Autor Thema: Taufpaten  (Gelesen 27268 mal)

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Offline anerev80

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Re: Taufpaten
« Antwort #45 am: 17.11.09, 22:16 »
Ich hatte sehr grosszügie Paten. Mein Götti (so sagen wir) gehört eigentlich zur Familie, er wusste aber nie wann ich Geburtstag hatte darum gabs zu Weihnachten ein Geschenk am Heiligaben und am 25. die "Helssettä" Geld. Bei meinem Gotti kamen immer super Geschenke per Post und in den Schulferien durfte ich einige male zu ihr in die Ferien und wurde bei dieser Gelegenheit jeweils neu eingekleidet und dies alles obwohl sie selber 7 Kinder hat! Meinem Götti schenke ICH Geburtstag und Weihnachten immer noch etwas, er lebt alleine und bekommt eigentlich nur von mir und meinem Bruder (Firmgötti) Geschenke, im Gegenzug gibt er uns noch immer am 25. Dez. die Helsettä. Meinem Gotti schicke ich jeweils eine Karte oder rufe an. An runden Geburtstagen gehe ich zu Besuch.
Ich denke wenn meine Paten immer soooo grosszügig zu mir waren dann will ich jetzt wo sie älter sind diese Aufmerksamkeit an sie zurück geben.

Eine meiner Schwestern ist noch nie Patin und ich bin sicher wenn sie nicht bei meinen Kindern Patin wird dann wird das so bleiben. Einerseits tut sie mir Leid, aber anderers seits kann ich mir nicht vorstellen mal eines meiner Kinder zu ihr in die Ferien zu geben. Sie ist etwas resolut, es ist immer ein bisschen schwierig mit ihr. Mit ihren Kindern (8j und 10j) verstehe ich mich gut wenn sie bei mir in den Ferien sind, aber sobald meine Schwester dabei ist sind die Kinder eine mittlere Katastrophe und meine Schwester eine riesen Katastrophe. Als sie die Kinder nach den Osterferien bei mir abgeholt halt, sagte sie IHREN Kindern sie wolle sie nicht mehr und die zweite Ferienwoche verbrachten die Kinder dann bei meinenm Eltern!
Meine Schwester hat immer das Gefühl das sie überall zu kurz kommt. Vielleicht hat sie auch recht, aber sie verhält sich auch immer so unmöglich und wenn sie nicht in der Laune ist.........Ich bin mir eigentlich sicher dass sie ,falls sie mal Patin werden würde an jedem Geburtstag zu Besuch käme obwohl wir 150km weg wohnen. Ich bin da ziemlich in der Zwickmühle, eigentlich bin ich ja ein sozialer Mensch und probiere immer mit ihr in gutem Kontakt zu sein aber eben?????????

Liebe Grüsse von
verena (die ein 11-jähriges Gottämeitli hat das natürlich verwöhnt wird)

