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Autor Thema: Sauerkraut  (Gelesen 9236 mal)
Entlein
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« Antwort #30 am: 16.10.10, 10:01 »

So, nach 4 Wochen Spannung habe auch ich mein Sauerkraut heute begutachtet, scheint geklappt zu haben. Es war das erste Mal für mich. Nur habe ich offensichtlich etwas viel Salz dran, ist schon sehr salzig geworden und mir eigentlich noch nicht sauer genug. Kann ich das jetzt einfach noch eine Woche stehenlassen? Oder fängt das dann an zu kippen/schimmeln oder sonstwie komisch zu werden.
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fanni
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« Antwort #31 am: 16.10.10, 11:58 »

Mußt halt guuuuuuuuuuuuut waschen Wink
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Herzliche Grüße von Fanni
sonnenblume
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« Antwort #32 am: 06.11.10, 18:19 »

Hallo, bei mir kommt auf 1 Ztr. gehobeltes Kraut nur 1 Pfund Salz, sonst nichts.
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #33 am: 07.11.10, 09:59 »

Hallo Werner
mein Rezept ist ähnlich- auf 1o kg gehobeltes Kraut 114 g Salz und 2o g Zucker.
Lucia hat einen Tip mit Einmachen von Sauerkraut in Twist-Off-Gläsern reingestellt- das find ich sehr praktisch. Für die kleinen Mengen mal so zwischendurch ist dann immer frisches Sauerkraut vorhanden.

Herzl.
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Beate Mahr
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Ohne Frauenpower keine Bauernpower


« Antwort #34 am: 20.11.11, 16:43 »

Hallo

ich hab einen schönen Bock geschoßen  Embarrassed  Cry

Hab beim abwiegen die Menge vom Salz mit der vom Zucker verwechselt

Ich hab es erst nach 4 von 14 Portionen gemerkt
zum Glück sind je 2 *falsche* in den gleichen Gärtöpfen gelandet

Bin mal gespannt was da rauskommt  Roll Eyes

Gruß
Beate
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Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt,
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John F. Kennedy
pauline971
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« Antwort #35 am: 19.12.11, 20:10 »

@Beate Was ist eigentlich aus Deinem Sauerkraut geworden? Ist es trotz viel Salz genießbar?
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Das Leben ist zu kurz um was schlechtes zu trinken
Beate Mahr
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Ohne Frauenpower keine Bauernpower


« Antwort #36 am: 19.12.11, 20:32 »

Hallo

ähm ... nicht zuviel Salz sondern zuwenig  Roll Eyes

Mein Rezept ... 5 kg gehobeltes Kraut - 100 g Salz - 40 g Zucker

Ich hatte 100 g Zucker und 40 g Salz gewogen  Shocked  Sad  Angry

Frag lieber nicht was in meiner Speisekammer los war  Lips Sealed
die Gärtöpfe haben 4 Wochen geblubbert wie doof ...
zum Glück hatte ich die Töpfe in Eimer gestellt  Roll Eyes
Nach dem 3. mal abwaschen war dann Ruhe

Das Sauerkraut ist richtig sauer - schüttel - das muß vorm kochen abgespült werden

Ich kann das echt nicht verstehen ...
weil mit der richtigen Menge ist das nicht so sauer

Bin mal gespannt was SM an Weihnachten dazu sagt

Liebe Grüße
Beate
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John F. Kennedy
LunaR
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Dat Eenen sien Uhl is det Annern sien Nachtigall


« Antwort #37 am: 19.12.11, 22:39 »

Zitat
Bin mal gespannt was SM an Weihnachten dazu sagt

Na Beate, Wenn es zu sauer ist, gib doch einfach Zucker dazu  Cool ***duckundwech***

Luna
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Gebrauchte Zeit ist Leben.
K1
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« Antwort #38 am: 20.12.11, 09:35 »

Hier noch eine Vitaminbombe für den Winter:

Kraut frisch aus dem Topf, je nach Säure "abwaschen", tüchtig stampfen und dann mit gehobelten Äpfeln und Zucker vermischt frisch auf den Tisch. Geht auch mit Dosenkraut, aber das ist meist schon angekocht und nicht mehr so lecker.

