cara
Kreiselstadt
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Kann ich nicht, heisst will ich nicht.
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« Antwort #45 am: 21.03.06, 15:50 » |
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Danke!  Zu diesem Thema hab ich heute noch eine Mail bekommen: Hallo Reserl, gestern habe ich deinen Beitrag im Forum unter "Selbstachtung und Selbstwertgefühl" gelesen. Das Thema betrifft mich leider auch. Ich schaffe es einfach nicht, mich unabhängig von der Meinung anderer zu machen. Wie machen das andere bloß?   Wie geht es euch damit? Ist es euch egal, was andere über euch denken? nein, egal ist es mir nicht... aber nur, wenn man ein bisschen mehr Selbstvertrauen hat, heisst es ja nicht, dass man wie ein Elefant durch den Porzellanladen solpert... hoffe ich auf jden Fall  wirklich beschwert hat sich eher selten jemand...  man kann ja trotzdem hilfsbereit sein und Rücksicht auf andere nehmen..
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LiGrüss cara
Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. Henry Ford
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Mirjam
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« Antwort #46 am: 21.03.06, 17:36 » |
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Hallo,
ich bin auch dafür, dass man sich auch durch andere reflektiert. Andersherum fand ich einen Satz nämlich ganz bezeichnend: Der Wunsch genau so geliebt zu werden wie man ist - ist ein kindlicher Wunsch, der nur Kindern zusteht.
Klar muss ich mich nicht überall anpassen - aber dann muss ich auch damit leben können, mal nicht geliebt zu werden wenn man sich nicht anpasst oder wie eine BTlerin mir mal sagte: Wer sich selbst nicht achtet, schätzt - braucht dies nicht bei anderen suchen!
Sehr interessant fand ich einen Bericht zum Thema Erfolg und Benimm und Stil: Das Erfolg im Beruf/soziale Anerkennung mehr von unserer (elterlichen, gesellschaftlichen) Prägung abhängen und wie souverän wir uns in bestimmten Situationen verhalten, d.h. - treten wir bestimmt und selbstbewußt auf - werden wir auch als solche "geachtet": Nicht umgekehrt.
Körpergefühl/sprache halte ich ebenso wichtig wie die Körperpflege und Kleidung: Immer wieder ein schöner Spruch: Wer sein Äußeres nicht achtet - dem ist ein Teil von sich selbst egal und wie häufig "blühen" Frauen nach einer Typ- und Stilberatung auf?
Ebenso die Sprache: Wie ich als Kind sprachlich gewertschätzt wurde - oder eben nicht - oder eben beschämd/kritisiert/usw. bin.
"Neuro-Linguistische-Programmierung" ist hier ein Schlüssel - in dem man auch "umprogrammieren" kann (ich kann das nicht - ich trau mich nicht) und wenn man sich hier selbst damit beschäftigt - wird man staunen, wieviel Türen man auf - und zu macht.
Wie oft hört man solche Sätze wie "ich weiß, ich bin ja nicht so klug" oder "ja, ich bin halt nur eine xxx Frau" - so ironisch das klingen oder gemeint sein mag - wer mit solchen Aussagen argumentiert - stuft sich selbst ab.
Oder mal aufpassen/mitzählen: Wie oft wird "muß", "mußt" und "müssen" (programmierter Zwang) an einem Tag in Gesprächen verwendet?
Und - es paßt ganz gut in diese Box - wer sich als "Mädel" bezeichnen lassen mag - darf sich nicht wundern, wenn er wie ein "kumpelhaftes Mädel" behandelt wird.
@ Wesemichhof - ganz genau: Grenzen ziehen (lernen); schöner Film dazu in den letzten Tagen: Die Farbe Lila
viele Grüsse
Mirjam
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« Letzte Änderung: 21.03.06, 19:34 von Mirjam »
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Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
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Sonnenblume2
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« Antwort #47 am: 21.03.06, 17:42 » |
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Es ist nicht so leicht "NEIN" zu sagen, wie es in soo vielen Büchern geschrieben steht.  Mir fällt es besonders schwer, zu jemanden NEIN zu sagen, mit dem ich tagtäglich zusammenleben muss oder zu jemanden, ohne dessen Hilfe ich viel mehr Arbeit hätte. Wenn man mit jemanden nicht so stark in der Anhängigkeit steckt, hatt man weniger das Problem auch mal "NEIN" zusagen.  Weiters hängt es auch einwenig vom Altersunterschied ab. Zu jemanden, der gleichaltrig ist, habe ich nicht das Problem mal NEIN zu sagen, aber zu jemanden der eine Generation oder mehr älter ist, schon mehr! Ich denke das "Selbwertgefühl" wird sehr viel durch die Erziehung beeinflußt. Meine Mama ist auch eine die lieber alles schluckt und schweigt, und mir fällt es auch sehr oft auf, dass ich nicht anders bin. Wenn ich Zuhause auf Besuch bin, höre ich von ihr oft die Worte "Hilf mit", "Leg dich nicht mit den SE an", "Was hast du Herbert gekocht?" usw. Ich versuche zwar aus dieser Rolle herauszukommen, aber irgendwie ist es schwierig da rauszukommen, wenn man es immer wieder vorgelebt bekommt!
