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Autor Thema: Kartoffeln auf dem Krautacker und im Garten  (Gelesen 22325 mal)
amanda
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« Antwort #120 am: 10.04.12, 09:10 »

hallo Sybille,

vorbeugend Kartoffeln nie auf den Platz des Vorjahres setzen.
Gegen Kartoffelkäfer mit Steinmehl bestäuben, am besten morgens bei Tau.
Gegen Krautfäule mit Zwiebelschalenjauche spritzen.

Gruss Amanda
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mamaimdienst
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« Antwort #121 am: 10.04.12, 14:34 »

Standort ist auch wichtig. Es sollte gut Luft dran kommen. Also nicht in
den Garten neben eine Hecke pflanzen.
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LunaR
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Dat Eenen sien Uhl is det Annern sien Nachtigall


« Antwort #122 am: 10.04.12, 18:16 »

Hallo Sybille,

in welchem Ausmaß willst Du denn Kartoffeln anpflanzen? Das Wichtigste ist hier schon geschrieben. Es ist eben ein Unterschied, ob Du eine große Menge anpflanzen willst oder nur ein paar Reihen. Versuch es doch erst einmal mit 1-2 Reihen. Da ist es überschaubar und auch zu schaffen, Kartoffelkäfer abzulesen. Krautfäule ist übel, hängt aber vom Wetter ab. Ganz wichtig, gesundes Pflanzgut nehmen, Boden gut vorbereiten.

Krautfäule, kann ich mich nur an einmal erinnern. Kann man abhaken, die Kartoffeln schmecken eklig. Kartoffelkäfer hatten wir die ersten Jahre, später nicht mehr. Außer mit Steinmehl gestäubt haben wir nie etwas gemacht. Später versuchsweise einige Jahre an derselben Stelle angebaut (rate ich Dir aber jetzt nicht) und sogar eigene Speisekartoffeln vom Vorjahr gepflanzt (auch das rate ich Dir nicht, sondern den Landhandel), nie Probleme mit Krautfäule und Käfern gehabt. Meine Versuche auf dem Hochbeet haben zwar tolle Pflanzen hervorgebracht, aber die Wühlmäuse waren schneller und haben ALLES verputzt. Angry Was man gegen diese Viecher vorbeugend tun kann, keine Ahnung.

Wünsche Dir  viel Erfolg!

Luna
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Sybille
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Allen viel Glück! Gruß aus dem Bay. Wald


« Antwort #123 am: 11.04.12, 08:40 »

Hallo Landfrauen,
gleich mal "Super Danke" für die Tipps.
Noch zur weiteren Info: Ich möchte auf ca. 35qm Feld anbauen.
Für Luna habe ich einen Rat gg. Wühlmäuse:
Ich habe, in meine Hochbeete, unten ein starkes Drahtgitter eingelegt. Bisher habe ich keine Wühlmäuse.
Wünsche Euch weiter viel Spass beim Garteln.
Sonniger Gruß von Sybi aus dem Bay. Wald Smiley
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #124 am: 11.04.12, 09:47 »

Hallo Luna,
ohne Drahtgitter fühlen sich die Wühlmäuse im Hochbeet wie im Paradies. Lockere Erde, prachtvolles Gemüse, besser könnts ja gar nicht werden.
@Sybille,
ich hab immer angekeimte Kartoffeln, sie sind ein wenig früher dran,EM mit  Steinmehl zum Giessen und einsprühen  und ab und an Knoblauch oder Zwiebeltee gegen Krautfäule ebenfalls einnebeln -
in den Garten haben sich bis jetzt noch keine Käfer verirrt.
Wenn ich welche finden würde, absammeln- auf einer kleinen Fläche geht das noch.
Herzl. Grüsse
maria
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LunaR
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Dat Eenen sien Uhl is det Annern sien Nachtigall


« Antwort #125 am: 12.04.12, 00:19 »

Unser nächstes Hochbeet bekommt ganz sicher unten einen Draht hinein. Bei meinem jetzigem Beet war das nicht möglich. Es ist aus so einem alten Rumpelhaufen entstanden, einem Gemisch aus Holz und Erde. Statt alles nochmal sortieren wurde der Haufen nur etwas Überarbeitet und bekam eine Einfassung. So wurde es ein Hochbeet. Hat aber auch eine sehr ungünstige Breite von etwas mehr als 2 m. Naja, in den nächsten Jahren gibt es ein neues, mit Draht und richtiger Breite.