Offline goldbach

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Re: Taufpaten
« Antwort #46 am: 18.11.09, 23:45 »
Ich habe 4 Taufpatenkinder und 3 Firmlingspatenkinder. Ich find's klasse!
Mein ältester Firmling ist mittlerweile 29 J. - mein Lieblingsneffe: Lebenslustig, lebensfroh, nie um einen Spruch verlegen, aber immer respektvoll. Wir mögen uns sehr gerne. Ich war die erste, der er seine Freundin vorstellte - am nächsten Tag rief er mich an, was ich meine: Sie ist klasse. 
Er war jede Ferien bei uns. Trieb sich im Dorf rum, stahl mit den anderen Kindern Fische aus den Weihern, die sofort gegrillt wurden; Bäche so aufgestaut, daß der gemeindl. Bauhof anrückte und stellte alles an, was man sich so vorstellen kann. War aber auch sehr fleissig und hat uns viel bei der Holzarbeit geholfen. Damals Anfang der 90er Jahre gab's in den Osterferien mal die ganze Reihe "Winnetou"-Filme im Fernsehen. Vormittag 2 Std. mit meinem Bruder gearbeitet, Mittagspause von 11-12 dann 1 Std. arbeiten ab 13 Uhr "Winnetou & Co" ab 15 Uhr wieder 2 Std. arbeiten. Das weiß er bis heute; zumal sich seine Eltern nie die Zeit genommen hätten.
Irgendwann als Jugendlicher sagte er zu mir: er wird sich nie eine Holzheizung oder Kachelofen zulegen. Mal abwarten!
 Der jüngere Bruder von ihm ist mein erster Täufling, mittlerweile 19 Jahre, er war ab dem 4.LJ  sehr oft bei uns. Je nach Ferienlänge ein langes WE bzw. eine Woche, in den Sommerferien mindestens 3 Wochen am Stück.  Er ist einer von der absolut ruhigen Sorte, sehr zurückhaltend und unauffällig in jeder Hinsicht. Das Gegenteil seines Bruders. Kinder in unserem Dorf waren im gleichen Alter, er fühlte sich sehr wohl bei uns und taute auf. Im Herbst beim Maistrocknen stand er jedes WE auf der Matte! Und meinen Mann liebte er abgöttisch. Umgekehrt war der eher mal genervt, wenn er ständig einen Begleiter hatte und beim Fernsehen immer wieder gefragt wurde  :D Die Lieblingssendung des Neffen war damals "Kommisar Rex" - wegen Rex natürlich und dessen Vorliebe für Wurstsemmeln! Die Handlung war unwichtig! Mein Mann wurde dann auch sein Firmpate; leider verstarb mein Mann 4 Wochen nach der Firmung. Mein Neffe stand absolut unter Schock und kam nicht mehr zu Besuch. Unser Verhältnis wurde mit seiner lebenslustigen Freundin wieder besser. Wir waren zusammen in einer Veranstaltung der "Landshuter Hochzeit" und seither haben wir wieder einen Draht zueinander gefunden.
Die anderen Patenkinder kommen nicht aus meiner Familie. Als mich meine Freundin beim ersten Kind fragte, ob ich Taupatin machen würde, meinte sie, sie mag einfach ihre Schwestern nicht nehmen. Sie hat 3 Schwestern und egal wen sie nimmt, die anderen beiden seien beleidigt! Also gingen sie und ihr Mann den nicht ganz einfachen Weg und nahmen mich. Und zwar deswegen nicht ganz einfach, denn die Schwestern waren natürlich alle drei beleidigt. Und wie. Als ich abermals von den beiden Zwillingsmädchen die Taufpatin wurde, war's ganz aus. Eine Schwester, die gleich alt ist wie ich (wir waren Nachbarskinder), durfte von ihrem Mann aus die Mutter der Kinder nicht mehr besuchen, wenn ich dabei war!! Ganz schön doof, zumal wir als Kinder und Jugendliche viel gemeinsam unterwegs waren. Ging's nicht anders, z.B. bei der Kommunionfeier, dann fehlte er. Meine Freundin und ihr Mann standen über alles; aber es gab da schon eigenartige Situationen... Beide sagten dann, dann sollen die doch nicht kommen, DU bist die Patin.  Zu diesen Patenkindern hab ich einen sehr guten Draht. Der ältere ist mittlerweile 17 und naja, da bin ich derzeit nicht so gefragt....Aber für die beiden Mädchen (16) bin ich eine echte Alternative zu ihrer Mutter was Fragen und Antworten in der Pubertät angeht und so Sachen  ;) Sie wohnen nicht "um die Ecke", 80 km entfernt und weil ich engen Kontakt mit allen drei haben wollte, besuchte ich die Familie jeden Monat ; jetzt wo die Kids älter sind, besuche ich sie alle zwei Monate. Die Tel.gespräche mit meiner Freundin natürlich ausgenommen  ;D  ;D
