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Autor Thema: Bienen und die Imkerei  (Gelesen 16011 mal)
Käseherby
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« Antwort #30 am: 02.05.06, 12:00 »

hi jägerin

Es reicht Ihnen eben nicht wenn  4 Wochen im Jahr der Raps blüht.
Sie brauchen ebenso wie wir die Vielfalt. Weide / Hasel im  Frühling dann Obstblüte und  Löwenzahn Klee   Linde  Sonnenblumen..... ( Wald/  Tanne  : das wäre schön- wenns ein Läusejahr gäb! ) usw. Es sind eben  nicht nur unsere Kulturpflanzen die Bienen besuchen ( Raps Löwenzahn ,  Mais Getreide Obst) Dazu gehört auch eine gute Spättracht im Herbst( da kann man auch im eigenen Garten viel machen ) damit die bienen gut versorgt in den winter gehen, da reicht zuckerwasserfüttern im August nicht aus!.
 es liegt sicher auch bei Bienen wie auch bei allen andren Nutztieren an der Zuchtentwicklung...Bienen als Hochleistungstiere -in allen Regionen dieselben Rassen.Carnica -Bienen. Die "schwarze Biene"( jahrhundertelang im Alpenraum beheimatet) ist z.B. vom aussterben bedroht .

Danke

liebe grüsse

herby
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Denken ist die härteste Arbeit, die es gibt.
Das ist wahrscheinlich auch der Grund,
warum sich so wenig Menschen damit befassen.
Henry Ford
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #31 am: 02.05.06, 13:22 »

Hallo Gerda,
danke für deine Texte. Die Bienen sind unheimlich wichtig für die Kulturlandschaft, für die Landwirtschaft, es kann doch nicht sein, dass man dann Bienen züchtet, die keinen Honig mehr bringen und dafür auch noch sehr teuer kommen.
Irgendwann fällt ihnen noch ein, Bienen gentechnisch zu verändern, damit sie mit den Gegebenheiten noch klar kommen.
Irgendwie ist das Ganze schon mehr als komisch.
Herzl. Grüsse
maria
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martina
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #32 am: 06.12.06, 07:16 »

*schubs* für Sabi(e)ne
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
Dirk
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« Antwort #33 am: 06.12.06, 17:01 »

Hallo,

ich würd ja auch gern mal mehr über Imkerei wissen. Neulich war ich auf einer TAgung zur Blütenarmut in der Landschaft. Da hieß es zum einen, aß die Imkerschaft hoffnungslos vergreist ist (stimmt, mein Bild eines Imkers ist immer ein netter älterer Herr mit Strohhut).

Zum Anderen besteht, laut Bieneninstitut Celle, der volkswirtschaftliche Wert der Bestäubungsarbeit, die die Bienen leisten, im 15fachen dessen, was mit dem Verkauf von Honig, Wachs und anderen Bieneprodukten erzielt wird! Ich mein, da muß man doch quasi mal was tun als halbwegs junger und naturbewußter Mensch! Nur hab ich das Problem, daß es vermutlich schwierig werden wird, unserem Vermieter und meinem Schatzi zu erklären, warum die Loggia voller Bienestöcke steht und man sich besser nur vorsichtig nach draußen begibt.... *gg* Aber ich find da schon eine Lösung!

Dirk
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Biobauer
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« Antwort #34 am: 06.12.06, 19:02 »

Hallo,hie rbei uns haben die imker versucht ,ihre bienenstöcke zu vermietenund zwar bevorzugt an jugendliche bzw jüngere leute.den mietern soll dann noch geholfen werden von den erfahrern imkern und irgendwann solte der jugendliche dann den stock komplet übernehmen.ich find da sne tolle idee,ich wollte auch schon mein jungvolk dafür begeistern ,aber leider ohne erfolg. ich persönlich würde da sein ganz tolles hobby finden ,vieleicht kan ich doch noch einen begeistern dazu.
servus Herbert
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Streite dich nie mit einem Idioten, er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich mit Erfahrung. (Bob Smith, 1962
Moni
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« Antwort #35 am: 06.12.06, 20:31 »

