Autor Thema: Landwirtschaftliche Familienberatung  (Gelesen 23409 mal)

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Offline Mirjam

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Re: Landwirtschaftliche Familienberatung
« Antwort #15 am: 18.03.09, 08:03 »
Hallo Alexa,

ich hab schon immer wieder mal mit den Beratern der LFB zusammengearbeitet - sei es für Vorträge im landw. Bildungszentrum Triesdorf oder auch für den BT.

Und nur gute Erfahrung gemacht. Die Berater (Bayern, Hessen) waren in unseren Kontakten offen, realistisch und kompetent. Ich habe sie schon häufig weiterempfohlen.

Sie sind nicht "die Retter" für Höfe oder Menschen, sie können nicht jede verfahrene Situation/Familie wieder ins Lot bringen - aber sie sind wirklich mit dem Herzen dabei.

Aus welchem Bundesland kommst du bzw. mit wem hast du Kontakt? Gut finde ich, dass die LFB´ inzwischen länderweit vernetzt sind.

Hilfreich sind auch die Seiten der Agrarsozialen Gesellschaft Göttingen.

viele Grüsse

Mirjam

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wombel

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Re: Landwirtschaftliche Familienberatung
« Antwort #16 am: 18.03.09, 08:55 »
@ fanni

wenn die Dinge laufen wie sie laufen,.. dann braucht niemand eine Beratungsstelle.

Für meine Erfahrung die ich mit der Stelle in Hessen hatte, lag in vielen Bereichen eine Unkompetenz vor, auch die Schweigepflicht wurde nicht eingehalten.
Über die schief gelaufene Beratung, die viel zu lange hinaus gezögert wurde (das ist Unkompetenz), ist die LFB Hessen nicht in der Lage offen zu reden. Auch wurde mir vieles verschwiegen.
Die LFB hätte sofort nach kennenlernen von meinem Vater die Sache abbrechen müssen, dann wären viele Schäden an meiner Person vermieden geblieben.
Ich wurde noch unterstützt für eine Pachtvertragsverlängerung mit einem Zeitfenster von einem Jahr, diesem Zeitraum sollte genutzt werden die Probleme zu lösen, man sagte mir Unterstützung zu für diesem Zeitrahmen. Über die Probleme und Fragen wurde vor der Vertragsverlängerung intensiv gesprochen - was anzugehen sei, nach der Vertragsverlängerung liess man mich fallen wie eine heisse Kartoffel. Ich hatte mich an alle Vereinbarungen gehalten gehabt, die Beratung nicht. Auch als in dieser Zeit der Gesundheitszustand meiner Mutter drastisch verschlechterte, war ich der Beratungsstelle egal. Nachdem das Jahr rum war, kam es nochmal zu einem Gespräch mit meinen Vater und dann wurde mir mitgeteilt, mit meinem Vater könne man nicht reden und er würde nicht zu hören. Das ich den Hof nicht bekäme erfahre ich erst über 3 Jahre später von der LFB.
Das hätte auch vor der Vertragsverlängerung deutlich werden können, nein es war ein bewusstest hinhalten und nicht fähig sein mit schwierigen Gesprächspartnern Probleme an zugehen bzw versuchen eine Basis zu schaffen, für Gespräche.
Man lies mich immer mehr verzweifeln lassen, zu mal ich keinen anderen Ansprechpartner hatte in der Zeit, als die LFB,.. das wurde auch nie ernst genommen, die Verzweiflung, nach Hilfe suchend,...
Es für mich daraus sehr schwere Situationen entstanden, die nie mehr sich gut machen lassen, Ereignisse die Schäden für mein ganzes Leben hinterlassen haben, doch auch dies interessiert die LFB nicht.
Wenn man nicht helfen kann, ist das eine Sache, doch dann sollte man auch nicht noch die Lebenssitutation des Betroffenen verschlechtern, genau das ist mir passiert. Das wird nie sich mehr regulieren lassen und daraus wird es keinen Weg geben. Wie weit es mir gelingt mit diesen Schäden zu leben, weiß ich nicht, bisher ging es nicht.

