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Autor Thema: Altes und fast vergessenes Handwerk  (Gelesen 2510 mal)
Clara
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Nichts-was sich zu haben lohnt-ist leicht zu haben


« am: 31.07.07, 19:40 »


Ein rasches Hallo in die Runde,

nicht nur die Landwirtschaft ist ein „altes“ Gewerbe zum Broterwerb.

Es gibt zahlreiche Berufe, die auf eine lange Tradition zurückblicken können und heute nur noch von wenigen MeisterINNEN ihres Handwerkes ausgeübt werden.

Ich freue mich  über jeden Beitrag, der diesen Thread Leben einhaucht.

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Anfangen möchte ich gleich mal mit dem M wie Modist/in.

-Modist/in oder Hutmacher/in, Putzmacher/in oder neudeutsch Hutdesigner/in

Früher ging weder Dame noch Herr unbehütet ausser Haus.
Der Hut diente nicht nur als Schmuck und Wetterschutz, sondern auch als Statussymbol.

Zu einem Hut lässt sich vieles verarbeiten, egal ob es sich um Tierhaarfilz, Feinstroh, Sisalgewebe; Samt; Leder, Perlen, Federn, Seide oder filigrane Blätter handelt.

Einer der Vertreterinnen ihres Standes kann man auch per Netz über die Schulter schauen:
www.hathunter.net

Liebe Grüße und viel Freude beim stöbern

Anja
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... Ich bleibe auf dem Teppich
meiner Möglichkeiten
und hoffe, dass er fliegen lernt... (lach und zwinker)

Kruppa
martina
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #1 am: 31.07.07, 20:10 »

Wir haben noch einen echten Drechsler in der Stadt. Ich denke mal, das ist auch ein aussterbendes Handwerk.

Aber die Sachen, die er macht, sind toll.
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
Marina
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« Antwort #2 am: 31.07.07, 21:49 »

Hallo,

bei uns ist vor zwei Wochen ein Wagner mit 85 Jahren gestorben.
Er konnte noch hölzerne Wagenräder machen. Er hat viel repariert
z.B. abgebrochene Äxte, Keile usw. Hat auch für ein altes Anwesen
Fenster hergestellt.
Er hatte so eine richtige kleine urige Werkstatt.

Marina
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fanni
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« Antwort #3 am: 06.08.07, 08:27 »

Leider gibt es vieles ja nur noch im Museum, hier mein Ferientip:

Das ist mein absolutes Lieblingsmuseum und die haben auch tolle Ausstellungen und super Handwerksvorführungen.

die Glentleiten in Großweil, ein Muss für jeden Urlaub hier im Süden!!

http://www.glentleiten.de/Veranstaltungen/Handwerksvorf_/handwerksvorf_.html


und am 2.9. ist großer Handwerkertag, das gibts dann alles auf einmal. Meine Lieblingsvorführung : Das Wetzsteinemachen.
Fanni
« Letzte Änderung: 06.08.07, 08:28 von fanni » Gespeichert

Herzliche Grüße von Fanni
Maja
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Ein Wunder in meinen Armen


« Antwort #4 am: 19.08.07, 14:18 »

JA auf der Glentleiten war ich auch schon mal. Es ist ein schönes Museumsdorf.
In Franken haben wir dann das Freilandmuseum in Bad Windsheim oder in Fladungen. Auch eine Reise wert.
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Raymon
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WWW
« Antwort #5 am: 21.08.07, 14:27 »

Und wenn sich mal jemand nach OWL verirrt, dann ist das Freilichtmuseum in Detmold einen Besuch wert. Auch hier wird altes Handwerk dem Besucher näher gebracht,

http://www.lwl.org/freilichtmuseum-detmold/04_aktiv_03_handwerk.php

Aber das ganze Freilichtmuseum ist einen Besuch wert! Dort erhält man einen guten Eindruck von der "guten alten Zeit" besonders im Bereich der Landwirtschaft. Also ich möcht nicht tauschen! Undecided
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martina
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #6 am: 21.08.07, 19:50 »

Hallo Nicole,

in Einbeck wird immer noch blau gedruckt per Hand, dort kann man eigenes Leinen zum drucken abgeben, die machen wirklicht tolle Sachen.


Ach ja, meine Mutter hat auch einen Beruf gelernt, der zum aussterbenden Handwerk gehört, sie ist nämlich gelernte Handweberin.
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andrea61
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Ich liebe dieses Forum!


« Antwort #7 am: 21.08.07, 20:58 »

Hallo
Also ich finde es echt schade ,das so viele Handwerklichen Fähihkeiten verloren gehen .Früher hat sich sicher so mancher damit sein Geld/Euro verdient .Die wertschätzung für handwerkliche Arbeit denke ich wird wieder eine renecouce Erfahren  ,denn nur allein von büro und technik /pc wired der mensch nicht saat.
Ist doch unsere Landwirtschaft noch in vielfältiger weise von handarbeit abhänig  es sind nicht nur die  sogenannten Männlichen handwerksberufe vom Aussterben betroht Auch die mehr weiblichen techniken werden nicht mehr ausreichen vermittelt,
Bin noch eine von den wennigen die in unserem Ort das brot noch selber mit der hand im Dorfbackhaus backt .Wie lange wird es noch dauern bis nemand mehr weiss wie das geht.?
Gerade heute wieder einen anstrengenden backtag gehabt ,aber das ERGEBNIss ist einfach fantastisch und ich möchte denn genuss von Frisch gebackenem Brot ungern vermiessen Das ist eizigartig.
Die wertschätzung für das Handwerk wird vielleicht in naher zukunft einen wandel erleben wenn die lebensmittelpreise weiter steigen kommt man doch vielleicht darauf zurück wieder mehr selber zu Machen .
Alees liebe Andrea61
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Maja
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Ein Wunder in meinen Armen


« Antwort #8 am: 22.08.07, 22:26 »

JA echtes sauerteigbrot ist was gaaaaaaaaanz feines. Da lass ich alles stehen dafür. Ich kann auch noch Brot backen von HAnd und mit altem Holzbackofen. Eigentlich alle Fertigkeiten die man auf einem BAuernhof so brauchte, allerdings mein Töchter könnten das schon nicht mehr.
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