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21.05.13, 13:15


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Autor Thema: Beeren- und Obststräucher  (Gelesen 26500 mal)
Hardy
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« Antwort #105 am: 14.02.11, 18:05 »

...haben auch eine Muscat bleu, 
Bis jetzt - toi, toi, haben die Wespen noch keine Gelüste nach den Trauben entwickelt.

Hallo Mary, Muscat bleu ist richtig lecker! Toller Muskatgeschmack - finden die Wespen auch.
Wenn sie dann angefressen sind, machen sich meine Bienen über den Saft her...
Habe ein Netz drüber gespannt (dichtes Gewebe).
Leider schluckt das viel Licht, und die Meisen hacken es auf, um an die Trauben zukommen.
Und schon sind die Wespen wieder dran... Angry
Ich weiß mir keinen Rat mehr.

Zitat
@Hardy, kannst du mit der Weiki ein wenig aufklären- wir hatten eine, die hat sogar das massive Rosenspalier zu Boden gedrückt- letzten Frühjahr sind wir ihr mit der Motorsäge zu Leibe gerückt- sie hat wieder ausgetrieben- und eigentlich wäre sie wieder gemotorsägt worden- hatte nur keiner Zeit.
Ich hätte gerne diese Pflanze als Spalier am Rosenbogen- und schön hängend mit den Kiwis.
Wie muss ich da vorgehen- dass die mir nicht wieder alles zuwürgt?

Wenn man etwas hinterher ist, kann man sie gut leiten.
Wichtig: Nur 1 Trieb aus dem Boden kommen lassen. Was die Nase sonst noch rausstreckt > gleich abschneiden oder reißen.
Ab Bauchhöhe leite ich sie wie ein Spalier li und re rüber. Darüber nochmal.
Insgesamt also 2 Etagen. Die 2. so hoch, daß man noch gerade gut drankommt.
Das sind die Hauptäste, die immer bleiben.
Daraus wachsen Austriebe, die ich im Abstand von ca. 40cm stehen lasse und nach unten ableite und festbinde.
Die kürze ich dann immer auf der Höhe des unteren Haupttriebes ein, damit sie sich nicht verheddern.
Was vom oberen Haupttrieb nach oben wachsen will, wird direkt am Haupttrieb abgeschnitten.
Die Triebe der unteren Etage behandle ich ebenso. Sie werden über der Erde abgeschnitten.
Im 3. Jahr wachsen aus diesen herunter geleiteten Trieben wieder Seitentriebe.
Das ist das Fruchtholz. Hier auch mal mit der Schere rein und auslichten oder festbinden, denn die verzwirbeln sich gerne in- und umeinander. Den Schnitt in dieser Art immer beibehalten.
Das Fruchtholz schneide ich jeden Winter komplett ab. Alles Andere wird nur gekürzt.
Nach 6 Jahren hatte ich die erste Ernte.
Manche berichten, daß keine Früchte kommen, man müsse immer männliche und weibliche zusammen pflanzen (zweihäusig).
Ich habe nur die eine Pflanze. Vielleicht gibt es ja auch zweihäusige und ich habe eine solche.

Zitat
Den Traum von der Indianerbanane hab ich wieder ausgeträumt- der Baum hat ein stolzes Sümmchen gekostet- und hat trotz Winterschutz nicht überlebt.

Ja, die sind sauteuer... Cry
Dem Artländer Hof ist die ganze Plantage erfroren. Sie bauen keine mehr an.
Ich denke, die brauchen Winter- und Wurzelschutz und man muß sie nach Dauerfrost auch im Winter gießen.

Zitat
Gestern haben wir eine Walnuss gesehen- so was in der Grösse ist mir noch nie zu Gesicht gekommen-
überleg seit gestern, wo so eine Baum noch Platz finden könnte.

Vorsicht, schau Dir den Inhalt der Nüsse an!
Ich war auch ganz scharf drauf. Riiiieeesenoschis...
Mit einem winzigen Kern. Shocked
Meine ganz "normalen" sind als Nuß zwar kleiner, aber haben im Inhalt mehr als diese Riesen!
 
Noch was zu den Aronien: Die schmecken furchtbar erdig, sind aber sehr gesund (7x mehr Flavonoide als Rote Trauben und viele Vitamine)! Roh essen ist bäh...  Wink
Marmelade mit Apfel oder Saft mit Apfelsaft - lecker! 1 zu 1 mischen.

Mit meiner Bayernfeige bin ich garnicht zufrieden. Die reifen viel zu spät.
Hier fehlt halt das Weinbauklima... 