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« Letzte Änderung: 21.03.06, 17:45 von Sonnenblume2 »
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Mirjam
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« Antwort #48 am: 21.03.06, 17:56 » |
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Hallo Sonnenblume, ich habe mal einen Team-Trainer gefragt, wie ich mich auf ein Gespräch mit einem Konflikt vorbereite, weil ich mit dem Gesprächspartner schon vorher (vor anderen) Zores hatte und dann ärgerlich über mich selbst war, a) bestimmte Dinge nicht gesagt zu haben und b) emotional so aus dem Tritt gekommen zu sein. Das eine war, dass ich mir verschiedene Möglichkeiten für den Ausgang des Gesprächs durchdachte: Was wären mögliche Ausgänge und welche wären für mich akzeptabel? Dabei mir bewußt machen - welches Ziel hätte ich denn und ob ich überhaupt für einen Kompromiss offen war /Verständnis/igung suche (Win-Win-Situation) oder ob es mir nur mal darum geht, dem Gegenüber die Meinung zu sagen? Letzteres ist nur Abladen und hat nix mit Lösung zu tun. Das nächste war, dass ich mich für die möglichen Argumente der Gegenseite vorbereitete ohne in einen Schlagabtausch zu kommen - also nicht gleich wieder Gegenargument - sondern als Frage zurückgegeben: z.B. zu deiner Mutter: "Mutter glaubst du dass ich zuwenig helfen?" oder "Glaubst du, dass ich meinem Herbert nicht gut genug bekoche?" (weil die Aussagen von ihr "Appelle" waren) und man Feedback gibt, wie das so bei einem ankommt UND man gibt den heiße Ball zurück: Man kommt aus der "Rechtfertigungsrolle" heraus  . Beispiel: ungefragte Mit-Einmischung: "Du musst! das soundso machen!" - Antwort: keine Rechtfertigung, keine Begründung, sondern einfach: ~ Muss ~ ich das? Und drittens den Mut zu haben den gegenüber zu einem direkten Gespräch einzuladen - und hier den Vorteil des ersten Schrittes zu haben um ggf. Zeit und Ort zu bestimmen und eine entspannte Atmosphäre, so dass der Gegenüber das Gesagte auch eher annehmen kann - also nicht in "angespannten Situationen" oder noch vor anderen versuchen "was zu klären" - wo es dann immer einen jemanden gibt "der sein Gesicht verliert". Und klar zu stellen, dass man seine eigenen Positionen hat und warum. Schlagfertigkeit im Augenblick kann man übrigens auch lernen: Gestern erst habe ich einer Bekannten geholfen - kam wiederum ein Bekannter vorbei - gleich mit einem dummen Spruch mit eigentlich keiner Ahnung von der Sache: "Na, kriegt ihr das auch hin, was ihr da vorhabt?" (blöd, gleich ankommen und ohne Gruß in Frage gestellt werden) "XXX, wir brauchen keinen, der unsere Arbeit kontrolliert!""Punkt, klare Aussage Wie gesagt, fällt es mir viel leichter, wenn ich erst in mich hineingehorcht habe ob meiner Emotionen - und es mit verschiedenen Möglichkeiten im Kopf durchgespielt habe - in ein Gespräch hineinzugehen. Weil das ironisch ist ja: Es handelt sich ja oftmals um dieselben Sprüche, die man gesagt bekommt - oder man ja hat sogar schon im Kopf, wie die Reaktion der anderen ist/was der andere sagen wird  Mirjam
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« Letzte Änderung: 21.03.06, 19:35 von Mirjam »
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Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
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passivM
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« Antwort #49 am: 26.03.06, 19:45 » |