Luna
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babsk
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« Antwort #126 am: 13.04.12, 13:26 »


in den Garten haben sich bis jetzt noch keine Käfer verirrt.


Im Garten hatten wir auch noch nie Kartoffelkäfer. Komischerweise im Acker 50 m daneben schon  Huh


Wenn ich welche finden würde, absammeln- auf einer kleinen Fläche geht das noch.


Und am Besten auch unter die Blätter schauen und die abgelegten Eier zerdrücken!!
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Sybille
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Allen viel Glück! Gruß aus dem Bay. Wald


« Antwort #127 am: 20.04.12, 19:33 »

Hallo Landfrauen-Männer und Kartoffelfreunde,
ich schreibe Euch heute nicht direkt, sondern bin der Mann von Sybille.
Habe so eben, in Unser Land, einen Bericht zu Biokartoffeln gesehen.
Dazu wurde verkündet dass Aldi, Lidl ect. nun Biokartoffeln aus Israel und Ägypten verkaufen.
D.h. unsere Bioerzeuger bleiben auf großen Mengen der Vorjahresernte sitzen bzw. müssen diese vernichten.
Mir kommt da die Galle hoch und ich frage mich ernsthaft: Wo leben wir? So blöd können nur die Deutschen sein!
Ich bzw. unsere Familie würden keinesfalls solche Kartoffeln kaufen, egal ob die billiger sind wie unsere.
Dieses Jahr versuchen wir selbst, im Hausgarten, eigene Kartoffeln anzubauen.
Was das an Arbeit ist: Feld herrichten, Infos einholen, Anbauen, Pflege usw., mein lieber Schieber..
Ich appeliere an alle hier: Unterstützt unsere Bauern und kauft deren "Super Erzeugnisse"
Auch will ich mich, hier im Namen von Sybille und mir, bei allen bedanken die bei unseren Fragen so tolle Antworten schreiben - Vergelts Gott -
Wünsche allen Landwirten/Gartlern usw. viel Freude und gutes Gelingen ihrer Arbeit.
Den verantwortlichen Politikern lege ich ans Herz endlich umzudenken, unsere Produkte zu schützen, damit nicht noch die letzten "Idealisten" die versuchen uns Endverbraucher mit "Tollen Lebensmitteln" zu versorgen aufgeben.
Bauern lasst Euch nicht unterkriegen, Gruß von Hansi und Sybille
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pauline971
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« Antwort #128 am: 20.04.12, 20:46 »

Hallo Sybille und Mann von Sybille, ich kann für uns sagen, dass wir heimische Ware grundsätzlich ausländischer vorziehen. Thema Spargel: Ich kann es erwarten bis es den deutschen Spargel auf dem Wochenmarkt gibt. Würde im Leben keinen aus Spanien oder Griechenland kaufen. Thema Erdbeeren: auch hier wird gewartet bis es deutsche Erdbeeren gibt. Unsere Biokartoffeln kommen seit vielen Jahren aus dem Nachbardorf. Wenn die Lagerkartoffeln alle sind so im Mai/Juni dann wird gewartet bis des deutsche Frühkartoffeln gibt. Man muß nur mit den Jahreszeiten leben, dann klappt das ganz wunderbar.
Viele Grüße von Pauline
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Das Leben ist zu kurz um was schlechtes zu trinken
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #129 am: 20.04.12, 21:00 »