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LG - Hardy
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #106 am: 15.02.11, 08:27 »

Hallo Hardy,
die Muskat Bleu ist wirklich ein tolle Traube. Warum bei uns Wespen und und Bienen darauf verzichten- ich vermute, dass so viel anderes Obst zur Verfügung steht- dass sie die Trauben bis jetzt noch nicht bemerkt haben.
Aber toi, toi, ich hoff, dass es so bleibt.
Ist schade, wenn einem die Viecherl alles wegknuspern- bei uns sind die Felsenbirnen und die Aroniasträucher von den Vögeln so schnell leer geräumt- dass wir meist nichts erwischen.
Die wissen auch was gesund ist. Grin Wir halten uns dafür an den Holunder.
Deine Beschreibung für Weiki-Zuschnitt werd ich mir aufheben, vielleicht krieg ich doch noch einen vernünftigen Kiwistrauch auf die Reihe.
Ich hab die Nüsse geknackt- wir haben selbst sehr grosse Faustnüsse mit sehr grossen Kernen- aber die kürzlich gesehenen Nüsse sind nochmals doppelt so gross.
Werde schauen, ob es möglich ist, dass wir uns solche Nüsse auf einen Baum veredeln lassen-
Herzl. Grüsse
maria
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AnniH
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« Antwort #107 am: 15.02.11, 13:08 »

Hallo ihr Expertinnen,

bei Weiki müßt ihr unbedingt zwei oder mehr Stöcke nehmen, nur wenn männlich und weibliche Pflanzen zusammen gepflanzt werden, tragen sie auch Früchte.
Bei solchen Exoten ist es schon ratsam im Fachhandel zu kaufen, am besten gleich in Freising Weihenstephan Landesanstalt für Obst und Garten anrufen, die haben sie ja auch gezüchtet WEI -Ki

Grüße Anni
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #108 am: 15.02.11, 13:15 »

Hallo Anni,
ich hab meine von Weihenstephan- und aus der nahegelegenen Baumschule ( Weiblein und das Männlein). Die sind nur leider so zusammengewachsen, dass ich nicht mehr weiß, wer was ist. Gibt es ein Unterscheidungsmerkmal-
bei den "normalen Kiwis sehe ich Unterschiede.
Herzl. Grüsse
maria
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Hardy
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« Antwort #109 am: 15.02.11, 16:39 »

Hi, wie schon gesagt, ich hebe nur 1 Pflanze und die fruchtet...
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LG - Hardy
peka
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Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #110 am: 12.03.11, 22:10 »

Hallo,

hat auch schon jemand Erfahrung mit Zwerg- / Säulenobst in Kübeln?

Unser Nachbar hat zur Arbeitsersparnis eine Hecke entfernt und dafür eine " wunderschöne, gelbe, 2 m hohe Betonwand aus Fertigteilen" als Grenze aufgestellt.Total hässlich das Teil!!! Dieses Ungetüm will ich mit den Kübeln verstecken / verdecken. Ob ich meinen Mann dazu bekomme, ein stabiles Rankgerüst zu bauen, ist unsicher.
Die Mauer geht Richtung Westen, das heißt Sonne fast den ganzen Tag.

Wäre schön, wenn mir Jemand raten könnte welches Obst zu empfehlen ist.

liebe Grüße
peka
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Gönne dir Stille,
in der du nur Atem und Herzschlag lauschst.
Dann kehre in den Alltag zurück,
kraftvoll und gelassen.
Hardy
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« Antwort #111 am: 13.03.11, 00:23 »


Wäre schön, wenn mir Jemand raten könnte welches Obst zu empfehlen ist.

Hallo Peka,

frag doch mal, ob Du die Mauer beranken darfst.
Wein, Kiwis, Spalierobst.
Sonst stell ein Rankgerüst davor.
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LG - Hardy
Wiese
Niederbayern
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« Antwort #112 am: 09.07.11, 08:26 »

Hallo

mein Stachelbeer- Hochbäumchen trägt wie verrückt.
Hab gelesen, man sollte ihn nach der Ernte gleich zuschneiden,
hab ich nämlich noch nicht gemacht, weil ich nicht weiß wieviel ich wegschneiden darf.
Kann ich da  was falsch machen?


LG Wiese
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Wer sich heute freuen kann,soll nicht bis morgen warten.
                     " Pestalozzi "
Doro
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Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag


« Antwort #113 am: 10.07.11, 11:06 »

...eigentlich nicht. Zweige die zu eng stehen, die sich kreuzen, nicht ganz gesunde, störende- darfst alle rausschneiden. Auch mit den Beeren dran, geht das pflücken leichter. Wink
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Es grüßt Doro

,,Leben ist nicht genug", sagte der Schmetterling. ,,Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man haben".
Wiese
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« Antwort #114 am: 14.07.11, 15:49 »

Hallo Doro

hab schon angefangen zum zuschneiden.
Aber bei diesem Wirrwarr, muss ich ein paarmal drübergehen, bis ich endlich ein bißchen Lichtblick bekomme.