Habs noch nicht probiert: Eine Wirtin schwört auf Apfelmus ins Kraut. Werds für den Weihnachtsbraten aber jetzt  mal ausprobieren.
l.g. Karin
« Letzte Änderung: 20.12.11, 15:12 von K1 » Gespeichert
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #39 am: 20.12.11, 10:23 »

Hallo K1,
das muss ich auch mal probieren.
Ich koche das Sauerkraut mit Apfelsaft und am Schluss einen tüchtigen Berg von angerösteten Zwiebeln rein. Brandschmalz hab ich leider keines, aber selbstgemachtes Butterfett.
Momentan kommt jeden 2. Tag Sauerkraut auf den Tisch, diesmal ist es besonders gut gelungen. Kiss
Irgendwann lässt die Lust auf das Kraut nach, dann kommt es entweder in die Gefriertruhe oder wird eingeweckt.

@lucia, dein Tip mit den Twist off Gläsern find ich genial, hab vor ein paar Tagen das letzte Glas von 201o aufgemacht, hat noch genauso gut geschmeckt wie das neue, frische Sauerkraut.
Besonders im Frühling ist das genial, man hat noch frisches Sauerkraut in nicht so grossen Behältern, es hält sich vom Geschmack her sehr gut.
Herzl. Grüsse
maria

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pauline971
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« Antwort #40 am: 24.12.11, 14:23 »

Ich gebe auch klein geschnittene Äpfel an das Sauerkraut. Zwiebeln röste ich mit Bauchspeck an und gebe dies dazu. Außerdem einen TL Honig und natürlich Gewürze.
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Das Leben ist zu kurz um was schlechtes zu trinken
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #41 am: 27.09.12, 08:33 »

Meine Freundin und ich haben gestern wieder Sauerkraut gemacht, diesmal mit einem alten Krauthobel.
Die Hoblerei war etwas anstrengend, hab am Abend unter You-tube nachgesehen, ob es nicht ein geeignetes Video gäbe. Leider fand ich da sehr wenig brauchbares.
Wer hobelt sein Kraut noch selbst- und macht es mit dem Krauthobel?
Mich würden eure Erfahrungen und eure Rezepte interessieren.
Unser Gärtopf steht jetzt in der warmen Küche und ich freu mich wieder auf das neue frische Kraut.
@Lucia, übrigens danke für den Tip mit den Twist-off- Gläsern, hab vor ein paar Tagen das letzte Glas vom Vorjahr geöffnet.
Herzliche Grüsse
maria
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erika2
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« Antwort #42 am: 27.09.12, 08:40 »

Unser alter Krauthobel war schon total verrottet, als ich herherkam. Meine Sv hat sowieso kein Sauerkraut selber gemacht.

Ich nehme entweder die Küchenmaschine oder auch meinen "normalen" Gemüsehobel, je nach Menge.
Und die Variante in den Twist-off Gläsern nutze ich seit 2 Jahren, denn die Familie ist doch kleiner geworden. Als ich noch den alten Steinguttopf genutzt habe (so richtig mit brettchen und Backstein drauf) hab ich das Sauerkraut, wenn es fertig war, portionsweise eingefroren, damit es nicht zu sehr sauer wird und der Verlust durch die obere Schicht nicht so groß ist.

Es geht auch mit Rotkohl, aber da nehme ich ewas "Kanne-Brottrunk"als Starthilfe.
Und die Gläser in eine Wanne stellen, da schäumt Brühe raus.