Ein herzliches Danke an den Mann von Sybille Wink
ich bin quasi mit den Kartoffeln aufgewachsen und weiß, was Arbeit dran hängt.
Es gibt ein nettes Sprichwort- wenn du die Arbeit magst und die Kartoffeln, dann hast du jeden Tag eine Freude.
Dieses total aus den Jahreszeiten und immer alles zu jeder Zeit verfügbar und möglichst immer noch  billiger, eine bedenkliche Entwicklung.
Aber wie ihr feststellt, es hängt eine Menge Arbeit dran und ihr macht euch die Mühe.
Einfacher ist es natürlich, das Einkaufswagerl reinschieben und die billigen Kartoffeln ins Wagerl reinheben.
Aber ihr werdet auch feststellen, dass diese versteckten Erdäpfel beim Suchen Freude machen und der Geschmack ist ein ganz besonderes Erlebnis.
An meinen Frühkartoffeln hängen schon kleine Kartoffeln dran, fest zugedeckt  mit  Gartenvlies, bis der Spargel dann endlich erntereif ist, müssten auch die ersten Kartoffeln zum Ernten sein.
Schön, so eine nette Aufmunterung zu lesen, da macht die Arbeit gleich doppelt Freude,
Herzl. Grüsse
maria
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Bullenmafia
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Ich bin wie ich bin und ändere mich nicht


« Antwort #130 am: 20.04.12, 21:36 »

ich habe auch heimische Ware wenns geht, immer nicht. aber wer macht sich die Arbeit und geht auf den Wochenmarkt und kauft beim Bauern.
undd das mit den Biokartoffeln die verfaulen stand auch im Wochenblatt, echt traurig
LG Petra
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Ganz liebe Grüße
Petra
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #131 am: 21.04.12, 07:04 »

Hallo Petra,
für mich ist es jede Woche eine Freude, auf unseren Wochenmarkt gehen zu können. Bin immer fasziniert von der Fülle und der Vielfalt und freu mich auch jedes mal, dass ich den allergrössten Teil dieses Angebotes im Bereich Gemüse selbst im Garten habe.
Macht Einkaufen bei den Bauern selbst umsoviel mehr Arbeit? Ich verbinde das immer mit anderen Wegen, in den grossen Einkaufscentern die überlangen Wege abzufahren - empfinde ich als viel grösseren Stress. Zu Wissen wo unser Essen herkommt, ich finds für mich wichtig und ich ärgere mich auch über die billigen Gemüseangebote aus dem Ausland, weil ich mir sehr gut vorstellen kann, dass den dortigen Bauern genauso das Wasser abgegraben wird.
Diese Ausbeutung scheint mir Teil einer weltweiten Strategie zu sein.
Manches kann ich nicht ändern, aber beim Einkaufen hab ich es selbst in der Hand- und aus einer längeren Erfahrung, vor Ort einzukaufen- kommt nicht teurer als bei der Schnäppchenjagd von den Discountern mitzumachen.
Die paar Kartoffeln, die ich selbst im Garten habe, könnte ich mir mit Sicherheit auch kaufen, aber die ersten Frühkartoffeln aus der Erde zu holen oder seltene Sorten, die es nicht zu kaufen gibt, das macht den Reiz des Gemüsegartens aus.
Rein wegen Geldersparnis braucht man heute wirklich keinen Gemüsearten, dank der weltweiten Ausbeutung ist Gemüse wahnsinnig billig geworden, aber die Freude, das Heranwachsen, ausgefallene Sorten, die Frische und auch der Bezug zum Gemüse verändert sich mit dem eigenen Garten, ich bin dahinter wie ein Haftelmacher, dass mir vom eigenen Gemüse nichts schlecht wird oder verkommt, ein paar Kaninchen leben auch noch ganz gut mit den Abfällen aus dem Garten.
Karottengrün, Kohlrabiblätter, der Rest vom Salatputzen und wenn wirklich der Salat zum Schiessen anfängt, unsere Hoppels verputzen das alles.
Herzl. Grüsse
maria
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Sybille
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Allen viel Glück! Gruß aus dem Bay. Wald


« Antwort #132 am: 21.04.12, 08:13 »

