Wenn meine linke Hand nach der OP nicht noch 2-3 Wochen nicht einsatzbereit wäre, würde ich es auch machen lassen.
Leider verrichtet hier keiner meine Arbeit. Nicht kochen, keine Wäsche, kein Büro.
Es ist noch erträglich bei mir.Ich wache nur auf, wenn die Finger in der Nacht einschlafen. Habe so eine Bandage, damit die Hand nicht abknickt.
Solang keine Schmerzen da sind, lass ich die Sache mal auf sich beruhen.
So ging es mir auch vor 14 Jahren. Den OP-Termin habe ich damals abgesagt. Ich hätte zwar eine Betriebshelferin bekommen. Hatte aber grad meinen jüngsten als Baby. Obwohl es bei mir schon soweit war, dass es bis in die Schulter ausgestrahlt hat. Ich konnte fast keine Wäsche mehr aufhängen. Aber die Angst, dass was schief läuft war viel zu groß. Und da die Beschwerden durch die Schiene bis zum OP-Termin sich gebessert hatten habe ich gekniffen und zuerst vom Frühjahr in den Herbst verschoben...und dann immer weiter.
Wie lange es genau gedauert hat bis ich relativ Beschwerdefrei war weiß ich nicht mehr. Aber damals hat mir der Neurologe gesagt, dass 9 von 10 Fällen auch ohne OP heilen würden

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Ich habe auch nachts die Schiene - übrigens an beiden Händen - getragen. Irgendwann hab ich sie nur noch getragen, wenn die Hände nachts eingeschlafen sind. Dann hab ich mich umgedreht und die Schiene angelegt und weiter geschlafen. Inzwischen weiß ich gar nicht mehr wo die schiene überhaupt ist.
Nur beim Schneiden merke ich, dass meine Hand manchmal leicht verkrampft ist und die Feinmotorik ist nicht mehr so gut wie vorher - aber erträglich.