Vorträge zu erarbeiten mag durchweg leichter sein, als Probleme in Familie und Betrieb an zugehen.

Mit Herz war die LFB in meinem Fall, nie dabei.   


 

« Letzte Änderung: 18.03.09, 10:03 von wombel »

wombel

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Re: Landwirtschaftliche Familienberatung
« Antwort #17 am: 18.03.09, 10:10 »

Ich will niemand abraten, eine Beratungsstelle auf zusuchen.
Das muss eh jeder selbst wissen.

Ich hab halt eine sehr schlechte Erfahrung gemacht. Mein Leben wurde damit eine Schwere auferlegt, die sich nie mehr auflösen lässt. Das ist das schlimme an der Sache. 

Offline fanni

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Re: Landwirtschaftliche Familienberatung
« Antwort #18 am: 18.03.09, 11:33 »
Womel, du hast es schon so oft gebracht und kannst es auch immer wieder anbringen und ich wünsch dir sowieso alles Gute, aber es wird von mir, wenn ich es lese immer die gleiche Erwiderung geben, weil diese Einrichtung einfach zu wichtig ist.
Herzliche Grüße von Fanni

wombel

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Re: Landwirtschaftliche Familienberatung
« Antwort #19 am: 18.03.09, 11:39 »
ja Fanni, die Einrichtungen sind wichtig, doch dann bitte auch mit kompetenten Leuten besetzt.
Hab eben versucht (gerade vor paar Minuten) nochmals direkt mit der LFB Kontakt auf zunehmen, wurde abgewimmelt,.. mein Leid und meine Schäden interessieren nicht.

hab nochmals versucht ein Gespräch zu erreichen, leider nur noch ein Komplott gegen mich zusammen mit dem soz.psych.Dienst.

Chancenlos,.. ob die Reha da Sinn macht,.... ich fange an zu zweifeln
« Letzte Änderung: 18.03.09, 12:53 von wombel »

Offline fanni

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Re: Landwirtschaftliche Familienberatung
« Antwort #20 am: 18.03.09, 14:03 »
Ich ziehe meinen Vor-Satz zurück und werd nix mehr drauf sagen........ich denke Alexa kann selber entscheiden.



Herzliche Grüße von Fanni

Offline Mirjam

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Re: Landwirtschaftliche Familienberatung
« Antwort #21 am: 18.03.09, 14:49 »
Aber ich kann deutlich werden:

Wombel - du hattest riesen Probleme schon bevor du die LFB kontaktiert hast und die du hier schon im Forum ausführlich beschrieben hattest.
So große Probleme persönlicher und betrieblicher Natur, die die LFB nicht lösen konnte, auch wenn du die Erwartungshaltung/Hoffnung hattest.

Hör doch bitte endlich mit der Schuldsuche in deiner Umgebung auf und damit, aufgrund deines Falles an verschiedenen Stellen hier im Forum per Andeutungen die LFB zu beschuldigen mit dem Vorwurf, dass sie dir nicht helfen konnten oder deine Situation noch verschlimmert haben.

Die LFB hat vielleicht so kompetente Leute, dass sie wissen, wann sie noch helfen können oder wo es einfach über ihre Möglichkeiten, ihre Ausbildung und über ihre Verantwortung hinaus geht. Kein Seelsorger - egal welcher Ausbildung oder welcher Einrichtung er angehört - kann und darf einen Psychologen noch Psychater oder Psychotherapheuten ersetzen.

Ich hatte letzt deswegen einen Coach und NLP-Trainer befragt: Es ist ihnen sogar z.B. rechtlich verboten mit Kunden/Patienten zu arbeiten wo es um Kindheitstraumas, Depressionen etc. geht. Hierfür braucht man eine Lizenz als mind. Psychotherapheut und sie sind verpflichtet, hier von der eigenen Tätigkeit auf Fachpersonen/Facheinrichtunge zu verweisen.