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Hallo, Ihr Lieben! ...hab' die (ganzen) Beiträge mit Interesse gelesen.  Also, Mirjam: Wenn ich es verinnerlicht habe, nicht (mehr) um Anerkennung zu kämpfen, ihr hinterher zu laufen...... dann komme ich aus der "Rechtfertigungsrolle" .....besser raus, und dann kann ich leichter NEIN sagen - wenn ich nicht um jeden Preis "anerkannt" bzw. "geliebt" werden will. ...und so lasse ich mich dann (siehe Mo) auch nicht mehr so leicht unterbuttern, weil ich ja auch mal NEIN sagen gelernt habe. Das klingt ganz einfach.  *freu* - Aber was könnte DANN passieren? Meine Freundin meinte kürzlich, mein Mann und ich würden im Grunde Machtkämpfe miteinander ausfechten. ...wohl aus diesem Grund ist ER partout nicht bereit, meinen Sohn aus erster Ehe wieder bei uns einziehen zu lassen. (Er versteht sich nicht mit seiner Stiefmutter, und daher wird er vielleicht ins Betreute Wohnen ziehen müssen  ) - Da ist mein Mann stur, hart wie Beton. - Erst habe ich geweint, aber dann habe ich etwas gelernt: ...mich nicht mehr von seiner Wertschätzung abhängig zu machen Da sind nun diese Machtkämpfe (aus ungleichen Positionen heraus - bin wirtschaftlich von ihm abhängig). Also, ich habe mich entschlossen, mich nicht mehr aufzuregen! Meinen "vaterlosen Knaben" vertraue ich Gott an, und wenn mein Junge (16J.) zu mir kommt, bin ich ihm eine gute, liebende Mutter. Ansonsten kämpfe ich nicht mehr mit meinem Mann. Ich lasse ihn links liegen, gönne mir die eine oder andere Freiheit(z.B. Reitstunden), die ich mir ohne ihn (sein Geld) nicht leisten könnte - und irgendwann wird ihm doch mal die Luft ausgehen, im Bezug auf's sich-seine-Macht-beweisen-wollen... wenn nicht: Dann ist es mir inzwischen auch egal. MEINE Selbstachtung besteht im Moment im Loslassen. ...ist zwar nicht der schönste Weg, aber eben auch ein Weg. Achja, er hat auch wieder davon Abstand genommen, mir ein Stück für den Garten im Außenbereich liegen zu lassen, aber: egal. Ich bekomme die Hälfte von dem Garten einer (weitläufig mit meinem Mann) Verwandten. Ätsch! Es geht auch ohne IHN.  ...und nun hat er Angst, dass sich die Sache im Dorf rumspricht - da ist anscheinend wohl je man(n)d von der Wertschätzung Anderer abhängig...?!  Es gibt zwei Arten der Abhängigkeit: die emotionale und die finanzielle. Seit ich die emotionale abgelegt habe, kann ich die finanzielle leichter ertragen. ...naja, ist zwar nicht so toll, aber ich kann damit leben. Man muss halt auch Kompromisse machenkönnen , auch mit meinen eigenen Idealvorstellungen. Aber man muss auch gönnen können  ..und ich gönne euch euere (hoffentlich lieben) Männer in diesem Sinne grüße ich euch ganz herzlich Anna
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Liebe Grüße aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern
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Luetten
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« Antwort #50 am: 26.03.06, 20:01 » |
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Hallo Anna, ich habe einen von diesen lieben Männern und es laufen noch mehr davon rum. Du bist doch nicht wirklich nur wegen dem finanziellem mit deinem Mann zusammen? LG Petra
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Man sollte nie mit vollem Mund über Bauern schimpfen!
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passivM
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« Antwort #51 am: 26.03.06, 21:05 » |
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Du bist doch nicht wirklich nur wegen dem finanziellem mit deinem Mann zusammen?
