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Autor Thema: Brezeln und Laugengebäck  (Gelesen 6417 mal)
lucia
bayerischer wald
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Beiträge: 3742



« am: 22.12.02, 21:04 »

hallo sieglinde,

brezen selber backen ist eigentlich gar net so schwierig... mit dem richtigen rezept Wink

rezept für 10 brezen:
1/2 würfel hefe
1 EL zucker
1/4 l lauwarmes wasser
500 g weizenmehl
1 TL salz
15 g natron
2 EL hagelsalz

zubereitung:
die hefe mit dem zucker in wenig lauwarmen wasser auflösen und zugedeckt bei raumtemperatur 15 min gehen lassen.
den hefeansatz mit dem mehl, dem restlichen lauwarmen wasser und dem salz verrühren. den teig gut durchkneten und zugedeckt an einem warmen platz 1 h gehen lassen. danach noch einmal kräftig durchkneten und in 10 gleich große stücke teilen.

das natron in 1 l wasser auflösen und zum kochen bringen. dabei sehr vorsichtig mit der lauge umgehen, sie soll nicht mit aluminium und der haut in berührung kommen !!
die brezen formen und jeweils 2 stück in die lauge legen. danach kurz abtropfen lassen, auf ein mit butter bestrichenes backblech legen und mit dem hagelsalz bestreuen.
den backofen auf 225° vorheizen. die brezen im backofen auf der mittleren schiene in 30 min goldbraun backen.

zum formen:
aus einem stück teig ne ca. 50 cm lange rolle formen, die in der mitte etwas dicker ist als zu den enden hin, dann müsste das formen eigentlich gut klappen.

natronlauge:
die geformten brezen müssen ca. 1/2 minute  in die kochende lauge getaucht werden, dabei öfter umdrehen.
wenn der teig etwas fester gehalten ist, klappt das eigentlich schon...

ansonsten ists wie in vielen dingen:
die erfahrung und übung macht den meister.. also *daumendrück* fürs nächste mal Wink
« Letzte Änderung: 22.12.02, 21:08 von lucia » Gespeichert

lieben gruß, lucia
Sahra
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Beiträge: 187


« Antwort #1 am: 31.08.03, 06:23 »

Auch noch ein Laugenrezept hab Wink

Käselaugenstangen

Zutaten

500g Mehl
20g Hefe
10gSalz
15gÖl oder Schweineschmalz
250ml Wasser

Lauge
50g Hausnatron
500ml Wasser

und geriebenen Käse

Zubereitung

Alle Zutaten gut miteinander verkneten.
100g Stücke abwiegen,und ausrollen,wieder zu Stangen zusammenrollen.

Auf Backblech mit Backpapier 1 STD.gehen lassen.

Wasser mit Hausnatron in einem breiten Topf erwärmen.
Etwas abkühlen lassen,und die Stangen darin kurz eintauchen.Zurück auf´s Blech legen.Die Stangen ,mit einem scharfen Messer in der Mitte einschneiden.
Beide Seiten auseinander drücken und mit geriebenen Käse besteuen.

bei 200C 20 Min. backen.

Abwandlungen

Hawaistangen mit Schinken und Ananasstücke belegen und Käse bestreuen.

Stange mit gewürfelten Speck und Käse überbacken

Pustastange mit Salami und Paprikawürfel und Käse drüber.

zur Brotzzeit sehr lecker Cheesy

gruss sahra

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Wenn wir wüssten,wie kurz unser  Dasein ist,
wir würden uns gegenseitig mehr Freude machen.
Sani
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Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #2 am: 30.12.04, 19:51 »

hallo sieglinde,

brezen selber backen ist eigentlich gar net so schwierig... mit dem richtigen rezept Wink

rezept für 10 brezen:
1/2 würfel hefe
1 EL zucker
1/4 l lauwarmes wasser
500 g weizenmehl
1 TL salz
15 g natron
2 EL hagelsalz

zubereitung:
die hefe mit dem zucker in wenig lauwarmen wasser auflösen und zugedeckt bei raumtemperatur 15 min gehen lassen.
den hefeansatz mit dem mehl, dem restlichen lauwarmen wasser und dem salz verrühren. den teig gut durchkneten und zugedeckt an einem warmen platz 1 h gehen lassen. danach noch einmal kräftig durchkneten und in 10 gleich große stücke teilen.

das natron in 1 l wasser auflösen und zum kochen bringen. dabei sehr vorsichtig mit der lauge umgehen, sie soll nicht mit aluminium und der haut in berührung kommen !!
die brezen formen und jeweils 2 stück in die lauge legen. danach kurz abtropfen lassen, auf ein mit butter bestrichenes backblech legen und mit dem hagelsalz bestreuen.
den backofen auf 225° vorheizen. die brezen im backofen auf der mittleren schiene in 30 min goldbraun backen.