LG.Wiese
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                     " Pestalozzi "
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #115 am: 11.07.12, 09:20 »

Ich hab mich gestern im Internet ein wenig umgesehen, wie Himbeeren geschnitten und gepflegt werden.
Dabei bin ich auch auf Heidelbeeren, Kiwis und vieles anderes Beerenobst gekommen. Wenn die Infos richtig sind, dann hab ich bisher bei den Himbeeren einiges verkehrt gemacht. Mulchen mögen die angeblich überhaupt nicht, in den Wäldern sehe ich keine Himbeerpflanzen mehr stehen, um nachzusehen, welche Lebensbedingungen sie in der Natur bevorzugen. Als Kinder haben wir eimerweise Waldhimbeeren gepflückt, sie standen in neuangepflanzten Laubwäldern am Rand und hingen über und über voller Beeren. Ebenso die Heidelbeeren, heute find ich keine Heidlebeersträucher mehr.

Schneidet ihr die 2 mal tragenden Himbeeren im Spätwinter total zurück? Ich hab bisher die Ruten stehen lassen und eben 2 mal davon geerntet.
Weiviel Ruten pro lfd. Meter Spalier ideal sind, hab ich noch nicht endgültig herausgefunden, die einen raten, die stärksten Ruten wegzuschneiden, weil sie für Risse an der Rinde empfindlicher sind, nur hab ich nicht herausgefunden, welche Krankheiten sie dann bekommen könnten.
Heute werd ich mir die schwarzen Johannisbeeren vornehmen, sie können einen radikalen Schnitt gut vertragen.
Man wird so alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu. Grin
Herzliche Grüsse
maria
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Samy
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Ein Augenblick Geduld kann viel Unglück verhindern


« Antwort #116 am: 11.07.12, 11:58 »

Du hast Recht, Mary. Im Wald gibt es kaum noch Himbeeren. Ist mir erst bei deinem Beitrag klar geworden. Als Kinder hatten wir keine Himbeeren im Garten. Wozu auch. Wir sind in den Wald ernten gegangen.
Woran liegt das Verschwinden eigentlich? Huh

Ich schneide meine Himbeeren gar nicht. Nur die abgestorbenen Ruten kommen raus.
Meine Himbeerpflanzen sind aber auch noch nicht so alt. 4 Jahre oder so. Ich bin glücklich über jede Rute die kommt und das nächste Jahr trägt. Diesen Winter haben sie stark gelitten. Durch die sibirischen Winter hier im Osten ist das immer drin.
Johannisbeeren habe ich z.Z keine. Ich muß unbedingt welche pflanzen. Die fehlen mir schon für die Marmelade. Hat jemand einen Tip für eine robuste Sorte?

Samy
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Samy

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Erdbeere
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« Antwort #117 am: 11.07.12, 13:22 »

@samy.
Jonkheer van tets ist eine Sorte, die super trägt. Etwas später( aner nciht ganz spät)dafür riesige Rispen. Die war mal vom Dehner.
« Letzte Änderung: 11.07.12, 13:23 von Erdbeere » Gespeichert

Liebe Grüße
Dette
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« Antwort #118 am: 11.07.12, 13:23 »

Hallo Samy,
 das liegt wohl an der Art der Waldbewirtschaftung. Seid der Orkan Kyrill hier etliche Wälder zerstört hat, gibt es auf den freien Flächen sehr viele Himbeeren.Mit dem Größerwerden der jungen Bäumchen werden sie wohl wieder verschwinden.
Gruß Dette
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saba
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« Antwort #119 am: 11.07.12, 14:17 »

@samy.
Jonkheer van tets ist eine Sorte, die super trägt. Etwas später( aner nciht ganz spät)dafür riesige Rispen. Die war mal vom Dehner.

... genau, das ist eine sehr gute Sorte. Würde ich jederzeit wieder pflanzen!

Und bei den Himbeeren kommt´s drauf an, welcher Wald.  Bei Neuanpflanzungen gibt´s normalerweise bei uns sehr viele Himbeerruten. Wird der Wald größer (was ja auch sein soll  Wink), verschwinden sie mit der Zeit. Daher wo also früher Himbeeren waren, werden sie irgendwann mal nicht mehr wachsen. Ist normal.

Liebe Grüße,
Saba
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