 Das ist von der Tagesform abhängig. Im Moment ist es mir mal wieder ziemlich arg ...es liegt an der Sache mit meinem Sohn. Das befremdet mich schon sehr, dass er ihn nicht bei uns einziehen lassen will. Ich finde das soooo hart, brutal - und lieblos. Sicher gibt es dann die Momente, wo ich auch wieder das in ihm sehen kann, weswegen ich mich in ihn verliebt habe. Alleine würde ich das, nach allem was schon vorgefallen ist, sicher nicht schaffen, aber mir hilft Gott dabei, auch immer wieder das Gute in meinem Mann sehen zu können. DANKE für deine Frage !!!  liebe Grüsse Anna
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Liebe Grüße aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern
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passivM
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« Antwort #52 am: 26.03.06, 23:44 » |
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Hallo Bridda, kann schon sein, dass er Angst hat. Ein bisschen Angst ist ja normal - habe ich auch - denn es bedeutet ja: Verantwortung zu übernehmen. Aber wir könnten eine Familienbetreuung in Anspruch nehmen. Das ist doch eine gute Hilfe. Ich denke, eine gehörige Portion Egoismus ist schon auch dabei. Mensch, verflixt nochmal, er soll einfach sagen: "Klar, das ist der Bub von meiner Frau. Logisch, dass der wieder her kommt." Er hat mich ja MIT den Kindern geheiratet! Das ist jetzt nicht DAS Argument: Aber nachdem die Kinder vor 3einhalb Jahren vom Hof weg sind, wäre das doch auch so was wie eine Rehabilitation - nach dem Motto: siehst du, so schlecht scheinen die Leute ja nicht zu sein. Der Bub ist wieder zurück zu seiner Mutter. Ich komme mir vor, wie ein Stück Vieh, dem man das Kalb wegnimmt, und dann soll sie trotzdem ihre Milch geben. --- Es ist verdammt schwer, dieses Gefühl los zu werden. --- So viel zum Thema Selbstachtung *mich-selber-gerade-erwischt-hab*:  Ich hab' wohl doch keine Selbstachtung, sonst käme ich mir nicht wie ein Vieh vor... hm. *dran-arbeiten-muss*  liebe Grüsse Anna
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« Letzte Änderung: 26.03.06, 23:48 von AnnaAnna »
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Susanna
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« Antwort #53 am: 27.03.06, 08:48 » |
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Ich möchte nicht urteilen, ich kenne die Hintergründe nicht. Aber das hört sich für mich so traurig an, dass dein Kind nicht bei dir ist. Ich kann mir das gar nicht vorstellen 
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Viele Grüße Susanna
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Gitte
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« Antwort #54 am: 27.03.06, 09:16 » |
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Mir tut das auch sehr weh wenn ich die Beiträge von Anna lese. Ich kann den Mann nicht verstehen.  Gitte
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Jacqueline
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« Antwort #55 am: 27.03.06, 10:01 » |
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Liebe Anna Es ist schön, zu Lesen, dass Du einen Garten gefunden hast, dass Du Dir die Reitstunden leistest, auch wenn Du sie mit dem Geld von Deinem Mann bezahlst. Du arbeitest ja mit auf dem Hof und im Haus, also rechtlich gesehen darfst Du Geld für Dich beantragen und erhalten. Also kein schlechtes Gewissen! Ich habe die Erfahrung gemacht, als wir unser Krisen hatten und ich anfing mich zu bestätigen und meine Freiheiten zu nahm, sowie Du es jetzt auch tuts, dass dies den Partner recht beeindruckt und somit als respektvolle Person anzusehen kann. Mach weiter so! Ich kenne den Hintergrund nicht, warum Dein 16. jähriger Sohn nicht bei Euch ist?Doch ich würde hier weiter kämpfen bis Dein Mann, der wie du schreibst Dich mit Deinem Sohn geheiratet hat und akzeptiert das er ihn wieder bei sich/euch aufnimmt. Meinst Du, es gebe Wege dazu? Wie durchlebt Dein Sohn diese Trennung von Dir, seiner Mutter? Ich bete zum Herrn, dass er Dir gibt was Dein Herz sich sehnlich wünscht und dass Du seine Liebe und Gnade immer mehr und tiefer erfahren kannst. 
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Jacqueline "Wenn wir uns von unseren Träumen leiten lassen, wird der Erfolg all unsere Erwartungen übertreffen..." Henry David Thoreau
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passivM
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« Antwort #56 am: 10.04.06, 21:00 » |