Ein Firmlingsmädchen ist aus dem Dorf; wir mochten uns schon als sie noch nicht in die Schule ging. Es verging kaum ein Tag, daß sie nicht vorbeischaute. Als wir einen kl. Hund bekamen, kam sie noch mehr zu mir! Und zum Hund..! Daß sie mich zur Firmpatin nehmen würde, war "eigentlich" klar. Aber ihre Eltern waren nicht einverstanden; die wollten, daß das Patenamt in der Familie blieb. Dem Mädchen paßte dies gar nicht, mußte aber nachgeben. Aber die ausgesuchte Tante war geschieden und durfte nicht Firmpatin werden, die anderen Tanten wollte sie "auf keinen Fall, lieber gehe ich nicht zur Firmung" , dann gaben die Eltern nach. Als sie in der Realschule mal absackte und sie weder auf ihre Eltern noch auf die Lehrer hörte, kam ihre Mutter zu mir. In ganz normalen Gesprächen zeigte ich ihr Situationen auf, warum gute Noten genau jetzt wichtig sind (Bewerbungen) und nicht erst im Abschlußzeugnis. Sie lernte wieder, denn von mir konnte sie Ratschläge annehmen.  Ich bin so stolz auf sie, sie ist ein wunderbares 22 j. Mädchen. Freundlich und  hilfsbereit! Als sie eine bestimmte Lehrstelle gerne haben wollte, wußte sie nicht, daß ich die Lehrfrau kenne und ich vermittelte. Wir verstehen uns immer noch sehr gut und mindestens einmal im Monat kommt sie auf einen Ratsch vorbei. So erfahre ich ihre Wehwehchen und alles was sie bewegt. Und ich erzähle von mir. Wir sind beide sehr verschwiegen anderen gegenüber, daher wir sind sehr offen miteinander. Wunderbar!
 Mein letzter Firmling ist mittlerweile 17 , der Sohn einer Freundin. Er ist der Jüngste von drei Buben, er wurde gerne von seinen Brüdern "aufgezogen" / gehänselt und da kam ich ihm zu Hilfe. Schon als Bub erzählte er mir viel.  Er hilft mir so gerne bei den groben Gartenarbeiten (er liebt solche Arbeiten von klein an)und beim Aufräumen in den verschiedenen Gebäuden (er ist beinahe zu ordentlich). Im August strichen wir viele, viele Tage gemeinsam Fenster. Natürlich wurde er dafür entlohnt. Er ist ein fürchterlicher Sparfuchs und viel zu geizig für sein Alter!  :-\
Ich war mit allen immer wieder mal im Kino, auf MusikVeranstaltungen, im Zirkus, in Freizeitbädern oder als kleines Highlight ein Zoobesuch im Winter, dann wenn die Pinguine Freigang haben. All das was die Eltern oftmals nicht so gerne tun! Als sie klein waren, habe ich die Geschenke immer mit den Eltern abgesprochen. Oftmals gab ich gar nichts, wenn die Geschenke innerhalb der Familie schon so viel waren. Später gab' ich finanz. Zuschüsse zu Skikurse, für's Snowboard, PC oder für Kleidung. Mal schenkte ich ein Abo für "Geolino", "Wendy" bzw. "Bravo".  Mittlerweile überweise gleich auf's Konto der Patenkinder. Sobald eine/r die Lehre beendet hat, sage ich ihnen, daß ich mich vom finanz. Teil des Patenamtes zurückziehe und zum Geb. nichts mehr schenke. Die Patenkinder bekommen alle den gleichen Betrag: d.J. bekam jede/r € 75.-- zum Geburtstag.  Vor zwei Jahren waren es zum Geb. € 35.-- weil ich im März (erster Geb.der Patenrunde) nicht soviel Geld geben wollte.  Weihnachten geb' ich meistens € 50.-- das bekommen alle. Letztes Jahr bekam keiner was, weil ich knapp war (Heizungsrep.)... Heuer gibt's wieder was! Und zum (Auto)Führerschein gibts einmalig € 300.--  Hochzeit gab's noch keine!
Egal wie, sie bedanken sich alle: per SMS, per Urlaubspostkarte, per Tel.anruf oder sie kommen zu Besuch.
 Damit sie sich untereinander alle kennen (die Eltern kennen sich) waren wir 2003 zusammen im Legoland und seit 2004 gehen wir alljährlich zusammen auf die Landshuter Dult. Seit 2008 laden sie mich dazu ein!  Es ist schön, mitansehen zu dürfen, wie sie größer und erwachsener werden.
Und ich find's schön, daß ich sie auf einen Teil ihres Weges begleiten darf.    goldbach - eine begeisterte Patin.





