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Autor Thema: Alkoholkrankheit  (Gelesen 14276 mal)
reserl
Niederbayern
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Beiträge: 7207



« am: 14.02.03, 19:40 »

Alkoholismus ist ein Tabuthema in unserer Gesellschaft.

Aber jeder von uns kennt alkoholkranke Menschen.

Alkoholismus ist eine Krankheit. Weil es eine Krankheit ist, gibt es keine Schuld.

Die Krankheit erfasst den ganzen Menschen - Körper, Geist und Seele.

Die Krankheit erfasst die ganze Familie. Jene, die dem Alkoholiker nahe sind, werden besonders stark beeinflusst und beeinflussen wiederum den Krankheitsverlauf.


Wer hat Erfahrungen mit diesem Thema?
Wie sollen sich Angehörige von alkoholkranken Menschen verhalten?
Wie kann die Sucht besiegt werden?

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lieben Gruß
Reserl



Wer sich heute freuen kann, der soll nicht bis morgen warten.
Freya
Oberbayern
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Beiträge: 7232


no guts, no glory !


« Antwort #1 am: 15.02.03, 01:11 »

Es ist keine Schande krank zu sein,
aber eine Schande, nichts dagegen zu tun

 
ANONYME ALKOHOLIKER[/color]


 
sind eine Gemeinschaft von Männern und Frauen, die miteinander ihre Erfahrung, Kraft und Hoffnung teilen, um ihr gemeinsames Problem zu lösen und anderen zur Genesung vom Alkoholismus zu verhelfen.
 
Die einzige Voraussetzung für die Zugehörigkeit ist der Wunsch, mit dem Trinken aufzuhören.  
 
Die Gemeinschaft kennt keine Mitgliedsbeiträge oder Gebühren; sie erhält sich durch eigene Spenden. Die Gemeinschaft AA ist mit keiner Sekte, Konfession, Partei, Organisation oder Institution verbunden, sie will sich weder an öffentlichen Debatten beteiligen, noch zu irgendwelchen Streitfragen Stellung nehmen.  
 
Unser Hauptzweck ist nüchtern zu bleiben und anderen Alkoholikern zur Nüchternheit zu verhelfen.
 
© Copyright AA-Grapevine Inc.  ·   New York
 


--------------------------------------------------------------------------------

© Anonyme Alkoholiker Interessengemeinschaft e.V.    ·   München
[/color]

Die einzige Lösung für den Alkoholiker ist SELBST mit dem trinken aufhören zu wollen  und sich helfen zu lassen. Alle Überredungskünste, Entziehungskuren, Versprechungen der Besserung, weniger trinken sind wirkungslos.

Alkoholismus ist eine Krankheit (seit 1968 in Deutschland als Krankheit anerkannt)
die zum Tode führt,
wenn sie nicht zum Stillstand gebracht wird.

http://www.anonyme-alkoholiker.de/
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liebe Grüße
Freya
Margit
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Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #2 am: 17.02.03, 13:32 »

Mein Vater war Alkoholiker. Jeder hat es gewusst und jeder hat geschwiegen.
Sein Wesen hat sich so verändert, dass jeder sich zurückgezogen hat. Zum Schluss hat er allein in einer Wohnung gelebt. Ich hab ihn da gelegentlich besucht.
Er starb mit 56 Jahren.
Ich hab mir oft Vorwürfe gemacht, weil ich nichts unternommen habe, ihm nicht irgendwie geholfen haben.

Margit
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gatterl
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WWW
« Antwort #3 am: 17.02.03, 13:46 »

Mein Bruder ist, mein SV war Alkoholiker, starb mit 47. Wir haben alles versucht, auch die Anonymen Alkoholiker. Dazu kann ich nur sagen, dass es wirklich nur möglich ist, etwas zu tun, wenn der Betroffene SELBST es will. Sonst ist alles vergeblich. Dazu muss es ihm meist absolut schlecht gehen. Man darf ihm nicht helfen, aber das muss man erst einmal schaffen...
Es gibt dann nur 2 Möglichkeiten, der Alkoholiker geht zur Selbsthilfe, AA, Entzug usw. über (ein sehr, sehr steiniger Weg! ) oder er geht vollkommen unter. Sollte er sich für den Entzug entscheiden, heisst das niemals, dass er geheilt ist, niemals.
Mein Bruder ist nicht bereit für Hilfe oder Entzug. Ich weiss nicht, was ist, wenn meine Eltern, die schon sehr alt sind, einmal nicht mehr können, was damit auf mich zukommt......aber ich habe auch aufgehört, mir darüber Gedanken zu machen. Wer weiss schon, was kommt.
Rückblickend, aber auch im Heute muss ich sagen: Wir sind gescheitert.
« Letzte Änderung: 17.02.03, 13:47 von gatterl » Gespeichert