Hallo oder "Grias Eich" wie man hier im Bay. Wald sagt,
Eure Rückmeldung, zu unserem Kartoffelbeitrag, freuen uns sehr. Danke besonders an Maria für Ihren Beitrag, aber auch allen Anderen. Noch kurz zu uns: Wir sind keine Landwirte und leben in unserem Haus mit eigenen Garten. Das Grundstück neben unserem Haus hat mein Mann viele Jahre alle 2 Wochen schön mit dem Rasenmäher gemäht
(dauerte immer ca. 2h, da rd. 700qm) Seit letztem Jahr haben wir beschlossen damit aufzuhören und einen Nutzgarten daraus zu machen. Es war sehr viel Arbeit, wir müssen noch viel lernen!, aber wir würden es nie mehr anders machen. Rundherum Beerensträucher, ein Gewächshaus mit 3 Hochbeeten, kleinen Bauerngarten, unser Kartoffelfeld und nicht zu vergessen "Unsere Mädels (Hühner). Ich arbeite bei einem großen Discouter, jeden Tag das Selbe: Auflagen ohne Ende, aber billige Lebensmittel aus dem Ausland einführen!, wo längst nicht so kontrolliert wird, wie hier bei uns. Preiskampf bis zum bitteren Ende, wo soll das noch hinführen. Jeder sollte das mal für sich bewerten und hinterfragen ob "Billig auch gleich gut ist". Ich denke in fast keinem anderen Land sind die Lebensmittel so günstig wie in Deutschland. Sind nicht gesunde Lebensmittel das Beste für unseren Körper. jeden Tag Essen und Trinken was man will ist doch keine Selbstverständlichkeit, nein es ist ein Geschenk Gottes.
Wir Verbraucher haben es selbst in der Hand, wen wir, zu welchen Preis, unterstützen. "Gute, heimische Ware hat seinen Preis" und der denke ich ist auch gerechtfertigt. Im übrigen könnt ihr ja im Internet bei "Lebensmittelklarheit" nachlesen wie wir Alle mit Etikettenschwindel verarscht werden. Unsere Entscheidung steht fest: Gemüse aus eigenen Garten, da wissen wir was wir essen, egal wieviel Arbeit es ist. Wie schönn ist es doch wenn man sieht wie aus einem Pflanzkorn etwas wunderbarers enststeht. Wir glauben:
Gesunde Ernährung braucht der Körper  Roll Eyes
Unser Körper ist im gesamten Leben Einflüssen ausgesetzt die unser Immunsystem schwächen, Krankheiten verursachen und uns mit der Zeit Älter werden lassen. Durch die richtige Ernährung können wir uns vor vielen Krankheiten schützen und den Alterungsprozess hinauszögern.
Weiter alles Gute und bis bald wieder, Sybi und Hansi
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martina
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #133 am: 21.04.12, 08:37 »

Hallo Ihr Lieben,

denkt bitte daran, HIER sind wir im Gartenbereich und es geht um die PRAXIS des Kartoffelanbaus und nicht um die Philosophie drumherum. Dafür haben wir andere Bereiche!
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
pauline971
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« Antwort #134 am: 22.04.12, 08:28 »

Mein Vater hat immer seine Kartoffeln im Garten angebaut. Das war eine große Freude, die im Herbst zu ernten. Eigentlich hat er nichts besonderes gemacht. Gelegt hat er sie immer nach den Eisheiligen wenn ich mich recht erinnere. Er hat die Reihen schön angehäufelt und wenn Unkraut aufkam hat er die Reihen gehackt und gleichzeitig wieder angehäufelt. Bei längerer Trockenheit hat er gegossen. Ich würde gerne auch wieder Kartoffeln anbauen, aber das alte Beet ist zum Hochbeet mutiert. Vielleicht irgendwann mal wieder. Platz wäre da. Aber heuer nicht.
@ Mary und Sybille Bin 100%ig der gleichen Meinung. Aber da können wir in einer passenden Box weiter philosophieren.
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Das Leben ist zu kurz um was schlechtes zu trinken
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