zum formen:
aus einem stück teig ne ca. 50 cm lange rolle formen, die in der mitte etwas dicker ist als zu den enden hin, dann müsste das formen eigentlich gut klappen.

natronlauge:
die geformten brezen müssen ca. 1/2 minute  in die kochende lauge getaucht werden, dabei öfter umdrehen.
wenn der teig etwas fester gehalten ist, klappt das eigentlich schon...

ansonsten ists wie in vielen dingen:
die erfahrung und übung macht den meister.. also *daumendrück* fürs nächste mal Wink

Hallo Lucia!

Ich habe heute dein Brezenrezept ausprobiert. Sind super geworden, vor allem geschmacklich kann eine gekaufte Breze nicht hin...
Vielen Dank noch einmal!
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Margret
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Bäuerinnentreff-eine Bereicherung des Alltags !


« Antwort #3 am: 24.10.07, 07:56 »

Wer von euch stellt selber Laugengebäck her ?

Habe nun verdünnte Natronlauge im Fachhandel gekauft.
Ich weiß,  dass diese bei erührung  die Haut glitschig macht  und Verätzungen bewirken könnte.
Deshalb kam mir  ganz klar keine Lauge ins Haus,  solange die Kinder kleiner waren.
Die Frau im Mühlenladen erklärte mir,  dass sie die Lauge mit Gummihandschuhen verarbeite. 
Die Bleche müssen natürl. mit Backpapier geschont werden. 
Backbrett,  Arbeitsplatte usw. darf auch nicht beckleckert werden.
Sie gebe die verdünnte Lauge in eine Müslischale  und wende die Teiglinge für z.B. Laugenwecken mit Handschuh-Hand oder Gabel
darin.   Bepinseln mit Silikon-Pinsel  gehe ebenfalls gut.

Was wisst ihr mehr darüber ?
Ist beim Teig was zu beachten ?
Habt ihr Lieblingsrezepte ?

Danke.
Margret
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #4 am: 24.10.07, 09:27 »

Hallo Margret,
ich hab ein Rezept mit Hausnatron aus dem Lebensmittelladen.
. Mache Semmeln usw., mit Körnern, Käse oder sonstigen, Brezen hab ich leider nicht so los.
Wusste gar nicht, dass Natron so gefährlich ist, auf der Packung steht drauf, dass man das als Getränk gegen Magenübersäuerung trinken kann.

Rezept:
500 g Mehl,
2 TL Salz,
1 Würfel frische Hefe,
3oo ml warmes Wasser,
1 TL Honig,
1 TL Butter,
Hefeteig machen und gehen lassen, ist eher ein etwas zäher Teig.
 Semmeln, Brezeln usw. aus Teig  ausmachen .
Dann 1/2 l Wasser mit 1 EL Hausnatron warm machen,
damit die Teiglinge gut schwimmen können, eher doppelte Menge Wasser und Natron nehmen, in dieses natron-Wassergemisch geben, umdrehen und für das Umdrehen und reingeben keinen Metallseiher verwenden, sondern Plastik.
Danach auf Backpapier geben, eher etwas weiter auseinander auf das Backpapier geben, mit Käse, Körnern bestreuen und sofort auf 190 Umluft ca. 12- 15 Minuten backen. Eher etwas hell lassen.

Herzliche Grüsse
maria
« Letzte Änderung: 24.10.07, 10:13 von mary » Gespeichert
Raymon
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« Antwort #5 am: 24.10.07, 10:19 »

Natronlauge und Speisenatron sind zwei völlig Unterschiedliche Dinge

Natronlauge  (Natriumhydroxid (NaOH)) ist eine Labor- und Industriechemikalie die auf der Haut ätzend wirkt und selbst in starker Verbindung noch die Hornhaut der Augen schädigen kann. Wird übrigens auch in Abflußreinigern verwendet und sind nicht für die innerliche Anwendung geeignet. Für die Herstellung von Laugengebäck wird es allerdings verwendet.

Hausnatron/ Speisenatron ist ein anderer Name für Speisesoda (Natriumbicarbonat (NaHCO3))
Kommt in der Natur vor und wird zum Beispiel gegen Sodbrennen eingesetzt. Im Haushalt eignet es sich als Backtriebmittel, zum beschleunigten Kochen von Hülsenfrüchten, Lockerungsmittel für diverse Gerichte, als mildes Reinigungsmittel und zur Neutralisation von Gerüchen.
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Margret
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Bäuerinnentreff-eine Bereicherung des Alltags !