Offline goldbach

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Re: Taufpaten
« Antwort #47 am: 19.11.09, 00:46 »
Meine Schwester und meine Freundinnen meinten mal ich sei sehr großzügig...im Vergleich zu den anderen Paten. Schließlich kümmere ich mich auch unterm Jahr um meine Patenkinder.  Aber ich denke, die Kids sind jetzt alle in dem Alter, wo sie dringend Geld brauchen.... Eigene Kinder hab' ich nicht, die sich da benachteiligt fühlen könnten.  Und meine "Stiefkinder"  haben kein Mitspracherecht  ;D, die haben per Vermächtnis mehr erhalten als der Pflichterbteil gewesen wäre. Bei meinen beiden kleinen "Stiefenkeltöchtern" bin ich noch unschlüssig....    goldbach

Offline Sasa

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Re: Taufpaten
« Antwort #48 am: 19.11.09, 01:08 »
Unsere Große wird jetzt 18, und ihren beiden Patenonkel - mein Mann und ich  haben damals überlegt, wen fragen wir denn? Und mein jüngster Bruder sowie sein mittlerer Bruder waren ganz wild drauf ;D, 18 Jahre alt damals der Eine und 17 der Andere ;D. Naja, dachten wir, bekommt sie halt zwei Onkels- die Tanten werden schon dazu kommen. War auch so ;D Wenn ich bedenke, was unsere Eltern damals für ein Drama darum gemacht haben!! Ihr könnt doch nicht die Jungs nehmen- die sind viiiel zu unreif! Naja, bei der Tauffeier in der Kirche musste schlußendlich ich meine Tochter halten, die Paten standen links und rechts daneben- sie hatten Beide Angst, sie könnte ihnen aus dem Kissen ins Becken fallen ;D
Aber- sie hat ein wirklich tolles Verhältnis, zu beiden Onkeln. Von klein auf. Sie haben sich beide viel um sie gekümmert, selbst als sie noch ganz klein war. Gut, eine Menge Blödsinn haben sie ihr auch beigebracht. Aber, in den letzten Jahren waren die Zwei wirklich eine Hilfe- auch wenn Papa und Mama total blöd waren, in ihren Augen, ihre Onkel hatten Zeit. Und, auf die hat sie auch gehört, selbst, wenn sie das gleiche sagten, wie ihre blöden Eltern ;D
Ich weiß, daß die Beiden sich schon ordentlich auf den 18ten freuen, sie werden, so bangt mir, das Ende ihres Patenamtes ordentlich begießen. Ihr Patenkind wird auch ein wirklich tolles Geschenk von ihnen erhalten- ich hab was von einem Auto gehört ( der Eine hatte einen Sparvertrag für sie, hat davon das Auto gekauft. Der Andere, KFZ-Meister, bastelt es gerade zurecht ;D). Davon ahnt unsere Tochter nichts, ich bin schon auf ihr Gesicht gespannt.
Ich finde es zwar schön, daß die beiden ihr nun ein Auto spendieren. Wichtiger war mir aber immer, daß sie wirklich für sie da waren. Das rechne ich ihnen hoch an.