Mirjam








« Letzte Änderung: 18.03.09, 15:00 von Mirjam »
Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!

Online martina

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Re: Landwirtschaftliche Familienberatung
« Antwort #22 am: 18.03.09, 14:57 »
Hallo Fanni,

schau auf das Datum von Alexas Frage 05.07.06, das ist wohl eh nicht mehr akut, die Arbeit wird längst geschrieben sein ;)

Ich denke auch, dass es sehr gut ist, dass es die landwirtschaftlichen Familienberatungen gibt, auch wenn ich sie noch nicht in Anspruch nehmen brauchte und das hoffentlich auch nicht muss. Mich beruhigt es zu wissen, dass es Ansprechpartner gibt, die die speziellen Probleme der Landwirtschaft kennen.

Es tut mir leid zu lesen, dass Wombel wohl andere Erfahrungen machen mußte und hoffe, es ist die berühmte Ausnahme, die die Regel bestätigt.
Das Amt des Moderators: Wie man es macht, ist es falsch. Macht man es gleich verkehrt, ist es auch nicht richtig.
Ich mag Euch trotzdem.

wombel

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Re: Landwirtschaftliche Familienberatung
« Antwort #23 am: 18.03.09, 15:15 »
die LFB kenne ich schon länger als den BT. Als ich das erstemal die LFB kontaktierte, da hatte ich noch gar keinen Internetanschluss, so lange ist das schon.

Wenn ich keine Probleme gehabt hätte, da hätte ich wohl nie die LFB kontaktiert.

Hoffnung und Erwartungen muss ja mitbringen, wenn man solch eine Einrichtung o. auch andere aufsucht, sonst kann man es ja bleiben lassen.

Mirjam da du den Beratunsgablauf nicht detailiert kennst, ist dein Urteil dazu nicht von Bedeutung.

Fakt ist, das sich durch die LFB mein Leben verschlechterte, für meinem Fall war es eben nicht klug diese Stelle zu kontaktieren.

Problem ist bis heute - es ist einiges im Beratungsablauf schief gelaufen - was auch von Seite der LFB bestätigt wird.

Das schlimmste an der Sache das man dann mit der schief gelaufenen Sache alleine da hängt - die Verschlechterungen - nicht ernst genommen werden.
  
Jede gute Beratung muss auch zugeben können, wenn etwas schief läuft - dafür sind wir eben nur Menschen, und was kann man mit dem Betroffenen verbessern.

Für dich Mirjam ist die LFB schon ein Heiligtum, an dem keine Kritik geübt werden darf !

Es ist keine Schuldsuche, sondern nur informieren, das ich keine guten Erfahrungen machte.

Die LFB gibt zu, dass es falsch war, die Beratung so lange zuhalten,...also nicht so toll kompetent dies abzuschätzen,... doch für die negativen Folgen die daraus entstanden und die nur daraus entstanden sind, das alles zu lange hingehalten wurde, davor verschleisst man sich. Schade, dabei wäre es wichtig gewesen, hier an zusetzen.
Für die LFB sollte es eigentlich hilf und lehrreich sein,.. sich der Kritik anzunehmen, nur so kann sie ihre Arbeit verbessern.  
Was soll die bitte die Anspielung mit Psychologen usw. darum geht es doch gar nicht.  


Online mary

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Re: Landwirtschaftliche Familienberatung
« Antwort #24 am: 18.03.09, 16:11 »
Hallo Wombel,
war für dich sicherlich nicht einfach- wünsche dir die Kraft und den Mut, doch einmal alles hinter dir lassen zu können- um einen Neuanfang zu wagen.
Es gibt ein indianisches Sprichwort- sinngemäß, du kannst über einen Menschen erst urteilen, wenn du ein paar Tage in seinem Mokassins gegangen bist.
In unserer Diözese gibt es auch eine bäerl. Familienberatung, die Leute sind sehr engagiert, aber letztlich denke ich, muss doch jeder sein Päckchen irgendwie auf die Reihe bringen, die Beratung kann vielleicht ein wenig beim Tragen helfen.
Du hast soviele Talente und Stärken, kannst sovieles, vielleicht hilft dir dies alles ein wenig.
Liebe Grüsse
maria

wombel

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Re: Landwirtschaftliche Familienberatung
« Antwort #25 am: 18.03.09, 18:22 »
Die Schweigepflicht der LFB  wurde auch verletzt, das ist auch nicht ok.
Mir wurde zu Beginn der Beratung diese zugesichert !

