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Autor Thema: Beeren- und Obststräucher  (Gelesen 26541 mal)
reserl
Niederbayern
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« Antwort #15 am: 13.07.05, 09:05 »


In unserem Garten haben sich die Himbeersträucher so vermehrt, das ich jetzt mal radikal eingeschritten bin, weil kein Durchkommen mehr war. Roll Eyes

Direkt im Garten würd ich keine Sträucher mehr anpflanzen.
Wie gehts euch damit?
Was tut ihr gegen die wundersame Vermehrung? Cool
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lieben Gruß
Reserl



Wer sich heute freuen kann, der soll nicht bis morgen warten.
Doro
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Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag


« Antwort #16 am: 13.07.05, 10:35 »

Hallo Reserl,

ich hab sie auch schon vor Jahren aus dem Garten verbannt! Ist besser so!
Meine Himbeeren begrünen jetzt die Mauer des Misthaufens, dort haben sie genügend Platz zum Breitmachen. Cheesy
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Es grüßt Doro

,,Leben ist nicht genug", sagte der Schmetterling. ,,Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man haben".
bonni
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« Antwort #17 am: 22.07.05, 08:24 »

Werbung weckt Wünsche Wink

Ich hab mit der Post seit langem mal wieder einen Gartenbaukatalog zugesandt bekommen, der auf der Rückseite für Heidelbeerstäucher Werbung macht.

Seit Jahren nehm ich mir vor, in dieser Zeit mal zum Heidelbeerpflücken zu fahren (c. 1,5 Stunden Fahrtzeit) schaff es aber irgendwie nie.

Jetzt dieses Katalogangebot, klingt verlockend, Heidelbeeren aus dem eigenen Garten.

Hat jemand eigene Sträucher?
Wann fangen die an zu tragen?
Welche Bodenansprüche? Wir haben Lehmboden, ist der nicht zu schwer?
Würde es reichen, Sand ins Pflanzloch zu geben?

Fragen über Fragen...
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #18 am: 22.07.05, 09:14 »

Hallo Bonni,
ja so ist das mit den Gartenkatalogen :-))
Bei uns wäre die Heidelbeerplantage nicht ganz so weit entfernt, aber irgendwie komme ich nie dazu, dann zum Pflücken zu fahren, wenn sie reif sind.
Ich habe mehrere Sträucher im Garten, bei uns gibt es auch schweren Lehmboden.
Die Heidelbeersträucher brauchen einen sauren Boden. Die ersten Sträucher wurden so gepflanzt:
ungefähr einen halben Meter im Quadrat und in der Tiefe ausheben und mit Walderede auffüllen,
ich habe mir dort Erde geholt, wo die kleinen Heidlebeersträucher wachsen- und habe versucht die Schichtung der Erde wieder so hineinzubringen, wie sie in der Natur ist,
oben drauf gebe ich immer wieder Waldstreu, damit der Boden sauer bleibt.

die nächsten sind erst im vergangen Jahr in die ganz normale Gartenerde gepfalnzt worden,
oben drauf saure Waldstreu,
beim Düngen muss man auch aufpassen, jeder Dünger ist für Heidelbeeren nicht geeignet.
Bis jetzt schauen beide Heidelbeerpflanzformen ungefähr gleich aus.
Der Waldboden ist ja auch normaler Lehmboden mit saurer Streuauflage.
Heuer im Herbst möchte ich noch einige Stäucher pflanzen, denn ohne Bodenaushub macht das viel weniger Arbeit.
Mir fehlt zwar noch die Langzeiterfahrung, wie sich die Sträucher im normalen Lehmboden wohlfühlen, ob mulchen mit Waldstreu reicht?
Ich habe einen weiteren Versuch mit Preiselbeeren gemacht, denen scheint es auch ganz gut zu gehen.
Nur Sand würde ich nicht verwenden, denn der macht den Boden eher trockener und verschiebt den Ph-Wert womöglich in eine andere Richtung.
Die Heidlebeere mag eher feuchten Boden, im Wald hat sie auch einen bedeckten Boden.
Wo kein Laub im grösseren Stil anfällt- ich habe auch schon mit Sägemehl gemulchte Heidelbeersträucher gesehen- nach der Farbe der Blätter schien es ihnen gut zu gehen.
Die Blätter sind die Indikatoren, wenn die ihre grüne Farbe verlieren, wenn sie im Sommer rötlich oder blass aussehen, dann haben sie einen Nährstoffmangel - der kommt aber nicht vom mageren Boden, sondern durch einen zu hohen PH-Wert können sie die Nährstoffe nicht mehr aufnehmen.