Offline Hopfi

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"Der Pate"....
« Antwort #49 am: 19.08.12, 07:54 »
 :) Ich wenn die Zeit zurückdrehen könnte,
ich würde nicht mehr alles genauso machen wie früher.
z.B. würde ich bei der Taufe den Vater des Kindes als Paten in die Verantwortung einbeziehen. Im Namen des
Vaters sozusagen.
Die Firmung gehört meiner Meinung nach in die Hände der Mutter. MeinlieberMann meinte einmal, das der Partner nach wie vor nur der Zimmermann im Ganzen sei.
In der heutigen Zeit kann jeder selbst bestimmen, nur wer war ursprünglich der eigentliche Pate? Welchen Grund-
gedanken hat die Kirche nachwievor dabei von altersher? Und wie sehr ihr das Ganze?  
« Letzte Änderung: 19.08.12, 08:00 von Hopfi »
Hallo und auf ein Wiederschreiben

Online martina

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Re: "Der Pate"....
« Antwort #50 am: 19.08.12, 09:36 »
Ein Pate unterstützt die Eltern in der christlichen Erziehung der Kinder.
 
Das Amt des Moderators: Wie man es macht, ist es falsch. Macht man es gleich verkehrt, ist es auch nicht richtig.
Ich mag Euch trotzdem.

Offline Mucki

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Re: "Der Pate"....
« Antwort #51 am: 19.08.12, 09:47 »
Hallo,
Also früher war es so das ein Pate eine verantwortung übernommen hat,also er war derjenig wen den Eltern etwas pasierte der dann für das Kind sorgte und sich kümmerte.heute ist es oft so das oaten nur noch zur bespasung des Kindes da sind des heißt ausflüge machen und geschenke bringen.Das find ich schade.

Aufgaben des Taufpaten
 
Die Taufpaten haben die Aufgabe, die menschliche und religiöse Entwicklung des Patenkindes zu begleiten und die Eltern moralisch und in allen Erziehungsfragen zu unterstützen. Dabei bürgt der Pate für den Glauben des Täuflings (ursprünglich des erwachsenen Katechumenen). In früheren Zeiten hatten die Taufpaten im Falle des frühen Todes der Eltern eine Fürsorgepflicht für das Kind. Dies wird auch heute noch manchmal gewünscht, aber das Patenamt an sich berechtigt nicht zur Übernahme der Vormundschaft; ggf. muss hier durch ein Testament vorgesorgt werden.
 
Heute sind diese Aufgaben teilweise in den Hintergrund getreten. Manchmal beschränkt sich die Taufpatenschaft auf das Beschenken bei festlichen Anlässen, wie zum Beispiel der Konfirmation oder Firmung. Viele Paten bemühen sich jedoch eine persönliche Beziehung zu ihrem Patenkind aufzubauen und ihm ein Gesprächspartner zu werden. Besonders im katholischen Glauben haben sich einige Traditionen, wie beispielsweise der Palmstock herausgebildet.



Hallo Hopfi,
soll des heißen du würdest den Vater als Paten nehmen? Aber der Vater hat doch auch so eien verantwortung fürs Kind. Es sollte ja ein zusätzlicher Mensch sein an den sich auch das Kind in nöten wenden kann also bei unstimmichkeiten mit den eltern könnte ein pate vermitteln. Wie meinst du das ,das die Firmung in die Hände der Mutter gehört ? Und warum ?


Also als Taupfpaten haben unsre Kinder Onkel,Tante je nach geschlecht als Firmpaten haben die großen beinden meine Mann und mich und beim Jüngten war der große Bruder Firmpaten,des hat der kleine sich so gewünscht.
Das bei den großen wir selber es gemacht ahben hatte mit der damligen Familen situatin zu tun.

Lg Mucki


Am Ende des Tunnels ist immer Licht!

Offline doretchen

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Re: "Der Pate"....
« Antwort #52 am: 20.08.12, 16:58 »
Mucki hat recht. Das ist die Aufgabe des Paten. Er ergänzt und unterstützt die Eltern in der christlichen Erziehung des Kindes. Der Vater gehört da automatisch dazu. Bei uns gibt es da manchmal Ärger mit jungen Paaren. Da wird dann Freund, oder Freundin des Ehepaares als Pate vorgeschlagen. Wenn die nicht in der ev. Kirche sind, muss der Pfarrer nein sagen und ihnen die Bedeutung des Patenamtes erklären. Was die oft nicht einsehen wollen.
es grüßt doretchen

Clara

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Re: Taufpaten
« Antwort #53 am: 26.01.15, 16:08 »

... meine sind sowohl evangelisch als auch katholisch... -somit war unsere Familie sehr modern, denn das war gelebte Ökomene und das Mitte der 1970-er Jahre in der DDR.