« Antwort #6 am: 24.10.07, 15:25 »

Danke,  Maria,  fürs Teig-Rezept !
Brezeln werden wir so schnell wohl auch nicht machen... Lieber Wecken und Baguette.  Cheesy
Werden die Laugenwecken dann mit deinem  "zahmen" Hausnatron  auch  "laugig" ?

Auf meinem Fläschle steht  "Brezel-Lauge:  Natronlauge 36 %  NaOH". 
Wasser ist bereits mit drin,  aber es wird noch weiter herunterverdünnt nach Anleitung.

Es sind auch massig Schutzhinweise auf der Flasche,  da die Lauge wirklich  ätzend ist.

Danke für eure Tipps
Margret

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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #7 am: 24.10.07, 18:56 »

Hallo Margret,
also bei uns macht der ganze Bekanntenkreis die "zahmen Laugengebäcke".
Kenn auch keinen Unterschied vom Geschmack her.
Die echte Brezenlauge war mir immer zu riskant, weil bei uns die Kinder gerne gebacken haben-
hab das Rezept mal vor ganz langer Zeit auf einer Tupperparty bekommen.
Herzliche Grüsse
maria
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #8 am: 05.02.10, 08:43 »

In der letzten Ausgabe des Bayer. Wochenblattes war eine Seite über Semmel- Partysonne selbst backen.
Habs ausprobiert und die sind wirklich zum Essen gern - geworden.
Gestern war ich bei einer Freundin und bestaunte und kostete ihre selbstgemachten Semmeln- ein Gedicht.
Habt ihr auch schnelle Rezepte für diese Dinger.
Mit Mohn, Sesam oder sonstigen Zutaten bestreut, durch den Kakao ( die Lauge gezogen) Wink als Teiglinge eingefroren?
herzl. Grüsse
maria
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Nixe
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« Antwort #9 am: 05.02.10, 09:44 »

Ist zwar ein Thermomixgebäck geht aber sicher auch mit normaler Küchenmaschine,super lecker geht schnell und vor allem find ich jetzt diese Lauge nicht sooo gefährlich:
250 g Weizenmehl 405
250g Weizenmehl  550
2 Tl Salz
1´/2 Würfel Frischhefe
ca 15g Margerine oder Butter
290 ml lauwarmes wasser
Knetstufe 3 min (mit normaler Küchenmaschine sicher länger wisst ihr aber eh Grin)

HAlbe Stunde rasten lassen.Rohlinge formen dann In Heißer Lauge (1 Liter Wasser 45g Natron)ca 30 sek schön baden Lassen,Ich setzte einen Liter wasser auf und bringe es zum Kochen Dann 45 g Natron darin auflösen und bei ganz kleiner Flamme auf dem Herd stehen lassen,Es soll nicht mehr kochen,aber während des ganzen Laugenvorgans schön heiß sein.
Backoffen auf 190 Grad vorheizen und die beliebig bestreuten Rohlinge(grobes Salz Mohn Sesam )jeden selbst überlassen.,ca 20 bis 30 min bis sie halt schön braun sind .

Das Laugengebäck ist ganz unkompliziert und  mit NAtron auch zum Backen mit Kindern geeignet und schmeckt wie vom Bäcker,

Ps: aAlso das mit den 2 verschiedenen Gebäcksorten mach ich jetzt nicht und im Orginalrezept ists ohne Gehen lassen aber ich find mit gehen lassen wirds halt flaumiger!
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sonnenblume
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« Antwort #10 am: 05.02.10, 10:40 »

Hab noch nie mit Natronlauge oder überhaupt mit Lauge gebacken. Wie stell ich mir das vor, in der Lauge Baden lassen? Werden die dann nicht weich??
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Nixe
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« Antwort #11 am: 05.02.10, 11:33 »

Nein 30 sek ist ja nicht lang dann nehm ich sie einfach mit so einem Seihschöpfer herraus und legs aufs Blech funktioniert wirklich gut
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Petra2
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« Antwort #12 am: 09.11.12, 09:53 »

Hallo,

möchte das Thema mal hochschubsen, da ich mich an Laugengebäck heranwagen möchte.
Würde die Lauge mit handelsüblichem Natron gerne selber herstellen.
Hier in diesem Thread schwanken die Mengenangaben je Liter Wasser zwischen 15 - 45 g Natron.
Macht das irgendwie einen Unterschied ?

LG
Petra2
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Manche Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen, haben aber keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.
(George Orson Welles)
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