Bis bald
Barbara

Die Stimmen der andern aufmerksam hören,
sie in dir nachklingen lassen, um anschliessend zu handeln.
Nach der deinen.

r.b
Gerlinde
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Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #4 am: 17.02.03, 20:05 »

Auch ich kenne die Vorwüfe  die man sich macht, wenn ein Familienmitglied Alkoholiker ist.  Allerdings weiss ich inzwischen, dass nur der Kranke selbst was tun kann und muss.
Mein erster Mann war Alkoholiker und ist mit 51 Jahren gestorben.

Die letzten 4 Jahre vor seinem Tod waren schlimm.

Es kam dann noch Zungenkrebs dazu. Die Ärzte meinten, dass über 70% der Mund-Rachen-Krebse auf Alkoholmissbrauch zurückzuführen wären.

Letztendlich führte jedoch der Alkoholmissbrauch zum Tode. Die Leber war total kaputt. Und hier ist das Endstadium wirklich fürchterlich.

Trotz allem konnte er jedoch auf das Trinken nicht verzichten.

Inzwischen weiss ich aber, dass dies nicht mein Verschulden, sondern seine eigene Wahl war.

Gruss Gerlinde  
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reserl
Niederbayern
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 7207



« Antwort #5 am: 16.10.03, 15:54 »

Findet es ihr es auch so erschreckend, wieviele Jugendliche sich mit Alkohol volllaufen lassen? Sad

Der neueste "Renner" sind offenbar die bunten Alkoholmixgetränke, die es in jedem Geschäft zu kaufen gibt. Roll Eyes

Mir scheint, die Problematik wird immer noch verharmlost.
Viele Jugendliche haben schon ein ernsthaftes Alkoholproblem. Shocked

Was kann man dagegen tun?
Welche Erfahrungen habt ihr?
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lieben Gruß
Reserl



Wer sich heute freuen kann, der soll nicht bis morgen warten.
Freya
Oberbayern
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no guts, no glory !


« Antwort #6 am: 09.12.03, 11:05 »

*schubs*  Cool Wink Cool
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liebe Grüße
Freya
Mia
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Everybody`s darling is everybody`s ...........


« Antwort #7 am: 09.01.04, 10:16 »

Ich schubs auch ...
Weil mir das Thema wirklich wichtig ist.
Meine Schwägerin trinkt seit vielen Jahren "ihr Bier". Am Anfang wahrscheinlich um sich nach der Arbeit zu entspannen oder weil`s in gemütlicher Runde halt auch geschmeckt hat. Später zum abreagieren um den Alltags-Frust loszuweren. Sie war so eine gute Seele - man mußte sie nicht lange bitten wenn man sie mal zum Helfen brauchte. Vor 4 Jahren ist sie Zuhause ausgezogen und wohnt mit einem "Gleichgesinnten" bei uns im Dorf. Die beiden Kinder wohnen beim Vater. Die Jüngste mit 9 Jahren ist bei uns als Tageskind. Meine Versuche sie zu einer Kur zu bewegen schlugen alle fehl. Nun hat sich ihr Bruder nach 2 Versuchen durch eine Entziehungskur clean zu werden, im letzen Jahr vor einen Zug gelegt - es ist zum heulen.

Meiner Meinung nach ist es immer wichtig seinen "Sehnsüchten" nachzuspüren - mit kleinen Übungen, - wie richtigen  Durchatmen,- kleine Pausen zum richtigen Nachdenken einlegen. Sich immer mal "was Gutes" gönnen.
Wenn Kinder Frust schieben, die "Festhaltedtechnik" anwenden. Sie müssen wissen, auch wenn sie nicht perfekt sind, ( wir sind es ja auch nicht) werden sie trotzdem geliebt. Wegen Kleinigkeiten nicht aus der Fassung bringen lassen - und auf Gott vertrauen.
Alles Gute-Maria
« Letzte Änderung: 09.01.04, 10:19 von Mia » Gespeichert

Liebe Grüße von Maria
Antonia
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BT- ein Lebenselexier für Frauen auf dem Lande


