Autor Thema: Kommunion/Konfirmation-die Vorbereitungen  (Gelesen 81358 mal)

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Offline reserlTopic starter

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Ich habe zwar noch kein Kommunionkind, bekomme die Vorbereitungen allerdings aus dem Dorf mit.
 
Da werden Kerzen verziert, Tischgruppen veranstaltet und eine Menge Infoabende dazu abgehalten.
 
Wie läuft die Kommunionvorbereitung bei euch ab?
Gibt es auch "Tischmütter"?
 
In unserer Pfarrei sind Einheitsgewänder üblich, bei euch auch?


***
Ich war jetzt mal so frei, in den Betreff die Konfirmation mit einzusetzen. Schließlich geht es vorrangig um
die Vorbereitung eines Festes, oder? Und da denke ich, gibt es genügend  Parallelen zwischen Kommunion und Konfirmation, so daß man die Tipps, Sorgen und Fragen durchaus zusammen beantworten kann und nicht für die Konfirmation noch mal ein eigenes Thema braucht?

Falls jemand dagegen ist, melde er sich bitte bei mir ;-)

 Danke. Martina
« Letzte Änderung: 03.01.04, 16:28 von martina »
lieben Gruß
Reserl



Manchmal ist es ein großes Glück,
nicht zu bekommen, was man haben will.

Offline geli.G

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Re:Kommunion
« Antwort #1 am: 04.04.03, 20:58 »
Ich habe in diesem Jahr mein erstes Kommunionkind.

Kommunionmuttí wollte ich auf jeden Fall werden.
Es ist eine wunderbare Sache, weil man die Vorbereitungszeit auf diesen besonderen Tag viel intensiver miterlebt.
Ich leite mit einer Nachbarin zusammen eine Gruppe von vier Madchen, die ganz toll mitmachen.
Es ist eine wahre Freude.
Morgen wollen wir den Vorabendgottesdienst mitgestalten.

Am 29. Mai ist unser großer Tag!!!

Bei uns gibt´s übrigens keine Einheitskleidung. Man kann sich aber in der Pfarrei eine "Kutte" ausleihen.


Gruß aus dem BGL
Geli
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Offline Imogen

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Re:Kommunion
« Antwort #2 am: 05.04.03, 14:08 »
Auch wir stecken in der Vorbereitung bei unserer Tochter.
Bei uns gibt es zum Glück erfahrene Kommuniosmütter, auch wenn alles andere für Neulinge etwas konfus läuft, da wir seit Herbst keinen Pfarrer haben.
Dieser betreute ohnehin schon zwei Gemeinden. Jetzt muß ein anderer 3 Gemeinden betreuen. (Chaos pur)

Der Pastoralreferent der stattdessen alles etwas betreuen sollte, erscheint regelmäßig unvorbereit beim Elternabend. Wenn die Kommunionsmütter nicht soviel Druck machen würden, wäre wohl bis jetzt noch kaum etwas passiert.

Bei uns  w a r  die Kleiderfrage so gelöst: jeder wie er will.

Allerdings werden die Kinder dieses Jahr (zum 2.Mal) einheitlich in Gewändern dem großen Tag entgegen gehen.

Der Aushilfspfarrer hat am 2. April 2004 dann verkündet, dass er nichts anderes akzeptieren würde. Wäre spannend gewesen, wenn sich jemand doch für ein Kommunionskleid entschieden hätte.!! (Das hätte zu diesem Zeitpunkt sicher schon im Schrank gehängt. Das meine ich mit Chaos, fast alles so wie in  den letzten Jahren und dann doch wieder anders!)

Was mir auch aufgefallen ist, ist dass es auch für Familien mit Kommunionskindern nicht mehr üblich ist den Gottesdienst zu besuchen. Wir haben max. 2 der Kommunionskinder seit Herbst  1x beim  Gottesdiens t gesehen.

Dafür muss man jetzt extra Eucharistiefeier-Nachmittage veranstalten, damit den Kindern der Ablauf geläufig ist.