Offline fanni

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Re: Landwirtschaftliche Familienberatung
« Antwort #26 am: 18.03.09, 20:34 »
Hallo Fanni,

schau auf das Datum von Alexas Frage 05.07.06, das ist wohl eh nicht mehr akut, die Arbeit wird längst geschrieben sein ;)



Danke Martina.........wer lesen kann ist klar im Vorteil ;)
Herzliche Grüße von Fanni

wombel

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Re: Landwirtschaftliche Familienberatung
« Antwort #27 am: 19.03.09, 15:55 »
ich finde es äussert schade, dass

in diesem Forum nur über die Vorzüge und Einsatz der LFB berichtet werden darf.
LFB ist gleich zu setzen, nur mit gut, erfolgreich, wenn sie nicht helfen kann ist das auch ok.
Das alles schön, doch sobald man nicht nicht oder weniger guten Erfahrungen listet,..... wird man zum schwarzen Schaf, ist an seiner Lage selbst schuld,.. bzw. gehört in die Hände von Psychiatern.

ich hab zu keinem Zeitpunkt geäussert, das die LFB schlecht ist.

Ich hab meine Erfahrungen und die Folgen dargestellt.

Christel Nolte

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Re: Landwirtschaftliche Familienberatung
« Antwort #28 am: 19.03.09, 16:06 »
@Wombel: jetzt solltest du aber nicht verallgemeinern:
Deine schlechten Erfahrungen stehen hier neben der positiven Meinung von anderen und das sollen sie auch! Die meisten von uns haben hoffentlich genug Lebenserfahrung (die anderen lesen es jetzt) , um zu wissen, dass in k e i n er Einrichtung, vonwemauchimmrgetragen, ausschließlich gute Leute sitzen oder ausschließlich unfähige. Wo Menschen arbeiten werden Fehler gemacht, gibt es fähige und weniger fähige, oder die Chemie stimmt einfach nicht...

Es tut mir für Dich sehr leid, dass du da so üble Erfahrungen gemacht hast, ich hoffe für jeden, der eine Beratung braucht, dass ihm das erspart bleiben möge.

Tu bitte dem Forum nicht Unrecht, wenn du schreibst, dass nur gutes über die LFB geschrieben werden darf, niemand hat deine Beiträge verändert oder gelöscht, kein Moderator hat eingegriffen , oder hab ich da was verpasst?

nix für ungut

Offline Irmgard3

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Re: Landwirtschaftliche Familienberatung
« Antwort #29 am: 19.03.09, 17:45 »
Eine Beratung geschieht doch wohl nie ohne eigenes Mitdenken. Wenn die dir geschadet haben, hättest du vielleicht deine Meinung zu dem Schritt in die falsche Richtung äußern sollen, denn dumm bist du ja nicht.

Keiner kennt dich und deine Familienverhältnisse so gut wie du selbst. Die Beratung kann doch nur gemeinsam und nicht über deinen Kopf statt finden.

Schade, dass du nicht bemerkt hast wenns die falsche Richtung ist.

Aber lass´ diese Beratung los. Sie bringt dich nicht weiter  und auch die Kritik an ihr nicht.

Überleg was dir hilft, wenns nicht alleine klappt, suche ein Alternative. Nur nicht aufgeben.

Viel Kraft und einen gesunden Menschenverstand wünsche ich dir.
Lebe, wie  du wenn du stirbst, wünschen wirst, gelebt zu haben.
(Christian Fürchtegott Gellert)

 


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