Hi,

warum den so zögerlich, ihr Männer? Haltet euch doch ein Volk oder zwei. Muß ja nicht im großen Stil sein auch mit wenigen Völkern leistet man seinen Beitrag . Meine Kinder haben leider kein Intresse an der Bienenhaltung , find ich sehr schade Sad  Für mich sind meine Immen Erholung und Entspannung  Cheesy Zur Hoch-Zeit im Sommer wird es allerdings leicht stressig, da ja auch in der Landwirtschaft in der Zeit viel zu tun ist, aber bisher bin ich all die Jahre klar gekommen. Ich hatte auch keinen erfahrenen  Imker, der mir alles vorgekaut hatte, ich habe viel gelesen und bin manchmal sogar mit einem Buch zu den Bienen um zu sehen ob das auch so ausschaut wie das abgebildet ist . Ach ,übrigens, ich bin kein netter älterer Herr mit Strohut.... Grin

Viele Grüße Moni
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Werner
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« Antwort #36 am: 07.12.06, 06:44 »

Hallo,

wer betreibt denn in der Lüneburger Heide die Imkerei und verschickt Heidehonig ?

Im Süden nicht zubekommen.
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sabi(e)ne
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« Antwort #37 am: 07.12.06, 09:46 »

@Martina: danke! Grin

@Werner: ich wohne zwar links von der Lüneburger Heide, aber mit Heidehonig kann ich auch nicht dienen, außer daß ich Kollegen fragen kann, wenn du möchtest. Es gibt übrigens auch sehr schönen Heidehonig aus Ostdeutschland .

@biobauer: ja, mit der Methode des Vermietens versuche ich auch, Anfänger zu ködern Grin , weil der Kapitaleinsatz direkt am Anfang doch recht hoch ist, und wenn man noch nicht weiß, ob man dabei bleibt, ist das einfach zu teuer.
Bitte das jetzt nicht als Werbung verstehen, ich biete jedes Jahr einen durchgehenden Kurs an, erst 2 Samstage Theorie, und danach bekommt jeder einen Ableger, so stark, daß bis Juli auch noch etwas Honig dabeirumkommt, wenn das Wetter mitmacht, und im Herbst kann man sich dann entscheiden, ob man selbst voll einsteigen will, oder noch ein Jahr mieten oder aufhört.
Dadurch hat auch erstmal keiner ein Standortproblem.
Ständige Betreuung ist dadurch gesichert, daß die Ableger hier bei mir bleiben, das rettet auch vielen das Leben, weil Anfänger gern jeden Tag reingucken möchten, die Bienis das aber nicht so gut vertragen, dauernd gestört zu werden.
Es gibt den Spruch, mit 2 Völkern anzufangen: eins zum totgucken und eins in Ruhe lassen.
Die Bienis haben ab Brutbeginn 36° in der Kiste und oft aufmachen bringt eben alles dauernd aus dem Gleichgewicht.
Ich nehme 25€ im Monat, und stehe von März bis Oktober fast jeden Samstag (oder Sonntag, je nach Absprache)   zur Verfügung. So kriegt man einen ganzen Jahreslauf komplett mit, und gleich auch ersten eigenen Honig. Grin
Am Anfang hab ich es umsonst gemacht, und bin sogar noch zu den Leuten nach Hause gefahren, als sie die Ableger noch mitgenommen haben, aber das führte zu dem bekannten Effekt "was nix kostet, ist nix wert".
Da bekam ich noch Mecker, wenn ich mal keine Zeit hatte....
Das war dann der Moment, wo ich beschlossen habe, mir meine Zeit bezahlen zu lassen, und die Bienis auch.
Seitdem läuft es entschieden besser, vor allem entwickeln sich die Ableger hier ungestört besser als bei den Leuten zuhause.
Sich zwei Völker mit allem Brimbamborium zu kaufen, kommt auf mindestens 700€, eher mehr.

@Moni: ja, Imkerei hat leider das "alte-Opa-Image", weil eben 99,5% Hobbyisten sind, und Durchschnittsalter 67, und schon gar keine Frauen Wink
Bei den Profis hast du dagegen weit über 20% Frauen, und da liegt das Durchschnittsalter so bei 40, was auch nicht toll ist, aber es sind viele Spätberufene dabei.
Die meisten, die in ihrer Jugend mal was mit Bienis zu tun hatten, kommen erst nach Hausbau und Kinder halbwegs groß wieder dahin.
Und ein ganz großes Problem in D ist die ungeheuerliche Vielfalt an Kisten- und Rähmchengrößen, das gibt es so kein zweites Mal auf dieser Welt.
In den USA gehst du zum Händler, und kannst dir deine Kiste in flach, mittel oder hoch kaufen, es paßt immer alles zusammen.
Hier hast du die Auswahl unter mindestens 15 verschiedenen Kistenmaßen und 220 Rähmchengrößen, sprich, als Anfänger bist du hoffnungslos verloren, eine so weitreichende und angesichts der Kosten auch langfristige Entscheidung zu treffen.
Hinzu kommt dann noch, daß die meisten Landbienen zwar nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut sind.
Sprich, wenn du Pech hast, bekommst du eine sehr schwarmtriebige Stecherbiene, die durch das viele Reingucken auch nicht sanfter wird, und schon ist der Spaß am Imkern wie weggeblasen.
Da ist Mieten für Anfänger schon besser...

