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Autor Thema: Kreisstraßen für LKW sperren lassen?  (Gelesen 781 mal)
Elle
NRW
Vereinsmitglied
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Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 512



« am: 07.03.07, 13:22 »

Hallo!
Wollte mal wieder auf den breiten Fundus der btler zurückgreifen  Wink

Kurz gesagt wird bei uns am Ort ein neues Industriegebiet ausgewiesen werden. Das wird schon ziemlich konkret und hat für uns Landwirte schon genug Nachteile, aber das ist ein anderes Thema.

Befürchtet wird jedenfalls, dass nach Aussage des Planungsbüros ein tägliches Verkehrsaufkommen von zunächst 5.000 sog. "Verkehrsbewegungen" auf uns reinprasseln wird.
Nun kämpfen wir für mehr Sicherheit entlang der Bundesstraße die durch den Ort geht (für die Kinder ist bislang im ganzen Ort nur eine einzige Fußgängerampel). Das ist auch ne andere Sache.

Wir befürchten, dass zwei Kreisstraßen dem entstehenden Schwerverkehr als ideale Abkürzung entgegenkommen - und DAS wollen wir nun verhindern.
Zunächst habe ich im Protokoll der Bürgerversammlung festhalten lassen, dass wir für beide Kreisstraßen prüfen lassen wollen, dass diese Straßen für den LKW-Verkehr endgültig gesperrt werden. Auf der einen Straße ist dies bereits seit Jahren einseitig gesperrt, die andere ist derzeit noch für alles frei gegeben.

Meine Frage nun an euch, die ihr vielleicht Erfahrung habt:

Wir wollen das nun schriftlich und mit Engagement auch vor den entsprechenden Ausschüssen vertreten - was gilt es da zu beachten?
Kann man besser fordern "für LKW, bzw. Schwerverkehr gesperrt"? Oder wird man sowieso nur noch ein Nachtfahrverbot erzielen können? Oder kann man sogar eine Möglichkeit finden, dass auch der ganze PKW - Verkehr bitteschön die Bundesstraße nimmt, statt querfeldein die Kreisstraßen zu belasten?

Und welche Argumente sind heute noch "etwas wert"?
Argumentiert man mit Feinstaub, mit Verkehrslärm, mit Gefahr Radfahrender Kinder auf den Kreisstraßen, oder weitere Zerschneidung der Landschaft= noch mehr Wildunfälle...

Und welche Zusätze müssen wiederum rein, dass der Landwirtschaftliche Verkehr weiter freie Fahrt bekommt? Außerdem müssen natürlich die Zulieferer zu den landwirtschaftlichen Betrieben weiter fahren dürfen (Futter-, Milch-, Baustoff-, Tiertransport muss ja weiter laufen).


Beeeeeaaaaate?? Du bist doch da immer so erfahren! Hast du ein paar Anregungen für mich?

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Ein fröhlicher Gruß!
Elke

Das Juwel des Himmels ist die Sonne. Das Juwel des Hauses ist das Kind.
Beppa
Bewohner
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Beiträge: 1035


« Antwort #1 am: 07.03.07, 14:53 »

Wie steht die Gemeinde dazu ?

Evtl. könnte man ja mit ein paar kleinen Umbauten die Straße bzw. Abkürzung unattraktiver machen.

30er Zone, Wellen in der Straße so das nicht schneller als 30 gefahren werden kann,
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Axion
Gast
« Antwort #2 am: 08.03.07, 00:03 »

Wehret den Anfängen, Tonnenbegrenzung wird immer ein Bremskeil für die Landwirtschaft sein.
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