Ich frage mich da, warum jemand sein Kind überhaupt zur Kommunion schickt, wenn niemand aus der Familie den Gottesdienst besucht. (die Ur-Oma vielleicht)

Viele Grüße
aus dem Tal der Liebe

Offline geli.G

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Re:Kommunion
« Antwort #3 am: 05.04.03, 21:14 »
Dem kann ich mich nur anschließen.
Ich war heute mit der ganzen Gruppe zum Vorabendgottesdienst. Die Dirndln haben die Fürbitten gelesen. Es war richtig schön.
Da bringt doch eine Mutter ihr Kind zur Kirche und frägt mich, wann sie wieder abzuholen ist!!!
Da bin ich dann doch etwas enttäuscht wie wenig Interesse an diesem Fest doch besteht.

Grüße von Geli
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Offline martina

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Re:Kommunion
« Antwort #4 am: 05.04.03, 21:29 »
Das problem mit dem gottesdienst haben wir bei den kofirmanden aber auch. die sind ja schon älter, 12-14 jahre, konfirmandenzeit geht über 2 jahre, da können die ja allein zur kirche gehen.

zu jedem mist rennen die eltern alle beide mit, elternabende, schulveranstaltungen, fußball hier, schwimmfest da... nur zur kirche, da dürfen die kids allein gehen!

so etwas kotzt mich an!!! in anderen gemeinden müssen die kids eine unterschriftenkarte führen, um nachzuweisen, daß sie im gottesdienst waren. soetwas ist leider nichts für unseren pastor. da er aber 6 predigtstellen hat und im unterricht die konfis von 8 dörfern zu betreuen hat, ist er selten bei uns und wir haben oft aushilfspastoren! die haben natürlich noch
weniger überblick.

jetzt schreibe ich auf, welche konfis wann im gottesdienst waren und wenn einer länger nicht mehr da war, dann kriegt er mal nen dezenten hinweis ;D ich bin als küsterin ja eh immer da.

aber von wem sollen die kinder denn vorbilder bekommen? ihre eltern kommen nicht mit, oma und opa auch nur selten, bei uns erscheint ja nicht mal der kirchenvorstand vollzählig! da habe ich 2 herren drin, deren erscheinen pro jahr kann ich an den fingern einer hand abzählen. warum die sich dann überhaupt in den vorstand wählen lassen, ist mir schleierhaft.

aber schuld an allem hat natürlich nur der pastor, kein anderer  8)


so, daß paßte jetzt vielleicht nicht unbedingt, aber doch so ein wenig.
« Letzte Änderung: 05.04.03, 21:43 von martina »
Wie man es macht, ist es falsch. Macht man es gleich verkehrt, ist es auch nicht richtig.

Gertraud

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Re:Kommunion
« Antwort #5 am: 14.04.03, 09:33 »
Hallo Martina!
Ich weiss nicht ob die Unterschriftenlisten der richtige
Weg sind.
In unserer Kirchengemeinde (röm.Kath.) ist der Pfarrer
der Meinung, dass man die Leute nicht in die Kirche
zwingen darf.
Klar fragt man sich, warum die Eltern die Kinder zur
Erstkommunion schicken, wenn man sie dann erst wie-
der zur Firmung sieht.
Es ist halt eine schöne Familienfeier und -tradition, aber
sonst scheinbar mehr nicht.
Aber ich denke mir mal, dass bei den Kindern, oder zu-
mindest bei ein paar der Kinder, ein Grundstock gelegt
wird, den sie vielleicht als (junge) Erwachsene wieder
entdecken.
Zwang führt nur dazu, dass man den Kindern das Kirch-
gehen verleidet.
Musste als Kind auch jeden Sonntag zum Gottesdienst -
als Einzige der Familie. Andere hatten immer eine Aus-
rede und einer musste gehen (Wegen der Leute).
Als ich älter war, bin ich nicht mehr gegangen.
Etwa seit 15 - 20 Jahren gehe ich wieder regelmäßig
und engagiere mich auch in der Pfarrgemeinde.
Hab meinen Glaube nie verloren. Aber meine Lust auf
Gottesdienst.
Vielleicht gelingt es uns ein paar Kindern die Freude an
dem Glauben zu schenken - und dies wäre doch schon
ein schöner Erfolg. Ohne Zwang.
LG Gerdi
die versucht durche ihre Mitarbeit im Familiengottesdienstteam etwas zu Bewegen.

