Hallo Doro,
Tomatillos reissen die Hülle auf, dann kann man sie ernten. Sie halten dann noch gut eine Woche.
Bin auch erst am esstechnischen kennenlernen der Frucht-
für Salsa, eine mexikanische Sossenart, sie werden gekocht oder gedünstet, roh schmecken sie eher fad und nichtssagend.
Ich koche sie mit Tomaten für Suppe mit, geb sie in gedünstetes Gemüse, schneid sie in Sossen, weil sie einen guten Geschmack abgeben. Hab gelesen, dass es noch eine violette Sorte der Tomatillo gibt, sie wächst in Mexiko wie Unkraut in den Maisfeldern.
Wir machen immer ziemliche Mengen mexikanische Grillsosse,
werd heuer mal versuchsweise Tomatillos mitverwenden.
@klara, bei den Andenbeeren wird die Hülle wie Papier und viel heller,
wenn sie richtig reif sind, fallen sie dann von selbst ab. Vielleicht kannst du mich in Richtung Weitrauben aufklären:
Die Traubensorte hab ich in der Baumschule gekauft, Muscat bleu-
wenn ich richtig verstanden hab, gibt es in Deutschland keine Tafeltrauben- nur warum hab ich nicht ganz verstanden.
Wir haben im Innenhof 3 blaue Sorten, angeblich sollte Regent die früheste sein, bin nicht so ganz begeistert, die Trauben sind sehr klein, die andere Sorte hat leider keinen Namen, hab ich mal als Mickerling halbtot sehr preisreduziert gekauft.
Sie hat sich prächtig gemacht, begrünt mehr als 10 m, wird erst relativ spät reif, die Trauben sind rosefarbig.
Ich hätte noch gerne eine ganz grossfruchtige Speisetraube- dann sind jegliche Südwandnutzflächen aufgebraucht.
Kann man die Trauben auch als Bäumchen ziehen?
Hab mal in einer Gartenzeitschrift solche Bäumchen in Kübeln gesehen- macht die Kübelhaltung von Trauben überhaupt Sinn?
@Andrea, mein Mann ist es gewohnt, seine Eltern haben auch sehr viel Obst angepflanzt- bei Pflanzaktionen hilft er mit, Bäume zuschneiden macht er und bei Ernte, wenn er Zeit hat, kann ich mit ihm rechnen.
Aber dass er sich jetzt vor Begeisterung überschlägt, weil wir so viel Obst und Gemüsesorten haben- würd ich jetzt nicht sagen.

Er weiß noch nicht, dass wir heuer wieder neue Bewohner bekommen werden.

Wir können berufsbedingt nicht so viel vom Hof weg, da fand ich den umgekehrten Weg, die Pflanzen als Gäste an unserem Hof zu holen, den einfacheren Weg. Wenn ich in der Stadt Leben würde, hätte ich sicher andere Interessen, aber so kann ich meine Gartentalente einigermaßen ausleben.
Ich muss nur immer schauen, wie ich es arbeitsmässig auf die Reihe bekomme, manchmal artet es allerdings auch in ziemlichen Stress aus.
Erstaunlicherweise hab ich ganz wenig Literatur über diese Nutzungsform gefunden- also bin ich noch immer dabei, herauszufinden, wie wir das am Besten hinbekommen.
Was unser winterliches Klima nicht aushält - muss eben im Kübel wachsen.
Man kann leider Düfte nicht verschicken, momentan sind die Nektarinen reif, ein paar Früchte im Zimmer beduften den ganzen Raum. Bei den verschiedenen Quitten ist es dasselbe.
Von den Maibeeren bis in den späten Herbst mit den Kiwis haben wir fast immer was zu naschen.
Der Einkauf auf den Münchner Viktualienmarkt wäre mir mit Sicherheit zu teuer, so wachsen viele solcher Besonderheiten auf unserem Hof.
Manche Früchte hab ich bisher noch gar nicht zu kaufen gesehen-
z.B. Maibeeren oder Apfelbeeren, japanische Weinbeeren, bei Gemüse ist es das Gleiche.
Und so ein winziges Schälchen Himbeeren ist nicht gerade billig.
Herzliche Grüsse
maria