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Hallo Jacqueline, ...hab' erst mal ein weilchen gewartet, bis ich antworte, um zu sehen, wie sich das mit meinem Sohn nun entwickelt. Ich finde es nämlich nicht dienlich, die Zustimmung meines Mannes erkämpfen, um nicht zu sagen ertrotzen oder erzwingen zu wollen. Das müsste der Junge dann büßen, und ich auch. Ich habe meinem Sohn gesagt, dass mein Mann es nicht will - nachdem ich mich selbst erst mal beruhigt hatte. Resultat: -freu-  er besucht mich trotzdem sooft es geht, und wir haben ein sehr schönes, vertrauensvolles Verhältnis zueinander. Er ist, mit 16, fast erwachsen. Irgendwann wird er auf eigenen Füßen stehen - und dann sieht die Angelegenheit ohnehin anders aus. Ich hoffe nur, dass er seinen Weg findet. Warum er nicht bei mehr bei mir ist: Es gab damals Mobbing von allen Seiten (Bauer heiratet Frau, die zwei Kinder mitbringt.., und SM fühlte sich verdrängt, Schwager/Schwägerin eifersüchtig, Mann frustriert, ich auch, Neven liegen blank, immer Zoff ...und die Kinder mittendrin...) und irgendwann ist die Sache eskalliert. Ich habe in dieser Situation, in der ich hoffnungslos überfordert war, auch Fehler gemacht...mehr sage ich jetzt nicht mehr - ist vorbei, lässt sich nicht mehr ändern. Nochmal kurz zu oben: es gibt Sachen, die kann/sollte man nicht erzwingen - z.B. die Zustimmung meines Mannes. Da habe ich auch erst lernen müssen, loszulassen. Sonst kann man schier verrückt werden, was letztendlich keinem etwas bringt, und weil es die "Fronten" nur verhärtet. Die Sache würde dann vielleicht wieder eskallieren. Das wäre schlimm. liebe Grüsse Anna
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Jacqueline
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« Antwort #57 am: 11.04.06, 08:25 » |
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Hallo Jacqueline, Ich finde es nämlich nicht dienlich, die Zustimmung meines Mannes erkämpfen, um nicht zu sagen ertrotzen oder erzwingen zu wollen. Das müsste der Junge dann büßen, und ich auch. Ich habe meinem Sohn gesagt, dass mein Mann es nicht will - nachdem ich mich selbst erst mal beruhigt hatte. Resultat: -freu- er besucht mich trotzdem sooft es geht, und wir haben ein sehr schönes, vertrauensvolles Verhältnis zueinander. Er ist, mit 16, fast erwachsen. Irgendwann wird er auf eigenen Füßen stehen - und dann sieht die Angelegenheit ohnehin anders aus. Ich hoffe nur, dass er seinen Weg findet. liebe Grüsse Anna Liebe Anna Danke für Deine Antwort und für die Erklärungen. Unser zweiter Sohn wird am Ostersonntag 16 Jahre alt. Es ist schön, dass Dich Dein Sohn so oft es geht besuchen kann und ihr diese Zeit miteinander geniessen könnt. Ich hoffe auch sonst geht es Dir gut. Du scheinst so dynamisch, voller Ideen und Lebenswille und Mut zu sein, eine tolle und starke Frau. Ich wünsche Dich eines Tages kennen zu lernen. LG Jacqueline
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Jacqueline "Wenn wir uns von unseren Träumen leiten lassen, wird der Erfolg all unsere Erwartungen übertreffen..." Henry David Thoreau
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passivM
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« Antwort #58 am: 12.04.06, 23:39 » |
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Du scheinst so dynamisch, voller Ideen und Lebenswille und Mut zu sein, eine tolle und starke Frau. [/quote]  Danke für das nette Kompliment! Es tut gut, das zu lesen, denn manchmal fühle ich mich gar nicht so stark. Aber ich arbeite immer wieder auf's Neue daran, den Punkt zu finden, bis zu dem ich noch etwas tun kann, und ab wann ich die "Dinge" in Gottes Hand geben sollte. ...und das mache ich dann auch. Die "Blumen" von dir geb' ich also weiter...  ...an den, dem sie gebühren, Gott. Ich unterstelle dir mal, damit bist du einverstanden  , denn wie ich weiß, glaubst du ja auch an ihn..  an den Gott, der sich uns durch sein Wort, die Bibel, mitteilt. liebe Grüsse Anna
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Anschi
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« Antwort #59 am: 19.04.06, 11:50 » |
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Hallo zusammen Bin neu hier und mich hat dieses thema quasi " angesprungen ". Ich war im net auf der Suche nach etwas Unterstützung bzw Hilfe .Vielleicht gibt es hier ja jemand der Rat weiß .... Also die Sache ist die . Ich habe vor 12 Jahren in einen landw. Betrieb eingeheiratet . Vorher habe ich meinen Beruf " Pferdewirt " ausgeübt . Jetzt ist es so , das ich aufgrund dieser Alterskassenregelung in unserer Situation weder " mitarbeiten " noch zusätzliches Geld - sprich Nebenjob verdienen darf ( so sagt Mann mir ... ) Wir haben nur ein Betriebskonto was über meinen Mann läuft und ich habe weder Verfügung darüber noch ein eigenes . Irgendwie fühle ich mich extrem abhängig und so gar nicht vorhanden ... Naja , jedenfalls hätte ich jetzt die Möglichkeit mein Selbstwertgefühl ( ja , so weit bin ich ) zu steigern indem ich bei uns auf dem Hof Hütehundeunterricht geben könnte . Angeblich ist das aber schwierig weil ich ja nichts verdienen darf ....
Hat da jemand Durchblick ?
Grüße , Anschi
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