Offline geli.G

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Re:Kommunion
« Antwort #6 am: 16.05.03, 22:25 »
Nur noch zwei Wochen bis zur Erstkommunion unserer Großen. Die Zeit vergeht...

Gestern haben wir díe Kerzen verziett, jede wurde anders aber alle wunderschön.

Wir freuen uns schon alle auf den Tag. :D

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Offline peka

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Re:Kommunion
« Antwort #7 am: 16.05.03, 23:07 »
Hallo Martina

Bei uns müssen die Konfirmanden auch Zettel ausfüllen und unterschreiben lassen - von dem Pfarrer der den Gottesdienst gehalten hat oder von einem Presbyter ( Kirchenvorstand). Wir sind auch vor der Konfirmandenzeit relativ regelmäßig zur Kirche gegangen und da wir eh fahren müssen ( 10 Min. mit dem Auto) bleiben wir selbstverständlich da. Aber das man die Eltern nie sieht gibt es hier auch. Unsere Pfarrerin nennt diese Leute " U-boot-Christen". Die tauchen nur ab und zu mal auf.
Achtung habe ich vor einem Burschen, der sich jetzt vom Unterricht abgemeldet hat. Das kommt sehr selten vor. Besser als zwei Jahre " absitzen" und in der Kirche nur Blödsinn machen.
Als Mitglied des Kirchenvorstands sitze ich in unserer Kirche mit dem Gesicht zur Gemeinde und habe somit die Konfirmanden im Blick. Es sind einige dabei, die gerne mal fragen möchte wozu sie den Gottesdienst besuchen. Der Eltern oder der Tradition wegen oder nur für die Geschenke?
Sollte ich bei unserem Sohn feststellen er hat kein Interesse mehr am Unterricht, würde ich ihm raten das Ganze doch bleiben zu lassen.
Für mich brauch er sich nicht konfimieren lassen.
peka
Gönne dir Stille,
in der du nur Atem und Herzschlag lauschst.
Dann kehre in den Alltag zurück,
kraftvoll und gelassen.

Offline geli.G

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Re:Kommunion
« Antwort #8 am: 28.05.03, 22:37 »
Morgen ist der große Tag.
Unsere Christina ist schon ganz aufgeregt! Schläft aber schon lange...

Montag und Dienstag war Probe in der Kirche. Mit einigen mußte 3x die Kniebeuge geübt werden, bis sie einigermaßen runter und rauf kamen... ::)

Heute war noch eine Lichtfeier in der Kirche zur Einstimmung auf morgen.  :D

Berichte euch morgen wie´s war!

Viele Grüße von Geli

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Offline geli.G

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Re:Kommunion
« Antwort #9 am: 29.05.03, 21:21 »
Hallo,

es war ein wunderbarer Tag. Alles hat super geklappt und das bei strahlendem Sonnenschein.

Abends waren alle todmüde und natürlich gab´s auch noch Tränen (aber nicht vom Kommunionkind). ::)

Jetzt schlafen alle vier und ich werde heute wohl auch nicht alt... ;)

Das ganze hab ich jetzt alle zwei Jahre noch drei Mal vor mir!!

Freu mich aber auch schon drauf. :D

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Offline blackscreen

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Re:Kommunion
« Antwort #10 am: 30.05.03, 11:36 »
Hallo,