« Antwort #8 am: 09.01.04, 17:26 »

Ja, Reserl hat da was angeschnitten.....
die Jugend wurde entdeckt......mir fehlt ein alter Schlager ein, der lief als ich noch Kind war...
"der Teufel hat den Schnaps gemacht...
um uns zu verderben..."
die Alkoholindustrie hat die "Käufer der Zukunft" entdeckt mit den sogenannten "Alcopops"
das Zeug schmeckt süss und grad auch Mädchen greifen nun öfter zu sowas....es schmeckt nach mehr und eine kleine Flasche (0,25l-0,33l) hat den Alkoholgehalt von 2 Schnäpsen.
Der Gesetzgeber in Frankreich hat´s verboten, bei uns muß was getan werden. Die Fasnacht ist nimmer weit und diese Getränke haben Hochkonjunktur. WKD sollte kontrollieren, ob eingehalten wird, nicht an Minderjährige abzugeben. Gebe zu, vielen sieht man es nicht an, dass sie minderjährig sind. Manche sagen auch, "soll ich mir den Ausweis zeigen lassen bevor ich etwas über die Theke reiche?"
Jeder Einzelne sollte das Problem ernst nehmen, gerade auch die, welche selbst Kinder haben. Wenn ich mich im Verein engagiere, vielleicht auch mal eine "Lippe" riskiere und sage -
"sowas verkaufen wir nicht"-
Vielleicht schafft es der deutsche Gesetzgeber eine sinnvolle Prävention und Gesetz zu schaffen.
Redet mal mit Krankenhauspersonal, was da so abgeht mit Jugendlichen die eingeliefert werden, womöglich noch ein Mix von Modedrogen intus - bei größeren Festen ( ich denk da jetzt eben an Fasnacht) haben solche Einlieferungen keinen Seltenheitswert mehr.
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herzliche Grüße aus dem Süden
Antonia
Freya
Oberbayern
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no guts, no glory !


« Antwort #9 am: 10.01.04, 00:02 »

Hallo Antonia,

ich stimme Dir in allen Punkten zu......

und so kommt mir auch wieder die Galle hoch  Angry Angry

denn,

ein jeder Deutscher Bürger wird per Gesetz und mit viel Aufwand (GELD !!) davor geschützt, Rindfleisch zu verzehren, das minimal prozentual evtentuell BSE Prionen von weitem gesehen hat.....  Cool Cool Cool

aber in jeder stinknormalen Disko, auf Schulhöfen und wo auch immer werden unsere Kinder Tod und Teufel ausgesetzt.

- durch den "harmlosen" Alkohol (an dessen Mißbrauch mehr Leute in D sterben als an Lungenkrebs)
- durch "Modedrogen" wie Ecstasy oder ähnliches...

Wo ist da unsere Ministerin um die Kinder zu schützen Huh  (frau möge mir verzeihen; ich weiche vom Thema ab.... )
« Letzte Änderung: 10.01.04, 01:30 von Freya » Gespeichert

liebe Grüße
Freya
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #10 am: 10.01.04, 06:54 »

Hallo Freya,

da kann ich Dir nur beipflichten, aber auf Rindfleisch ist halt keine Steuer drauf  Embarrassed,
und die Bauern in die Pfanne zu hauen, ist einfach praktisch, jede Gesellschaft braucht ihre Sündenböcke, um sich zu entlasten, und Bauern eignen sich hervorragend dafür, da steht auch keine Lobby dahinter, die millionenschwere Anzeigenkampagnen streichen könnte.
Zum Thema Alkohol fällt mir die Janusgesichtigkeit unserer Gesellschaft auf, überall wird Alkohol angeboten, das Glas Bier, Rotwein oder Sekt gehört zum guten Ton,
je trinkfester umso grösser das Ansehen, bei Parties ist doch Alkohol auch der Träger von guten Umsätzen,
und wenn dann jemand irgendwann alkoholabhängig geworden ist, dann lässt ihn die Gesellschaft fallen.
Jede Sucht ist eine Sehnsucht, es muss gewaltig was fehlen in unserer Zeit, ich vermute, das es etwas ist,
das nichts kosten würde,
ein gutes Wort, Liebe, Geborgenheit, Nestwärme,
Anerkennung.
In Otto Brukkers Buch über gesunde Ernährung wird vermutet, dass ein Mangel an B Vitaminen mitschuld an der Alkoholabhängigkeit sein könnte.
Ich hatte eine andere Schwäche, das war Schokolade,
und da ist wirklich mit einer ausreichenden Versorgung mit Vollkorn und Bierhefe jegliches Verlangen nach Schokolade verschwunden, ob das bei Alkohol genauso ist, kann ich nicht beurteilen, aber wer damit ein Problem hat, dem würde ich das Buch von Brukker über Zucker einfach zum Lesen empfehlen.
Ich wünsche jedem, der mit Alkohol  zu kämpfen hat,
Hilfe und Heilung.
Ob bei uns ein Gesetz beschlossen wird, das diese süssen mit Alkohol versetzten Getränke verbietet,
im Interesse unserer Jugend wäre das sehr wichtig.
Aber mir fehlt der Glaube, dass da wirklich was passiert,
lieber übertreibt man ein bisschen beim Verbraucherschutz,
macht mal da ein bisschen und dort,
und schaut einfach weg.
maria
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Karin
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Bäuerinnentreff - das Beste was einem passieren kann !