Das untere Bilkd zeigt, wie ich miteinem Glas den Inhalt des unteren Glases feststampfe.
« Letzte Änderung: 27.09.12, 10:10 von erika2 » Gespeichert

„Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.“

Sören Aabye Kierkegaard
pauline971
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« Antwort #43 am: 27.09.12, 09:00 »

Hallo Maria,
ich hobel mein Sauerkraut seit Jahren selbst ein mit dem Krauthobel. Hab auch mal gedacht, in der Küchenmaschine geht es schneller und kraftsparender. Das war gar nix. Das Kraut wird nicht so fein und langfädlig wie mit dem Krauthobel. Die Anstrengung gehört hat dazu hab ich für mich beschlossen; dafür ist das Ergebnis ein Traum. Nur dieses jahr hab ich keines eingehobelt. Ich habe im letzten Jahr 10 große Krautköpfe eingehobelt und für uns zwei ist das sehr viel Kraut geworden. So haben wir noch genug eingefroren. Da wird uns für diese kommende Saison reichen. Ich hab es hier schon beschrieben, wie das abläuft. Ich hobele es fein und schichte es dann mit Salz, Kümmel, etwas Zucker, Lorbeerblatt und fein geriebenen Karotten abwechselnd in ein Krautfass ein. Oben drauf kommt ein Brettchen und ein schwerer Granitbrocken. Den darf mein Mann drauf legen und so kann er sagen, er hat auch an der Sauerkrautherstellung mitgewirkt  Grin Das Fass steht bei uns dann immer im Schlachthaus. Warm ist es da nicht gerade, aber es gärt wunderbar. Nach vier Wochen schaue ich nach wie es geworden ist und fülle es dann portionsweise in Gefrierbeutel und rein in die gefriertruhe. Der Aufwand lohnt sich, da kann mir einer sagen was er will. Und die Freude am Selbstgemachten überwiegt alle Anstrengungen der Hobelei. Hab glaube ich hier schon mal geschrieben, man muß etwas verrückt sein, um die Schufterei auf sich zu nehmen. Aber was ist nicht verrückt?? Mir macht es Spaß  Cheesy
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Das Leben ist zu kurz um was schlechtes zu trinken
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #44 am: 27.09.12, 09:20 »

Hallo Erika,
mit Rotkohl hab ich es noch nie versucht, werd mal ein paar Gläser machen.
Ist hier die Salz, bzw. die Gewürzzugabe die Gleiche?
Danke für die Bilder.

@Pauline, rein vom Zeitaufwand gehts mit dem Handhobel schneller, ersetzt das Fitnessstudio. Grin
Die Freude am Selbstgemachen ist ganz klar dabei, ich hab aber noch eine andere Erfahrung gemacht, das selbstgemachte Sauerkraut bläht nicht und es räumt auch nicht durch. Wink
Besonders im Winter mag ich Sauerkraut sehr gerne und mit den Twistoff Gläsern hab ich das ganze Jahr frisches Sauerkraut.
Vom Gärtopf frier ich, wenn es fertig ist, die halbe Menge roh ein, die andere Hälfte wird fertig  gekocht und kochendheiss in Twist-off Gläser gefüllt.
Und dank Lucia mach ich inzwischen schon viel Kraut in den Twist-off Gläsern.
Besonders wenn es eilig ist oder am Abend mal schnell ein Glas warm gemacht und ein paar Bratwürstchen dazu.
Mein Erfahrungs- und Wissenschatz für Selbstgemachtes wird jedes Jahr ein wenig mehr.
Es ist sicher etwas "verrückt"- aber die Freude wiegt die Arbeit jedesmal auf.
Ein schönes Hobby, das noch recht preiswert ist.
Mein Rezept ist nur mit Salz und ein wenig Zucker, es erinnert mich an einen lieben Menschen, der vor einer Weile verstorben ist. Jedesmal wenn ich Sauerkraut mache, denke ich an ihn.
Fällt mir überhaupt auf, dass manche Rezepte liebevolle Erinnerungen bergen.

Heuer hab ich die Rüben zum Anbauen vergessen, letztes Jahr hab ich das erste Mal Rübenkraut gemacht, fand ich auch sehr gut und man bekommt keine Rüben auf dem Wochenmarkt zu kaufen.
Muss ich mir für nächstes Jahr aufschreiben, dass ich es nicht wieder vergesse.
Herzl. Grüsse
maria
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