) Tierverhalten (natürliche Bedürfnisse)
b) Tiergesundheit (Mortalität/Medikamentenverbrauch)
c) Haltungssystem
d) betriebliches Management
Lt. Afz mit folgenden Teilnehmern im Projekt: Lt. allgemeiner Fleischerzeitung sitzen im Boot: Uni Göttingen (Verfasser siehe oben), Uni Kassel, FLInstitut, dt. Tierschutzbund, Neuland, Erzeugergemeinschaft Osnabrück, Bio = Demeter, Vion als Schlachter, Verarbeitung: Kff, Gebr. Stolle (Geflügel), LEH = Kaiser, Tengelmann, Edeka Minden.
Was haltet hier von dem Ansatz...?
Gruß Mirjam