« Antwort #11 am: 12.01.04, 15:19 »

Melde mich zu den "Alkopops" auch mal zu Wort. Ich weiß nicht wer von euch sie schon mal probiert hat und ich muss ehrlich zu geben, dass sie mir ausgezeichnet schmecken.  Smiley
Doch vor ein paar Monaten habe ich das erste Mal einen Bericht darüber im Fernsehn gesehen und ich war echt entsetzt als ich hörte wieviel Schnaps ich da mit einem "Fläschchen" (ist ja wirklich nicht sehr gross) zu mir nehme  Shocked.
Dazu muss ich sagen, dass ich sonst nur Fruchtsäfte oder Cola trinke, egal ob zu Hause oder auf Versammlungen oder bei Freunden. Höchstens zum Anstossen auf Feiern ein Glas Wein oder Sekt.
Ich war also wirklich wie vor den Kopf gestossen, da man diese Menge an Alkohol wirklich nicht schmeckte und diese Getränke bei den Jugendlichen sicherlich nicht ganz ungefährlich sind.
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Liebe Grüsse
Karin aus dem Burgenland :-)
geli.G
Landkreis BGL Obb.
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Ich liebe dieses Forum


« Antwort #12 am: 12.03.04, 23:20 »

Wir hatten gestern im Kiga einen Elternabend zum Thema: "Sucht"

Dabei hab ich erfahren, dass  60 - 70 % der Deutschen Konsumtrinker sind....d.h. die machen sich regelmäßig zum Essen eine Flasche Bier auf, gehen in die Kneipe und bestellen sich automatisch etwas alkoholisches usw.

Es wird dabei gar nicht lange überlegt, auch mal was anderes zu trinken.... Undecided
Das macht mich doch sehr nachdenklich! Sad


Übrigens soll´s auch Leute geben, die "Computersüchtig" sind.... Embarrassed

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Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben.
Viele Grüße von Geli
martina-s
Landkreis Weilheim Obb.
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Leben geht nur vorwärts;rückwärts aber verstehen!


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« Antwort #13 am: 13.03.04, 00:46 »

Hallo Geli,
das mit der Computersucht, das kenne ich gar nicht Embarrassed woher auch Huh Roll Eyes Embarrassed

Aber was den Alkohol betrifft, so finde ich das schon auch erschreckend.
Vermutlich muß es aber so sein. Wer würde in den Geschäften das alles kaufen, was die Regale anbieten. Würde so was nicht gekauft, dann bliebe ja das Regal leer oder würde mit was anderem befüllt.
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Liebe Grüße
Martina
Joba
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« Antwort #14 am: 12.05.04, 21:50 »

Auch ich möchte dazu etwas beitragen
Die auswirkungen des Alkohol muß meine Familie selbst spüren.Es hat lange gedauert bis mir einiges klar wurde.
Es ist sehr hart mit einen solchjen Menschen zu leben.
Die Familie leidet sehr darunter.

Aber dszu habe ich einen Buchtipp, den mir meine Therapeutin empfohlen hat.

"Helfen oder aufgeben?" Ein Ratgeber für Angehörige von Alkoholikern  von Ursula Lambrou

Ich hoffe ich kann einigen Leidgeprüften ein stütze geben.
Meine Freundin hat es gleich verschlungen und ihrer Arbeitskolegin hat es auch weiter geholfen.

Gruß Bärbel


« Letzte Änderung: 12.05.04, 21:53 von Joba » Gespeichert
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