einige Zeilen haben mich sehr nachdenklich gestimmt. Ich bin ja kein Christ, interessiere mich aber für Glaubensfragen. Ich werde im September (so ist es zumindest vorgesehen) katholisch getraut. Eine "Bedingung" ist, dass die Kinder auf jeden Fall im katholischen Glauben erzogen werden müssen und auf jeden Fall zu taufen sind (Erstkommunion und Firmung natürlich eingeschlossen).
Besonders Gertrauds Worte haben mich nachdenklich gemacht: Warum schicken Eltern ihre Kinder zur Erstkommunion, wenn man die Kinder erst wieder zur Firmung sieht? Antwort: Weil sie müssen?! Nicht, dass ich falsch verstanden werde: Ich habe nichts dagegen, einem Kind den christlichen Glauben nahe zu bringen (Ich musste über die Bedeutung des Palmsonntags nicht überlegen und nachfragen, im Gegensatz zu meinem katholisch erzogenen Freund). Allerdings gehört für mich auch die Aufklärung über andere Religionen zum Leben dazu. Ist es so falsch, dass sich Kinder erst später, aber dann bewusst und aus eigenen Stücken für ihren Glauben entscheiden? Wie oft werden Kinder getauft/konfirmiert etc, weil es so Tradition ist, "man es eben so mach"? Und wie oft spielt tatsächlich der Glauben eine Rolle?
Liebe Grüße aus Thüringen
Gerit

Offline geli.G

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Re:Kommunion
« Antwort #11 am: 31.05.03, 22:41 »

Eine "Bedingung" ist, dass die Kinder auf jeden Fall im katholischen Glauben erzogen werden müssen und auf jeden Fall zu taufen sind (Erstkommunion und Firmung natürlich eingeschlossen).


Hallo blackscreen,

was hat die kirchliche Trauung mit der Firmung deiner Kinder zu tun? ???

Wenn ich meine Kinder zu Christen erziehe, heißt das noch lange nicht, dass das für immer so bleibt.
Grad in  der heutigen Zeit, spielt es doch eine große Rollen in welchem Freundeskreis mein Kind verkehrt. 8)


Wenn ich dann immer lese: Das Kind soll als Erwachsener selbst entscheiden, an was es glaubt.

Die Firmung ist doch genau dazu da, dass sich das Kind das ich als Eltern zur Taufe gebracht habe, später selber dafür entscheiden kann (oder auch nicht!)

Ich entscheide doch als Mutter so viele Dinge, von denen ich überzeugt bin, dass es das richtige ist. Der Glaube ist ein Teil davon. Wenn meine Kinder mal einen anderen Weg einschlagen, dann hab ich wenigstens versucht, sie auf den richtigen Weg zu bringen. Irgendwann liegt´s halt nicht mehr in meinen Händen.

Dafür gibt´s da einen, dem ich sie immer wieder auf´s neue anvertrauen kann, und dafür bin ich unendlich dankbar.
Ein Leben ohne ihn könnte ich mir jedenfalls nicht vorstellen.

Liebe blackscreen,
vielleicht darfst du diesen Gott auch noch kennen- und liebenlernen, das wünsch ich dir von ganzem Herzen. :D
Glaube ist nämlich eine Herzenssache und diese ist nicht einfach durch eine kirchliche Trauung da.

Viele Grüße von Geli

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Offline Erika

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Re:Kommunion
« Antwort #12 am: 30.12.03, 19:59 »
Wir haben schon zwei Kinderkommunionen "geschafft"  ;D

Am besten so früh wie möglich mit der Planung anfangen, das hat mir damals sehr geholfen, weil ich nur sehr selten Hilfe hatte. Beim ersten Fest war ich schwanger, im darauffolgenden Jahr hatten wir zusätzlich noch ein 5 Monate altes Baby.

Die Kleidung für die Kinder wird in unserer Gegend schon ab Oktober/November angeboten. Wer zu spät kommt, hat keine Auswahl mehr. Die Kleidung für die Grossen gut 2 Monate vorher besorgen, dann ist der Stress schon mal weg   ;)

Dann würde ich recht bald festlegen. wo die eigentliche Feier stattfinden soll. Lokale sind hier bei uns schon Jahre vorher ausgebucht  :\'(  , das wäre nun schon zu spät.
Wenn zu Hause gefeiert wird, früh genug überlegen wo Tische und Stühle ausgeliehen werden können, falls zu wenig vorhanden. Tischdeko, Tischtücher, Porzellan, Gläser, Besteck, Servietten, Kerzen  besorgen, bestellen,  ausleihen, .... es gibt noch genug Stress und es kommt immer wieder etwas dazwischen.