Heidelbeerkuchen, für Milchmixgetränke, für Marmeladen, man braucht sich nicht mehr zu bücken.
Sie färben nicht, aber den intensiven Duft der Waldheidelbeeren haben sie leider auch nicht mehr.
Soweit ich mitbekommen habe, kommen die Strauchheidelbeeren aus Amerika und Kanada.
Herzliche Grüsse
maria
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bonni
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« Antwort #19 am: 22.07.05, 09:29 »

Hallo Mary,

wildwachsene Heidelbeeren gibt es bei uns gar nicht, ich wüßte jedenfalls nicht, daß sie in unseren Wädern hier wachsen.

Deshalb eben meine Bodenfrage. mit den leicht sauren Milieu hab ich irgendwo auch schon im Hinterkopf gehabt, dann müßte ja eigentlich auch eine Torfgabe im Pflanzloch reichen und dann eben mit frischem Laub mulchen?
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #20 am: 22.07.05, 10:18 »

Hallo Bonni,
mit Torf kenne ich mich nicht aus, aber ich vermute, dass der Lehmboden mit Torf vermischt - für die Heidelbeeren das entsprechende Mileu bieten könnte.
Mulch ist mit Sicherheit nie verkehrt.
Nur gibts noch was zu beachten, durch das Mulchen mit Blättern braucht das Bodenleben noch was dazu, entweder Kompost, Pflanzenjauchen oder mineralischen Dünger.
Sonst geht den Sträuchern die Puste aus.
Herzl. Grüsse
maria
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mary
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« Antwort #21 am: 22.07.05, 14:43 »

Hallo Uschi,
einen ähnlichen Versuch habe ich mit Azaleen gemacht.
Ausgehoben und mit Sand, Erde und Torf gemischt-
nach Mickerphase sind sie eingegangen.
Als ich nach einer Besichtigung in Österreich auf Holzers Hof so viele Dinge gesehen habe, die normalerweise nicht funktionieren-
habe ich einen neuen Versuch gestartet-
Azaleen und Rhododenren nicht mehr in ausgehobene und gemischte sauer gemachte Erde gepflanzt, sondern in den ganz normalen Lehmboden und oben auf mit Waldstreu und Kompost feste gemulcht.

Bis jetzt schauen sie noch ganz gut aus.
Ich vermute, dass im Waldstreu irgendwas drinnen ist, was die saueren Boden liebenden Pflanzen brauchen.
Vielleicht sind es Pilze, Bakterien, keine Ahnung. Vielleicht einen Wurzelpilz?

Aber meine Heidelbeersträucher- wenn sie tragen, dann hängen sie über und über voller Beeren,
viel grösser als die wildwachsenden Früchte- nur den intensiven Heidelbeergeruch und Geschmack haben sie leider nicht mehr.
Bei den Gartenkatalogen gibts nach meinem Gefühl grosse Unterschiede,
geschönt sind sie alle, aber manche so intensiv, dass man es direkt riecht.
Aber bei anderen Katalogen ist auch oft geschönt, dass sich die Balken biegen.
Was mich interessieren würde, wo kaufst du deine Pflanzen
Herzliche Grüsse
maria
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renate
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« Antwort #22 am: 23.07.05, 09:35 »

Meine Heidelbeersträucher im Garten sind so 15 bis 20 Jahre alt - ich weiß es nicht mehr, aber eher 20. Wir haben reinen Lehmboden und sie gedeihen wunderbar auch ohne viel Pflege  Roll Eyes Ich geb zu, die von der Nachbarin sind größer (die Beeren) sie gibt sich aber auch viiiiiel mehr Mühe, düngt kräftig und sie gießt auch viel (u.a. mit Waschwasser).