... kamen aus der Familie oder dem familiären Freundeskreis unserer Eltern...

... und war altermässig gemischt, meine älteren Paten waren in Kindertagen wichtig und meine damals noch sehr jungen Paten begleiten mich heute durch mein Leben. ;-))

... ich selbst bin auch Patin seit 21 Jahren.

Das Patenamt in den früheren Jahrhunderten hiess ja, dass die Kinder mal versorgt sind, wenn die Eltern früh sterben oder aus anderen Gründen sich nicht um sie sorgen können. Somit war das Patenamt eine Art Sozialamt für die jüngsten Mitglieder der Gemeinschaft. Wenn ich gelebten Glauben mal unter solchen Gesichtspunkten betrachte, ist Glauben schon sehr modern und sozial von seiner Gesinnung.

Heute geht es einigen vorrangig um Geschenke bei solchen Fragen und sonst nix.

Ich kenne Eltern, die den Paten GeschenkeLISTEN mit sehr detailierten "Wünschen" überlassen zum Geburtstag oder zu Weihnachten...  Was ich dazu denke? Danke für die Anregungen.
Aktuell bietet Galeria Kaufhof auch solche Geschenketische für Kinder an... Da bin ich immer nur am staunen, was so ein Einzelkind alles braucht im Jahreslauf...


Beste Grüße,

Anja

Online Maja

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Re: Taufpaten
« Antwort #54 am: 27.01.15, 01:10 »
Unter Patenamt verstehe ich eine Beziehung zum Patenkind aufbauen und teilhaben an seinem Leben.
Nur dann kann man auch parat stehen wenn es Probleme in der Familie gibt und Hilfe gebraucht wird.
Es bereichert ja auch, wenn man vom Paten gecoacht wird.
Denn es werden Gaben, eigentlich besser gesagt, Geistesgaben von einem zusätzlichen Erwachsenen außer Eltern und Großeltern, an das Patenkind weitergegeben.
Natürlich ist es auch schön Geschenke vom Paten zu bekommen, aber das ist nicht die Hauptsache.
Wer sein Patenkind liebt und an seiner Entwicklung teilhat , schenkt auch gerne und vor allen Dingen wohl das Richtige.

Rosengoldkind

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Re: Taufpaten
« Antwort #55 am: 05.03.15, 00:53 »
Hallo zusammen,

mich würde Eure Meinung interessieren.
Die Eltern meines Patenkindes wollen nicht, dass mich mein Patenkind (12 Jahre) besucht oder dass ich mein Patenkind besuche. Nachdem ich es leid geworden bin, zu Geburtstag und Weihnachten Geschenke zu machen, habe ich ihm vorgeschlagen, zusammen etwas zu unternehmen. Bis jetzt habe ich keine Antwort erhalten. Wie würdet Ihr Euch weiterhin als Pate verhalten?

Rosengoldkind

Offline Lulu

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Re: Taufpaten
« Antwort #56 am: 05.03.15, 07:54 »
Hallo Rosengoldkind,

willkommen im Forum.

Klar, sollten Paten nicht nur dazu da sein, um Geschenke zu machen. Aber du sagst ja selber......"die Eltern wollen nicht"..

Ich denke, da kann das Patenkind nichts dafür und würde somit bestraft, wenn plötzlich kein Geschenk mehr kommt. Bist du zerstritten mit den Eltern, das Sie so eine komische Haltung haben?

So recht weiß ich dir auch keinen Rat, aber das Patenkind indirekt bestrafen würde ich nicht.

Gruß
Lulu

 


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