Kaum jemand (kann nur aus meinem Bekanntenkreis berichten)  kocht oder lässt für die Feier zu Hause kochen. Das habe ich bei einer Tante erlebt, es war wirklich super organisiert, sie haben beim 2. Sohn komplett außer Haus gefeiert  :o

Wir waren zum Mittagessen in einem Lokal und anschließend zu Hause. Bei ca. 18 Personen war das wirklich kein Stress, abends lieferte das Lokal ein Bufett.
Die Feier komplett außer Haus ist alleine durch die Getränkepreise schon extrem teuer. Geholfen hat uns zu Hause eine Nachbarin, bei der 2. Feier eine Freundin.
So hatten wir auch selber etwas vom Fest.

In der Kirche:
Mit der Planung in der Kirche hatten wir als Eltern nur sehr wenig zu tun. Das läuft in jedem Jahr fast gleich ab, wenige Tage vor dem Fest ist Probe und da müssen die Eltern an einem Morgen mit. Das wird ja überall ganz unterschiedlich ablaufen. Am besten erkundigst Du Dich da bei Eltern aus eurer Gegend, die schon ein Fest hatten.

Die Einladungen zum Fest haben wir damals während der Weihnachtsbesuche schon verteilt.

Hier ist es mittlerweile so, dass die Kinder sich ein kleines Heft basteln, in das sie ihre Wünsche/ Geschenke schreiben oder Bilder einkleben. Dieses Heft wurde von allen Verwandten ausgeliehen und sogar die Nachbarn fragen danach.

Jetzt fällt mir erstmal nichts mehr ein. Ich kann nur immer wieder den Tip geben, früh genug anzufangen, dann hält sich der Stress einer solchen Feier in Grenzen. Ist doch eigentlich mit allem so.




Offline geli.G

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Re:Kommunion
« Antwort #13 am: 30.12.03, 22:10 »

Hier ist es mittlerweile so, dass die Kinder sich ein kleines Heft basteln, in das sie ihre Wünsche/ Geschenke schreiben oder Bilder einkleben. Dieses Heft wurde von allen Verwandten ausgeliehen und sogar die Nachbarn fragen danach.





Zum Glück ist´s bei uns noch nicht so schlimm...!!!

Geschenke gibt´s nur von den Großeltern und Paten. Und die Großtanten spendieren auch noch immer was dazu.... ;)

Wir haben übrigens ca. 2 Monate vorher in der Gastwirtschaft reserviert....wir haben aber auch nicht am "Weißen Sonntag" und da verteilen sich die Erstkommuniontage!
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Viele Grüße von Geli

mantschi

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Re:Kommunion
« Antwort #14 am: 30.12.03, 22:32 »



Zum Glück ist´s bei uns noch nicht so schlimm...!!!

Geschenke gibt´s nur von den Großeltern und Paten. Und die Großtanten spendieren auch noch immer was dazu.... ;)



Bei uns gibt es zur Erstkommunion auch sehr viele Geschenke (wir haben eine große Verwandschaft) und die Nachbarn denken auch ans Kommunionkind.

Geli, dass bei euch nur einige wenige was schenken, find ich sehr gut. Aber es ist schwierig, wenn es schon  über Jahre in den Familien eingeführt ist.

Ich hatte bisher 2 Kommunionkinder (auch heuer) und das Fest mit der Familie war immer sehr schön, wenn auch für mich sehr anstrengend, da wir immer zuhause feiern.

Bei uns wird die Scheune in der die Autos stehen zu einer schönen Festhalle hergerichtet und jeder bringt was kulinarisches mit.

Bei uns im Dorf übernimmt eine ehemalige Erzieherin die Proben für den Vorstellungsgottesdienst und die Kommunion. Bei den Vorstellungsgottesdiensten spielen die Kinder eine Geschichte, die ganz lieb gestaltet wird. So gab es z.B. die Geschichte von Frederic, der Feldmaus, die keine realen Vorräte für den Winter sammelte ....oder die Geschichte vom Regenbogenfisch.





 


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