Zum Pflanzen hab ich Kompost und Torf dazugegeben,  bei mir gibts aber auch schon lange keine "Baumscheiben" mehr. Ab und zu dünge ich aber schonein wenig und ein bisschen Ausschneiden schadet auch nicht - hab ich festgestellt.

Auch wenn es sich nicht so anhört - aber sie tragen ausgezeichnet  Cheesy 

PS bei Trockenheit gießen wirkt sich übrigens schon sehr positiv auf di Beerengröße aus  Cool
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Viele Grüße  Renate
Maja
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« Antwort #23 am: 23.07.05, 14:28 »

Hallo IHr Beerenweiberl
Welche Sorten an HImbeeren habt ihr denn im Garten?
Wir haben die Glennample gepflanzt sind aber nicht so zufrieden. Oder brauchen die Sträucher erst einige Jahre bis sie loslegen?
Wer weiss da was drüber?
Liebe Grüße Maja
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Doro
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« Antwort #24 am: 28.07.05, 19:41 »

Hallo Maria,

ich hab meine Himbeeren gestern zurückgeschnitten. Ich mach das gleich wenn abgeerntet ist. Ich laß so 6-8 Stück auf dem Meter stehen.
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Es grüßt Doro

,,Leben ist nicht genug", sagte der Schmetterling. ,,Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man haben".
Maja
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Ein Wunder in meinen Armen


« Antwort #25 am: 28.07.05, 22:30 »

Wollte eigentlich auch eine Himbeerhecke haben.Leider sind die Pflanzen ganz niedrig,muss mich sehr bücken um die Himbeeren zu ernten.Die neuen Triebe wachsen auch schön aber die ersten sind irgendwie zu niedrig.
Naja vieleicht wirds ja noch.
Wir haben auche einen draht gespannt und die ruten angebunden.aber es ist irgendwie nicht so wie es sein soll.
Maja
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lucia
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« Antwort #26 am: 29.07.05, 09:27 »

ich hab letztes jahr im zuge meiner hofbepflanzungsaktion herbsthimbeeren gepflanzt, die ich im november komplett zurückschneide und die im frühjahr wieder neu austreiben. das find ich für mich als ziemliche schneid-'niete' (ich weiß nie so genau, was und wann ich zurückschneiden soll  Cool) sehr praktisch ist.
die sträucher tragen bisher ganz gut, die ersten himbeeren sind auch schon vernascht, mal schaun, wie es weitergeht damit Wink
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lieben gruß, lucia
Maja
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Ein Wunder in meinen Armen


« Antwort #27 am: 29.07.05, 10:45 »

Am Dünger und auch an Staunässe kann es nicht liegen. Pferdeäpfel haben wir ja genug.
Der Boden ist sandig und leicht zu durchwurzeln.
Ich gebe den Himbeeren noch ein Jahr die Chance,dann werde ich sehen was wird.
Am gleichen Feld haben wir Brombeeren.Die wachsen wie toll und haben wundervolle Früchte.
Meine Heidelbeeren haben viele Früchte getragen mit einem Kranz von Hackschnitzeln um die Pflanze.
Maja
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Maja
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Ein Wunder in meinen Armen


« Antwort #28 am: 29.07.05, 22:48 »

Glaube dieses Jahr ist kein gutes Beerenjahr.
Maja
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #29 am: 23.03.06, 19:58 »

Hat jemand von euch im Garten eine Wu Wei Zi - Beere?
In vielen Gartenversandhäusern ist sie schon im Angebot.
Wir überlegen gerade, ob wir uns diese chinesische Frucht in den Garten pflanzen wollen.
Herzliche Grüsse
maria
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