Schönen Tag noch!
Sabi(e)ne
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Liebe Grüße, Sabi(e)ne
Werner
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« Antwort #38 am: 07.12.06, 15:18 »

Hallo sabi(e)ne

das wäre nett.

Zu Bezugsquellen aus Mitteldeutschland hab ich keinen Bezug
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sabi(e)ne
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« Antwort #39 am: 07.12.06, 16:45 »

Schon erledigt Grin

LG, Sabi(e)ne
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Liebe Grüße, Sabi(e)ne
findus
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« Antwort #40 am: 10.12.06, 00:15 »



Hallo alle zusammen,
Unsere Nachbarn hier in Canada betreiben  hauptberuflich eine kleine Imkerei ,durch  extreme Wetterschwankungen im letzten Jahr sind ihnen ueber die Haelfte der Voelker eingegangen,ausserdem sind die Preise fuer Honig stark gefallen.
Wir versuchen ihnen zu helfen und haben uns ueberlegt, ob es in Deutschland einen Markt (eventuell ueber Hoflaeden )fuer Luzerne und
Raps Honig gibt.
Auch wissen wir nicht wo man sich ueber die Einfuhrbestimmungen nach Deutschland erkundigen kann und welche Auflagen es gibt.
Nur eins ist Sicher, der Honig schmeckt superlecker und ich haette nie gedacht,das Bienen soooo viel Arbeit machen koennen.
Vielen Dank im vorraus.
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jägerin
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« Antwort #41 am: 11.12.06, 13:21 »

Hallo,

 ich glaub das wird schwierig...  des Genraps wegen. Deshalb ists ja wohl in Kanada schwer für Imkerei. Cry

In Kanada gibt es kein gentechnikfreies Raps- und Sojasaatgut mehr. Auch die Imkerei ist zerstört, weil der gesamte kanadische Honig mit genmanipuliertem Erbgut kontaminiert ist.http://www.schrotundkorn.de/2006/200607b01.html
« Letzte Änderung: 11.12.06, 13:23 von jägerin » Gespeichert

Es grüßt Euch Gerda!

Ich bin der Wahrheit verpflichtet, wie ich sie jeden Tag erkenne, und nicht der Beständigkeit.  (Mahatma Gandhi)
Biobauer
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« Antwort #42 am: 04.03.07, 20:07 »

Hallo,ch hab nun ein paarmal so einführngskurs über imkerei besucht ,ich muss sagen ich bin echt beeindruckt was diese tiere so leisten ,besonders für uns landwirte.
nun mal meine frage ,hält hier jemand bienen,möchte mich mal ein bissl austauschen ,werde wahrscheinlich selber auch anfangen mit dem spass.
besonders interessiert mich ,mit was für beuten und rähmchen ihr arbeitet ,da ist ja die fülle an verschiedenen grössen und systemen mal wieder typisch deutsch .
servus Herbert
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sabi(e)ne
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« Antwort #43 am: 05.03.07, 08:06 »

Hallo, Herbert,

*meld*. Grin
Da ich im Norden wohne, Deutsch Normal, ganze Rähmchen im Brutraum und halbhohe im Honigraum.
Selbstgebaute Kisten a 12 Rähmchen.
Buckfastbiene mit Ca-Einschlag.
Dazu kleine Zellen (4.9mm) im Brutraum, und ab dieser Saison bei allen auch noch kleinerer Wabenabstand (32mm), trägt beides erheblich zur Varroatoleranz bei.

Ich freue mich über jeden Landwirt, der sich näher mit Bienen beschäftigt, denn leider hat eben nicht mehr jeder Hof seine eigenen Bienen für den Obstgarten, und damit ist auch viel Wissen um die Wichtigkeit der Bestäubung verlorengegangen. Das beste Forum für Bienen und Imkerei im deutschsprachigen Raum ist das imkerforum.de.
"Da werden Sie geholfen!" Grin
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Liebe Grüße, Sabi(e)ne
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #44 am: 05.03.07, 08:46 »

Hallo Sabiene,
kannst du hier für nicht Fachleute mal aufschreiben, welche positiven Vorzüge wir von den Bienen haben.
Herzl. Grüsse
maria
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